Warum Inkontinenz kein Tabuthema sein sollte

St. Elisabeth und St. Barbara | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Patientinnen und Patienten, die unter einer Harn- oder Stuhlinkontinenz leiden, benötigen neben der Früherkennung und vorbeugenden Maßnahmen eine individuelle Beratung sowie Zugang zu modernen Therapien. Oftmals wird der unwillkürliche Verlust von Urin oder Stuhl aus Scham verschwiegen und bleibt so lange unbehandelt. Am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara greifen die Klinik für Frauenheilkunde und die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie das vermeintliche Tabuthema auf.

Als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft zeigen die ärztlichen Fachexperten, gemeinsam mit der Abteilung für Physiotherapie, Wege zur richtigen Behandlung auf. Bei einem Aktionstag am 17. Juni zwischen 14 und 18 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, sich im Krankenhaus an der Mauerstraße 5 in Halle (Saale) unverbindlich zu informieren.

Der Aktionstag im Rahmen der 11. World Continence Week möchte über die verschiedenen Formen der Inkontinenz aufklären und einen Einblick in das breite Behandlungsspektrum geben. Dr. med. Christine Kunz, Fachärztin für Frauenheilkunde am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, hat die Veranstaltung im Krankenhaus mit ins Leben gerufen. Sie erläutert: „In Deutschland leiden mehr als neun Millionen Frauen und Männer an einer Stuhl- oder Harninkontinenz.

Die Erkrankung führt zu einem hohen Leidensdruck und schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Der offene Umgang mit dem Thema ist sehr wichtig, denn es stehen uns moderne Therapiemöglichkeiten zur Verfügung und Inkontinenz ist heilbar.“ Weitere Einladende sind Peter Wenzel, Oberarzt an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie sowie Sieglinde Güldenfuß, stellvertretende Leiterin der Physiotherapie. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Workshop Beckenbodengymnastik

Ort: Physiotherapie, 1. UG
ab 14.00 Uhr
Teilnahme nur begrenzt und nach
Voranmeldung möglich: Tel: 0345-213-4480

Vorträge

Ort: Elisabeth-Saal, 5. OG

15.00 Uhr Veranstaltungsbeginn - Informationsstände zum Thema Harn- und Stuhlinkontinenz

15.30 Uhr Wenn die Blase schwach wird – Ursachen und moderne Therapiemöglichkeiten der weiblichen Harninkontinenz - Dr. Christine Kunz

15.50 Uhr Der Beckenboden aus Sicht der Physiotherapie - Sieglinde Güldenfuß

16.10 Uhr Pause und Imbiss

16.40 Uhr Stuhlinkontinenz - Peter Wenzel

17.10 Uhr Kontinenz im Alltag – der einfache Umgang mit Hilfsmitteln - Ulrike Hollnecker

17.30 Uhr Zeit für Fragen und Antworten

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