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Einsturzgefahr: Böllberger Weg gesperrt

Auf Grund eines einsturzgefährdeten Hauses ist der Böllberger Weg in Halle (Saale) zwischen der Torstraße und Geseniusstraße gesperrt. Die Linie 1 verkehrt ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof -Merseburger Straße- Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße nach Beesen und zurück. Die Linie 6 verkehrt ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof-Merseburger Straße-Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße zur Südstadt und zurück

Einsturzgefahr: Böllberger Weg gesperrt

Auf Grund eines einsturzgefährdeten Hauses ist der Böllberger Weg in Halle (Saale) zwischen der Torstraße und Geseniusstraße gesperrt.

Die Linie 1 verkehrt ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof -Merseburger Straße- Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße nach Beesen und zurück.

Die Linie 6 verkehrt ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof-Merseburger Straße-Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße zur Südstadt und zurück.

Der Schienenersatzverkehr fährt ab der Freyburger Straße über Südstadt- Böllberg- Stadtgutweg-Max-Lademann-Straße-Wörmlitzer Straße zum Rannischen Platz (Haltestelle in der Torstraße Linie 8 und 11).
Ab Rannischen Platz über die 5. Vereinsstraße-Wörmlitzer Straße-Max-Lademann Straße-Stadtgutweg-Böllberg -Südstadt zur Freyburger Straße.

Dieser verkehrt aller 15 min , erste Abfahrt ab Freyburger Straße 04:00 Uhr. Erste Abfahrt ab Rannischen Platz 04.16 Uhr.
An den Haltestellen Veszpremer Straße in Richtung Südstadt und Südstadt in Richtung Freyburger Straße hält der Schienenersatzverkehr in Randlage.
Die Haltestellen Kurt-Tucholsky-Straße und Ludwigstraße können nicht bedient werden.

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30.06.2009
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Wieviel Menschen sind arbeitslos?

Auch in diesem Monat kann die Arbeitsagentur wieder vermelden: die Arbeitslosenzahlen sinken. Im Juni 2009 waren im Agenturbezirk Halle 26. 715 Männer und Frauen arbeitslos

Wieviel Menschen sind arbeitslos?

Auch in diesem Monat kann die Arbeitsagentur wieder vermelden: die Arbeitslosenzahlen sinken. Im Juni 2009 waren im Agenturbezirk Halle 26.715 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 333 Personen weniger als im Mai 2009 und 1.860 weniger als im Juni des Vorjahres. In der Stadt Halle (Saale) hatten 15.967 Personen keinen Job, 123 weniger als im Mai. Die meisten Arbeitslosen in Halle sind schon länger als ein Jahr ohne Arbeit und beziehen daher Hartz IV. Die Arbeitslosenquote in der Saalestadt sank auf 14,0%, liegt damit aber noch immer über dem Landesdurchschnitt von 13,6 Prozent. Die geringste Arbeitslosenquote verzeichnete der Landkreis Börde mit 9,8%, gefolgt vom Jerichower Land mit 11,7%. Die höchsten Quoten verzeichneten Mansfeld-Südharz mit 17,2% und Stendal mit 15,7%.

Offiziell waren Mitte Juni 167.600 Frauen und Männer in Sachsen-Anhalt arbeitslos gemeldet. Damit ging der Bestand an arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Mai und auch im Vergleich zum Vorjahr um rund 4.400 Personen zurück. Bezieht man jedoch zum Beispiel die Arbeitssuchenden in Weiterbildungen, Arbeitsgelegenheiten, aber auch die Existenzgründer und kranken Arbeitslosen mit ein, dann haben 230.400 Menschen in Sachsen-Anhalt keinen Job.

Hinzu kommen noch die Kurzarbeiter. Allein im Mai 2009 meldeten 370 Unternehmen bei den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt für 6.200 Arbeitnehmer Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen an, vor allem aus Unternehmen des Maschinenbaus, Metallbaus, der chemischen Industrie, der Glas- und Keramikerzeugung, dem Kraftwagenteilebau, dem Transportwesen sowie der Gummi- und Kunststoffindustrie. Im April hatten noch 590 Unternehmen für 13.000 Personen Kurzarbeit angemeldet. Wie viele Arbeitnehmer im Juni tatsächlich kurzgearbeitet haben, ist noch unbekannt und kann erst ermittelt werden, wenn die betreffenden Unternehmen den tatsächlichen Arbeitsausfall bei den Agenturen für Arbeit abgerechnet haben. Die aktuellsten Angaben liegen für März 2009 vor. Hier ist Kurzarbeitergeld aus saisonalen und konjunkturellen Gründen an 19.500 Arbeitnehmer gezahlt worden, darunter 14.700 aus konjunkturellen Gründen.

Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten im Juni 7.700 freie Stellen (gg. Vormonat: -100; gg. Vorjahr: -1.700). Mehr als die Hälfte davon (4.000 Stellen; gg. Vormonat: -300; gg. Vorjahr: -700) waren am ersten Arbeitsmarkt angesiedelt. Hier wurde die Mehrzahl der Stellen aus den Bereichen Sonstige Wirtschaftliche Dienstleistungen (1.300), Baugewerbe (440), Gesundheits- und Sozialwesen (360), Handel und Instandhaltung (330), verarbeitendes Gewerbe (280) sowie Gastgewerbe (280) gemeldet.

Im Juni ist die Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von 14.200 (SGB II: 7.400; SGB III: 6.800) vormals arbeitslosen Menschen gefördert worden (gg. Vorjahr: +7,3%; SGB II: +6,9%; SGB III: +7,7%).

Mit der Förderung der beruflichen Qualifizierung entsprechend dem individuellen Bildungsbedarf arbeitsuchender Menschen reagieren die Agenturen für Arbeit und die SGB II-Träger auf den sich auch weiterhin abzeichnenden Fachkräftebedarf der Wirtschaft. Im Juni wurden 12.700 (SGB II: 6.600; SGB III: 6.100) Personen (gg. Vorjahr: +23,4%; SGB II: +8,1%; SGB III: +45,3%) durch Bildungsgutscheine oder in Trainingsmaßnahmen gefördert.

In Beschäftigung schaffenden Maßnahmen waren im Juni 23.700 Menschen (gg. Vorjahr: -2,9%) tätig, darunter die Mehrzahl in gemeinnützigen Arbeitsgelegenheiten (17.400 Personen, gg. Vorjahr: -9,4%). Diese Zusatzjobs, für deren Förderung die Träger des SGB II zuständig sind, bieten langzeitarbeitslosen Menschen zumindest befristete Beschäftigungschancen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sind für 1.400 Personen (gg. Vorjahr: -66,3%) gefördert worden. Diese Marktersatzlösung wird vor allem von den SGB II-Trägern eingesetzt (1.200). Gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten und ABM für arbeitslose Hilfebedürftige werden durch das Kommunalprogramm und das Programm für Über-50-Jährige des Landes Sachsen-Anhalt mit gefördert.

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30.06.2009
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Warten am Andreaskreuz …

Viel Geduld brauchen Autofahrer in der Berliner Straße in Halle (Saale) derzeit. Denn: die Bahnschranke öffnet sich nicht. "Wir stehen hier schon mindestens seit einer Viertelstunde", so eine HalleForum

Warten am Andreaskreuz ...

Viel Geduld brauchen Autofahrer in der Berliner Straße in Halle (Saale) derzeit. Denn: die Bahnschranke öffnet sich nicht. "Wir stehen hier schon mindestens seit einer Viertelstunde", so eine HalleForum.de-Leserin vor wenigen Minuten telefonisch. Ein Zug sei bislang noch nicht gekommen.

