Land Sachsen-Anhalt setzt weitere Vorsorgemaßnahmen um

Erstaufnahmeeinrichtung | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt trifft weitere Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Für den Bereich der Erstaufnahme von Geflüchteten wird derzeit in der Landesliegenschaft in Quedlinburg im Landkreis Harz, auf dem Gelände der früheren Gartenbaufachschule, ein Gebäude vorsorglich zur Quarantäneunterkunft hergerichtet.

Im Rahmen der Vorbereitungen hat es Abstimmungen zwischen der Welterbestadt Quedlinburg, dem Gesundheitsamt des Landkreises Harz, der Polizei und dem Ministerium für Inneres und Sport gegeben. Die Unterkunft soll bereits Mitte nächster Woche betriebsbereit sein. Im Gebäude können rund 80 Personen untergebracht werden, sollte in einem Standort der Zentralen Anlaufstelle (ZASt) eine Infektion auftreten. Das Gelände in Quedlinburg wird durch ein Wachschutzunternehmen und die Polizei abgesichert, so dass hiervon keine Gefahren ausgehen.

Bereits seit dem 28. Februar dieses Jahres werden alle Neuzugänge in der ZASt in Halberstadt auf das Coronavirus getestet. Alle Untersuchungen sind bislang negativ verlaufen. Zwischen der Abstrichnahme und dem Vorliegen des Testergebnisses werden Neuzugänge in der Einrichtung in Halberstadt von den Bewohnern separiert untergebracht.

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