Streiks bei Amazon in Leipzig werden fortgesetzt

ver.di | Umland
von hallelife.de | Redaktion

Amazon muss sich zu Existenzsicherung und tariflichen Regelungen verpflichten

Im Kampf um existenzsichernde Arbeitsbedingungen und gegen die drohende Altersarmut, streiken die Beschäftigten am Amazon Standort in Leipzig am Donnerstag, den 27.9.2018 mit Beginn der Nachtschicht seit 0:00 Uhr. Gerade im Kampf um gute und gesunde Arbeit sind existenzsichernde Tarifverträge ein zentraler Schritt.

Seit Jahren leisten die Beschäftigten bei Amazon, tagein tagaus hervorragende Arbeit. Amazon Gründer Jeff Bezos hat seinen Vorsprung als reichster Mensch der Welt ausgebaut. Laut dem Manager-Magazin, legt das Vermögen des Firmengründers und Chefs Jeff Bezos weiter zu und zwar auf rund 168 Milliarden Dollar, ein Vermögenswachstumstop ist nicht in Aussicht.

Dennoch verweigert Amazon weiterhin die Verpflichtung und Verantwortung zu Existenzsicherung den Beschäftigten gegenüber und setzt seine Blockadehaltung fort. Amazon Gründer Jeff Bezos tritt in der Öffentlichkeit als ein Visionär auf, dies wurde in Deutschland sogar mit der Verleihung des „Axel Springer Award“ gekrönt. „Für uns als Gewerkschaft zeichnet einen Visionär viel mehr aus, wie zum Beispiel, menschliche Charakterstärke und Verantwortungsbewusstsein seinen Mitmenschen und im Fall Amazon, seinen Beschäftigten gegenüber“, so ver.di Landesfachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

„Unternehmenserfolg sollte an der Absicherung, insbesondere gegen Altersarmut durch existenzsichernde Tarifverträge gemessen werden. Die Kolleginnen und Kollegen werden nicht müde, Amazon daran zu erinnern, dass Amazon Gründer und Chef Jeff Bezos sein Unternehmenserfolg ihnen zu verdanken hat“, fasst ver.di Streikleiter Thomas Schneider die Gründe für den erneuten Streik zusammen.

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