Endlich: Verkaufen direkt bei Instagram möglich

Shopping | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Nachdem Pinterest bereits ein Shopping Button auf für seine User eingeführt hat, ist Instagram nun nachgezogen und bietet seinen Kunden ebenfalls einen Button, um Käufer direkt mit einem Shop zu verbinden. Für Gründer bieten sich mit diesem weiteren direkten Absatzkanal ganz neue Möglichkeiten. Bisher mussten die Käufer auf Instagram erst googeln, um den Anbieter zu finden. Auf Instagram selbst konnte bis dato nur ein Like abgegeben werden.

Wer sich das komplette Outfit oder Gartenset kaufen wollte, musste in den meisten Fällen alles mühsam im Shop des Anbieters zusammensuchen, ehe er zum Check Out gehen konnte. Die Looks der Idole und liebevoll zusammengestellten Arrangements können nun praktisch mit einem Klick nachshoppt werden. Physische und virtuelle Ladenbesitzer haben es umgekehrt noch einfacher, komplette Outfits und trendige Produktzusammenstellungen an die Frau oder den Mann zu bringen.

 

Angebot ist auf zunächst fünf Artikel pro Seite beschränkt

Um keinen Spam auf den Instagram-Seiten zu verursachen und die Qualität hochzuhalten, werden den Shop-Betreibern jedoch maximal fünf „Einkaufstüten“ als Symbole zur Verfügung gestellt, die nach Möglichkeit organisch und nicht so prominent einzufügen sind. Das klingt sinnvoll, jedoch darf vermutet werden, dass sich nun der eine oder andere Shop-Besitzer, der noch nicht bei Instagram & Co dabei war, ebenfalls auf dieser Plattform um neue Kundschaft bemüht. Die ersten fürchten schon eine Schwemme an Mobiltelefon- und Werkzeugseiten, die Instagram zu einem Kleinanzeigenanbieter werden lassen. Das ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn auch im Ausmaß nicht so dramatisch zu sehen. Der Grund ist, dass es sich bei Mobiltelefonen, Computern und Werkzeugen um Erklärungs-intensive Produkte handelt, für die Instagram einfach nicht genügend Platz anbietet. Für den Text zum Produktbild oder Video sind 120 Zeichen zugelassen. Das geforderte Jahresbudget dürfte außerdem die meisten kleinen Second Hand Läden ebenfalls abhalten, dauerhaft Werbung zu platzieren. Das Jahresbudget von Facebook dürfte jedoch mit der zusätzlichen Einnahmequelle noch weiter anschwellen. Ob Anleger der Facebook-Aktie auch etwas davon haben, muss sich nach dem jüngsten Datenskandal dagegen noch zeigen. Wer dennoch den richtigen Einstiegszeitpunkt gekommen sieht, kann sich unter Sportwettenbonus.de über verschiedene App-Angebote informieren.

 

Vor allem die Modebranche wird profitieren

Die Zeiten als noch kiloschwere Kataloge gewälzt wurden, sind mit Sicherheit endgültig vorbei. Allerdings kommt die Modebranche immer noch nicht ohne Print-Werbung aus. Zum Friseurgeschäft oder im Kosmetiksalon gehören die „Cosmopoliltan's“, „Bella's“ und „Barbara's“ einfach dazu, eine „GQ“ darf natürlich auch ausliegen. In diesen bunten Blättern wird schon seit vielen Jahren mit kompletten Outfits und Accessoires geworben. Designer, Marke und Preis stehen immer gleich neben dem Bild. Jedoch bestand auch hier immer das Problem, dass erst alles online zusammengesucht werden musste, oftmals auch noch in unterschiedlichen Shops. Durch Amazons Beitrag zur Shoppingwelt ist vieles schon erheblich einfacher beim „Shop the Look“ geworden. Mit Pinterest und Instagram kommt nun ein weiterer Qualitätssprung hinzu. Die Shop-Betreiber haben einzig und allein die Aufgabe, ihre Werbung in eine gute Rahmenstory mit perfekten Bildern zu bringen und die Kunden auf ihre Shopseite zu locken. Hier kann der Shop-Besitzer dann mit dem Kunden machen was er will. Begrenzungen für Werbung gibt es zumindest nicht. Allerdings dürfte die Instagram-Werbung einen nicht ganz unerheblichen Mehraufwand für viele bedeuten. Schließlich können einzelne Outfits nicht das ganze Jahr über angepriesen werden. Die Kunden erwarten neue Looks im Wochenrhythmus. Die Qualität der Fotos und Texte darf darunter jedoch nicht leiden. Ein falsches Foto oder eine falsche Message und der Kanal könnte schon „entliked“ werden, mit schlimmen Folgen für den Shopbesitzer.

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