Es gibt immer mehr Frauen, die online spielen

Spielewelt | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Das Online Gaming ist auf keinen Fall eine Männersache! Die meisten veröffentlichen Glücksspielstatistiken zeigen, dass die Zahl der Frauen im Glücksspiel, fast genauso hoch ist, wie die Zahl der spielenden Männer. Hier gehen wir darauf ein, wie viele weibliche Glücksspielerinnen es gibt, was diese zum Spielen motiviert, was Sie veranlasst hat, mit dem Spielen zu beginnen, welche Spiele die Frauen bevorzugen und warum. Ebenso schauen wir uns die Gender-Unterschieden an, da wir uns beispielsweise gefragt haben, ob Gamerinnen andere Spielgewohnheiten haben als Gamer.

Wie passierte es, dass Frauen zu Glücksspielerinnen wurden?

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) schrieb im Juni des Jahres 2017 in einer Pressemitteilung, dass „16.2 Millionen Spielerinnen Frauen sind, das sind 47% der totalen deutschen Spielerschaft“. Das Durchschnittsalter, das in dieser Studie festgestellt wurde, liegt bei 35,5 Jahren. Mit fast 50% des Anteils der Spieler besteht die Frage, wie wurden Frauen zu Glücksspielerinnen?

Obwohl es unterschiedliche Standpunkte zu Frauen und Glücksspiel gibt, ist eines klar: Frauen und Männer haben unterschiedliche Verhaltensweisen in ihren Ansätzen zum Glücksspiel. Frauen bevorzugen es, landbasierte Casinos mit einer Gruppe von Freunden zu besuchen und mehr soziale Spiele zu spielen. Online spielen Frauen gern sozial ausgerichtete Spiele, wo Sie mit einer Grupp anderer Frauen (oder auch Männer) in einem Chatraum sein können und sich dort unterhalten können.

 

Weibliche Glücksspielforschung

Im Februar 2018 wurde ein langseitiges Dokument der Gambling Commission herausgegeben, „Gambling participation in 2017: behaviour, awareness and attitudes“. Dieses jährliche Dokument schreibt, dass über den Anteil der Spieler insgesamt, bezieht sich auch auf Frauen und sagt z.B., dass 45% aller Menschen schon einmal irgendwelche Spiele gespielt haben. 51% haben das schon einmal an ihrem mobilen Endgerät getan.

Im Munich Personal RePEc Archive (MPRE) mit Titel Who Loves to Gamble? Socio-Economic Factors Determining Gambling Behaviour in Germany, welches im Juli 2019 herausgegeben wurde, schreiben die Autoren Constanze Giebeler Luca Rebeggiani über die Relevanz und die Struktur im Gambling-Markt in Deutschland. Es geht um das Einkommen des Haushaltes, in dem gespielt wird und auch um das Verhalten der Frauen, welches ja fast die Hälfte aller Spieler ausmacht.

 

Warum Frauen Spielautomaten und Lotteriespiele bevorzugen

Frauen bevorzugen im Allgemeinen Slots und Lotteriespiele, wie z.B. auch Bingo und Keno Spiele. Viele Spielautomaten-Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Spiele spezifisch mit Themen zu entwickeln, die besonders auch Frauen ansprechen. Das sind Themen wie Tiere, Einkaufen, Reichtum und Liebesthemen. Die Hauptgründe, warum Frauen diese Spiele am liebsten haben sind:

  • Der soziale Aspekt. Frauen spielen gern mit anderen zusammen und deshalb ist Online Bingo ein beliebtes Spiel.

  • Frauen lieben Freispiele. Diese gibt es hauptsächlich bei den Slots. Die aktuelle Liste mit Freispielen ohne Einzahlung auf casinoallianz.com zeigt Ihnen, wo man diese Games am besten finden kann.

  • Frauen lieben hohe Gewinne.

  • Slot Spielautomaten sind sehr visuell und weibliche Spielen werden davon besonders angesprochen.

  • Die Spiele sind kurz und können in kurzer, auch mal zwischen der Arbeit, gespielt werden.

  • Diese Spiele haben oft weniger Strategie-Charakter.

 

Gender- Unterschiede

In dem vorher schon angesprochenen Bericht des Gambling Commissioners wird klar, dass es Unterschiede im Verhalten von spielenden Frauen und Männern gibt. Frauen spielen lieber als Männer am Handy oder Tablet. Männer spielen lieber am PC.

Im Jahr 2017 veröffentlichten Forscher der University of Adelaide, der Swinburne University of Technology in Australien und des Australian Gambling Research Centre (AGRC) eine Studie mit dem Titel "How do signs of problem gambling different in men and women" im Springer's Journal of Gambling Studies. Die australischen Forscher schrieben, dass Männer eher über Wut und Frustration berichten würden, wenn sie eine Pechsträhne hätten. Frauen hingegen zeigten mehr Anzeichen von Traurigkeit oder Bedrängnis, als sie im Casino Geld verloren.

 

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