Tipps zur richtigen Unterwäschepflege

Underwear- Bild Jacqueline Macou
Verbrauchertipp | Verbraucher
von hallelife.de | Redaktion

Unterwäsche ist ein Basic, das wir täglich tragen und von allen Kleidungsstücken am häufigsten waschen. Damit Büstenhalter und Slips lange in Form bleiben, müssen sie richtig gepflegt werden. Was ist dabei zu beachten?

Hygienisch sauber und dennoch schonend

Unterwäsche besteht meist aus feinen Stoffen und soll stets hygienisch sauber sein. Doch wie schafft man es, alle Bakterien abzutöten und gleichzeitig empfindliche Materialien zu schützen? Damit Seide und Spitze nicht kaputtgehen, werden sie idealerweise per Hand oder mit einem speziellen Handwaschprogramm in der Maschine gewaschen. Baumwollwäsche ist wesentlich robuster und verträgt problemlos Waschgänge bei 60 Grad in der Maschine. Für eine saubere Wäsche bei 30 Grad sind spezielle Hygienewaschmittel allerdings unbedingt empfehlenswert. Denn eine 30-Grad-Wäsche mit nur einem milden Waschmittel fördert sogar das Wachstum von Krankheitserregern. Auf Weichspüler sollten Sie verzichten, da das Elasthan dadurch Schaden nimmt. Bei Handwäsche sollten Sie die Unterwäsche erst in lauwarmem Wasser und richtig dosiertem Feinwaschmittel etwas einweichen lassen, danach vorsichtig kneten und mit sauberem, kalten Wasser ausspülen. Generell gilt es, den Pflegeanleitungen auf dem Etikett zu folgen, um die Lebensdauer der Kleidung nicht zu verkürzen.

Hochwertige Wäsche für mehr Nachhaltigkeit

Auch wenn die Versuchung groß ist, beim Discounter oder im Supermarkt bei günstigen Dessous zuzuschlagen, sollten Sie gerade bei Unterwäsche auf Qualität achten. Das bieten in der Regel eher bekannte Marken namhafter Dessous-Hersteller. Dank hochwertiger Materialien und besserer Verarbeitung ist Markenwäsche langlebiger als Discounter-Produkte und leiert nicht schon nach wenigen Wäschen aus. Unabhängig davon, wo Sie ihre Unterwäsche erworben haben, sollten Sie sie vor dem ersten Tragen unbedingt waschen, weil Kleidungsstücke auf ihrem Weg zu Ihnen mit den Händen und damit auch mit Keimen anderer Leute in Berührung kommen.

BHs im Wäschenetz waschen

Büstenhalter müssen nicht unbedingt täglich in die Wäsche. Es reicht, wenn Sie sie nach etwa vier Mal Tragen waschen. Generell gilt: Je mehr Sie schwitzen, desto häufiger sollten Sie den BH waschen. Normale, nicht allzu empfindliche BHs können Sie bei 40 Grad in die Maschine stecken. Schließen Sie vorher jedoch unbedingt den Verschluss und legen Sie das Wäschestück in ein Wäschenetz. Das verhindert, dass das Häkchen am BH-Verschluss die restlichen Kleidungsstücke in der Waschmaschine beschädigt. Außerdem schützt das Wäschenetz den BH vor Verformungen.

An der Luft trocknen

Die Hitze im Trockner kann die empfindlichen Stoffe schädigen und die Form verziehen. Darüber hinaus kann das Schleudern in der Trommel den BH-Bügel stark in Mitleidenschaft ziehen. Deshalb sollten Sie Unterwäsche immer lufttrocknen lassen. Ziehen Sie dafür das Wäschestück in Form und hängen Sie es auf einen Wäscheständer.

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