Spontanpartys: Vorsicht, Polizei liest mit

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Stadtgeschehen | Kunst & Kultur
von Tobias Fischer

Feiern an ungewöhnlichen Orten: Das ist das Ziel diverser Spontanpartys wie "Tanztag". Per Facebook wird sich beispielsweise verabredet. Am Samstagabend sollte es auf der Saline "Guerillero im dunklem Grün" heißen

Spontanpartys: Vorsicht, Polizei liest mit

Feiern an ungewöhnlichen Orten: Das ist das Ziel diverser Spontanpartys wie "Tanztag". Per Facebook wird sich beispielsweise verabredet. Am Samstagabend sollte es auf der Saline "Guerillero im dunklem Grün" heißen.

Doch stattdessen wurde es eine Guerillero MIT Grün. Denn die Polizei las die Facebook-Nachrichten offenbar mit und erschien zusammen mit einem privaten Sicherheitsdienst am vorgesehenen Partygelände auf der Saline-Insel. Auch der mögliche Alternativ-Standort an der Galgenbergschlucht wurde von den Beamten überwacht. Innendezernent Bernd Wiegand machte im Nachhinein auf Nachfrage von HalleForum.de deutlich, dass es für die Veranstaltung keine Genehmigung gegeben habe.

Doch immerhin wird im Rathaus an einer Legalisierung der das Musikleben bereichernden Veranstaltungen gearbeitet. Insgesamt vier Orte im Stadtgebiet stünden laut Wiegand für derartige Veranstaltungen künftig bereit. Ein Vertrag werde derzeit ausgearbeitet, so dass kurzfristig für die Partys einer jener Orte legal angemeldet werden kann. Ein Minimalmaß an Spontanität für die Elektropartys bliebe also noch.

Freunde der Elektromusik kommen diesmal übrigens auch zum Laternenfest auf ihre Kosten. Am Riveufer wird abgetanzt.

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