Doch Probleme in der Berliner Straße, das kennt man in bei der Polizei schon. In den vergangenen Monaten war die Schrankenanlage schon mehrfach defekt.

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30.06.2009
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Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 30.06.2009

Alkoholisiert unterwegs Gestern gegen 22. 45 Uhr wurde wollten Polizeibeamte in der Ortslage Klostermansfeld einen PKW Ford wegen eines defekten Abblendlichts kontrollieren. Der Fahrer reagierte nicht auf das Anhaltezeichen und die Leuchtschrift am Polizeifahrzeug, erhöhte die Geschwindigkeit

Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 30.06.2009

Alkoholisiert unterwegs
Gestern gegen 22.45 Uhr wurde wollten Polizeibeamte in der Ortslage Klostermansfeld einen PKW Ford wegen eines defekten Abblendlichts kontrollieren. Der Fahrer reagierte nicht auf das Anhaltezeichen und die Leuchtschrift am Polizeifahrzeug, erhöhte die Geschwindigkeit. Er fuhr von der Hauptstraße weiter in die Steigerstraße und flüchtete anschließend zu Fuß. Der 19jährige wurde wenig später gestellt, eine Atemalkoholkontrolle ergab 1,38 Promille. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Gegen 01.40 Uhr wurde in Siersleben, B180 Kreuzungsbereich Thälmannschacht ein weiterer PKW Ford kontrolliert. Der 40jährige Fahrer war mit 1,59 Promille (Atemalkoholkontrolle) unterwegs, im Wagen befanden sich zwei weitere Insassen. Einen Führerschein konnte der Fahrer nicht vorweisen.
Der Wagen wurde kurz nach 02.00 Uhr von einer anderen Polizeistreife auf der B180 erneut und Schlangenlinien fahrend festgestellt, diesmal mit einem anderen Fahrer. Der 26jährige hatte 1,13 Promille aufzuweisen, sein Führerschein und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.

Diebstahl von Werkzeug und Arbeitsmitteln
Heute Morgen gingen mehrere Diebstahlsanzeigen beim Polizeirevier ein.
In Stedten (Baustelle Industriestraße) wurde in einen Bauwagen eingebrochen und mehrere Akkuschrauber, Kabel sowie Kleinmaterial gestohlen. Aus einem Container auf einem Firmengelände in der gleichen Straße stahlen unbekannte Täter ein Notstromaggregat.
In Sangerhausen, Riestedter Feld drangen unbekannte Täter ebenfalls in zwei Container an einer Baustelle ein. Es wurden je ein Elektroschweißgerät, Motorsense, Motorflex sowie Bauschaum, Silicon und anderes entwendet.
In einen Bauwagen zwischen Questenberg und Hainrode wurde ebenfalls eingebrochen. Hier stahlen die Diebe Axtscheren und eine Leiter.

Einbrüche in Garagen
In drei Garagen im Komplex Erich-Weinert-Straße sowie in neun Garagen des Komplexes Juri-Gagarin-Straße in Sangerhausen drangen unbekannte Täter ein. Es liegen noch keine Angaben zum Diebesgut vor.

Verkehrsunfälle

30.06.09; 06.20 Uhr; Helbra, Thomas-Müntzer-Straße (=L160)
Ein PKW-Fahrer wollte von der Eislebener Straße auf die Müntzerstraße auffahren und beachtete dort nicht einen vorfahrtsberechtigten PKW. Dessen Fahrerin wurde leicht verletzt (Schock). Angaben zum Sachschaden liegen nicht vor.

30.06.09; 07.40 Uhr; B180
Ein LKW mit Anhänger (Plane) war aus Richtung Quenstedt kommend in Richtung Walbeck unterwegs. Aus bisher unbekannter Ursache kam er etwa Höhe Pfersdorf nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte um. Der Fahrer wurde leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Seit 09.40 Uhr bis ca. 15.00 Uhr ist die B180 im Bereich des Unfallortes voll gesperrt. Die Bergung der Ladung, Zementsäcke mit einem Gesamtgewicht von ca. 22 Tonnen, erfolgt größtenteils „per Hand“. Der Schaden wird auf ca. 50.000,- Euro geschätzt.

30.06.09; 08.15 Uhr; Siebigerode, Hauptstraße
Ein Transporter wollte von der Hauptstraße nach links auf einen Privatweg einfahren. Trotz gesetztem Blinker und bereits begonnenem Abbiegevorgang, wollte plötzlich ein PKW Skoda den Transporter überholen. Der Skoda fuhr ihm in die linke Seite und wurde mit in die Einfahrt des Privatweges gedrängt. An den Fahrzeugen entstand ca. 3.000,- Euro Schaden.

30.06.09; 10.05 Uhr; Sangerhausen, Rudolf-Breitscheid-Straße
Der Fahrer eines PKW Suzuki fuhr von einer Parkfläche am Straßenrand los und beachtete nicht einen auf der Straße befindlichen PKW Audi. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von ca. 1.000,- Euro.

30.06.09; 10.40 Uhr; L236 bei Uftrungen
Der Fahrer eines Krad befuhr die Straße aus Richtung Uftrungen in Richtung Berga, vor ihm fuhren ein LKW mit Anhänger und ein Traktor. Der 48jährige Kradfahrer leitete einen Überholvorgang ein. Als er sich in Höhe des LKW Befand zog dieser plötzlich nach links und stieß gegen das Krad, anschließend kam der 48jährige zu Fall. Der Laster setzte seine Fahrt fort und verließ den Unfallort pflichtwidrig. An dem Krad entstand ein Schaden von ca. 2.500,- Euro.

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30.06.2009
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Graffiti-Sprayer gefasst

Halle (Saale) gilt als Graffiti-Hauptstadt. Jedes zweite Haus ist beschmiert, immer wieder wird kritisiert, dass gegen illegale Schmierereien zu wenig gemacht wird. Die Bundespolizei konnte nun 10 Graffiti-Sprayer namhaft machen, die für mindestens 105 Straftaten verantwortlich sind

Graffiti-Sprayer gefasst

Halle (Saale) gilt als Graffiti-Hauptstadt. Jedes zweite Haus ist beschmiert, immer wieder wird kritisiert, dass gegen illegale Schmierereien zu wenig gemacht wird. Die Bundespolizei konnte nun 10 Graffiti-Sprayer namhaft machen, die für mindestens 105 Straftaten verantwortlich sind.

Etwa 8 Monate ermittelten zwei Beamte der Bundespolizeiinspektion Magdeburg zu einer Vielzahl von anfänglich verschiedenen Graffiti-Straftaten auf dem Gebiet der Deutschen Bahn AG. Durch die Ermittlungshandlungen wie zum Beispiel Vernehmungen und intensiver Auswertung der angebrachten Schriftzeichen, die in der Szene als Tags und Pieces bezeichnet werden, konnten die Netzwerke zweier Graffiti-Crews aufgedeckt werden. Den Crews, bestehend aus 8 und 2 Tatverdächtigen im Alter von 16 bis 20 Jahren, können 28 Straftaten auf dem Gebiet der Bahnanlagen und 77 Straftaten im Stadtgebiet von Halle mit insgesamt ca. 45.800 Euro Sachschaden zugeordnet werden. Drei der ermittelten Hallenser verbüßen derzeit Haftstrafen wegen verschiedener Raubdelikte. Auch die anderen 7 Beschuldigten sind bereits wegen Sachbeschädigungen und anderer Delikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Alle Tatverdächtigen müssen sich nun wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen verantworten. Zudem können die Opfer der Graffiti-Attacken zivilrechtlich Schadensersatz fordern.

