Why Him?

von 18. Januar 2017

Die aktuelle Kinowoche neigt sich dem Ende zu. Nach „La La Land“ und „The Great Wall“ brachte diese bereits zwei individuelle Leckerbissen hervor. Auch die Komödie „Why Him“ ging in dieser Woche an den Start. Ob dieser Streifen mit den zwei vorigen mithalten kann, lest Ihr wie immer in unserer Bewertung.

Zum Inhalt:

Ned (Bryan Cranston) ist ein fürsorglicher Vater, der sich bereits darauf freut seine Tochter Stephanie (Zoey Deutch) gemeinsam mit Ehefrau Barb (Megan Mullally) und Sohn Scotty (Griffin Gluck) vom College abzuholen. Mit was er jedoch nicht rechnet ist, dass seine Tochter dies als Anlass nimmt, der Familie Ihren neuen Freund Laird (James Franco) vorzustellen. Dieser verkörpert eigentlich alles, was einen perfekten Schwiegersohn ausmacht: Erfolg, Geld, Einfluss und den Drang, der Familie auch gerecht zu werden. Nur kommt all das bei Ned nicht an. Die neue Zeit, mit neuen Medien und allem was dazu gehört ist nichts für Ned. So sieht er in Laird nur alles schlechte und versucht seine Tochter von Ihm fernzuhalten. Die Situation eskaliert zusätzlich, als Laird ihm offenbart, seine Tochter heiraten zu wollen und ein wilder Konflikt zwischen den Beiden entsteht.

Das sagt die hallelife.de-Redaktion:

Wir mögen diese Komödie! Auch wenn der Zwist zwischen potentiellen Schwiegersohn und Schwiegervater eigentlich in Filmen ausgelutscht ist, schafft es dieser uns trotzdem zum Lachen zubringen. Dies liegt vor allem daran, dass er sich der heutigen Zeit bedient, und auch wenn gewisse Dinge unrealistisch erscheinen… Nein! In den USA kann das so (zumindest von den elementaren Standards her) wirklich so sein… Wir erleben hier gute Witze, die sich nicht selten auf Klassiker in einer neuen Interpretation beziehen. Eine nicht zu verachtend gut erzählte Handlung und tolle Schauspieler die in Ihren Rollen aufzugehen scheinen machen diesen Film irgendwie einzigartig und sehr witzig. Einziges Manko für uns war, dass es zum Ende hin doch alles ein wenig zu krass ausufert und damit dann doch die Realität ins Wanken gerät. Ein Problem des Filmes, können wir jedoch nicht wirklich dem Film zuschreiben, sondern vielmehr dem Filmverleih. So hat der Film zum Ende den weihnachtlichen Zauber zum Inhalt (der Film kam in den USA kurz vorm Weihnachtsfest in die Kinos). Wir in Deutschland haben gerade mit dem Fest abgeschlossen… So wirkt das dann zum Ende ein wenig emotionslos für uns…