„Die Migrationskrise als Herausforderung des Rechts und der Medien“

Tagung an der Uni Halle | MLU
von hallelife.de | Redaktion

Die Flüchtlingsströme in den vergangenen Jahren haben nicht nur Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung vor Herausforderungen gestellt. Auch die Medien und die Justiz mussten auf die neue Situation reagieren. Welche Probleme dabei zutage getreten sind und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, steht im Zentrum einer gemeinsamen Tagung von Medienwissenschaftlern und Juristen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. November, im Mitteldeutschen Multimediazentrum in der Mansfelder Straße 56 in Halle statt. An die Tagung schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Staats- und Kulturminister Rainer Robra an.

Die Flüchtlingsströme in den vergangenen Jahren haben nicht nur Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung vor Herausforderungen gestellt. Auch die Medien und die Justiz mussten auf die neue Situation reagieren. Welche Probleme dabei zutage getreten sind und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen, steht im Zentrum einer gemeinsamen Tagung von Medienwissenschaftlern und Juristen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. November, im Mitteldeutschen Multimediazentrum in der Mansfelder Straße 56 in Halle statt. An die Tagung schließt sich eine Podiumsdiskussion mit Staats- und Kulturminister Rainer Robra an.

 

Vor allem in den Jahren 2015 und 2016 sind sehr viele Geflüchtete nach Deutschland gekommen. "Neben dem bewundernswerten Engagement und den großen Leistungen steht aber aus heutiger Sicht außer Frage, dass auch viele Fehler und Schwachstellen bei Einzelentscheidungen wie auch im Gesamten aufgetreten sind", sagt der Jurist Prof. Dr. Winfried Kluth von der MLU, der die Tagung mitorganisiert.

Die Tagung rückt in den Redebeiträgen in den Blick, wie die Medien und die Justiz mit dem Thema umgegangen sind. Zu den Referenten gehören unter anderen Prof. Dr. Klaus Rennert, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, und der renommierte Journalismusforscher Prof. Dr. Michael Haller. Klaus Rennert wird über das Asylrecht und die Menschenwürde sprechen, Haller stellt seine aktuelle Studie zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise vor. "Ziel der Tagung ist nicht, eine vollständige Analyse zu versuchen. Vielmehr soll durch die aktuellen und historischen Beiträge ein Diskurs angeregt werden", sagt Kluth. Weitere Fragen sind daher: Waren Medien und Justiz auf die Probleme im Umgang mit der Thematik vorbereitet? Wie haben sich beide gesellschaftlichen Systeme in der Krise verhalten und wie haben sie diese mit einem gewissen zeitlichen Abstand verarbeitet? Und: Welche Beispiele gibt es dazu aus der früheren Entwicklung von Flucht und Migration?

Ausgerichtet wird die Tagung von der Forschungsstelle Migrationsrecht der MLU gemeinsam mit der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Tagung: "Die Migrationskrise als Herausforderung des Rechts und der Medien"
Donnerstag, 16. November, 10 bis 18.30 Uhr
Mitteldeutsches Multimediazentrum (MMZ), Studio im 2. Obergeschoss
Mansfelder Straße 56
06108 Halle (Saale)

Podiumsdiskussion: "Wem schenken Recht und Medien Aufmerksamkeit - und warum?"
Donnerstag, 16. November, 17.30 bis 18.30 Uhr
Mitteldeutsches Multimediazentrum (MMZ), Studio im 2. Obergeschoss
Mansfelder Straße 56
06108 Halle (Saale)

Anmeldungen bis 13. November an: lucy.sonnet@medienkomm.uni-halle.de

Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg

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