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30.06.2009
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Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.06.2009

Apotheke ausgeraubt Bei einer Raubstraftat erbeutete heute früh ein junger Mann mehrere hundert Euro Bargeld. Der maskierte Täter betrat zwischen 09:45 Uhr und 09:50 Uhr eine Apotheke am Zollrain. Dort bedrohte er die Mitarbeiter mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes

Polizeibericht Halle (Saale) vom 30.06.2009

Apotheke ausgeraubt
Bei einer Raubstraftat erbeutete heute früh ein junger Mann mehrere hundert Euro Bargeld.

Der maskierte Täter betrat zwischen 09:45 Uhr und 09:50 Uhr eine Apotheke am Zollrain. Dort bedrohte er die Mitarbeiter mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes. Nachdem die Kasse geöffnet war entnahm dieser das Bare. Mit der Beute und einem weißen Fahrrad verschwand er in Richtung Kastanienallee.

Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen, bei der auch ein Fährtenhund zum Einsatz kam, fehlt von dem Räuber jegliche Spur.

Der Gesuchte ist ca. 20 – 25 Jahre alt, 1.75m – 1.80m groß, schlank und hat dunkle Haare. Zur Tatzeit war er mit einem weißen Sweatshirt, auf dessen Rückenseite Karos waren, einer dunkelblauen Sporthose sowie weißen Sportschuhen bekleidet.

Hinweise, die zur Ergreifung des Gesuchten führen, nimmt das Polizeirevier Halle (Saale) unter der Telefonnummer 0345 / 224 6293 entgegen!

Minikehrmaschine kippte vom Fußweg
In der Emil-Abderhalden-Straße ereignete sich heute früh gegen 08:11 Uhr ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall.

Mit einer Minikehrmaschine reinigte ein 25jähriger Mann dort den Gehweg. Vermutlich wollte er einer Mülltonne auszuweichen und kam vom Fußweg ab. In der weiteren Folge kippte die Kehrmaschine auf einen parkenden PKW, welcher dabei beschädigt wurde. Der Mann konnte die Reinigungsmaschine nicht selbständig verlassen, da die Tür zur Freiheit blockiert war. Letztendlich befreite ihn die Feuerwehr aus seiner misslichen Lage.

Der Verunfallte wurde bei dem Ereignis leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Emil-Abderhalden-Straße wurden für ca. 30 Minuten gesperrt.

Werkzeug gestohlen
Die Einbrüche in mehrere Wohnungen und Keller in einem Haus in der Schlosserstraße, welches derzeit saniert wird, wurden gestern Nachmittag angezeigt. Nach ersten Angaben wurde Werkzeug entwendet.

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30.06.2009
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Gefäßzentrum Halle erfolgreich rezertifiziert

Im Mai hat sich das Gefäßzentrum Halle am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle unter der Leitung von Chefarzt Dr

Gefäßzentrum Halle erfolgreich rezertifiziert

Im Mai hat sich das Gefäßzentrum Halle am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle unter der Leitung von Chefarzt Dr. Ulrich Wollert erneut durch Fachexperten der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) prüfen lassen. Als Ausweis des Fortbestehens der Qualitätsanforderungen an ein Gefäßzentrum wurde nun die Urkunde überreicht.

Die Erstzertifizierung des Zentrums fand im Jahr 2006 statt. Die Rezertifizierung gilt nun für weitere 3 Jahre, bis 2012.

Das Gefäßzentrum Halle zeigt ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit von Krankenhaus (Leiter Gefäßzentrum Dr. Ulrich Wollert), niedergelassenen Kollegen (Dr. Andreas Köhler als Sektionsleiter Angiologie) und Radiologischer Praxis am Krankenhaus.

Neben der ständigen Erweiterung des Behandlungsspektrums konnten in den letzten drei Jahren auch die Leistungen erhöht werden. Die Zahl der behandelten Patienten stieg im Vergleich zu 2005 um 27 Prozent an und betrug im Jahr 2008 1086. Hierbei wurden 1402 Operationen durchgeführt.

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30.06.2009
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Behinderungen durch bröckelnde Altbauten

Tausende Autos täglich, dazu 16 Straßenbahnen pro Stunde und ein marodes Dach: die letzten Jahre haben dem leerstehenden Haus im Böllberger Weg in Halle (Saale) arg zugesetzt. Nun sind die letzten Tag angebrochen, ergeht es dem Haus wie dem Nachbargrundstück: die Abrissbirne kommt. Aus Sicherheitsgründen muss das 100jährige Haus abgerissen werden

Behinderungen durch bröckelnde Altbauten

Tausende Autos täglich, dazu 16 Straßenbahnen pro Stunde und ein marodes Dach: die letzten Jahre haben dem leerstehenden Haus im Böllberger Weg in Halle (Saale) arg zugesetzt. Nun sind die letzten Tag angebrochen, ergeht es dem Haus wie dem Nachbargrundstück: die Abrissbirne kommt. Aus Sicherheitsgründen muss das 100jährige Haus abgerissen werden. Am Montag waren im Inneren Etagen zusammengefallen.

Am Dienstag haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Nach der Sperrung seit Montagabend für Autos und Trams wurde die Oberleitung der Straßenbahn vom Haus abgeklemmt. Zwar besteht dringender Handlungsbedarf, doch offenbar ist die Einsturzgefahr nicht so akut. Denn immerhin dürfen Fußgänger unmittelbar daneben entlanglaufen. Auch der ein oder andere Autofahrer versucht, die lange Umleitung durch enge Gassen zu umgehen und nutzt den direkten Weg – gelegentlich landet er dabei aber auch in den Armen der Polizei, die hier patrouilliert.

Wie aus der Verwaltung zu erfahren war, soll der sicherheitsbedingte Abriss am Mittwoch beginnen. Rund 50.000 Euro, so schätzt man in der Stadt, wird die Beräumung kosten. Schon in den vergangenen Jahren mussten am Haus immer wieder Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Wer nun die Kosten des Abrisses zahlt, ist unklar. Denn der Besitzer des Hauses – eine Gesellschaft – existiert nicht mehr.

Der Böllberger Weg bleibt nun einige Tage für den Verkehr gesperrt. Besonders die HAVAG trifft das hart. Wegen der Baustelle in der Beesener Straße können nun zwei Streckenäste Richtung Süden nicht mehr regulär bedient werden. Die Linie 1 verkehrt deshalb ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof -Merseburger Straße- Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße nach Beesen und zurück. Die Linie 6 verkehrt ab Franckeplatz über Riebeckplatz/Hauptbahnhof-Merseburger Straße-Damaschkestraße-Vogelweide-Veszpremer Straße zur Südstadt und zurück.

Eingerichtet wurde zudem ein Schienenersatzverkehr. Dieser fährt ab der Freyburger Straße über Südstadt- Böllberg- Stadtgutweg-Max-Lademann-Straße-Wörmlitzer Straße zum Rannischen Platz. Die Haltestellen Kurt-Tucholsky-Straße und Ludwigstraße können nicht bedient werden. Auch zwischen Markt und Rannischem Platz werden Busse eingesetzt.


