Abendkleider richtig pflegen

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Verbrauchertipps | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Jede Frau hat mindestens eines dieser Kleider zu Hause. Das ganz besondere Kleid für den ganz besonderen Anlass: Hochzeit, Abiball, Zeugnisübergabe oder die große Feier zu Silvester. Manchmal werden diese Kleidungsstücke nur einmal getragen, manchmal immer wieder. Oft hängen sie monate- oder jahrelang im Kleiderschrank, bis sie aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen dürfen. So ein Abendkleid ist in der Regel außerdem nicht allzu günstig. Folgende Hinweise beim Waschen, Pflegen und Aufbewahren helfen dabei, das Kleid in einem guten Zustand zu erhalten, damit Sie lange Freude damit haben. 

Schonende Reinigung

Ballkleider, Abendkleider, Cocktailkleider - bei dieser Kleidung handelt es sich um Stücke, in denen Jede strahlen will. Die großen Auftritte im Leben sind es meist, zu denen die schönsten Erinnerungen entstehen. Natürlich soll das Kleid, in dem man umwerfend aussieht, auch möglichst seine Strahlkraft behalten. Die Reinigung kann dabei - je nach Stoff, Wert und Verschmutzung des Kleides - entweder selbst übernommen oder in einem Fachgeschäft erledigt lassen werden. In einer professionellen Reinigung gibt es spezielle Maschinen, die auch herausfordernde Stoffe zuverlässig säubern, ohne dabei etwas zu ruinieren. Daher bietet sich diese Alternative insbesondere bei besonders hochwertigen oder komplexen Kleidungsstücken an. Wenn sich für eine Reinigung zuhause entschieden wird, empfiehlt es sich, zunächst sehr genau die Hinweise auf dem Etikett zu lesen. Wenn die Waschmaschine einen Handwaschgang besitzt, sollte das Kleid mit diesem, besonders schonend und höchstens bei 30 Grad gewaschen werden. Alternativ sollte es tatsächlich ganz mit der Hand gewaschen werden, beispielsweise in der Badewanne. Bei Kleidungsstücken, die nicht verschmutzt sind, reicht es manchmal aus, sie eine Zeitlang auszulüften. Um die Stoffe möglichst wenig anzugreifen, nutzt man ein spezielles Feinwaschmittel oder - was noch schonender ist - ein sanftes Shampoo.

Bügeln besser vermeiden

Auch beim Bügeln gilt: So schonend und vorsichtig wie möglich. Oftmals reicht es auch aus, das Kleid nach dem Waschen glatt aufzuhängen und an der Luft trocknen zu lassen. Wenn es keine auffälligen Falten oder Knitter gibt, besteht kein Grund zu bügeln. Sonst: Die Kleidung auf links drehen, geringe Temperatur wählen und wenig Druck ausüben. Bei besonders empfindlichen Materialien kann man ein Baumwolltuch als zusätzlichen Schutz zwischen Kleid und Bügeleisen legen.

Die richtige Aufbewahrung: Vorsicht bei Motten, Licht und Staub

Vor allem, wenn das Kleid für längere Zeit aufbewahrt werden soll, ist es wichtig, es an einem trockenen und geschützten Ort zu lagern. Das bedeutet, dass es auch wenig Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Die Sonne führt nämlich dazu, dass der Stoff ausbleicht oder es mit der Zeit unschöne Verfärbungen gibt. Optimal ist ein Kleidersack, den man dann im Schrank aufhängt. Dieser schützt vor Motten, Staub und äußeren Einwirkungen. Zusätzlicher Mottenschutz hält lästige Schädlinge fern. Obwohl Mottenkugeln und Mottenstreifen lange nicht mehr so schlecht riechen, wie es früher der Fall war, haben sie leider oft einen recht eingängigen Geruch. Dieser verfliegt jedoch schnell, indem das Kleid vor dem Tragen einfach einen Tag lang auslüften lässt.



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