Universitätsmedizin Halle (Saale) verschiebt elektive Eingriffe am Freitag, 13. März 2020

UKH | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) verschiebt am morgigen Freitag, 13. März 2020, alle elektiven Eingriffe. Ausgenommen sind Fälle, die aufgrund der medizinischen Indikation zwingend erforderlich sind. Die betroffenen Patientinnen und Patienten sind informiert. Das UKH prüft, inwieweit Verschiebungen geplanter Eingriffe in der kommenden Zeit ebenfalls notwendig sein könnten.

Hintergrund ist die angeordnete Schließung der Kindereinrichtungen, Schulen und Horte in der Stadt Halle. Davon sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsmedizin Halle (Saale) betroffen.

Darüber hinaus gelten für die Ambulanzen der Universitätsmedizin Halle (Saale) ab sofort folgende Regelungen für nicht-dringliche Termine:

  • Patientinnen und Patienten mit Infekten der Atemwege (Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.) werden frühestens eine Woche nach Abklingen der Symptomatik wieder einbestellt.

 

  • Patientinnen und Patienten ohne Symptome, die sich in einem COVID-19-Risikogebiet aufgehalten haben, müssen 14 Tage nach ihrer Rückkehr symptomfrei sein, bevor sie sich im UKH vorstellen.

 

  • Patientinnen und Patienten, die Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten, müssen ebenfalls 14 Tage nach dem letzten Kontakt symptomfrei sein, bevor sie sich im UKH vorstellen.

 

  • Patientinnen und Patienten mit einer nachgewiesenen COVID-19-Infektion werden frühestens eine Woche nach Ende der Symptomatik und dem Vorliegen von zwei negativen Abstrichen im Abstand von mindestens 24 Stunden wieder einbestellt.

Sofern einer dieser Umstände zutreffend ist, die Termine aber aus Sicht der behandelnden Ärztinnen und Ärzte medizinische Dringlichkeit haben, werden die Patientinnen und Patienten erst am Ende des Tagesprogramms und ohne Aufenthalt im Wartebereich behandelt. Das behandelnde Personal wird Schutzausrüstung tragen. Alle einbestellten Patientinnen und Patienten werden zudem vorab telefonisch über das Vorgehen informiert.

 

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