Umweltfreundlicher Lifestyle: Top 5 grüne Gadgets

Umweltschutz | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Kühlschränke, die ohne Strom auskommen, Sensoren, die die Luftqualität kontrollieren, und Duschköpfe, die die Wassermenge steuern – Wir zeigen Ihnen fünf tolle Gadgets, mit denen Sie Ihr Leben nachhaltiger und umweltfreundlicher ausrichten können.

 

Innovation ist der Treiber unseres Fortschritts. Unser gesellschaftlicher Wohlstand wächst im Laufe der Zeit dank neuer Konzepte und vielversprechender Neuerungen. Teilweise dienen neue Technologien auch nur unserer Unterhaltung. Wussten Sie beispielsweise, dass man in manchen Online Casinos schon mit VR-Technologie spielen kann? Sie können im Online Casino gratis Freispiele ohne Einzahlung nutzen und sich mit den Neuigkeiten vertraut machen, die es in dieser Branche gibt.

Aber wie kann man seinen Alltag wirklich nachhaltiger gestalten? Wir zeigen Ihnen, welche fünf Gadgets wirklich einen Unterschied machen können.

Coolar: Der Kühlschrank, der ohne Strom kühlt

Zwar macht man sich im Winter normalerweise eher weniger Gedanken um kühle Drinks und Eis, aber der nächste Sommer kommt bestimmt und Sie nutzen den Kühlschrank ja sicherlich auch für andere Lebensmittel.

Das Berliner Startup Coolar hat nun eine tolle Innovation vorgestellt, mittels derer der smarte Kühlschrank keinen Strom benötigt. Lediglich Wasser und Sonnenlicht sind vonnöten, um die Kühlung zu gewährleisten. Von der Sonne absorbierte Wärme wandelt der Kühlschrank in Kälte um. In diesem Zusammenhang entstehende Effekte der Verdunstungskälte und Absorptionskälte werden clever genutzt. Der Kühlschrank kommt ohne die gängigen Verschleißteile aus und braucht keine Kältemittel oder Batterien.

Eingesetzt wird das Produkt derzeit vor allem in Entwicklungsländern, wo es bei der Kühlung von Impfstoffen und Medikamenten dringend gebraucht wird. Ein erster Prototyp ist seit Mitte 2017 in Kenia im Einsatz.

Amphiro b1: Kein Wasser verschwenden beim Duschen

In einem durchschnittlichen deutschen Haushalt werden täglich etwa 127 Liter Wasser verbraucht. Dass eine Reduktion dieser Zahl ein sinnvolles Ziel ist, steht außer Frage. Ein Großteil dieses Wasserverbrauchs fällt bei der täglichen Körperpflege an. Und das ganze Wasser muss ja auch erhitzt werden, was viel Energie kostet.

Der Amphiro b1 ist ein kleines Gerät, das zwischen Duschschlauch und Brause angebracht wird. Es zeigt dann immer in Echtzeit an, wie viel Wasser verbraucht wird und wie es um die Wassertemperatur steht. Dazu bedarf es keiner Batterien oder dergleichen, da das Gerät seine Energie aus dem Warmwasser zieht.

Laut Aussagen des Herstellers kann man mit dem kleinen Helferlein bis zu 645 Kilowattstunden Strom sparen, wenn man es in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt ein Jahr lang installiert. Zum Vergleich: In dieser Größenordnung liegt etwa der jährliche Verbrauch der gesamten Beleuchtung in einem passenden Wohnhaus. Damit man noch etwas motivierter ist, Wasser einzusparen, sammelt das Gadget Daten bezüglich Ihres Wasserverbrauchs und vergleicht diese mit anderen Kunden.

EvaDrop: Wasserverbrauch effektiv optimieren

Weiter geht es zu Gadgets in der Dusche: Auch EvaDrop setzt hier an und geht das Problem der Wasserverschwendung etwas anders an. Wir kennen alle den Moment, wenn man in der Dusche steht und das Wasser erst mal für eine gewisse Zeit laufen lässt, bis es die gewünschte Temperatur erreicht hat.

