Sonderausstellung „Altbergbau in Sachsen-Anhalt“

Kategorie:Austellung
Datum: Sonntag 15. April 2018 - Freitag 29. Juni 2018
Uhrzeit:
Ort: Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

Auf den Spuren der Bergbaugeschichte Sachsen-Anhalts können die Besucher des Salinemuseums vom 15. April bis 29. Juli 2018 die Faszination der Unterwelt kennenlernen. Die Fotoausstellung „Altbergbau in Sachsen-Anhalt“ entführt dann in die Tiefe und berichtet vom Erz-, Kupferschiefer- und Salzbergbau in unserer Region. Eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Sonntag, anlässlich des Tages der Industriekultur. An diesem Tag ist der Eintritt in die Ausstellung für Besucher kostenfrei.

Markant ragen sie in die Landschaft: die Bergbauhalden in Sachsen-Anhalt. Aus der Tiefe der Erde wurden sie auf der Suche nach unterirdischen Rohstoffen und bei deren Förderung aufgeschüttet. Die Welt unter Tage zu sehen, ist, neben den Bergleuten, nur wenigen Menschen vergönnt. Klaus-Jürgen Fritz gehört zu den Wenigen, die diese verborgenen Ansichten mit der Fotokamera unter den Halden erkunden können.

Eine aufwändige Lichtregie und viele Helfer waren und sind erforderlich, um diese ausdrucksstarken Bilder in der ewig dunklen Unterwelt entstehen zu lassen. Dazu muss eine umfangreiche Foto- und Beleuchtungsausrüstung in wasserdichten Transportbehältern in die Tiefe gebracht werden. Dunkelheit, Wasser, Schmutz, Engstellen und Entfernungen bis zu 10 Kilometer Fußweg unter Tage waren und sind dabei Herausforderungen für Mensch und Technik. Lohn der Strapazen sind Bilder, die einen faszinierenden Einblick in die unterirdische Welt des ehemaligen Erz-, Kupferschiefer- und Salzbergbaus in Sachsen-Anhalt geben.

Im Rahmen der Sonderausstellung hält Klaus-Jürgen Fritz am 13.05.2018 um 15 Uhr unter dem Motto „Der Weg in die Schlotten“ einen Begleitvortrag zur Ausstellung.

Sonderausstellung „Altbergbau in Sachsen-Anhalt“

Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

15. April bis 29. Juli 2018

 

 

Vita Klaus-Jürgen Fritz

Klaus-Jürgen Fritz, Jahrgang 1942, arbeitete als Physiker und beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit der Fotografie. Sein Interesse galt vorwiegend der Landschafts- und Naturfotografie. Nach einer Taucherausbildung während des Studiums erweiterte er sein fotografisches Tätigkeitsfeld auf die Unterwasserfotografie. Die erforderlichen Unterwassergehäuse für die Kameras entwickelte und baute er dabei selbst. Mit der Erforschung von Höhlen und Altbergwerken erweiterte er seine fotografische Tätigkeit auf die Untertagefotografie und nahm in der Folge an Höhlenforscherexpeditionen im In- und Ausland teil. Außerdem wirkte er an diversen Fernsehfilmen über Höhlen und Altbergbau mit.

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