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30.06.2009
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Halle en un día

„Halle en un día – Una guía urbana para cuando apenas se tiene tiempo“ – künftig erfahren auch die spanischsprachigen Gäste Wissenswertes über die Saalestadt in ihrer Muttersprache. In der Tourist-Information liegt der Flyer „Halle an einem Tag“ der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH ab sofort auch auf Spanisch aus. Ab Mitte des Sommers bekommen auch polnische und schwedische Gäste Informationen über die Sehenswürdigkeiten in Halle an der Saale in ihrer Sprache: In den kommenden Wochen erscheint der Flyer auch auf Polnisch und Schwedisch

Halle en un día

„Halle en un día – Una guía urbana para cuando apenas se tiene tiempo“ – künftig erfahren auch die spanischsprachigen Gäste Wissenswertes über die Saalestadt in ihrer Muttersprache. In der Tourist-Information liegt der Flyer „Halle an einem Tag“ der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH ab sofort auch auf Spanisch aus.

Ab Mitte des Sommers bekommen auch polnische und schwedische Gäste Informationen über die Sehenswürdigkeiten in Halle an der Saale in ihrer Sprache: In den kommenden Wochen erscheint der Flyer auch auf Polnisch und Schwedisch.

„Halle an einem Tag“ gibt es außer auf Deutsch bisher in elf weiteren Sprachen. Neben der neuesten Übersetzung ins Spanische ist der Flyer bereits in Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Französisch, Finnisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch und Hindi zu haben.

Der bunt bebilderte Wegweiser ist vor allem für Gäste gedacht, die bei einem kurzen Aufenthalt in Halle (Saale) möglichst viele wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken wollen.

„Halle an einem Tag“ stellt 16 Orte und Plätze vor, die einen Besuch lohnen: Der Marktplatz, die Marktkirche, das Händel-Haus, der Dom, die Neue Residenz, die Stiftung Moritzburg, der Universitätsplatz, die Kulturinsel, der Stadtgottesacker, die Franckeschen Stiftungen, der Alte Markt, der Göbelbrunnen auf dem Hallmarkt, das Technische Halloren- und Salinemuseum, die Burgruine Giebichenstein, die Himmelsscheibe von Nebra sowie die vier Flanier- und Kneipenmeilen der Stadt.

Neben wichtigen Grundinformationen über Halle (Saale) und die umfangreichen kulturellen Angebote, werden außerdem zwölf Fakten aufgezählt, die die Saalestadt so einzigartig und sehenswert machen.

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30.06.2009
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 30.06.2009

Verkehrsunfälle Dienstag, den 30. 06. 2009, 10:25 Uhr 06667 Reichardtswerben, Schkortelweg Der 25-jährige Fahrer einer Zugmaschine mit zwei Anhängern kam aus dem Weg am Steinbergsanger und wollte den Schkortelweg überqueren

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 30.06.2009

Verkehrsunfälle
Dienstag, den 30.06.2009, 10:25 Uhr
06667 Reichardtswerben, Schkortelweg
Der 25-jährige Fahrer einer Zugmaschine mit zwei Anhängern kam aus dem Weg am Steinbergsanger und wollte den Schkortelweg überqueren. Offensichtlich übersah er einen Nissan Micra, der in Richtung Bundesstraße 91 fahren wollte. Die Fahrerin wurde leicht verletzt. Der kleine PKW ist nur noch Schrott.

Montag, den 29.06.2009, 15:10 Uhr
06618 Wethau, Bundesstraßen 87 und 180
Der 66-jährige Fahrer eines VW Polo, besetzt mit drei Personen, kam auf der Bundesstraße 180 aus Richtung Stößen und fuhr, ohne das Stoppzeichen zu beachten auf die Bundesstraße 87 auf. Dabei stieß er mit einem aus Richtung Naumburg kommenden PKW Hyundai zusammen. Die drei Personen aus dem Polo und beide Insassen des Hyundai wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstanden erhebliche Sachschäden.

Dienstag, den 30.06.2009, 12:40 Uhr
06667 Stößen, Landesstraße 199
Der Fahrer (38) eines PKW BMW stieß zwischen Prittitz und Stößen mit einem die Straße überquerenden Reh zusammen. Den Aufprall überlebte das Tier nicht. Am BMW entstand Sachschaden.

Dienstag, den 30.06.2009, 10:25 Uhr
06618 Naumburg, Weißenfelser Straße
Nachdem der Fahrer eines stadtauswärts fahrenden Opel Astra an der Kreuzung Weißenfelser Straße/ Schreberstraße bei grünem Ampelsignal anfuhr, musste er sofort wieder abbremsen, weil noch Fußgänger pflichtwidrig die Straße überquerten. Der nachfolgende Fahrer eines PKW BMW fuhr auf den Opel auf. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt.

Einbruch
Dienstag, den 30.06.2009
06667 Weißenfels, Röntgenweg
Der neben dem Vereinshaus auf einem Sportgelände stehende Lagerraum wurde in der Nacht zum Dienstag aufgebrochen. Die Diebe erbeuteten 34 Fußbälle einschließlich des Ballsackes. Dem Verein entstand ein Sachschaden von fünfhundert Euro.

Dienstag, den 30.06.2009
06682 Teuchern, Goethestraße
18 leere Gasflaschen vom Gelände einer Tankstelle wurden in der Nacht zum Dienstag entwendet. Die Täter entfernten dazu das Vorhängeschloss zu einem vergitterten Verschlag.

Dienstag, den 30.06.2009, 03:14 Uhr
06667 Weißenfels, Zeitzer Straße
Schon wieder wurden aus einem Drogeriemarkt in der Zeitzer Straße die Zigaretten gestohlen. Einer Polizeistreife fiel in der Nacht zum Dienstag die eingeschlagene Schaufensterscheibe auf. Die Diebe waren allerdings schon verschwunden. Zur Höhe des Schadens liegen noch keine genauen Angaben vor.

Graffiti
Dienstag, den 30.06.2009
06667 Weißenfels, Beuditzstraße
Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation wurden in der vergangenen Nacht an eine Hausfassade in der Beuditzstraße mit einem Filzstift geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen einer Straftat gemäß § 86a Strafgesetzbuch.

Diebstahl
Dienstag, den 30.06.2009
06722 Wetterzeube, OT Schkauditz
Von den im Bereich einer Brückenbaustelle zwischen dem Bahnhof Haynsburg und Schkauditz abgestellten Straßenwalzen wurden in der vergangenen Nacht 180 Liter Dieselkraftstoff abgezapft.

Dienstag, den 30.06.2009
06638 Karsdorf, OT Wetzendorf, Nebraer Straße
Das Stromversorgungskabel zu einer Brückenbaustelle wurde von Unbekannten auf einer Länge von zehn Metern beschädigt. Möglicherweise wollten die Täter das Kabel trennen und entwenden. Da es aber unter Spannung stand, lösten sie einen Kurzschluss aus. Somit wurde auch der Ablauf der Bauarbeiten an diesem Tag beeinträchtigt. Der Schaden beträgt ca. 2.300 Euro.

Dienstag, den 30.06.2009
06729 Elsteraue, OT Profen, Leipziger Straße
Die in der Nacht angelieferten Zeitungen und Zeitschriften wurden von offensichtlich sehr neugierigen Tätern aus dem verschlossenen Ablagebehälter entwendet. Das Vorhangschloss wurde einfach aufgeschnitten. Ca. 50 Euro beträgt der Sachschaden.

