Wiederauflage von Förderprogrammen gefordert

Fraktion Hauptsache Halle | Vermischtes
von hallelife.de | Redaktion

Der Shutdown im Zuge der Corona-Pandemie brachte es mit sich, dass beinahe alle Geschäfte in Halles Innenstadt schließen mussten. Bereits vor der Krise durch den verstärkten OnlineHandel schwer in Mitleidenschaft gezogen, ist die derzeitige Lage für viele Händlerinnen und Händler existenzbedrohend. Da sind intelligente Lösungen gefragt, die den Handel wieder aufrichten und stärken. 

Online-Plattformen würden den halleschen Gewerbetreibenden die Möglichkeit geben, ihre Waren via Internet anzubieten. Dazu hatten das Land Sachsen-Anhalt und die Investitionsbank ein Förderprogramm initiiert, welches vor wenigen Wochen eingestellt wurde, weil die Mittel erschöpft waren.

„Es ist unverständlich und in der heutigen Krisenzeit unverantwortlich, dass solche Initiativen nicht weitergeführt werden“, meint Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle. Hier fehle der nötige Weitblick. Den Verantwortlichen der Stadt werde empfohlen, sich bei den Entscheidungsträgern des Landes Sachsen-Anhalt und der Investitionsbank für eine Wiedereinführung solcher Förderprogramme einzusetzen, um die heimische Wirtschaft zu stärken.

Alle Hallenserinnen und Hallenser können schon jetzt ein Zeichen der Solidarität setzen, indem sie bereits vorhandene regionale Online-Angebote nutzen. „Jeder kann mit seinem Kaufverhalten dazu beitragen, dass unsere Wirtschaft wieder ein stabiles Fundament erreicht und damit Halles Herz auch in Zukunft kräftig pulsiert“, so Andreas Wels. Gerade heute müsse man zusammenhalten und sollte beim Händler um die Ecke und nicht beim großen OnlineVersandhandel bestellen.

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