Tipps zum Auswandern in die Schweiz

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Umzug | Vermischtes

Die Schweiz gehört zusammen mit den USA und Österreich zu den Top-Auswanderungszielen der Deutschen. Gründe dafür gibt es viele: Die Lebensqualität ist hoch, die Arbeitslosenquote gering und es gibt reichlich Natur. Berge und Seen sind niemals weit. Da die Schweiz ein direktes Nachbarland von Deutschland ist, bleiben auch spontane Besuche bei akutem Heimweh möglich. 

Tipps zum Auswandern in die Schweiz

Vor dem Neuanfang in dem Alpenland gibt es jedoch viel zu erledigen. Worum sich Auswanderer vor dem Umzug in die Schweiz kümmern müssen:

Ein Job ist wichtigste Voraussetzung

Seit Juni 2007 genießen alle Angehörigen der EU-Staaten die volle Personenfreizügigkeit der Schweiz. Deutsche Auswanderer haben damit die gleichen Rechte, die einheimischen Bürgern zuteilwerden. Die wichtigste Voraussetzung, um in die Schweiz auswandern zu können, ist ein fester Arbeitsplatz. Wer einen Arbeitsvertrag vorweisen kann, darf beim Arbeitsamt des zuständigen Kantons eine Aufenthaltsbewilligung beantragen. Mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag erhält man die sogenannte Aufenthaltsbewilligung B. Mit dieser darf man zunächst fünf Jahre in der Schweiz leben und arbeiten. Selbstständige oder Rentner, müssen glaubhaft machen, dass sie selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Qualifizierte Arbeitskräfte werden vor allem in der IT, dem Gesundheitswesen, dem Ingenieurwesen, im Marketing und im Handwerk gesucht. Viele Schweizer stehen deutschen Arbeitskräften jedoch skeptisch gegenüber, da die Unternehmen teilweise zu 30 bis 40 Prozent Deutsche beschäftigen. Arbeit gibt es vor allem in den Städten, in den ländlichen Regionen sind die Jobs eher rar. Deutschsprachig sind Basel, Zürich, Bern und Luzern. Wer italienisch beherrscht, kann sich im italienischsprachigen Kanton Tessin nach einem Job umschauen. Mit Französischkenntnissen kommt zudem noch die Region um Genf in Frage.

Mietpreise sind höher als in Deutschland

Mit einem Job in der Tasche, kann es an die Wohnungssuche gehen. Viele Wohnungsangebote findet man im Internet. Bei der Recherche bekommt man gleich einen Überblick über das Mietniveau in den verschiedenen Regionen. Freie Wohnungen findet man manchmal auch über die Gemeinde. Dadurch kann man eventuell die Maklerprovision sparen. Laut Statistischem Bundesamt bewegen sich die Mietpreise zwischen 751 CHF (rund 690 Euro) für eine 1-Zimmer Wohnung und 1881 CHF (rund 1726 Euro) für eine 5-Zimmer Wohnung. In den Städten muss man jedoch mit höheren Preisen rechnen. Deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz dürfen auch eine Immobilie erwerben. Hier sollte man vor dem Kauf jedoch genau kalkulieren, zum Beispiel mit dem Hypothekenrechner von Moneypark. Dabei sollte man bedenken, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz höher sind als in Deutschland. Die Ratenhöhe für die Hypothek sollte daher mit Bedacht gewählt werden.

Auswandern mit Kindern

Mit Kindern in die Schweiz auszuwandern, ist kein Problem. In den meisten Regionen wird Deutsch gesprochen. Probleme in der Schule aufgrund fehlender Sprachkenntnisse sind daher nicht zu erwarten. Der Besuch eines Kindergartens ist in einigen Kantonen obligatorisch – Schulpflicht besteht wie in Deutschland auch ab dem sechsten Lebensjahr. Nach sechs Jahren in der Primarstufe geht es für zwei bis drei Jahre in die Sekundarstufe I. Sie bereitet auf eine Berufsausbildung oder den Übertritt in die Sekundarstufe II vor. Hier kann dann auf einer Maturitätsschule die Matura abgelegt werden. Diese ist vergleichbar mit dem deutschen Abitur. Vor der Abreise muss das deutsche Schulamt eine Bescheinigung einer schweizerischen Schule vorliegen, dass die schulpflichtigen Kinder weiterhin eine Schule besuchen. 

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