Hilfsforderungen für Tourismuswirtschaft und Gastronomie

Positionspapier an Wirtschaftsminister Willingmann übergeben | Umland
von hallelife.de | Redaktion

Landrat Götz Ulrich als Vorsitzender des touristischen Regionalverbandes Saale-Unstrut hat heute gemeinsam mit dem Landrat des Saalekreises, Hartmut Handschak, an Wirtschaftsminister Professor Dr. Armin Willingmann ein Positionspapier mit Hilfsforderungen für die Tourismuswirtschaft übergeben. Die zentrale Forderung ist eine schrittweise Öffnung von Gaststätten und Beherbergungsbetrieben sowie Tourismusanbietern zum schnellstmöglichen Zeitpunkt auf der Grundlage vorliegender strenger Hygienekonzepte.

Zudem werden unter anderem weitere nicht zurückzahlbare Zuschüsse für touristische Unternehmen, Gaststätten und Beherbergungsbetriebe sowie der Ausbau der Unterstützungsprogramme wie Kurzarbeitergeld, Steuererleichterungen und Liquiditätshilfen gefordert.

Das Positionspapier macht auf die massiven Folgen für den Tourismus an Saale, Unstrut und Weißer Elster aufmerksam. Allein in den Monaten März und April kam es schätzungsweise zu Einbußen von 50 bis 60 Millionen Euro. Davon seien nicht nur der Tourismus, sondern auch die mit ihm verflochtenen Branchen wirtschaftlich stark betroffen. Nachholeffekte sind im Tourismusgewerbe schwer zu erzielen, denn kein Teller und kein Bett könne zwei Mal verkauft werden, wie aus dem Positionspapier hervorgeht.

„Der Tourismus im Saale-Unstrut-Gebiet ist eine der von den Auswirkungen der Corona-Krise am stärksten betroffenen Branchen der Region. Das ist auch für den Saalekreis ein herber Schlag. Die negativen Folgen durch fehlende Tages- und Übernachtungsgäste und die damit verbundenen finanziellen Defizite werden wir noch lange nach Corona zu spüren bekommen“, so Handschak. „Ein geschlossenes Auftreten der beteiligten Akteure und unsere gemeinsamen Forderungen an die Landesregierung sind absolut notwendig.“

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