Händelfestspiele für alle

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Stadtgeschehen | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Wer heutzutage eine Veranstaltung der Händelfestspiele besuchen will, der braucht zumeist eine Karte und muss dafür Geld ausgeben, oder er gehört zu den honorigen Personen der Stadt. Verwerflich ist daran nichts, aber ein Problem kristallisiert sich immer mehr heraus. Die Händelfestspiele locken Touristen aus aller Welt an, doch an den Hallensern selbst geht das Fest größtenteils vorbei

Händelfestspiele für alle

Wer heutzutage eine Veranstaltung der Händelfestspiele besuchen will, der braucht zumeist eine Karte und muss dafür Geld ausgeben, oder er gehört zu den honorigen Personen der Stadt. Verwerflich ist daran nichts, aber ein Problem kristallisiert sich immer mehr heraus. Die Händelfestspiele locken Touristen aus aller Welt an, doch an den Hallensern selbst geht das Fest größtenteils vorbei. Wären nicht ein paar Plakate und andere Werbelemente, es würde kaum jemand Notiz vom barocken Musikfestival nehmen.

Das soll sich auf Wunsch der FDP wieder ändern. Das Musikfestival soll raus aus den Konzertsälen, wieder mehr in die Öffentlichkeit. Veranstaltungen zum Beispiel auf dem Markt stellen sich die Liberalen vor. Hier könnte man hallesche Musikschulen, Vereine und Chöre auftreten lassen, meinte FDP-Rat Hans-Dieter Wöllenweber. So könnte man die Händelfestspiele und Händels Musik wieder volksnah präsentieren. Eine gute Idee, befand der Kulturausschuss am Mittwochabend. Er votierte bei sieben Ja-Stimmen und drei Enthaltungen für den FDP-Antrag. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat.

Jürgen W. Schmidt, sachkundiger Einwohner im Kulturausschuss, regte zudem an, im Rahmen der Händelfestspiele einen Nachwuchs-Komponistenwettbewerb auszuloben.

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