Eingangstür – worauf es ankommt

VERBRAUCHER-INFORMATION | Wohnen
von hallelife.de | Redaktion

Die Experten erklären, wie Eingangstüren zwischen privatem und öffentlichem Raum für Sicherheit sorgen und das Zuhause zugleich angemessen repräsentieren.

 

Neben Sicherheits- und Design-Aspekten gewinnen auch energietechnische Gesichtspunkte bei der Auswahl geeigneter Türen an Relevanz, wodurch sich an moderne Haustüren umso mehr Anforderungen stellen. Spätestens seit der Energiesparverordnung sind bei der Auswahl aus einem breiten Sortiment an unterschiedlichen Materialien und Stilrichtungen auch die Isoliereigenschaften zu bedenken.

Zwischen Standardnorm und Individualität

Eingangstüren geben Wohnungen und Häusern ein individuelles Gesicht und repräsentieren den Wohnstil ähnlich einer Visitenkarte. Im Kontext eines immer relevanteren Individualitätsgedankens entscheiden sich viele Hauseigentümer im 21. Jahrhundert gegen Standardeingänge und wählen stattdessen eine Designer-Eingangstür, die durch ihre Form- und Farbsprache sowohl dem persönlichen Wohnstil als auch dem eigenen Charakter gerecht wird. Neben der attraktiven Repräsentation nach außen zeichnen gute Eingangstüren Stabilität, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Moderne Materialien erfüllen außerdem die Einbruch- und Wärmeschutzanforderungen, die in der Produktnorm DIN EN 14351, ihr verwandten DIN-Normen und der Energiesparverordnung festgelegt sind. Dadurch verbinden Haustüren im 21. Jahrhundert idealerweise Normstandards und Individualität.

Aus mehreren Materialien

Wohnen ist mittlerweile ein Energiesparthema. Als Fassadenteil unterliegen Haustüren bei Neubauten und Modernisierungen Wärmeschutzanforderungen der DIN 4108-2 und Energiesparverordnung, die unter anderem die maximalen Wärmeverluste regelt. Neben dem Material und der Qualität bestimmen die Türdichtungen in dieser Hinsicht die Dämmeigenschaften. Zwar besitzt das Naturmaterial Holz von Natur aus ein gutes Wärmedämmpotential, aber auch mit Konstruktionen aus Aluminium und Kunststoff lassen sich heutzutage Haustüren mit hervorragenden Wärmedämmwerten produzieren. Zu den aktuellen Trends zählen Materialkombinationen, die Kunststoff- und Holzelemente in einer stabilen Aluminium-Außenschale präsentieren.

Gut gedämmt mit Naturmaterialien

Unter den Dämmstoffen gewinnen nachwachsende Rohstoffe wie Kork derzeit an Bedeutung. Diese Dämmmaterialien werden in die Rahmenkonstruktion der Tür integriert, um Wärmeverluste zu verhindern. Postschlitze verschwenden zu viel Energie und sind daher längst nicht mehr angemessen. Trotz gestiegener Dämm- und Sicherheitsanforderungen sind individuell gestaltete Glaselemente auch heutzutage noch denkbar, solange hierfür Wärmeschutzglas zum Einsatz kommt. Experten raten Hausherren dazu, im Hinblick auf normgerechte Eigenschaften auf dem neuesten Stand zu bleiben. Einen Überblick über die aktuellen Anforderungen erhalten Konsumenten beispielsweise durch die Informationen, die das Bundesministerium für Bau regelmäßig veröffentlicht.

Investitionen in die Sicherheit

Unter den Schließsystemen sorgen Dreifach-Verriegelungen mit zusätzlicher Schließautomatik für höchste Sicherheitsstandards, wobei Fallriegel Verriegelungsautomatik sicherstellen. Einbruchhemmende Schließzylinder ober- und unterhalb des Türschlosses senken in Form einer Drei-, Fünf-, Sieben- oder Neunfach-Verriegelung das Einbruchrisiko. Bei geschlossener Haustür greifen Zarge und Blatt idealerweise fest ineinander, wodurch die Eingangstür kaum mehr auszuhebeln ist. Im Band- und Scharnierbereich sorgen Zusatzsicherungen für umso besseren Schutz vor ungebetenen Gästen.

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