Bluttests von Lykon und Co: Immer mehr Menschen testen sich selbst

Allergien | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Ein unwohles Gefühl nach dem Essen, Magenschmerzen oder auch Juckreiz können Anzeichen einer Lebensmittelunverträglichkeit sein. Viele Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten wissen nicht einmal, dass sie betroffen sind. Sofern die Symptome über einen längeren Zeitraum beobachtet werden können, gilt es unbedingt zu erörtern, ob es sich tatsächlich um eine Lebensmittelunverträglichkeit handelt, oder ob andere Faktoren Grund für die Syptome sind.

Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen zu

Mehr und mehr Menschen haben mit Lebensmittelunverträglichkeiten zu kämpfen. Nach eigenen Angaben sind etwa ein Viertel aller Bundesbürger von durch Nahrungsmittel hervorgerufene Unverträglichkeiten betroffen. Unter Lebensmittelunverträglichkeit versteht man eine Reihe verschiedener Arten. Allgemein lassen sich Lebensmittelunverträglichkeiten als Reaktionen des Körpers auf bestimmte Nahrungsmittel zusammenfassen. Wie diese Reaktionen entstehen, kann aber unterschiedliche Gründe haben:

  • als Lebensmittelallergie bezeichnet man allergische Reaktionen des Immunsystems nach der Nahrungsaufnahme

  • bei einer Lebensmittelintolleranz liegt meist eine gestörte Aufspaltung einzelner Nahrungsbestandteile vor

  • weiterhin können Lebensmittelunverträglichkeiten auch durch Autoimmunerkrankungen auftreten

     

Mögliche Symptome

Unter Lebensmittelunverträglichkeit versteht man eine ganze Reihe von möglichen Beschwerden, welche im Zuge der Nahrungsmittelaufnahme auftreten können. Dazu gehören insbesondere Lebensmittelintoleranzen und Lebensmittelallergien. Die Symptome sind dabei sehr unterschiedlich, können von einem leichten Unwohlsein nach dem Essen bis hin zu Beschwerden führen, die den Alltag erheblich erschweren. Ein deutliches Anzeichen auf eine Lebensmittelunverträglichkeit sind in der Regel folgende Symptome:

  • Bauchschmerzen

  • Blähungen

  • Durchfall

  • Hautreaktionen

  • Müdigkeit

  • Übelkeit

  • Völlegefühl

Selbstverständlich sind diese Symptome kein eindeutiges Anzeichen auf eine eventuelle Unverträglichkeit von Lebensmitteln, dennoch sollte die Ursache möglichst zeitnah abgeklärt werden.

 

Was machen, wenn entsprechende Symptome festgestellt werden?

Es gibt heute unterschiedliche Testmethoden, mit denen sich herausfinden lässt, ob eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt. Zunehmend mehr Menschen nutzen dabei Methoden, mit denen sie sich selbst testen können. Hierbei reicht ein kleiner Stich in den Finger aus, um einen kleinen Tropfen Blut auf einem Teststreifen aufzutragen. Dieser Teststreifen kann dann an den jeweiligen Anbieter, (etwa Lykon) geschickt werden, wo er anschließend analysiert wird. Hierbei handelt es sich explizit nicht um Tests auf Allergien, sondern um Tests auf Unverträglichkeiten (nicht allergische Hypersensitivität). Beste-Hilfe zeigt Erfahrungen zu den Lykon Bluttests und bietet eine Übersicht entsprechender Varianten. Ein solcher Selbsttest ist eine zuverlässige Methode, um etwaige Unverträglichkeiten auszuschließen oder einen verdacht zu bestätigen. Um absolute Sicherheit zu erhalten, ist es jedoch erforderlich auch einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann die Ergebnisse des Selbsttests verifizieren und auf einzelne Aspekte genauer eingehen. Um die Diagnose weiter einzugrenzen, macht es Sinn zusätzlich ein Ernährungstagebuch zu führen. In diesem wird eingetragen, wann was gegessen wurde und wie man sich einige Zeit nach der Nahrungsaufnahme fühlt. Anhand dieser Informationen ist es für den Arzt einfacher eine genaue Diagnose zu stellen und die weitere Behandlung zu planen.

Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen in unserer modernen Gesellschaft zu. Wie bei so vielen Erkrankungen ist es wichtig, so früh wie möglich zu reagieren, sobald entsprechende Symptome bemerkt werden. Zwar sind entsprechende Veranlagungen oft auch angeboren, dennoch lässt sich einer Lebensmittelunverträglichkeit unter gewissen Voraussetzungen auch aktiv vorbeugen. Dazu gehört unter anderem eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, Bewegung / Sport und die Vermeidung von Stress.

 

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