Sicher unterwegs im Netz: Das gilt es zu beachten!

Sicherheit | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Das Internet ist längst kein Neuland mehr und Milliarden Menschen weltweit surfen täglich auf der Datenautobahn. Aber wie sicher ist das eigentlich? Insbesondere dann, wenn es um Geld geht oder um empfindliche persönliche Daten, spielt Sicherheit eine hohe Rolle. 

Ob Sie nun Echtgeld im Wildz Casino einzahlen, Schuhe shoppen oder Bankgeschäfte im Online-Modus durchführen – ihr persönlicher Datenschutz ist entscheidend. Doch worauf kommt es an? Wie können Sie die Sicherheit im Netz erhöhen und trotzdem den maximalen Komfort nutzen?

Vorsicht ist bekannterweise die Mutter der Porzellankiste

Kennen Sie diesen alten Spruch noch? Tatsächlich ist die Weisheit aus Großmutters Zeit noch lange nicht vergessen. Mit Vorsicht im Internet können Sie bereits viele Fallen umgehen. Eine häufige Falle ist das ungewollte Abo, egal ob beim Online-Dating, beim Abschluss von Premium-Mitgliedschaften oder beim wiederkehrenden Einkauf. Ein Abo muss nicht schlecht sein, immerhin haben Millionen Deutsche auch die Zeitung für zu Hause abonniert.

Doch zum einen sollten Sie natürlich wissen, ob Sie als Verbraucher gerade ein Abo abschließen und zum anderen ist es wichtig, mit einem Test herauszufinden, ob ein Abo überhaupt zu Ihnen passt! Wenn Ihnen ein Anbieter somit die Möglichkeit einräumt, erst einmal zu testen und zu vergleichen, nutzen Sie sie! Denn so können Sie bereits für Sicherheit sorgen.

Ebenfalls spannend und interessant ist es, auf Kundenrezensionen in vielen Bereichen zu hören. Finden Sie heraus, welche Erfahrungen andere mit einem Produkt, einer Website oder einem Angebot gemacht haben, bevor Sie sich selbst für einen Kauf entscheiden. So setzen Sie auf eigenverantwortliche Sicherheit und können Ihre Erfahrungen positiv gestalten.

Anonymität im Internet – ist das möglich?

Selbst Forscher haben sich bereits mit dem Phänomen der Anonymität im Internet beschäftigt und herausgefunden, dass diese sowohl positiv, aber auch negativ sein kann. Negativ insbesondere deshalb, weil sie neue Möglichkeiten bietet, die auch unangenehm genutzt werden können. So ist es ein Relikt der Neuzeit, dass Firmen, Unternehmen und Mitarbeiter schon des Öfteren von einem neuzeitlichen „Shitstorm“ betroffen waren, unter dem Deckmantel der Anonymität.

Der Faktor der Anonymität, der Sie beim Surfen schützt, ist allerdings ein anderer. Hier geht es darum, dass Ihr Surfverhalten nicht von Cookies, Browserdateien und Spionagesoftware getrackt wird, ohne dass Sie davon wissen. Wenn Sie eine Website besuchen, kann der Betreiber verschiedene Daten von Ihnen speichern. Er sieht, aus welcher Region Sie zugreifen, welchen Browser Sie benutzen, wie Sie sich auf der Seite bewegen und welche Produkte Sie anschauen. Erkennbar wird diese Form des Trackings daran, dass Sie entsprechende Werbungen zu angesehenen Produkten später auch auf anderen Websites angezeigt bekommen.

Sie sind dieser Form der Kontrolle aber nicht ausgeliefert, sondern können mit Hilfe von VPN-Netzwerken oder durch die Nutzung von anonymen Browsern, wie dem TOR-Browser Abhilfe schaffen. Auch Erweiterungen Ihres bislang benutzten Browsers oder die Erstellung eines privaten Profils machen es möglich, dass Sie beim Surfen nicht zu viel von sich preisgeben.

