MLU entsendet Studierende in einem Monat nach New York City

Foto: Uni Halle/Markus Scholz
Von der Saale an den East River | MLU
von hallelife.de | Redaktion

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entsendet in einem Monat erstmals eine interdisziplinäre Delegation zur National Model United Nations (NMUN).

Vom 18. – 22. März 2018 kommen in New York ca. 5.000 Jugendliche aus aller Welt zur National Model United Nations (NMUN) zusammen. Erstmalig entsendet auch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine interdisziplinäre Gruppe aus zwölf Studierenden, um als Diplomatinnen und Diplomaten auf Probe aktuelle globale Herausforderungen zu diskutieren.

Mit einer Tradition von über 70 Jahren ist die NMUN in New York die renommierteste und größte Simulation der Vereinten Nationen weltweit. Die Konferenz lädt Studierende aus aller Welt dazu ein, für fünf Tage jeweils einen UN-Mitgliedstaat zu vertreten und dabei ihr diplomatische Geschick und Fachwissen unter Beweis zu stellen. Innerhalb des Projekts setzen sich die Teilnehmenden mit der Arbeit und Funktionsweise der Vereinten Nationen auseinander. Weiterhin bietet die NMUN Raum für Vernetzung und interkulturellen Austausch unter den Teilnehmenden aus über 130 UN-Mitgliedsstaaten.

Faculty Advisor Ann-Christine Niepelt vom Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik (Prof. Dr. Johannes Varwick) hat die Studierenden ausgewählt: „Ich bin sehr begeistert von der Delegation der Uni Halle – die zwölf ausgewählten Studierende durchliefen ein schriftliches und mündliches Auswahlverfahren, in welchem sie sich unter anderem durch ihr großes Interesse an internationalen Zusammenhängen und der UN, sehr guten Englischkenntnissen und überdurchschnittlicher Bereitschaft zum Engagement behaupteten.“

Die Studierenden sollen sich durch dieses Projekt persönlich weiterentwickeln, ihr Verständnis internationaler Zusammenhänge stärken und interkulturellen Austausch fördern: „Unsere Delegation wird im März den karibischen Inselstaat Barbados in sechs Komitees vertreten. Dort werden wir zahlreiche Themen entsprechend der Position „unseres“ Landes debattieren“, so Pia Jorks (Mitglied der Delegation). Komplexe Problematiken wie internationaler Terrorismus, nachhaltige Entwicklung, die Beseitigung von Hunger und Armut, Zugang zu Bildung, Menschenrechte, Reformen des UN Systems und Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakatastrophe werden gemeinsam analysiert und verhandelt.

Zudem beinhaltet der Aufenthalt in New York zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten für die Delegation: „Neben der Arbeit in den Sitzungen haben wir die Möglichkeit ständige Vertretungen, wie die Botschaft von Barbados und UN Institutionen zu besuchen. Auf die Abschlussveranstaltung im UN Headquarter freue ich mich besonders “, so Pia Berkhoff (Mitglied der Delegation).

In New York werden die Studierenden so ihre Ideen und Visionen für eine bessere Welt diskutieren können.

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