BURG entwickelt Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Kunsthochschule | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Um die zunehmende Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, entwickelt die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle Prototypen für dringend benötigte Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker. Auch Mund-Nasen-Schutze werden in den Studienrichtungen Mode und Textil konzipiert.

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterstützt die Stadt Halle (Saale) mit Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker. Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe und hohen Nachfragen nach Mundschutzmasken werden derzeit durch Mitarbeiter der Zentralen Werkstätten der BURG die Masken zunächst als Prototypen entwickelt. Die 3D-Drucker, die sich momentan im „Homeoffice“ bei den Werkstattmitarbeitern zuhause befinden, können derzeit bis zu 20 Stück pro Tag mit dem Material Thermoplast generieren. Diese Stückzahl soll noch weiter erhöht werden.

Die an der BURG hergestellten Masken werden dann der Stadt Halle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Katastrophenschutzstab der Stadt Halle nimmt in Absprache mit dem in Halle ansässigen Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS die Materialprüfung und Abnahme vor. Die Masken basieren auf einem open-source-Entwurf, die mit 3D-Druckern selbst produziert werden können. Zudem wird noch eine wechselbare, dreilagige Stofffiltermatte, die in die Maske eingelegt wird, benötigt. Die hierfür in Frage kommenden Materialien werden derzeit eruiert. Sobald eine Produktion erfolgen kann, werden die Masken der städtischen Hauptwache der Feuerwehr zur Verfügung gestellt, der Katastrophenschutzstab koordiniert eine Verteilung.

Zusätzlich entwickeln Studierende und Mitarbeiter*innen der Studienrichtungen Mode und Textil an der BURG verschiedene Anleitungen für textile Mund-Nasen-Schutze aus festem und leicht zu reinigendem Baumwollstoff, die in einer gemeinsamen Aktion durch Burg-Angehörige in Eigenproduktion hergestellt werden können. Auch die Mitarbeiter*innen der Textilmanufaktur der BURG engagieren sich hierbei.

Durch diese Initiativen soll eine zunehmende Verbreitung des Virus verlangsamt sowie die Risiken einer Infektion verringert werden.

 

 
Die Masken basieren auf einem open-source-Entwurf, die mit 3D-Druckern selbst produziert werden können.Foto: Hochschulpressestelle
 

Studierende und Mitarbeiter*innen der Studienrichtungen Mode und Textil an der BURG entwickeln Anleitungen für Mund-Nasen-Schutze aus festem und leicht zu reinigendem Baumwollstoff. Foto: Hochschulpressestelle

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