JU und SU begrüßen die Durchführung der Abiturprüfungen in Sachsen-Anhalt

Junge Union | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Die Junge Union (JU) und die Schüler Union (SU) Sachsen-Anhalt begrüßen die Entscheidung des Bildungsministeriums, die Abiturprüfungen in diesem Jahr trotz der gegenwärtigen Situation stattfinden zu lassen. Dem neuen Zeitplan zufolge, werden die Prüfungen in Sachsen-Anhat sowohl am 4. Mai als auch am 2. Juni beginnen. Dabei wird für die Schüler erstmalig die Möglichkeit bestehen, zwischen den bestehenden Prüfungsterminen zu wählen.

Die Landesvorsitzende der JU Sachsen-Anhalt, Anna Kreye, erklärt dazu:

„Die Corona-Krise konfrontiert uns alle mit einer sehr fordernden, noch nie dagewesenen Situation. Sie stellt für Abiturienten und Schüler, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen, eine große Herausforderung dar. Es ist deshalb gut, dass mit der Zusage des Ministeriums eine verlässliche Entscheidung getroffen wurde, die Orientierung in solch ungewissen Zeiten schafft. Wir begrüßen insbesondere die Möglichkeit der Wahl zwischen zwei Prüfungsterminen. Sie wird einerseits den Schülern gerecht, die sich aufgrund der bestehenden Umstände aktuell noch nicht in der Lage sehen, die Prüfungen zu absolvieren. Andererseits nimmt sie Rücksicht auf all diejenigen, die die Klausuren zeitnah schreiben und den Prüfungsdruck möglichst schnell hinter sich lassen möchten.“

Der Landesvorsitzende der SU Sachsen-Anhalt, Michael Benecke, erklärt ergänzend:

„Für viele stellen die Abiturprüfungen eine nicht unbeachtliche Chance zur Notenverbesserung dar. Wir befürworten es deshalb, dass diese unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden sollen. Es sollte jedoch auch hinsichtlich der mündlichen Abiturprüfungen eine Entscheidung getroffen werden. Diese sollen nach jetzigem Stand direkt im Anschluss an die schriftlichen Abiturprüfungen stattfinden. Um die Chancengleichheit zu wahren, ist es jedoch notwendig, den Schülern auch in diesem Jahr eine gewisse Vorbereitungszeit einzuräumen.“

Die JU und die SU Sachsen-Anhalt fordern deshalb das Bildungsministerium dazu auf, die Termine der mündlichen Abiturprüfungen anzupassen. Dabei gilt es die bestehenden Bewerbungsfristen für ein Studium, eine Ausbildung o. ä. zu beachten.

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