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30.06.2009
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Kabel-TV: S&K ist raus

Für den halleschen Kabelfernsehversorger S&K gehen die schlechten Nachrichten weiter. Nach der WG Leuna und dem Bauverein für Kleinwohnungen trennt sich nun auch die Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG von der S+K Servicekabel AG, wird die Verträge nicht verlängern. Damit gehen S&K erneut mehrere tausend Kunden wieder, die Zahl potentieller Kunden hat sich dadurch mittlerweile halbiert

Kabel-TV: S&K ist raus

Für den halleschen Kabelfernsehversorger S&K gehen die schlechten Nachrichten weiter. Nach der WG Leuna und dem Bauverein für Kleinwohnungen trennt sich nun auch die Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG von der S+K Servicekabel AG, wird die Verträge nicht verlängern. Damit gehen S&K erneut mehrere tausend Kunden wieder, die Zahl potentieller Kunden hat sich dadurch mittlerweile halbiert. Die GWG ist als letzter Großkunde noch übrig geblieben. Der Neustädter Vermieter hatte seine Verträge erst verlängern lassen und damit den Ausbau der Netze ermöglicht.

Der Streit über die Versorgung mit Radio- und Fernsehprogrammen via Breitbandkabel dauert bereits einige Jahre. S+G hatte von der HWG langfristige Verträge gefordert, ansonsten werde man die Kabelnetze nicht ausbauen. Bei der HWG war man dazu nicht bereit. Für die Mieter hieß das: schnelles Internet über Kabel bleib erstmal Zukunftsmusik.

Doch ab 11. Juli nächsten Jahres soll alles anders werden. Dann übernimmt die Versatel AG mit ihrer Tochter Telekabel die Versorgung der HWG-Haushalte. Das Unternehmen versorgt bereits jetzt bundesweit 890.000 Haushalt mit analogem und digitalem Fernsehen sowie Internet über das Breitbandkabel. So soll es ab nächstem Jahr in Halle (Saale) für die HWG-Mieter aus der Fernsehdose auch Internet-, Telefonie- oder Bundleangebote (z.B. pay per View) über das TV-Kabel geben. Vorgesehen ist auch eine zusätzliche Mobilfunkoption.

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30.06.2009
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Anzahl Arbeitsloser nimmt ab

Die Zahl der Erwerbslosen in Halle (Saale) hat im Monat Juni wieder abgenommen. Laut dem aktuellen Arbeitsmarktreport der Bundesagentur für Arbeit waren insgesamt 15. 967 Personen arbeitslos

Anzahl Arbeitsloser nimmt ab

Die Zahl der Erwerbslosen in Halle (Saale) hat im Monat Juni wieder abgenommen. Laut dem aktuellen Arbeitsmarktreport der Bundesagentur für Arbeit waren insgesamt 15.967 Personen arbeitslos. Davon 12.768 Personen im Rechtskreis des SGB II. Damit sank die Arbeitslosenquote auf 14,0 Prozent und liegt damit um 1,2 Prozentpunkte niedriger als im Juni 2008 und setzt den positiven Trend damit fort. Die Quote bei den arbeitslosen Frauen sank auf 12,9 Prozent.

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30.06.2009
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Brauchen wir Elitebildung?

Elitenbildung oder Bildungselite? Diesem aktuellen und derzeit breit diskutierten Thema widmete sich im zu Ende gehenden Sommersemester die Reihe "Hallesche Abendgespräche zu Schule und Bildung", veranstaltet vom Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg (MLU). Zum Abschluss steht am 6. Juli 2009 eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, an der u

Brauchen wir Elitebildung?

Elitenbildung oder Bildungselite? Diesem aktuellen und derzeit breit diskutierten Thema widmete sich im zu Ende gehenden Sommersemester die Reihe "Hallesche Abendgespräche zu Schule und Bildung", veranstaltet vom Zentrum für Schul- und Bildungsforschung (ZSB) der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg (MLU). Zum Abschluss steht am 6. Juli 2009 eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, an der u. a. Landeskultusminister Jan-Hendrik Olbertz teilnimmt. Die spannende Fragestellung lautet: "Brauchen wir Elitebildung?"

Nachdem im Unterschied zu Ländern wie Frankreich oder England die Thematik der Elitebildung in Deutschland lange Zeit tabu war, ist sie in den letzten Jahren wieder stärker in das Zentrum der Aufmerksamkeit von Bildungspolitik und Bildungsforschung getreten. Gymnasien und Internatsschulen mit langer Tradition, aber auch neuere private Schulgründungen berufen sich in ihren Schulprogrammen explizit auf den Anspruch einer Begabtenförderung und Elitenbildung. Und in der Hochschullandschaft wird verstärkt um die Spitzenpositionen vergleichender Rankings und um das Etikett "Exzellenzuniversität" gekämpft.

Das sind nur zwei knappe Beispiele als Beleg dafür, dass im Diskurs um Elitebildung bedeutsame Veränderungen in Gang sind. Dabei werden zwei relevante Perspektiven unterschieden: Erstens geht es um die Frage nach den Möglichkeiten einer frühzeitigen, individuellen Begabtenförderung in Erziehungs- und Bildungsinstitutionen, zweitens um jene nach der Herstellung und Verfestigung sozialer Ungleichheiten durch die Institutionen des Bildungssystems.

In der Poodiumsdiskussion "Brauchen wir Elitebildung?" sollen diese beiden Perspektiven verfolgt und aufeinander bezogen werden. Es diskutieren Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Universitätsrektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, Prof. Dr. Beate Krais, Professorin für Soziologie an der TU Darmstadt und Karl Büchsenschütz, ehemaliger Schulleiter der Landesschule Pforta. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Werner Helsper, Professor für Schulpädagogik und Schulforschung, Mitglied des Direktoriums des ZSB.

Folgende Fragen werden den Podiumsteilnehmern gestellt: Ist die seit PISA viel beschworene Krise des deutschen Bildungssystems vor allem auch ein Versagen in der Förderung der Besten? Brauchen wir deswegen vor allem eine verstärkte Bildung der Eliten und eine Förderung von Exzellenz? Wenn ja, in welchen Formen? Oder sind die wieder salonfähig gewordenen Begriffe der Elite und Exzellenz eher Ausdruck neuer Ungleichheiten und Ausschlüsse des – an frühen und deutlichen Trennungen nicht gerade armen – deutschen Bildungswesens?

Die Diskussionsrunde beginnt am Montag, 6. Juli 2009, um 18:15 Uhr im Haus 30 der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale), Hörsaal 1 (1. Etage).

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30.06.2009
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Weltgewandt und Wortgewaltig

Am 1. Juli 2009, 18. 30 Uhr, laden die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) herzlich in den Englischen Saal ein, sich gemeinsam mit den Autoren der jüngst im Eigenverlag erschienenen Publikationen auf Entdeckungsreise in die entlegensten Regionen der Welt zu begeben: Unter dem Titel „Weltgewandt und Wortgewaltig

Weltgewandt und Wortgewaltig

Am 1. Juli 2009, 18.30 Uhr, laden die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) herzlich in den Englischen Saal ein, sich gemeinsam mit den Autoren der jüngst im Eigenverlag erschienenen Publikationen auf Entdeckungsreise in die entlegensten Regionen der Welt zu begeben: Unter dem Titel „Weltgewandt und Wortgewaltig. Ein internationaler Abend“ stellen Heike Liebau, Gudrun Busch, Wolfgang Miersemann, István Monok und Attila Verók die jahrhundertealten Beziehungen des Halleschen Waisenhauses nach Indien, Ungarn, Nordamerika, Skandinavien und dem Baltikum vor, die bis in die Gegenwart wirken.

