Leerstandsquote der HWG sinkt 2015 auf 7,3 Prozent

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Positiver Trend wurde fortgesetzt | Vermischtes

Die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) konnte ihre Leerstandsquote im Geschäftsjahr 2015 weiter senken. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 waren 7,3 Prozent der rund 17.800 Wohnungen nicht vermietet. Das sind 1,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr (2014: 8,4 Prozent). Die Anschlussvermietungsquote lag bei 103,3 Prozent. Das bedeutet, es wurden mehr Mietverträge geschlossen als gekündigt. Die HWG senkte ihren Leerstand damit das 13. Jahr in Folge.

Leerstandsquote der HWG sinkt 2015 auf 7,3 Prozent

„Wir sind mit der Entwicklung unserer Leerstandszahlen sehr zufrieden. Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich um eine Gesamtstatistik handelt“, so HWG-Geschäftsführer Dr. Heinrich Wahlen. Von den rund 1.300 nicht vermieteten Wohnungen werden zirka 850 Wohnungen am Markt angeboten. Die restlichen zirka 450 Wohneinheiten stehen wegen geplanter Sanierungen leer. Die bereinigte Statistik ergibt damit eine Leerstandsquote von nur 4,7 Prozent.

Gründe für die anhaltend positive Entwicklung der Leerstandsquote waren die Unterbringung von Flüchtlingen sowie die Effekte des Investitions- und Sanierungsprogramms. So stellte die HWG der Stadt Halle (Saale) 330 Wohnungen zur Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung. Zudem wurden in insgesamt mehr als 900 Wohnungen Sanierungen im Wert von 31,4 Millionen Euro realisiert. Die sanierten Wohnungen waren unmittelbar nach Baufertigstellung voll vermietet. Das Unternehmen profitierte dabei von der zunehmenden Nachfrage nach modernem, bedarfsgerechtem und bezahlbarem Wohnraum in der Saalestadt.

Besonders positiv war die Leerstandssituation in den Stadtteilen Frohe Zukunft (1,5 Prozent), Freiimfelde (1,6 Prozent), Trotha (1,7 Prozent), Paulusviertel (2,0 Prozent), Gesundbrunnen (2,2 Prozent) und Lutherplatz/Thüringer Bahnhof (2,3 Prozent). Unterdurchschnittliche Werte ließen sich auch in den Stadtteilen Damaschkestraße (2,7 Prozent), Silberhöhe (5,6 Prozent) und Landrain (6,4 Prozent) feststellen.

 

Hintergrund:

Im Zeitraum 1995 bis 2002 stieg die Leerstandsquote der HWG von sechs Prozent auf zirka 28 Prozent. Seit 2003 sinkt der Anteil leer stehender HWG-Wohnungen kontinuierlich. Damit konnte die HWG ihren Leerstand in den vergangenen 13 Jahren um rund drei Viertel reduzieren.

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