Das Smart Home und die Sicherheit

Wohnen | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Das vernetzte Smart Home erfreut sich rasant steigender Beliebtheit. Es verspricht nicht nur mehr Bequemlichkeit, sondern auch sinkende Kosten. Viele Menschen machen sich jedoch Gedanken um ihre Sicherheit. Dies ist jedoch nicht nötig, solange eine wichtige Regel beachtet wird.

 

Wie funktioniert das Smart Home eigentlich?

Um die Sicherheit des Smart Home zu gewährleisten, ist es wichtig, seine Grundlagen zu verstehen. Es handelt sich dabei letztendlich um eine neue Variante der bereits bekannten Technik für private Haushalte: Das Garagentor, das per Fernbedienung schon hundert Meter vor der Ankunft geöffnet wird, die Rollläden, die sich per Lichtsensor automatisch schließen, wenn es dunkel wird oder die Kaffeemaschine, die sich um Punkt 6.30 Uhr einschaltet.

Beim Smart Home sind all diese und viele weitere Funktionen nun vernetzt. Die Steuerung erfolgt in der Regel über eine zentrale Steuerungseinheit, die wiederum mit einer App auf dem Smartphone verbunden ist. Über die Steuerung erfolgt die Programmierung der einzelnen verbundenen Geräte wie der Heizung, der Rollläden und der Beleuchtung. Die App wiederum erlaubt einen Zugriff von außen. So lässt sich die Heizung abends kurz vor Ankunft zu Hause erst einschalten. Beim Betreten der Wohnung ist das Wohnzimmer bereits angenehm warm, hat aber nicht schon eine Stunde lang sinnlos geheizt, während der Besitzer im Feierabendstau steckte. In Zeiten ständig steigender Energiepreise macht sich dies bald positiv auf dem Konto bemerkbar.

Zugriff aufs Smart Home vor Unbefugten schützen

Der neuesten Studie von Splendid Research zum Thema Smart Home zufolge fürchten sich rund 44 % der Deutschen vor Hackerangriffen. Dabei ist wichti,g zu wissen, dass die miteinander vernetzten Geräte über das eigene WLAN kommunizieren. Sprich: Für alle, die ohnehin WLAN zu Hause für Computer, Smartphones und andere Multimedia-Geräte verwenden, ändert sich eigentlich nichts. Essenziell bleibt der Schutz des Heimnetzwerks. Schlüsselstelle ist der Router, der die Verbindung zwischen dem Internet "draußen" und den WLAN "drinnen" darstellt. Schwache oder gar fehlende Passwörter sind das Einfallstor für Hacker. Ein sicheres Passwort ist daher das A und O für den Schutz des WLAN.

Dazu sollte der Name des Netzwerks individuell gewählt werden. Lautet er beispielsweise FritzBox1234567, ist es für Hacker ein Leichtes, Standard-Administratoren-Passwörter für dieses FritzBox-Modell im Internet aufzustöbern. Heißt das Netzwerk jedoch "Wolkenkuckucksheim" oder "Raumschiff Enterprise" können keine Rückschlüsse auf die Marke und das Modell des Routers gezogen werden.

Die mobile Steuerung per Smartphone-App ist bequem, bringt jedoch ihre eigenen Sicherheitsrisiken mit. Die App sollte nur in geschützten Bereichen, z. B. im eigenen Auto oder am Büroschreibtisch, verwendet werden. Bei der Benutzung in der Öffentlichkeit, vor allem in ungeschützten öffentlichen WLAN-Netzen, kann es schnell zum Passwort-Diebstahl kommen.

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