Explosion bei den Heizölpreisen – das sind die Auswirkungen auf den Alltag

Explosion bei den Heizölpreisen – das sind die Auswirkungen auf den Alltag
Raffinerie - Bild Talpa Pixabay
von 4. Januar 2023 0 Kommentare

Im Laufe des Jahres 2022 sind die Preise für Energie enorm angestiegen. Dafür gab es mehrere Gründe. Für Verbraucher und Verbraucherinnen in Halle ist es jetzt vor allem wichtig, dass die Energierechnungen nicht das Haushaltsbudget sprengen.

 

Die Entwicklung der Energiepreise in 2022

Bereits Ende des Jahres 2021 begannen die Energiepreise zu steigen. Auch die CO2-Steuer, die jährlich angehoben wird, sorgte für eine Verteuerung der fossilen Energieträger. Betroffen sind Erdgas, Heizöl und indirekt auch Strom.

Der massive Anstieg der Heizölpreise in 2022 hing dann mit weiteren Faktoren zusammen, vor allem mit dem Krieg in der Ukraine sowie den gleichzeitig enorm steigenden Preisen für Erdgas. Im Oktober 2022 gab es eine Verteuerung bei der Haushaltsenergie von 47 Prozent im Vergleich zum selben Zeitpunkt im Vorjahr.

Besonders dramatisch war die Verteuerung beim Heizöl. Hier stiegen die Preise im Schnitt um 143,3 Prozent im Vergleich zu Mitte 2021. Doch auch Elektrizität verteuerte sich um durchschnittlich 31,2 Prozent. Einige Verbraucher und Verbraucherinnen waren von den Preissteigerungen noch härter betroffen, beispielsweise wenn eine Vertragsbindung auslief und kein günstiger Anbieter zu finden war.

 

Die aktuellen Preise kontrollieren und so sparen

Bei den steigenden Energiepreisen hat sich ein Trend deutlich gezeigt. Das sind enorme Schwankungen bei den Preisen innerhalb kurzer Zeit. Der nervöse Markt reagierte schnell und oft überzogen auf externe Signale. Ebenfalls griff die Politik mehrfach ein, was die Preise ebenfalls beeinflusste.

Wer auf gestiegene Heizölpreise in Halle reagieren will, tut dies am besten mit einer regelmäßigen Kontrolle der aktuellen Kosten. Webseiten im Internet erlauben es, lokale und regionale Händler zu vergleichen sowie die Preise beim Heizöl zu verfolgen. Auf diese Weise lässt sich schnell und verlässlich prüfen, ob Heizöl aktuell günstig ist und in welche Richtung sich der Markt entwickelt. Wer einen großen Tank hat, kann bei einer Bestellung inzwischen durchaus einiges sparen. Alleine im Sommer 2020 schwankte der Preis für Heizöl zwischen 120 und 165 Cent pro Liter. Bei einer Bestellmenge von 3.000 Litern macht dies den Unterschied zwischen 3.600 und 4.950 Euro. Nach demselben Prinzip lassen sich die Brennholzpreise in Halle kontrollieren.

 

Die zukünftige Entwicklung – wie teuer wird Heizen in den nächsten Jahren?

Die Frage, die sich viele stellen ist: Bleiben die Energiekosten auf diesem Niveau oder sinken die Preise wieder? Viele Strom- und Gasanbieter haben zum Jahresanfang 2023 erst die Preise angehoben. Die Umstellung auf LNG bei den Erdgasimporten sorgt für einen Preisanstieg, der zwangsläufig bei den Endkunden landet. Auch die CO2-Steuer wird die nächsten Jahre über weiter angehoben, was die Preise von Heizöl und anderen fossilen Energieträgern ebenfalls weiter ansteigen lässt.

Verbraucher sollten sich aus diesem Grund auf weiterhin steigende Preise einstellen oder zumindest damit rechnen, dass die Energiekosten auf einem hohen Niveau bleiben. Hilfreich kann es sein, eine Energieberatung in Halle in Anspruch zu nehmen. Entsprechende Angebote gibt es zum Beispiel von der Verbraucherzentrale.

Ansonsten ist es wichtig, Gelegenheiten für den günstigen Kauf von Heizöl und anderen Energieträgern zu nutzen. So ist Heizöl traditionell im Frühjahr nach der Heizphase günstiger. Dieser Zeitpunkt lässt sich nutzen, um den eigenen Heizöltank aufzufüllen.

 

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