Saale Bulls fahren im Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt drei Punkte ein

Fotos: Andy Müller / Michael Lütcke
Spielbericht | Sport - Saalebulls
von hallelife.de | Redaktion

Zum Start ins nächste Eishockeywochenende hatten es die Saale Bulls mit alten Bekannten zu tun. Die TecArt Black Dragons begleiteten schon länger die Saale Bulls in den verschiedenen Ligen. Dabei trafen die Hallenser bereits zweimal im Rahmen der Vorbereitung des Nord-Ost-Pokals auf die Drachen. Leider konnten die Hallenser in diesen beiden Begegnungen nur einen Punkt an die Saale holen. Mit Spannung begrüßten sie die Gäste also nun im Sparkassen-Eisdom.

Schon kurz nach dem Anbully wollten die Hausherren den Gästen zu verstehen geben, wer dieses Spiel dominieren wird. Jedoch mussten die Hallenser in diesem Vorhaben auf ihren Kapitän Kai Schmitz, Jakob Urbisch, Tatu Vihavianen und Patrick Schmid verzichten. Doch auch ohne diese Spieler konnten die Hallenser von Anfang an Druck aufbauen, standen immer wieder vor dem Tor von Konstantin Kessler, aber bis dahin fehlte ihnen noch ein treffender Abschluss. Die Gegner reagierten darauf mit einer verstärkten Gegenwehr.

Diese Gegenwehr spornte die Bulls an, woraufhin Philipp Halbauer mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 1. Tor einnetzte. Das ließ die Hallenser aufdrehen. Die Bullsfans mussten anschließend nur gute 3 Minuten auf den nächsten Torjubel warten bis Erik Hoffmann zum 2:0 einnetzte. Dabei konnte Eric Steffen mit seinem Einsatz bis zur ersten Pause das Tor der Bullen sauber halten und es blieb beim alten Stand von 2:0.

Im Mittelabschnitt hatten die Gäste aus Thüringen einen besseren Start und boten den Bulls mehr Gegenwehr. Zusätzlich kassierte der MEC in der 23. Minute auch noch die erste Strafzeit der Partie. Aber auch in Unterzahl konnten sie geschickt agieren und es blieb weiterhin beim alten Stand von 2:0. Es ging auf dem Eis immer wieder hin und her, wobei sich bei den Toren erst in der 32. Spielminute etwas ändern sollte. Dies jedoch auf der falschen Seite, da sich André Gerartz im Alleingang durch die Reihen der Bulls schlängelte und auf 2:1 verkürzte.

Der Treffer motivierte die Drachen, woraufhin sich die Anzahl der gegnerischen Angriffe auf das heimische Tor erhöhten. Doch die Saale Bulls ließen sich nicht zurückdrängen. So folgte in der 36. Spielminute das 3:1 durch Roman Pfennings, was die Drachen mit einer defensiven Spielweise bis zum Ende des zweiten Drittels beantworteten.

In der zweiten Unterbrechung tankten die Bulls Kraft und konnten so im letzten Drittel erneut voll angreifen. In ihrer sauberen Spielweise wurden sie jedoch erst in der 47.Minute durch eine Strafzeit unterbrochen, aber die Gäste aus Thüringen hatten nicht die Gelegenheit daraus Kapital zu schlagen. Kurz darauf musste Adam Kiedewicz von den Dragons auf die Strafbank. Diese Chance nutzte Tim May und erhöhte den Spielstand für die Saale Bulls auf 4:1 in der 50.Spielminute.

Damit hätte das Spiel eigentlich schon gelaufen sein sollen. Jedoch wollten das die TecArt Black Dragons so nicht hinnehmen. Innerhalb von 1 Minute und 14 Sekunden machten sie es noch einmal richtig spannend, da erst Arnoldas Bosas (56.) in Unterzahl auf 4:2 verkürzte. In der 57. Minute kämpfte sich auch noch Maurice Keil vor das Tor der Bulls und legte zum 4:3 nach. Es folgte ein Dauerangriff der Gäste, welche für die letzten Sekunden auch noch ihren Torhüter rausnahmen, aber im Gegenzug hielt Eric Steffen die weiteren Schüsse der Gäste und bestätigte damit den verdienten Sieg der Saale Bulls.

Die Saale Bulls können so mit einem Heimsieg ins Wochenende starten. Doch die Aufgabe wird mit dem zweiten Spiel am Sonntag nicht leichter werden, denn da müssen sie gegen den Vizemeister der Vorsaison ran. Die Hannover Scorpions, welche nach einer corona-bedingten Zwangspause erst am vergangenen Wochenende in die Saison starten konnten, werden ihnen das Spiel wohl nicht einfach machen, da sie ihr Können mit drei Siegen zum Start bereits gezeigt haben.

Torschützen:

1:0 Philipp Halbauer 11. 2:0 Erik Hoffmann 14. 2:1 André Gerartz 32. 3:1 Roman Pfennings 36. 4:1 Tim May 50.
4:2 Arnoldas Bosas - 56. 4:3 Maurice Keil
57.

Tore: 4:3 (2:0/1:1/1:2)

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