Sicher im Netz unterwegs – das können Sie selbst tun

Eine Seite der Unsicherheit entsteht durch fadenscheinige Angebote und durch den Drang vieler Website-Ersteller, alles über den Kunden zu erfahren. Eine andere Quelle sind Sie allerdings selbst, denn auch Sie können einiges dazu beitragen, dass Sie sich sicherer und weniger beobachtet durch die Welt des Internets bewegen! Folgende fünf Tipps helfen Ihnen dabei:

1. Datenspuren gar nicht erst entstehen lassen

Gestern haben Sie nach Schuhen geschaut, heute flattert Ihnen die Werbung für Schuh-Shops direkt ins E-Mail-Postfach? Tracking nennt sich die Methode, mit denen raffinierte Websitebetreiber herausfinden, was Sie suchen und was Sie brauchen. Gezielte Werbung soll Sie zum Kauf bewegen. Gespeichert wird Ihr Surfverhalten mit Cookies, die dann in Ihrem Browser hinterlegt wurden. Sie haben manuell die Möglichkeit, Cookies und auch den Suchverlauf Ihres Browsers zu löschen. Je nach genutztem Browser können Sie darüber hinaus festlegen, dass die Daten bei jedem Schließen automatisch gelöscht werden.

2. Inkognito Surfen für mehr Sicherheit

Um zu verhindern, dass Sie eine Spur an interessanten Daten hinter sich herziehen, sollten Sie auf anonyme Browser oder eben oben erwähntes VPN-Netzwerk setzen. Es gibt jedoch weitere Apps und Zusatzfunktionen, die Tracking-Elemente enthalten. Dazu gehört Javascript, was für moderne Browser heute nur noch in Ausnahmefällen gebraucht wird. Deaktivieren Sie die Funktion und finden Sie heraus, ob Sie sie für Ihr tägliches Surfverhalten überhaupt je benötigt haben.

3. Updates können Sicherheitslücken verhindern

Software muss regelmäßig aktualisiert werden, um potenzielle Bedrohungen im Vorfeld zu verhindern und Sicherheitslücken zu schließen. Haben Sie automatische Updates deaktiviert, kann die Software bereits veraltet sein und ist damit ein Einfallstor für Viren, Spyware und vieles mehr. Achten Sie daher besonders bei Betriebssystem, Virensoftware und Browser darauf, dass diese stets aktuell sind. Das gilt auch für Plugins, die Sie in Ihrem Browser nutzen. Am einfachsten können Sie für Sicherheit sorgen, indem Sie automatische Sicherheitsupdates erlauben. Nutzen Sie Windows, dann können Sie genau definieren, ob Sie sämtliche Updates automatisch herunterladen möchten oder ausschließlich solche, die für Sicherheit sorgen.

4. Geben Sie keine Daten ohne Verschlüsselung preis

Phishing ist ein weit verbreitetes Phänomen und verfolgt das Ziel, sensible Daten abzugreifen. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine E-Mail, die als Absender den Namen Ihrer Bank und einen Link enthält. Sie klicken darauf und werden aufgefordert, Ihre Bankdaten einzugeben. Sie folgen der Aufforderung und schon ist das Unheil passiert. Betrüger haben Ihre Daten abgegriffen und im schlimmsten Fall nun Zugang zu Ihren persönlichen Bereichen erhalten.

Achten Sie daher grundsätzlich darauf, ob Aufforderungen wirklich von dem Absender stammen, den Sie erwarten. Folgen Sie keinen Links, um dann persönliche Daten einzugeben, sondern suchen Sie die Website immer im Original auf. In der Browserzeile können Sie anhand der Buchstabenfolge https anstelle von http erkennen, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt.

5. Schutz vor Schadsoftware immer aktivieren

Sie möchten nicht alle möglichen Softwaretools auf Ihrem PC ansammeln? Eine Anti-Viren-Software und eine taugliche Firewall sind allerdings existenziell, wenn Sie sicher im Internet surfen möchten. Achten Sie auch hier darauf, dass Sie stets alle nötigen Aktualisierungen vornehmen und dafür sorgen, dass neueste Bedrohungen immer zuverlässig erkannt werden. Von Zeit zu Zeit ist es außerdem wichtig, dass Sie Ihren kompletten Computer auf Schadsoftware untersuchen.

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