Zentraler Eingang zum Händel-Haus eröffnet

Ehemalige Toreinfahrt wieder offen | Kunst & Kultur
von Manfred Boide

In Anwesenheit von Staatsminister- und Kulturminister Rainer Robra, Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle (Saale), Clemens Birnbaum, dem Direktor der Stiftung Händel-Haus und dem Architekten des Projektes Johann-Christian Fromme wurde der zentrale Eingang des Hände-Hauses übergeben. 

Der neue Eingang wurde aufwendig von einer ehemals vorhandenen Toreinfahrt zu einem repräsentativen und barrierefreien Zugang umgebaut. In den 1939er Jahren wurde die Toreinfahrt, die auch eine historische Hofdurchfahrt mit Rundbogen von der Straße her zum kleinen Hof des Geburtshauses Georg Friedrich Händels war, zugemauert. Mit der Fertigstellung der neuen Eingangssituation wird auch das äußere Erscheinungsbild des Denkmals Händel-Haus in seiner frühesten, erhaltenen Abbildung aus dem Jahr 1859 rekonstruiert.

Das Bauvorhaben wurde aus Mitteln des „EFRE Kultuprogramms“ finanziert und im geplanten Finanzrahmen sowie unter Einhaltung der vorgegebenen Bauzeit realisiert. Die Kosten betragen 500.000 Euro. Es ist ein großer Tag der Freude, so Dr. Judith Marquardt, das Händel-Haus saniert und öffnet sich und macht sich barrierefrei. Denn im Eingangsbereich, von der Straße aus kaum sichtbar, ist eine moderne hydraulische Hebebühne installiert, die unter Einhaltung der Bestimmungen der Denkmalbehörde eingebaut wurde.

Die Stadt und das Händel-Haus haben sich gut vorbereitet für das kommende Jahr, wenn die Bedingungen für die Durchführung der Händel-Festspiele sich wieder normalisieren. Dann können die Besucher aus aller Welt das Geburtshaus des großen Komponisten Georg Friedrich Händel im neuen Erscheinungsbild betrachten.

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