Verkehrsstatistik - wie sicher ist der Verkehr in Sachsen-Anhalt?

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Straßenverkehr | Vermischtes

Wer im Straßenverkehr unterwegs ist, lebt gefährlich. Dieses Motto gilt besonders für all jene Verkehrsteilnehmer, die sich weder auf einen Gurt noch eine Knautschzone verlassen können. Gerade Fußgänger oder Motorrad- und Fahrradfahrer finden sich bei Unfällen mit Pkws und Lastkraftwagen schnell auf der Verliererseite wieder. Wie sieht die Entwicklung bei den Verkehrsunfällen aber tatsächlich aus?

Verkehrsstatistik - wie sicher ist der Verkehr in Sachsen-Anhalt?

Betrachtet man die Zeitreihen des Statistischen Bundesamts, werden zwei Trends deutlich. Seit 1991 ist die Zahl der Unfälle leicht gestiegen – von 2.311.466 auf 2.414.011 Unfälle im Jahr 2013. Allerdings hat die Zahl der Verkehrstoten mehr als deutlich abgenommen. Tauchten 1991 noch 11.300 Verkehrstote in der Statistik auf, sind es 2013 gerade einmal 3.339 gewesen. Sachsen-Anhalt lag 2013 mit 139 Toten im Straßenverkehr im Mittelfeld.

Gerade ungeschützte Verkehrsteilnehmer sind gefährdet

Wer ist im Straßenverkehr besonders gefährdet? Diese Frage beantwortet sich fast von selbst. Gerade Verkehrsteilnehmer, die nicht im Auto sitzen, müssen im Ernstfall mit ernsthaften Verletzungen rechnen. Dazu gehören klassischerweise:

  • Kraftradfahrer

  • Radfahrer und

  • Fußgänger.

Hier wird oft zum Problem, dass diese Personengruppen von anderen Verkehrsteilnehmern nicht wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite fehlen Sicherheitselemente, wie sie beispielsweise den Autofahrer schützen. Letztlich stellt sich die Frage, wie sich der Schutz adäquat verbessern lässt? Denn auch wenn die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren zurückgeht – jede Ziffer ist ein Schicksal.

Wie können Beteiligte die Verkehrssicherheit selbst erhöhen?

Sicherheit im Straßenverkehr entsteht nicht einfach über Nacht. Sachsen-Anhalt ist in diesem Zusammenhang keine Ausnahme. Gerade Fahrzeughersteller haben in der Vergangenheit intensiv an einer Verbesserung der Sicherheit gearbeitet. Airbags und Gurte schützen aber nur Fahrzeuginsassen.

Was können andere Verkehrsteilnehmer zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen? Fußgänger und Radfahrer sollten für eine deutliche bessere Wahrnehmung durch den vorbeirollenden Verkehr sorgen. Dazu gehört das Tragen auffallender Kleidung – etwa mit Reflektoren. Natürlich sollte am Fahrrad ein funktionierendes Licht angebracht sein.

Motorradfahrer können sich durch das Tragen einer Lederkombi mit integrierten Protektoren, Rückenschutz und den perfekt sitzenden Helm schützen. Leider zeigt sich immer wieder, dass hier der eine oder andere Verkehrsteilnehmer Nachholbedarf hat. Im Materiallexikon von Motoin.de werden verschiedenen Materialien und ihre Sicherheitsaspekte beschrieben. Und natürlich trägt auch ein angepasster Fahrstil auf dem Zweirad zur höheren Sicherheit bei.

Fazit: Sicher auf Sachsen-Anhalts Straßen unterwegs

Sicher auf den Straßen unterwegs – so trivial dieser Grundsatz klingt, so folgenreich kann es sein, wenn dieses Credo beiseite geschoben wird. Gerade Motorradfahrer gefährden sich und andere durch einen unangepassten Fahrstil. Und das Risiko für Verletzungen steigt, wenn man auf die schützende Kombi, passendes Schuhwerk und den Rückenschutz verzichtet. Besonders, wenn dann noch die eigenen Fähigkeiten unterschätzt werden, sind folgenschwere Unfälle vorprogrammiert.

Beitrag Teilen

Zurück