Rachenkrebs: Viren als Ursache

Patientenvorlesung | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Kopf-Hals-Tumore machen fünf Prozent aller Krebserkrankungen weltweit aus. Aufgrund der unspezifischen Symptome gehen Patienten oftmals sehr spät zum Arzt und der Tumor befindet sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Rechtzeitige Diagnose und Überweisung zum HNO-/MKG-Facharzt erhöhen aber die Heilungschancen eines Patienten. Mehr als 90 Prozent der Kopf-Hals-Tumore entstehen in den Zellen der Schleimhaut von Mundhöhle, Zunge, Rachen und Kehlkopf. Weltweit zeigt sich in den letzten zehn Jahren ein deutlicher Anstieg von Kopf-Hals-Tumoren, besonders auch bei Frauen.

Obwohl Männer zwei bis dreimal häufiger an Kopf-Hals-Tumoren erkranken als Frauen, ist auch bei Frauen die Tendenz steigend. Kopf-Hals-Tumore findet man am häufigsten bei über 40-Jährigen, aber auch bei Jüngeren steigt die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsform zu erkranken. Rauchen, Alkoholgenuss sowie bestimmte HP-Viren gelten als Risikofaktoren. Forscher haben herausgefunden, dass für einen Teil der Krebsfälle im Rachenbereich HPV (humane Papilloma-Viren) ursächlich verantwortlich sind. Die Häufigkeit scheint zu steigen und die Erkrankung betrifft eher jüngere Patienten.

Über HPV-assoziierte Kopf-Hals-Tumore, deren Diagnostik und Therapie sowie Verbeugung berichtet PD Dr. Ulrich Kisser, leitender Oberarzt der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie im Rahmen der Patientenvorlesungsreihe des halleschen Universitätsklinikums,  welche gemeinsam mit der Krankenkasse BKK Novitas am Donnerstag, 15. November 2018, durchgeführt wird. Die kostenlose Veranstaltung startet um 17 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude (Hörsaal).

 

Hinweis:

Aus organisatorischen Gründen (Kapazität des Hörsaals) bitten wir um Anmeldung unter 0800 65 66 900 (kostenfrei) oder auf www.novitas-bkk.de/kassentreffen.

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