Reisen – so sagt man – sei eine Kunst des Erkennens. Zu reisen bedeute die Augen neu zu öffnen und damit nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst zu erkennen. Viele Missionare, die August Hermann Francke dank seines weitreichenden Kommunikationsnetzes in alle Welt entsandte, begaben sich im 18. Jahrhundert auf die damals noch sehr abenteuerliche und gefährliche Reise in entfernte Regionen und Länder. Mit ihren Berichten und Reisebeschreibungen vermehrten sie in Halle das Wissen von der Welt, so dass die Saalestadt schon bald als das „Tor zur Welt“ galt. Mit Heike Liebau geht die Reise nach Indien, die die „Indischen Mitarbeiter der Tranquebarmission (1706-1845)“ vorstellt, mit István Monok und Attila Verók lässt sich Ungarn in den Karten und Ansichten der „Hungarica-Sammlung“ entdecken und mit Wolfgang Miersemann und Gudrun Busch kann der weitreichenden Wirkung des „Freylinghausen“ in ihrer außergewöhnlich breiten geografischen Dimension nachgespürt werden. Mit einem ungarischen Sommerabend und einem Glas ungarischen Wein mit dem Generaldirektor der Ungarischen Nationalbibliothek, Dr. István Monok, findet ihre Vorstellung und Präsentation an der Francke-Gedenkurne – im Herzen des Stiftungsgeländes – ihren geselligen Ausklang.

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28.06.2009
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Piraten sind jetzt Partei

(ens) Am Samstagnachmittag hat sich im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle (Saale) der Landesverband Sachsen-Anhalt der Piratenpartei gegründet. Einstimmig votierten die 34 Gründungsmitglieder, unter ihnen nur zwei Frauen, dafür, künftig als eigene Partei ins Rennen zu gehen. Zur Bundestagswahl am 27

Piraten sind jetzt Partei

(ens) Am Samstagnachmittag hat sich im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle (Saale) der Landesverband Sachsen-Anhalt der Piratenpartei gegründet. Einstimmig votierten die 34 Gründungsmitglieder, unter ihnen nur zwei Frauen, dafür, künftig als eigene Partei ins Rennen zu gehen. Zur Bundestagswahl am 27. September ist die erste große Bewährungsprobe. Zuvor müssen noch 2000 Stimmen in Sachsen-Anhalt gesammelt werden, um auf die Wahllisten zu kommen.

Sitz des neuen Landesverbands ist Halle (Saale). 19 Delegierte stimmten für die Saalestadt, 13 waren für Magdeburg und zwei enthielten sich.

Wichtige Ziele der Piraten sind ein transparenter Staat durch mehr Basisdemokratie, das Einsetzen für freies Wissen und freie Bildung sowie die Ablehnung von Überwachung und Zensur.

Später lesen Sie mehr auf HalleForum.de über die Gründung.

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27.06.2009
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Der Lutherweg – Eisleben – Halle – Wittenberg

Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 gilt als das entscheidende Datum der Reformation. Daher laufen seit einigen Monaten mit der „Reformationsdekade“ die jahrelangen Vorbereitungen auf diesen 500

Der Lutherweg – Eisleben - Halle - Wittenberg

Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 gilt als das entscheidende Datum der Reformation. Daher laufen seit einigen Monaten mit der „Reformationsdekade“ die jahrelangen Vorbereitungen auf diesen 500. Jahrestag. Damit dieses Jubiläum 2017 kein bloßer Gedenktag wird, werden in diesem Zeitraum Kongresse, Tagungen, Ausstellungen, Tourismusaktionen und Schulprojekte veranstaltet. Über 400 Millionen Besucher werden in den kommenden zehn Jahren an den Reformationsstätten erwartet.

Als erstes Highlight der Luther-Feierlichkeiten wurde im Frühjahr 2008 durch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff, durch den Magdeburger Bischof Noack und den anhaltinischen Kirchenpräsidenten Klassohn der „Lutherweg“ eröffnet. Der rund 400 km lange Weg für Pilger, Wanderer und Radfahrer verbindet die Lutherstädten Eisleben und Wittenberg, wobei der Rundkurs 34 Stationen umfasst.

Die hallische Stadtführerin Britta Schulze-Thulin, bekannt durch zahlreiche Wanderführer für Halle und Umgebung, stellt nun in ihrem neuen Reiseführer die Südroute des „Lutherweges“ vor. Die Route führt von Eisleben, dem Geburts- und Sterbeort Luthers, zunächst durch das Mansfelder Land, weiter durch das Untere Saaletal bis nach Halle und von da durch den nordöstlichen Saalekreis, das Untere Muldetal, die Dübener Heide und das Elbtal … bis schließlich mit Wittenberg der Hauptwirkungsort des großen Reformators erreicht ist. Gewissermaßen eine Tour von der Kinderstube bis zur Predigtkanzel.

In 18 Tagestouren geht es dabei durch abwechslungsreiche Landschaften und historische Orte, wo Klöster, Kirchen, Museen oder Gedenkstätten zu Ausflügen in die Reformationszeit einladen. Zu jeder Tour und jeder Station gibt es ausführliche Beschreibungen. So sind Übersichtskarten und Stadtpläne bei den einzelnen Abschnitten hilfreich. Informationskästen geben Auskunft über Anschriften, Öffnungszeiten, Führungen und Gottesdienste, komplettiert durch Tipps für Übernachtungen und Gastronomie.

Der handliche und leichtgewichtige Reisebegleiter mit seinen ausdrucksstarken Fotos und den ansprechenden Texten im flüssigen Erzählton macht Lust, den Rucksack sofort zu packen. Die knapp 200 Seiten versorgen jedenfalls mit allen nötigen Informationen. Aber auch zum Schmökern ist diese Taschenbuchausgabe durchaus zu empfehlen, wenn man vorerst daheim bleibt und sich erst einmal Anregungen holen will. Eine ist aber sicher: wer den Lutherweg oder nur einzelne Stationen absolviert, besucht nicht nur historische Gedenkstätten, sondern ist auch zu sich selbst unterwegs.

Britta Schulze-Thulin
„Der Lutherweg – Eisleben – Halle – Wittenberg“
Mitteldeutscher Verlag Halle 2009, 12,90 €, 192 S., ISBN 3-89812-597-0

Manfred Orlick

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27.06.2009
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R.I.P. – Rest in peace

(hjg). Ab sofort darf sich Halle rühmen: Auf 250 Metern Garagenwand wird dem überragenden Künstler Michael Jackson, kurz nach seinem Tod, gehuldigt. Das dürfte bislang einmalig sein in der Welt

R.I.P. - Rest in peace

(hjg). Ab sofort darf sich Halle rühmen: Auf 250 Metern Garagenwand wird dem überragenden Künstler Michael Jackson, kurz nach seinem Tod, gehuldigt. Das dürfte bislang einmalig sein in der Welt.

Katja Richter sah gegen 13 Uhr sorgenvoll in den Himmel: “Wird das Wetter sich halten?” Eine Frage, die ich ihr eigentlich auch nicht beantworten konnte, aber mutmachend, antwortete ich: “Das bleibt so….!” Ich hatte Recht.
Immerhin hatten sich für den “write4gold”- Contest 19 Graffiti-Crews angemeldet und waren auch erschienen. Ca. 100 Sprayer aus ganz Deutschland hatten sich nach Halle aufgemacht, um ihre Kunst zu zeigen und gegeneinander zu wetteifern. Kurz zuvor wurde das Thema des Contest ausgegeben. “R.I.P – Rest in peace”. Eine harte Nuss, war doch die Graffiti-Gemeinde, wie jeder andere, vom plötzlichen Tod von Michael Jackson überrascht worden. Dennoch, die Skizzenblöcke füllten sich und man begann mit der Arbeit an der jungfräulichen Wand.

