Wie sich ein Anleger in einem Bärenmarkt verhalten sollte, um kein Geld zu verlieren

Wie sich ein Anleger in einem Bärenmarkt verhalten sollte, um kein Geld zu verlieren
von 8. August 2022 0 Kommentare

Auch in Krisenzeiten ist es möglich, Geld zu verdienen. Bärenmarkt ist eine Zeit, in der die Preise für Vermögenswerte seit langem fallen. Der Name bezieht sich nicht versehentlich auf Bären: Bei einem Angriff schlagen diese Tiere ihre Beute nieder und zerreißen sie. Das ist ähnlich wie bei den Bärenanlegern, die auf fallende Kurse der Kryptowährungen setzen.

 

Es gibt keine klare Definition dafür, wie stark Vermögenswerte an Wert verlieren sollten. In der Regel spricht man von einem Bärenmarkt, wenn die Kurse um mindestens 20 % gegenüber ihren nächsten Höchstständen fallen und dieser Prozess länger als zwei Monate dauert.

Alle Arten von Vermögenswerten – von Aktien, Kryptowährungen und Anleihen bis hin zu Immobilien und Industriemetallen – können an Wert verlieren. Von solchen Schwankungen kann man sogar profitieren, wenn Sie mit Kryptowährunegn auf thebiticodes.com/de/ handeln. Gelegentlich fallen einzelne Anlageklassen oder sogar bestimmte Wertpapiere, und auch das ist ein Bärenmarkt, aber nur in einer bestimmten Branche oder einem bestimmten Land.

Was einen Bärenmarkt von einer Korrektur, d. h. einem kurzfristigen Wertverlust, unterscheidet, ist seine Dauer: Im Durchschnitt dauert er etwa ein Jahr, manchmal aber auch länger.

Krisen sind leider ein unvermeidlicher Teil des Wirtschaftszyklus, genau wie das Wachstum während einer Hausse. Es gibt keine universelle Ursache. Dabei kann es sich um Marktblasen, politische und militärische Probleme, eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums und so weiter handeln. Der Absturz wird in der Regel durch Anleger verschärft, die zunächst bis zur letzten Minute an den Erfolg glauben und dann in Panik geraten. Infolgedessen werden Vermögenswerte verkauft, die Volatilität steigt und die Preise fallen.

So kam es zur Großen Depression, zum Börsencrash von 1929 und zur Geschichte der Federal Reserve, die der “Margenblase” folgte, als die Anleger es vorzogen, Kredite aufzunehmen, anstatt ihr Geld zu investieren. Und der Zusammenbruch von Lehman Brothers erfolgte während der Finanzkrise 2008.

 

Was vor und während eines Bärenmarktes passiert

Bärenmärkte werden in der Regel in drei Phasen unterteilt: den Beginn, die Erholung und das Ende. Einem Rückgang geht immer eine Phase des Wachstums voraus – ein “Bullenmarkt”. Doch eines Tages stimmen das Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung und die Erwartungen der Investoren nicht mehr überein. Der Wert von Vermögenswerten liegt weit über ihrem fairen Preis – beispielsweise können Unternehmen mit 100-150 Jahresgewinnen bewertet werden, wobei die fiktive Rendite nicht höher als 30 ist. Gleichzeitig verschlechtert sich die Situation und es wird für die Unternehmen immer schwieriger, Geld zu verdienen und in die Entwicklung zu investieren.

Und dann tritt ein unangenehmes Ereignis wie der technische Ausfall von Lehman Brothers ein und der Markt bricht zusammen. Dann kommt die Rallye. Was ist eine Rallye? Es ist eine trügerische Zeit: Die Preise von Vermögenswerten steigen und fallen, manchmal steigen sie sogar tage- und wochenlang ununterbrochen. Aufgrund der hohen Volatilität ist unklar, ob der Markt die Talsohle erreicht hat und sich zu erholen beginnt oder ob die eigentliche Krise noch bevorsteht.

Gegen Ende des Bärenmarktes beruhigen sich die Kursspitzen. Das Vermögen geht langsam, stetig und traurig zurück. Eine solche massive Wirtschaftskrise kann Monate oder sogar Jahre dauern. Doch allmählich erholen sich die Unternehmen, die Menschen beginnen wieder zu kaufen und die Anleger investieren in billigere Anlagen. Hier kommt der neue “Bullenmarkt”.

 

Wie kann man sich als Anleger vor einem Bärenmarkt schützen?

Die Vorhersage einer großen Krise ist sehr schwierig, ebenso wie die Unterscheidung zwischen einer kleinen Korrektur und einem lang anhaltenden Rückgang. Ökonomen und Finanzanalysten versuchen, Multiplikatoren zu schätzen, untersuchen Branchendaten, Volatilitätsindizes und die Stimmung der Anleger. Obwohl sich die Vorhersagen der Experten manchmal als richtig erweisen, ist es viel einfacher, sich im Voraus abzusichern

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