Die Brennwerttherme als umweltfreundlichere und effizientere Heizmethode

Therme - Bild ©istock.com - Olivier Verriest
Heizen | Wohnen
von hallelife.de | Redaktion

Wandhängende Thermen erfreuen sich aufgrund der platzsparenden Installation in Ein- und Mehrfamilienhäusern einer immer größeren Beliebtheit, als die bodenstehenden Kessel. Dabei hat die Brennwerttherme die Heizwerttherme in vielen Neubauten schon abgelöst, da bei gas- und ölbetriebenen Thermen Brennwert- und keine Heizwerttechnik verbaut werden muss. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Brennwertthermen und Heizwertthermen?

Brennwertthermen verwerten Heizmaterialien besser als Heizwertthermen

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Heizungsarten liegt darin, dass eine Heizwerttherme nur den Heizwert des Brennmaterials nutzt. Die heißen Abgase entweichen über den Schornstein hingegen ungenutzt. Bei der Brennwerttechnik wird die Wärme der Abgase wiederum dem Heizkreislauf zugeführt und damit der Brennstoff effizienter genutzt.

Auch die Umwelt profitiert von Brennwertthermen, die sich wie übliche Thermen mit Gas und Öl betreiben lassen. Welche Anlage die geeignetste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die bedacht werden sollten. Dazu gehören unter anderem die Fläche des Gebäudes sowie das Alter des Objekts und die vorliegenden Abgasleitungen. Eine Brennwerttherme sollte immer passend abgestimmt sein, damit sie den höchsten Nutzen bringt. Nützliche Informationen zu den Anforderungen und dem Kauf bietet Thermondo in seiner Übersicht zur Brennwerttherme.

 

Kosten und Verbrauch einer Brennwerttherme

Bei älteren Heizwertgeräten, wie etwa Niedertemperaturkesseln, liegt der Verbrauch von Brennmaterialien deutlich höher, als bei Brennwertthermen. Hier liegt der Unterschied bei gasbetriebenen Heizungen bei ca. 11 Prozent und bei ölbetriebenen Heizungen bei ca. 6 Prozent. Die Differenz zu älteren Standardkesseln kann sogar bis zu 30 Prozent betragen. Das macht sich selbstverständlich auch in den Abrechnungen für den Brennstoff bemerkbar.

Die Kosten für eine neue Brennwerttherme halten sich in Grenzen. Thermen zur Warmwasseraufbereitung sind schon ab circa 2.000 Euro erhältlich. Soll die Therme auch noch die Raumheizung übernehmen kommen circa 3.000 Euro zusammen. Durch die Installation und je nach Sanierungsbedarf können zusätzliche Kosten entstehen. In diesem Fall sollte eine Bezuschussung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Betracht gezogen werden. Beim Brennstoff kommen Brennwertthermen meist auch günstiger weg. Erstens verbrauchen sie generell weniger Brennstoff und zweitens werden die meisten Brennwertthermen mit Gas betrieben. Gas ist im Verbrauch wesentlich billiger als Öl oder Strom.

 

Alle Vorteile einer Brennwerttherme:

  • Moderne Technik, die den Standards zum Umweltschutz entspricht.

  • Kostenersparnis von 10-30 Prozent.

  • Als Wandgerät ist eine platzsparende Bauweise möglich.

  • Staatliche Bezuschussung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau möglich.

  • Kombination mit Solarthermie möglich, für noch mehr Umweltschutz.

  • Keine jährliche Inspektion durch einen Schornsteinfeger nötig.

 

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