Zeugenaufruf nach Raubstraftaten in Merseburg

Polizei bittet um Mithilfe | Polizei/Feuerwehr
von hallelife.de | Redaktion

Die Polizei fahndet nach mehreren Raubstraftaten in Merseburg nun nach  den unbekannten Tätern.

In Merseburg kam es im Zeitraum vom 13.11.2017 bis zum 24.11.2017 zu mehreren Raubstraftaten zum Nachteil älterer Damen. Zeugen die Angaben zu Beobachtungen oder Auffälligkeiten machen können, bitten wir sich in einer Polizeidienststelle oder unter der Telefonnummer 03461/446-0 zu melden.

 

Fall 1:

Am 13.11.2017 kam es in der Von-Harnack-Straße in Merseburg zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr zu einem Handtaschenraub zum Nachteil einer 82 jährigen. Ein unbekannter Täter entriss der Dame einen dunkelblauen Stoffbeutel. Beim Versuch den Beutel festzuhalten kam die Dame zu Fall und verletzte sich leicht. Eine Täterbeschreibung konnte nicht abgegeben werden.

 

Fall 2:

Am 16.11.2017 kam es in der Trothastraße in Merseburg zu einem Handtaschenraub zum Nachteil einer 90 jährigen. Die Tatzeit ist 15:40 Uhr gewesen. Der unbekannte Täter näherte sich der 90 jährigen fußläufig, entriss ihr die Handtasche und flüchtete zu Fuß. Nach einigen Metern stieg er auf ein in der Halleschen Straße bereitgestelltes Fahrrad und fuhr davon. Täterbeschreibung: männlich, jugendlich, schlank, circa 1,70 m, bekleidet mit einer roten Jacke und einer dunklen Hose. Zum Fahrrad liegen keine Angaben vor.   

 

Fall 3:

Am 16.11.2017 wurde eine 83 jähriger Opfer eines Handtaschenraubes. Gegen 15:45 Uhr entriss ein unbekannter Täter der 83 jährigen ihren schwarzen Stoffbeutel und flüchtete fußläufig. Die Täterbeschreibung lautet: männlich, schlank, bekleidet mit einem dunklen Anorak und einer dunklen Mütze.


Fall 4:

Am 17.11.2017 versuchte eine männliche unbekannte Person einer 77 jährigen Dame in der Friesenstraße die Handtasche zu entreißen. Die Geschädigte befand sich in eine Art Vorraum zum Flur eines Hauses. Ihre Handtasche trug sie dabei um ihren linken Arm. Plötzlich zog es kräftig an der Handtasche. Die 77 jährige versuchte diese festzuhalten und kam mit dem unbekannten Täter in eine kurze Rangelei. Der unbekannte Täter ließ von der Tasche ab, dadurch kam die 77 jährige zu Fall und verletzte sich leicht. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Täterbeschreibung: schwarze Jacke, schwarze Mütze und schwarze Gesichtsmaske.

 

Fall 5:

Gegen 16:45 Uhr, am 17.11.2017 kam es im Bereich Reinefarthstraße zu einer Raubstraftat. Durch einen unbekannten Täter wurde der 79 Jährigen der Einkaufsbeutel aus der Hand gerissen. Der unbekannte Täter kam der 79 jährigen mit dem Fahrrad zunächst entgegen und fuhr an ihr vorbei. Unmittelbar danach kam der unbekannte Täter zurück und entriss ihr den Einkaufsbeutel während er mit dem Fahrrad an ihr vorbeifuhr und flüchtete in Richtung von-Harnack-Straße. Täterbeschreibung:  jugendlichen, 1,70 m, schlank, trug einen dunklen Anorak, er fuhr ein älteres Fahrrad.

Ob es sich um einen Täter oder unterschiedliche Täter handelt, kann derzeit weder ausgeschlossen noch bestätigt werden.

Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen und Zeugenvernehmungen führten bisher nicht zur Ergreifung der Täter.

 

Die Polizei rät:

Sollten Sie in eine Situation kommen, in der ein Täter versucht Ihnen die Handtasche oder den Beutel zu entreißen, dann lassen Sie diese los und leisten Sie keine Gegenwehr. Sie könnten, wenn Sie sich wehren oder versuchen die Sachen festzuhalten, im Gerangel mit dem Täter leicht stürzen und sich dabei verletzen. Rufen Sie stattdessen lautstark um Hilfe und machen dadurch auf sich aufmerksam. Andere können Ihnen so zu Hilfe kommen. Versuchen Sie sich besondere Merkmale des Täters, z.B. der Bekleidung oder des Fahrrades zu merken. Lassen Sie sich bei Möglichkeit begleiten. Statt in der Handtasche sollten Sie Bargeld, Kreditkarten und Papiere möglichst in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung, dicht am Körper tragen. Ein Trageriemen der Hand- oder Umhängetasche sollte quer über den Oberkörper und nicht lose über die Schulter getragen werden und die Handtasche sollte stets verschlossen sein.

Wer sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder Verdächtigen machen kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 03461/446-0 zu melden

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