Wohnwagen mieten – worauf kommt es an?

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Reise-Tipp | Verbraucher

Wenn die großen Sommerferien vorbei sind, treten viele Urlaubsfreudige erst ihre Reise an. Schließlich ist es abseits der Hauptsaison stiller und oftmals günstiger. Und je weiter man in den Süden kommt, desto wärmer sind die Temperaturen. Selbst im November kann der Wohnwagenurlaub also eine freudige, weil warme Angelegenheit werden.

Wohnwagen mieten – worauf kommt es an?

Wer zum ersten Mal einen Wohnwagen mietet, muss jedoch aufpassen. Denn das kann so einige Tücken haben.

Der Wohnwagen sollte passen

Nicht jedes Angebot passt zu einem, deshalb sollte man sich vorher ausreichend umsehen. Welche Modelle und Ausstattungsmöglichkeiten gibt es? Was benötigt man unbedingt und worauf kann man verzichten? Ist das Fahrzeug geeignet für die Strecke, die ich plane? Vor allem Letzteres ist ein wichtiges Kriterium. Besonders diejenigen, die alpine oder sehr sandige Straßen befahren, sollten darauf achten, dass der Wohnwagen zu den Straßenbedingungen passt. Je länger ein Auto-Wohnwagen-Gespann ist, desto schwieriger fahren sich zum Beispiel enge und kurvige Straßen. Auch das Einparken oder Umdrehen ist mit einem längeren Gespann schwieriger. Ganz wichtig ist auch die Kompatibilität von Autokupplung und Anhänger. Je nach Auto und Anhängerkupplung sind die maximale Größe und das maximale Gewicht des Wohnwagens vorgegeben. Die Daten findet man in den Fahrzeugpapieren.

Angebotsvergleich lohnt sich

Weiß man, welchen Wohnwagen man benötigt, geht es los mit der Suche. Der Mietmarkt ist groß, was ihn bisweilen unübersichtlich macht. Der Vorteil an der großen Konkurrenz ist aber, dass in der Regel jeder ein passendes und preisgünstiges Angebot finden kann. Neben den bekannten Vermietungsfirmen in und um Halle kann man auch online zuverlässige Wohnwagen mieten. Manchmal stellen auch Privatmieter ihren Caravan zur Miete frei, wenn sie ihn nicht benötigen. Hier sollte man aber darauf achten, dass der Wohnwagen seitens der Vermieter versichert ist, wenn das Fahrzeug von Fremden gefahren wird. Zudem sollte man alle möglichen Situationen absichern und einen vor dem Gesetz gültigen Mietvertrag abschließen.

Achtung Mietvertrag

Jeder Mietvertrag muss genau geprüft werden. Auch in vermeintlichen Standardverträgen können Unklarheiten auftreten. So sollte man sich genau informieren, welcher Versicherungsschutz greift, wer für Reparaturen oder Instandsetzungen aufkommen muss und ob zusätzliche Gebühren wie Endreinigung oder Ähnliches anfallen. Beim Versicherungsschutz sollte man nicht sparsam sein und sich am besten vollkaskoversichern lassen. Allerdings ist es wichtig, darauf achten, dass die Selbstbeteiligungssumme im Schadenfall verhältnismäßig bleibt.

Den Mietwohnwagen abholen

Bevor man mit dem Wohnwagen vom Hof in den Urlaub starten kann, ist er unbedingt auf Schäden (außen, innen und auf dem Dach) zu überprüfen. Funktioniert Bordtechnik sowie Technik im Wohnteil (beispielsweise Kühlschrank, Steckdosen)? Ist die Ausstattung dem Vertrag entsprechend und sind Utensilien wie etwa Geschirr, Campingstühle oder Bettzeug vorhanden? Weitere Tipps für die Übernahme finden Interessierte unter anderem hier.

Sicherheit geht vor

Wer absoluter Neuling oder lange nicht mehr mit einem Wohnwagen am Auto gefahren ist, sollte vor der Reise unbedingt einen Auffrischungskurs machen. Der ADAC beispielsweise bietet ein spezielles Caravan Training an, das unter anderem im Fahrsicherheitszentrum Leipzig-Halle in Schkeuditz möglich ist. Ist man gut vorbereitet und hat alle Punkte auf seiner Liste abgehakt, kann die Reise dann auch endlich losgehen.

Bildrechte: Flickr 1966 Sunliner caravan sv1ambo CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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