Neue Musik im neuen theater - Heimspiel für Holland

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K-Reihe | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Es ist nun schon Tradition, dass die Staatskapelle Halle im Saal den neuen theaters Konzerte präsentiert. Hans Rotmann dirigiert und moderiert einmal mehr ein Konzert der K-Reihe. Am 21

Neue Musik im neuen theater - Heimspiel für Holland

Es ist nun schon Tradition, dass die Staatskapelle Halle im Saal den neuen theaters Konzerte präsentiert. Hans Rotmann dirigiert und moderiert einmal mehr ein Konzert der K-Reihe. Am 21. April um 19.30 Uhr präsentiert er Rudolf Eschers Sinfonia per dieci strumenti. In den letzten Jahren hat uns Hans Rotman auf seine wunderbar intelligente und charmante Weise vor allem Werke von Schönberg, Stockhausen, Boulez und Nono näher gebracht. In dieser Saison geht es nun um individuelle kompositorische Reaktionen auf Atonalität, Zwölftontechnik und Serialismus in der Musik des 20. Jahrhunderts.

Es dürfte dem Dirigenten aus Holland insofern eine große Freude sein, uns einen der wichtigsten Nachkriegs-Komponisten seiner Heimat vorzustellen: Rudolf George Escher (1912-1980). Seine Musik ist ausdrucksorientiert, im Kern tonal und oft auf Variationsketten mit festen Intervallkonstellationen aufgebaut. Es lassen sich Einflüsse der Renaissance-Polyphonie ebenso wie von Mahler, Debussy und Ravel ausmachen. In seiner »Sinfonia« für 10 Instrumente von 1976, die in den Niederlanden verstärkt Interesse an Eschers Werk ausgelöst hat, sucht er die Auseinandersetzung mit Schönbergs erster Kammersinfonie op. 9 auf quasi neoimpressionistische Weise. Dies und mehr wird Hans Rotman wieder anhand von Beispielen anschaulich erläutern.

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