Die Dezember-Veranstaltungen im Literaturhaus Halle

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von hallelife.de | Redaktion

Auch im Dezember lädt das Literaturhaus in Halle (Saale) wieder zu vielen Veranstaltungen ein. Gesprächen, Lesungen und Buchpremieren ein.

Dezember 2021

02.12. 19 Uhr Großer Saal

Gespräch mit dem Schriftsteller Karl-Heinz Ott (Breitbach-Preisträger 2021)

Karl-Heinz Ott gehört zu den intellektuell und sprachlich versiertesten Autoren seiner Generation. Seine Prosa ist getragen von einem "melodiösen Sog und sinnlicher Anschaulichkeit, zugleich von einem Furor beseelt, der auch vor erfrischend ungerechter Polemik und makabrer Komik nicht zurückscheut. In seinen Büchern spiegelt sich so auch die Mentalitäts- und Geistesgeschichte der Bundesrepublik wider.

Moderation: Alexander Suckel

Eintritt 8 (erm.5) Euro

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Joseph-Breitbach-Stiftung.

 

03.12. 19 Uhr Großer Saal ITALIENISCHER HERBST

Buchpremiere Jan Röhnert, Rainer Maria Rilke „Am Sirenenkap“

Im Winter und Frühjahr 1907 / 08 schrieb Rilke auf Capri gut dreißig Gedichte. Jan Röhnert setzt sich sowohl mit den biographischen als auch mit den poetologischen und mythologischen Dimensionen dieser Gedichte auseinander. Er zeigt dabei, wie die formale, rhetorische und phänomenologische Gestalt von Rilkes Annäherungen an den Mythos Capri wiederum Literatur hervorbringen kann.

Moderation: Katrin Schumacher und Alexander Suckel

Eintritt 8 (erm.5) Euro

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität, dem neuen theater Halle und mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin.

 

04.12. 20 Uhr Salon

Suckel mit MDR-Literaturredakteurin Katrin Schumacher

Katrin Schumacher ist seit über 10 Jahren DIE Stimme der Literatur auf MDR-Kultur. Belesen, stilsicher, deutlich im Urteil, dabei niemals verletzend. Ein Gespräch über Lesen als Passion, die schönen und weniger schönen Seiten des Literaturbetriebs – und über Radiomachen in bewegter Zeit.

Musik: Preliminary Injunction und Gäste

Eintritt: 12 (erm.9) Euro

 

06.12. ITALIENISCHER HERBST 19 Uhr Großer Saal

Hommage an Leonardo Sciascia vol.1

Lesung und Gespräch mit der Autorin, Verlegerin und Übersetzerin Monika Lustig „Ein Sizilianer von festen Prinzipien“

Ein Sizilianer von festen Prinzipien versammelt zwei erstmals ins Deutsche übersetzte Texte Sciascias, als Hommage zu seinem 100. Geburtstag. Monika Lustig lebte viele Jahre in Italien, übersetzte Stassi, Chiesura, Agnello-Hornby, De Carlo, Lucarelli, Camilleri, Sciascia, Piazzese u.v.m. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland gründete sie den Verlag Edition Converso – Mediterrane Sprachwelten.

Eintritt frei

Es liest: Bettina Schneider (neues theater Halle)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität, dem neuen theater Halle und mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin.

 

07.12. 19 Uhr Großer Saal

ITALIENISCHER HERBST Hommage an Leonardo Sciascia vol.2

Wir werden uns an diesen Planeten erinnern - Eine Lesung aus Texten von Leonardo Sciascia

Vor hundert Jahren wurde Leonardo Sciascia auf Sizilien, geboren. Er war eine der prägnantesten und bedeutendsten Figuren der italienischen und europäischen Kultur des 20. Jahrhunderts. Hallesche Schauspieler und Schauspielerinnen, Dozierende, Studierende des Instituts für Romanistik und Liebhaber der italienischen Literatur lesen aus seinen Romanen, Kurzgeschichten und Essays.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität, dem neuen theater Halle und mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin.

 

08.12. 19 Uhr Großer Saal

Salon Pegasus und die Lust am Schreiben mit Ellen Norten und Diana Lunkwitz

Für Literaturschaffende und Literaturinteressierte – jeden zweiten Mittwoch im Monat. Hier können Autorinnen und Autoren oder solche, die es werden wollen, ihre Texte präsentieren. Die Lesezeit beträgt jeweils etwa 10 Minuten.

Eintritt frei

 

13.12. 19 Uhr Großer Saal

Vorstellung  Eisberg (Isberg) - von Pascal Brullemanns, in der Übersetzung (aus dem kanadischen Französisch) von Andreas Jandl. Deutsche Erstaufführung

Drei Waisen haben sich nach dem Unfalltod der Eltern ins Souterrain zurückgezogen. Dorthin fliehen der Große, der Kleine und die Schwester vor dem „normalen“ Leben, das die Gesellschaft sehr schnell für die drei organisieren will - mit Therapieangeboten und perfekter Pflegefamilie.

Eine Kooperation mit niedlich&GROSS™

Weitere Vorstellungen am 17. und 18. Dezember, 19 Uhr.

Eintritt 4 (erm.2) Euro

 

14.12. 18 Uhr Großer Saal

Theater als Ort der Begegnung. Deutsch-polnische Kontexte - Ein Gespräch mit Marek Gierszał 

Theater! Kann das weg oder braucht es noch jemand? Wofür steht eigentlich das Theater und was passiert auf einer Theaterbühne. Ein Gespräch mit dem polnischen Theatermacher Marek Gierszał, der sowohl in Polen als auch in Deutschland als Schauspieler und Spielfilm - und Theaterregisseur tätig ist.

Moderation:  Paulina Gulińska-Jurgiel

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aleksander-Brückner–Zentrum für Polenstudien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 

15.12. 19 Uhr Großer Saal

ITALIENISCHER HERBST Gespräch und Lesung zu Dante Alighieris „Göttliche Komödie“ mit Prof. Dr. Klaus Bochmann

Dantes Versepos erzählt die Läuterung eines empfindsamen, oft schwermütigen Icherzählers durch die drei Reiche der jenseitigen Welt - durch die Hölle, das Fegefeuer und das Paradies. Der renommierte Romanist Klaus Bochmann nimmt Dantes Jahrtausendwerk unter die Lupe und beleuchtet gleichermaßen unterhaltsam und kenntnisreich bislang unbekannte Aspekte der Divina Commedia.

Es liest: Martin Reik (neues theater Halle)

Eintritt 8 (erm.5) Euro

Moderation: Alexander Suckel

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Romanistik der Martin-Luther-Universität, dem neuen theater Halle und mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin.

 

16.12. 19 Uhr Großer Saal

Gespräch und Lesung Adolf Muschg „Aberleben“

Der neue Roman des Schweizer Autoren und Büchner-Preisträgers von 1994 ist eine komplexe Reflexion auf das Sterben, die Sehnsucht nach dem ewigen Leben und die Unausweichlichkeit von (fast) allem. Muschg ist ein Intellektueller von europäischem Rang.

Moderation: Alexander Mayer

Eintritt 8 (erm.5) Euro

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