Weiterer Infektionsfall mit Affenpocken in der Stadt Halle nachgewiesen

Weiterer Infektionsfall mit Affenpocken in der Stadt Halle nachgewiesen
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
von 29. Juni 2022 0 Kommentare

In der Stadt Halle (Saale) ist am Dienstag, 28. Juni 2022, eine zweite Infektion mit Affenpocken nachgewiesen worden. Der Fachbereich Gesundheit hat für die betroffene Person und deren enge Kontaktpersonen gemäß den Vorgaben des RobertKochInstituts Quarantäne ausgesprochen. Die Infektion steht in keinem Zusammenhang mit dem am 8. Juni 2022 festgestellten ersten Fall in der Stadt Halle (Saale).

 

Affenpocken sind eine durch das Virus „Orthopoxvirus simiae“ ausgelöste Infektion. Als Symptome der Krankheit treten Fieber, Kopf, Muskel und Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten auf. Einige Tage nach dem Auftreten von Fieber entwickeln sich Hautveränderungen, die verschiedene Stadien vom Fleck bis zur Pustel durchlaufen und letztlich verkrusten und abfallen. Der Ausschlag konzentriert sich in der Regel auf Gesicht, Handflächen und Fußsohlen. Die Haut und Schleimhautveränderungen können auch auf dem Mund, den Genitalien und den Augen gefunden werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als selten und ist in der Regel nur bei engem Körperkontakt möglich. Die Inkubationszeit beträgt fünf bis 21 Tage.

n Deutschland sind seit Mai 2022 vermehrt Infektionen mit Affenpocken nachgewiesen worden. Das RobertKochInstitut schätzt die Gefahr für die breite Bevölkerung aktuell als gering ein. Eine aktuelle Lageeinschätzung (Stand 29. Juni 2022) ist auf der Internetseite der RKI abrufbar.

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