Bürgerberatung für Betroffene von SED-Unrecht in Halle (Saale)

Kategorie:Infoabende
Datum: Donnerstag 5. Dezember 2019 - Donnerstag 5. Dezember 2019
Ort: Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle/Saale

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED- Diktatur (bis 31.12.2016: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssi- cherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt) setzt die indivi- duellen und wohnortnahen Beratungen für Bürgerinnen und Bürger fort.

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vergeben:

unter Telefon 0391 / 560 - 15 01 oder per Fax 0391 / 560 - 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:

  •   zu Unrecht Inhaftierte,

  •   Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,

  •   Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,

  •   Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,

  •   Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehö- rige von Opfern,

  •   Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten.

Es können Anträge auf Einsicht in die Stasi-Akten gestellt werden. Hierzu ist der Per- sonalausweis vorzulegen.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu

  •   Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwal-

    tungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung) (Antragsfrist aufgehoben)

  •   monatlichen Zuwendung („Opferrente“) (Mindesthaftzeit auf 90 Tage reduziert)

  •   Kinderheimen (Vermutungsregelung zu Spezialheimen eingeführt)

  •   Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung

  •   der Stiftung Anerkennung und Hilfe (Antragsfrist 31.12.2020).

    Auch Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS können sich be- raten lassen.

    Seit mehreren Jahren ist ein anhaltendes Interesse Betroffener an dem Gesprächs- angebot zu verzeichnen, weshalb erneut mit einer regen Nachfrage nach den Ge- sprächsterminen gerechnet wird.

    Das Beratungsangebot wird auch für das Jahr 2020 fortgesetzt. Der nächste Termin soll (wegen der Ferien) erst Donnerstag, der 9. Januar 2020 sein.

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED- Diktatur (bis 31.12.2016: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssi- cherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt) setzt die indivi- duellen und wohnortnahen Beratungen für Bürgerinnen und Bürger fort.

Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Gesprächstermine werden von der Behörde der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vergeben:

unter Telefon 0391 / 560 - 15 01 oder per Fax 0391 / 560 - 15 20

Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:

  •   zu Unrecht Inhaftierte,

  •   Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,

  •   Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,

  •   Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,

  •   Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehö- rige von Opfern,

  •   Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten.

Es können Anträge auf Einsicht in die Stasi-Akten gestellt werden. Hierzu ist der Per- sonalausweis vorzulegen.

Weiterhin erfolgt eine Beratung zu

  •   Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwal-

    tungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung) (Antragsfrist aufgehoben)

  •   monatlichen Zuwendung („Opferrente“) (Mindesthaftzeit auf 90 Tage reduziert)

  •   Kinderheimen (Vermutungsregelung zu Spezialheimen eingeführt)

  •   Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung

  •   der Stiftung Anerkennung und Hilfe (Antragsfrist 31.12.2020).

    Auch Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS können sich be- raten lassen.

    Seit mehreren Jahren ist ein anhaltendes Interesse Betroffener an dem Gesprächs- angebot zu verzeichnen, weshalb erneut mit einer regen Nachfrage nach den Ge- sprächsterminen gerechnet wird.

    Das Beratungsangebot wird auch für das Jahr 2020 fortgesetzt. Der nächste Termin soll (wegen der Ferien) erst Donnerstag, der 9. Januar 2020 sein.

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