EvaDrop gibt das Wasser erst frei, wenn es auf die Zieltemperatur erhitzt wurde. Dadurch wird der wertvolle Rohstoff nicht verschwendet und strömt nicht einfach ungenutzt literweise den Abfluss hinunter. Integrierte Sensoren erlauben es dem smarten Duschkopf, die Wassermenge beim Einseifen, Haarewaschen und Ausspülen anzupassen. Insgesamt kann man so etwa die Hälfte der Wassermenge einsparen.

Auch bei EvaDrop gibt es eine dazugehörige App, mit der man seine Wunschtemperatur einstellen kann. Außerdem kann man den Wasserfluss in dieser App aktivieren.

Bislang ist EvaDrop leider nur auf den amerikanischen Standard ausgelegt. Für Europa müsste das Gerät noch angepasst werden.

Gomi: Moderne Gestaltung ohne Verschwendung von Ressourcen

Das Designerhaus Gomi überrascht uns mit einem ansehnlichen und aus Plastikmüll gefertigten Lautsprecher. Das farbenfrohe Design des Bluetooth-Speakers hat uns überzeugt. Für dessen Hülle wurden alte Plastiktüten recycelt.

Auf diese Weise kann Plastik, das sonst eigentlich Abfall wäre und vermutlich zum größten Teil verbrannt werden würde, wieder einem Nutzen zugeführt werden. So können Sie Ihren eigenen kleinen Teil dazu beitragen, den Plastikmüll zu reduzieren. Wie Sie vermutlich selbst wissen, ist dies eine der wichtigsten Aufgaben unserer Generation, wenn wir die Erde und speziell die Meere schützen möchten.

Nicht nur das hübsche Äußere des Lautsprechers ist nachhaltig, sondern auch der Produktionsprozess. Das Startup legt großen Wert darauf, dass sich die Speaker auch nach ihrem Lebenszyklus recyceln lassen. Bei der Erhitzung des Plastiks geht man nur bis zu einer bestimmten Temperatur, damit keine giftigen Gase freigesetzt werden.

PocketLab Air: Bessere Luftqualität dank moderner Sensorik

Die Verschmutzung der Luft ist gerade in größeren Städten ein wichtiges Thema. Gerade im asiatischen Raum gehört der Smog in Großstädten wie Peking zum Alltag. Auch wenn das hierzulande nicht der Fall ist, kann beispielsweise die Schwefeldioxid-Konzentration an einigen Stellen durchaus zu hoch sein.

Damit man verunreinigter Luft nicht einfach hilflos ausgesetzt ist, kann man das Mini Labor des Startups Myriad Sensors namens PocketLab Air nutzen. Dieses Gerät passt in jede Hosentasche und erkennt hohe Luftverschmutzungen. Es hat eine Vielzahl von Sensoren integriert, die sowohl die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und den Luftdruck als auch die Werte für Ozon, Kohlenstoffdioxid und Feinstaub messen.

Am Smartphone kann man die ganzen ausgewerteten Daten dann unkompliziert einsehen. Das Gadget kann wirklich leicht bedient und sowohl von Erwachsenen als auch von Schulklassen zur Weiterbildung eingesetzt werden.

Für die Überprüfung der Luftqualität in den eigenen vier Wänden kann man auch den Gira Raumluft-Sensor CO2 verwenden. Damit kann man sich darauf verlassen, dass die Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Luft stets kontrolliert wird. Die Luftqualität wird per LED in den klassischen Ampelfarben angezeigt. Wird ein kritischer Wert überschritten, können automatisch die Lüfter eingeschaltet oder die Fenster geöffnet werden. Alternativ kann das Gerät Sie auch einfach per Alarmfunktion darauf hinweisen.

Auch für Besprechungsräume oder Schulzimmer ist das Gerät eine sinnvolle Investition. Wer stets frische Luft einatmet, hat auch einen klareren Kopf für die Aufgaben des Tages.

Insgesamt zeigen diese modernen Technologien, dass fast jeder Mensch noch gehörig Potenzial hat, seinen Alltag zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten. Natürlich muss man sich jetzt nicht von heute auf morgen jedes dieser fünf Geräte anschaffen, aber jeder Schritt in die richtige Richtung zählt. 

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