“Noch nie”, so Katja Richter, “sind wir auf derart massiven Widerstand gestoßen, wie in Halle. In Moskau, Paris, Liverpool, um nur einige Städte zu nennen, wo dieses Contest stattfindet, wurde unsere Kunst nicht angegriffen. Im Gegenteil, sie wurde begrüßt. Wir haben die Diskussionen im Halleforum verfolgt und sind überrascht. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.”

Auch Volkhard Neutag, Vorstand der Garagengemeinschaft, die die Wand in der Kaolinstraße zur Verfügung stellte, hat die Diskussion verfolgt. “Diese lange zwei Meter fünfzig hohe graue Wand zur Kaolinstraße hin, bietet sich einfach an, sie Künstlern zur Verfügung zu stellen. Wir befinden uns mitten in einem Gewerbegebiet. Hier gehört Farbe hin, und wenn es dann noch künstlerisch gestaltet ist, umso besser!”

Aufgefallen ist mir, dass keine Frauen/Mädchen zur Sprayerszene gehören. Nachgefragt, antwortete mir eine junge Frau, die ich schon beim letzten halleschen Contest kennen lernte, schulterzuckend: “Es geht in der Szene etwas rau zu. Eine Männerdomäne. Was solls! (augenzwinker)”.

Je 50 Spraydosen hatten die Crews zur Verfügung, gesponsert von der Firma MOLOTOW.
Der Gewinner der Veranstaltung ist mir noch nicht bekannt(wird nachgereicht), wird aber am Splash-Festival vom 10.- 12. Juli 2009 auf der Halbinsel Pouch teilnehmen dürfen.

Kurz Kommentiert:
Die Polizei war vor Ort, patrouillierte mehrmals, hatte nichts zu tun und fuhr wieder.
Die Jung-Unioner waren nicht zu sehen – mussten vermutlich im Schrebergarten Gartenzwerge pflanzen.
Zu sehen waren auffällig viele Zaungäste mittleren und höheren Alters, die sich durchweg anerkennend äußerten. Oder habe ich da was überhört?
Achso ja, liebe Katja, bitte diese Stadt nicht aufgeben. Das Marktpflaster der Stadt Halle schreit förmlich danach, gestaltet zu werden. Mal was völlig anderes. Eine Aufgabe für 2010!

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27.06.2009
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Wächst Schokolade auf Bäumen?

Am 30. 06. 2009 und 28

Wächst Schokolade auf Bäumen?

Am 30.06.2009 und 28.07.2009, 09:30 Uhr lädt der Zoo Halle (Saale) zu einem Sommerferienprogramm der ganz besonderen Art ein. An diesen beiden Tagen geht es drei Stunden lang „Auf Tarzans Spuren durch den Regenwald“. Damit sind Kinder ab 8 Jahren angesprochen, die allein, mit Freunden oder Geschwistern für drei Stunden als Regenwald-Detektive durch den Zoo streifen möchten. Während dieses Projektes lernen die Kinder verschiedene Bewohner und Produkte des Regenwaldes kennen und können den Regenwald mit allen Sinnen erleben. Sie lösen die Frage, ob Schokolade auf Bäumen wächst und was die Schokolade mit Regenwald zu tun hat. Zum Abschluss werden die Kinder zu kleinen Indianern, die Regenwaldschmuck herstellen.

Eltern oder Großeltern, die Ihre Kinder zu diesem Angebot in den Zoo bringen, können während der Zeit selbst den Zoo besuchen oder ihre Kinder zur vereinbarten Uhrzeit wieder an der Zookasse abholen. Treffpunkt ist 09:30 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Das Programm dauert drei Stunden. Neben dem Eintritt wird eine Gebühr von 3 € pro Kind erhoben. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung unter Tel. 5203-437 (Bereich Umweltbildung)

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27.06.2009
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Internationaler Orgelsommer in der Marktkirche Halle

Irénée Peyrot, Kantor und Organist an der Marktkirche zu Halle, eröffnet die 4. Konzertreihe "Internationaler Orgelsommer in der Marktkirche" am Freitag, 3. Juli

Internationaler Orgelsommer in der Marktkirche Halle

Irénée Peyrot, Kantor und Organist an der Marktkirche zu Halle, eröffnet die 4. Konzertreihe "Internationaler Orgelsommer in der Marktkirche" am Freitag, 3. Juli. Mit Werken von Georg Muffat, Samuel Scheidt, Max Reger und Clément Loret (1833-1909) stellt der gebürtige Franzose einen weiteren Jubilar dieses Musiker-Jubiläumsjahres vor, denn der belgische Komponist Clément Loret starb 1909 in Paris.

Vom 3. Juli bis 28. August lassen Organisten aus aller Welt – eingeladen sind Gäste aus Kanada, Paris, Genf, Wien und Korea – im "Internationalen Orgelsommer" in neun Konzerten beide Orgeln der Marktkirche erklingen: jeweils freitags um 20.00 Uhr.

Passend zu den vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der beiden unterschiedlichen Orgeln (der Reichel-Orgel von 1664 und der großen Schuke/Sauer-Orgel auf der Westempore) präsentieren die Organisten ein buntes Programm mit Orgelmusik der Romantik bis in die Moderne.

Neben Werken von Händel, Bach und Reger erklingt auch Musik zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Die Sonate in A-Dur Opus 65 Nr. 3 wird in drei unterschiedlichen Interpretationen zu hören sein: am 10. Juli von Christian Skobowski (Ratzeburg, von 2002-2007 Domorganist am Freiberger Dom), am 24. Juli von Frederick Mooney (Windsor, Kanada) und am 31. Juli von Hee-Jung Min (Seoul, Südkorea).

Der Fachmann für Barockmusik, der Brasilianer Ilton Wjuniski (Paris), wird sich am 14. August mit Werken von Händel, Bach und Buxtehude auf die Reichel-Orgel beschränken.

Ronny Krippner (seit 2007 an der St. Georges Church in London tätig – Händel nahm dort über 30 Jahre an Gottesdiensten teil und spielte gelegentlich selbst), lässt am 7. August ausschließlich die große Orgel erklingen.

Am 21. August präsentiert sich als Nachwuchsorganist Wolfgang Kogert, der an der Wiener Hofburgkapelle tätig ist, wieder an beiden Orgeln der Marktkirche.

Der Genfer Organist Jean-Christophe Orange beendet die Konzertreihe am 28. August mit Werken von Brixi, Bach, Händel und einem Präludium von Gaël Liardon (*1973) aus dem 21. Jahrhundert.

Karten zu 8,00 € und erm. 5,00 € sind an der Abendkasse erhältlich.

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27.06.2009
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Nächste Runde im Fördermittel-Streit

(ens) Der Streit um die Verteilung von Geldern aus dem Staatsvertrag an jüdische Gemeinden geht in seine nächste Runde. Nach Angaben von Karl Sommer werde seine Synagogengemeinde derzeit mit Abgabeforderungen zu strafbewehrten Unterlassungserklärungen überzogen. Sommer bittet die Staatsanwaltschaft Halle in einem Schreiben um “eindringlich staatlichen Schutz gegen diese Übergriffe

Nächste Runde im Fördermittel-Streit

(ens) Der Streit um die Verteilung von Geldern aus dem Staatsvertrag an jüdische Gemeinden geht in seine nächste Runde. Nach Angaben von Karl Sommer werde seine Synagogengemeinde derzeit mit Abgabeforderungen zu strafbewehrten Unterlassungserklärungen überzogen. Sommer bittet die Staatsanwaltschaft Halle in einem Schreiben um “eindringlich staatlichen Schutz gegen diese Übergriffe.” Er vermutet, dass der Landesvorsitzende der Jüdischen Gemeinden Max Privorozki eine Arbeitsüberlastung der Synagogengemeinde und eine Zahlungsunfähigkeit erreichen will.

