Die wichtigsten Facts zum neuen Glücksspielstaatsvertrag

Spielewelt | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag hat sich auch einiges in der Landschaft der Sportwetten geändert. In Zukunft brauchen alle Anbieter im Netz eine offizielle Lizenz. Zudem gelten ab 2021 strengere Vorschriften.

Neue Regelungen für Glücksspiel in Deutschland

Es scheint so, als sei die Revolution gelungen, denn der neue Glücksspielstaatsvertrag tritt in Kraft. Vorher gingen jahrelange Diskussionen ins Land zwischen den Bundesländern, die sich auf einheitliche Regelungen einigen konnten. Diese bildeten dann die Grundlage und die Rahmenbedingungen für den neuen Vertrag, wodurch auch Sportwetten in Deutschland geregelt werden. Auch wenn der Wettbereich in vielen Festlegungen außen vor bleibt, ergeben sich doch Abänderungen für die Kerngeschäfte.

Noch immer können Nutzer z.B. mit dem aktuellen bet3000 Bonus Code mit speziellen Vergünstigungen ein Konto wir öffnen, um sich erst einmal eine Übersicht über das Wettangebot der Portalbetreiber zu verschaffen. Die seriösen und guten Anbieter verfügen über Demokonten und vielerlei Möglichkeiten, ihre Nutzer erst einmal kostenlos eine Übersicht über die Einstellungen und  Funktionen zu verschaffen.

 

Wann tritt der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft?

Offiziell regelt der Staatsvertrag das Verhältnis zwischen den Wettanbietern und dem Staat. Es soll die Frage geklärt werden, wann die Glücksspiele in Deutschland zulässig sind. Mit dem Oktober 2020 trat eine Übergangsregelung in Kraft. Bindend sind die neuen Maßnahmen aus dem Glücksspielstaatsvertrag seit dem 1. Juli 2021. Die wesentlichen Änderungen betreffen die Glücksspiellizenz in Deutschland.

Jeder Anbieter ist nun darauf angewiesen, diese Lizenz zu beantragen. Ist sie erteilt, dürfen die Kunden in ganz Deutschland problemlos auf das Angebot zurückgreifen. Wer keine deutsche Lizenz hat, darf ab diesem Stichtag das Glücksspiel nicht mehr betreiben. Die großen Anbieter im direkten Sportwetten Vergleich haben ihre deutsche Lizenz schon zu einem früheren Zeitpunkt erhalten.

 

Die wichtigsten Anforderungen im Glücksspielstaatsvertrag

Die vielen neuen Regelungen und Maßnahmen im Hinblick auf die Lizenz für die Sportwetten gelten sich dem Schutz der Kunden. Dadurch soll eine Wettsucht oder eine Glücksspielsucht vermieden werden. So bekommen nur diejenigen Plattformen eine Lizenz, die sich effektiv der Suchtbekämpfung widmen. Dazu gehören Limits, was die Einzahlung anbelangt ebenso wie Einschränkungen der Wettangebote und live Wetten. Darüber hinaus verpflichten sich die Anbieter, Maßnahmen einzuleiten, um die Kunden vor Spielsucht zu schützen.

 

Lizenzen und Steuern auf Sportwetten bleiben

Seit dem Jahr 2012 zahlen in Deutschland alle Anbieter von Sportwetten eine Steuer. Auf jede abgeschlossene Wette entfallen 5 % Steuern. Die meisten Verbände kritisieren diese Steuer, denn sie wird nur auf die Gewinne erhoben und nicht auf jede Wette. Ein Blick auf den Glücksspielstaatsvertrag zeigt aber, dass diese Steuer bis heute erhalten geblieben ist. Das bedeutet, dass die Anbieter der Sportwetten 5 % Steuer für jeden Einsatz abtreten müssen. Spieler sollten also vorsichtig sein, wenn die Anbieter mit dem Wegfall der Steuer werben, das ist nicht der Fall.

 

Welche Veränderungen kommen auf die Spieler zu?

Über die bundesweite Wettlizenz sollen auch die Anbieter eine gewisse Rechtssicherheit bekommen. Die Maßnahmen schützen den Spieler vor unüberschaubaren Verlusten. Konkret bedeutet das ein Einzahlungslimit in Höhe von 1.000 € pro Monat. Jeder Anbieter einer Sportwetten Plattform ist dazu aufgefordert, seine Nutzer noch vor der Anmeldung zu einer Angabe eines Einzahlungslimits aufzufordern.

Wer dieses Limit dann nach oben setzt, kann dies nur mit einer Wartezeit von sieben Tagen tun. Ab sofort gibt es auch den so genannten Panic Button. Merkt ein Spieler selbst, dass er zunehmend die Kontrolle über sein Verhalten verliert, kann er sich über diesen Button für 24 Stunden sperren lassen. Gleichzeitig soll das Spielverhalten lückenlos kontrolliert und überwacht werden. Diese Aufgabe übernimmt eine Zentralstelle, die in Hessen eingerichtet wurde. Durch dieses digitale Abfragesystem wird der Druck auf die Portalbetreiber erhöht, die Regeln einzuhalten.

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