Orgelklang 12 im Merseburger Dom

Bildarchiv der Vereinigten Domstifter; Foto: F. Boxler
Merseburg | Musik & Film
von hallelife.de | Redaktion

In der Reihe „Orgelklang 12“ findet am 4. Mai 2019, 12.00 Uhr, im Merseburger Dom wieder ein Orgelkonzert statt, zu dem die Vereinigten Domstifter und der Freundeskreis Musik und Denkmalpflege in Kirchen des Merseburger Landes e.V.  herzlich einladen. Das Programm gestaltet Organistin Martina Pohl. Mit einer gültigen Domeintrittskarte ist es möglich, 40 Minuten lang Orgelmusik und geistlichem Wort zu folgen.

Programm

An der großen Ladegastorgel

Richard Julius Voigtmann                   Sonate über den Choral        

(1847-1874)                                      "Jesu, meine Freude"

Begrüßung und Lesung

 

An der kleinen Ladegastorgel

Johann Sebastian Bach                       Drei Choralbearbeitungen aus dem

(1685-1750)                                       dritten Teil der „Clavier-Übung“ 

                                                          "Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit" BWV 672 

"Christe, aller Welt Trost" BWV 673                                                      

"Kyrie, Gott, heiliger Geist" BWV 674

 

An der großen Ladegastorgel

Josef Gabriel Rheinberger               Sonate Nr. 18 A-Dur op 188     

(1839-1901)                                    Phantasie – Capriccio – Idyll - Finale

 

Martina Pohl studierte von 1980-1986 an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale bei Domorganist Michael Pohl (Berlin) Orgel, Prof. Dietrich Wagler (Freiberg) Improvisation und Thomaskantor Georg Christoph Biller (Leipzig) Chorleitung.                                                              

Als Organistin ist sie Gast international renommierter Konzertzyklen, wie am Berliner Dom, in der St. Michaeliskirche Hamburg oder an der Silbermannorgel des Freiberger Doms. Konzertreisen nach Frankreich und in die Schweiz machten sie auch im Ausland bekannt. Der Schwerpunkt ihrer Interpretationen liegt auf den Werken der deutschen Romantik und  J. S. Bach.

Seit 1992 arbeitete Martina Pohl als Kirchenmusikerin in Berlin. 2004 erhielt sie die Berufung nach Sangerhausen, wo die Betreuung der historischen Hildebrandt- Orgeln zu ihren Hauptaufgaben gehört.

Zahlreiche CD-Einspielungen an barocken und romantischen Instrumenten sowie die Künstlerische Leitung des Südharzer Orgelfestivals ergänzen ihr vielseitiges künstlerisches Wirken.

Für ihre Liedkompositionen erhielt sie 2010 beim Passionsliederwettbewerb der Landeskirche Kurhessen-Waldeck den 1. Preis.

Als Dirigentin führt sie regelmäßig Werke der oratorischen Chorliteratur auf. Hierbei arbeitet sie mit dem Orchester „Concerto Berlin“, dem Andreas-Kammerorchester Erfurt, dem Mitteldeutschen Kammerorchester sowie der Staatskapelle Halle und den Thüringer Symphonikern  zusammen.  

Große Beachtung erfuhr dabei die Wiederaufführung des romantischen Oratoriums „Luther in Worms“ von Ludwig Meinardus 2012.

2013 wurde Martina Pohl von der Stadt Sangerhausen durch die Eintragung in das goldene Buch der Stadt geehrt und von der EKM zur Kirchenmusikdirektorin (KMD) ernannt.

 

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