Nach erster Kältewelle – Angst vor Blackout weiterhin groß

Nach erster Kältewelle – Angst vor Blackout weiterhin groß
von 21. Dezember 2022 0 Kommentare

Auch wenn die Temperaturen in der Woche vor Weihnachten wieder steigen, eine erste ernsthafte Kälteperiode hat der Winter 2022/23 bereits hinter sich. Viele Menschen unserer Region spüren am eigenen Leib, was ein möglicher Ausfall der Heizung oder Stromversorgung konkret bedeuten könnte. Und auch das Konsumverhalten der letzten Monate macht deutlich, dass von vielen Haushalten das Risiko eines Blackouts ernstgenommen wird.

 

Blackout – unwahrscheinlich, aber mit schweren Folgen

Von den lebhaften Diskussionen rundum das Thema Energie kann sich kein deutscher Haushalt freimachen. Ob Gaspreisbremse oder Obergrenze für die Kilowattstunde Strom, die aktuelle Energiepolitik nimmt einen großen Einfluss auf das Wohnen und den Geldbeutel jedes Haushaltes. Die größte Sorge: Bei einem Blackout über viele Stunden oder Tage von der Energieversorgung abgeschnitten zu sein.

Ein stetiger Bericht auf die Energiemärkte zeigt, dass Branchenexperten nicht mit einer ernsthaften Verknappung von Energie in diesem Winter rechnen. Gerade die erneute Betriebsaufnahme oder Weiterführung von Kohle- und Gaskraftwerken scheinen das Schlimmste abgewendet zu haben. Doch der Winter ist lang und die politische Situation in der Ukraine unsicher. Viele Haushalte betreiben deshalb bewusst Vorsichtsmaßnahmen, fernab aller Panikmache.

Sorgen im Konsumverhalten erkennbar

Wie groß die Sorgen um einen Blackout sind, zeigt sich bei einer Auswertung des bekannten Vergleichsportals idealo.de. Dieses hat das Konsumverhalten für Versorgungsartikel wie Powerbanks, Generatoren oder Teelichter im Zeitraum September bis November 2022 ausgewertet und mit den Verkaufszahlen der gleichen Zeitspanne aus dem Jahr 2021 verglichen. Die Ergebnisse dürften für manchen Betrachter überraschend sein.

In nahezu allen Bereichen ist es zu sprunghaften Anstiegen gekommen. Die Nachfrage nach Powerbanks und Kerzen hat sich je nach Artikel mehr als verdoppelt oder sogar versechsfacht. Im Falle von batteriebetriebenen Laternen gab es einen Anstieg bei den Verkäufen von mehr als 2.000 Prozent. Eine stetige Nachfrage dürfte nach der ersten Kältewelle in Deutschland gegeben sein. Hier ließ sich am eigenen Leib spüren, welche Folgen ein Ausfall von Strom oder Heizung hätte.

Gute Vorbereitung auf jede Art Stromausfall

Auch wenn viele Experten die Angst vieler Verbraucher vor einem Komplettausfall für übertrieben halten, hat die aktuelle Entwicklung etwas Gutes. Bislang haben sich viele Haushalte kaum mit der Sicherheit in den eigenen vier Wänden befasst, wenn es um die Versorgung bei einem Stromausfall geht. Und dieser kann unabhängig von einer Energieknappheit jede Immobilie aus verschiedenen Gründen treffen.

Eine einfache und grundlegende Ausstattung von der Taschenlampe bis zum Campingkocher ist jedem Haushalt anzuraten. Eine gute Nachricht: Für die genannten Versorgungsartikel ist es bislang nicht zu einer Knappheit im Handel gekommen. Trotz einer immens steigenden Nachfrage ist das Angebot weiterhin vielfältig und gibt die Möglichkeit, sich noch im laufenden Winter mit dem notwendigen Equipment auszustatten.

Energie sparen als sinnvolle Maßnahme

Neben sinnvollen Anschaffungen zum Heizen oder Kochen kann jeder Haushalt einen aktiven Beitrag leisten, die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts zu finden. Jede Kilowattstunde, die im eigenen Haushalt oder Unternehmen eingespart wird, schont die Energiespeicher und senkt das Risiko des Ausfalls.

Zum Strom sparen im Winter gibt es viele praktische Tipps, ergänzt um das richtige Heizverhalten mit klugem Lüften in der kalten Jahreszeit. Mit vielen praktischen Ratgebern im Netz kann jeder Haushalt seinen Beitrag zum bewussten Umgang mit Energie leisten – auf dass es nie zum Blackout kommen wird.

 

Noch keine Kommentare

Beginne eine Unterhaltung

Noch keine Kommentare

Du kannst der erste sein der eine Unterhaltung startet.

Deine Daten sind sicher!Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Auch andere Daten werden nicht an dritte Personen weitergegeben.