Die 1996 gegründete und 1999 anerkannte reformjüdische 'Synagogengemeinde zu Halle' erhält nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Halle (Saale) 860.000 Euro vom Landesverband jüdischer Gemeinden. Dieser hatte sich bislang geweigert, die Synagogengemeinde finanziell zu unterstützen und dies unter anderem auf angeblich falsch gelieferte Mitgliederlisten bezogen. Auch mehrere Monate nach dem Urteil sind noch immer keine Gelder geflossen.

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27.06.2009
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Scheibenhochhaus in Neustadt brannte

Zu einem Großbrand musste am Samstag die Berufsfeuerwehr Halle (Saale) ausrücken. Im Scheibenhochhaus B an der Neustädter Passage stand die komplette erste Etage in Flammen und brannte vollständig aus. Bei den rund dreistündigen Löscharbeiten kamen zur Unterstützung auch die Freiwilligen Feuerwehren Passendorf, Neustadt und Nietleben zum Einsatz

Scheibenhochhaus in Neustadt brannte

Zu einem Großbrand musste am Samstag die Berufsfeuerwehr Halle (Saale) ausrücken. Im Scheibenhochhaus B an der Neustädter Passage stand die komplette erste Etage in Flammen und brannte vollständig aus. Bei den rund dreistündigen Löscharbeiten kamen zur Unterstützung auch die Freiwilligen Feuerwehren Passendorf, Neustadt und Nietleben zum Einsatz.

Durch die starke Hitzeentwicklung stürzten immer wieder Verkleidungsteile der Balkone nach unten und gefährdeten die Löscharbeiten, mehrere Schläuche wurden beschädigt. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Feuerwehrmänner eine Propangasflasche und weitere Brandherde sowie Glutnester im 2. Obergeschoss. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Bauordnungsamt prüft die Statik.

Erst vor wenigen Wochen hatte es in dem Hochhaus gebrannt. Dabei wurde ein An- und Verkauf vollständig zerstört. Die Hochhausscheibe soll in den nächsten Tagen zwangversteigert werden.

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27.06.2009
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Ferienspass im Maya mare

Die Ferien haben, und bei Sonne und warmen Temperaturen zieht es Kinder und Jugendliche in die Freibäder. Da will nun auch das Maya Mare mithalten und bietet ab sofort bis zum 23. August 2009 sommerliche Preise, Übernachtungscamps, Tagesausflüge und weitere spannende Angebote für Groß und Klein

Ferienspass im Maya mare

Die Ferien haben, und bei Sonne und warmen Temperaturen zieht es Kinder und Jugendliche in die Freibäder. Da will nun auch das Maya Mare mithalten und bietet ab sofort bis zum 23. August 2009 sommerliche Preise, Übernachtungscamps, Tagesausflüge und weitere spannende Angebote für Groß und Klein.

Die Tageskarten sind jeweils zwei Euro günstiger, es gibt Abendtarife und für Familien die „Familienkarte All Inklusiv“. Für 47 Euro können maximal zwei Erwachsene und zwei Kinder bis 16 Jahre einen ganzen Tag Badespaß plus Familienessen, Softdrink sowie einem Eis für die Kids erleben.

Und die Bademannschaft stellt sich ganz auf die kleine Gäste ein. Ein großer Wasserspielplatz auf der Liegewiese und Spielespass in den Kinderwasserwelten. Und täglich von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr erleben die Kinder bei der Mex Partytime tolle Spiele.

In der Nacht vom 29. bis 30. Juni erwarten kleine Abenteurer in Zelten mit Lagerfeuer spannende Aufgaben. In der Nacht vom 9. bis 10. Juli können kleine Hallenser den „Regenwald durchqueren“ und zudem an einer Kanufahrt auf der Saale teilnehmen.

Auch Tagesausflüge für Kinder stehen auf dem Programm: am 14. Juli ein „Zoobesuch in Halle“, am 23. Juli ein „Besuch des Kletterwaldes in Naumburg“ und am 27. Juli ein Besuch in der Kinderstadt Dessopolis in Dessau“.

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26.06.2009
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Drehort Halle am Sonntag

Halle (Saale) dient immer wieder als Kulisse für Filme – egal ob Fernsehen oder Kino. Und genau diese Filme rückt die Filmreihe „Drehort Halle“ wieder in den Mittelpunkt. Zu sehen sind dabei auch viele historische Stadtansichten, die es so heute nicht mehr gibt

Drehort Halle am Sonntag

Halle (Saale) dient immer wieder als Kulisse für Filme – egal ob Fernsehen oder Kino. Und genau diese Filme rückt die Filmreihe „Drehort Halle“ wieder in den Mittelpunkt. Zu sehen sind dabei auch viele historische Stadtansichten, die es so heute nicht mehr gibt.

Am kommenden Sonntag, dem 28. Juni stehen im LUX Filme auf dem Programm, die in eindringlicher Weise die Atmosphäre unserer Stadt am Beginn der 1980er Jahre schildern. Nicht öffentlich propagierte, sondern alternative Lebensweisen stehen im Zentrum des Kinoabends. Jürgen Hoffmann, 1980 Absolvent der Potsdamer Filmhochschule, dokumentiert in "Altes Haus mit Straße (Kellnerstraße)" die Stimmungslage der Bewohner in einem heute nur noch als "Loch" an der Spitze sichtbaren Areal. Er weiß, wovon hier gesprochen wird – schließlich hat er selbst in den 1970er Jahren hier in einer Kommune gelebt. Der zweite Hauptfilm des Abends heißt "Das Fahrrad" und schildert die alltäglichen Probleme der Alleinerziehenden Susanne (deren Darstellerin Heidemarie Schneider übrigens gerade am Thalia gastiert) und ihrer Tochter. Warum die Regisseurin die Hauptfigur ebenso zurückhaltend und zögernd wie mutig und entschieden angelegt und als Drehort ausgerechnet Halle ausgesucht hat – diese oder andere Fragen können Sie Evelyn Schmidt stellen. Denn sie steht am Sonntagabend (Programmbeginn 18:00 Uhr) für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.

Die Filme:
Der Augenzeuge 1965/42
DDR (DEFA), 1965, schwarz-weiß, ca. 10 min.
Die beiden sowjetischen Kosmonauten Pawel Iwanowitsch Beljajew und Alexej Archipowitsch Leonow besuchen im Rahmen ihres 10-tägigen Aufenthaltes in der DDR auch Halle. So werden Leonow und seine Ehefrau Swetlana auch bei der Eröffnung der "Kindertagesstätte Pittiplatsch" in Halle-Neustadt inmitten der Kinder gezeigt.

Altes Haus mit Straße (Kellnerstraße)
DDR (HFF), 1980, schwarz-weiß, 25 min.
Regie: Jürgen Hoffmann
Der Student der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR Jürgen Hoffmann produzierte diesen Dokumentarfilm als Abschlussarbeit. Mit seinen Interviews von Einwohnern der Kellnerstraße vermittelt er überraschend ehrliche Eindrücke vom Lebensgefühl im Halle der späten 1970er Jahre. Hoffmann war zu Beginn des Jahrzehnts selbst Bewohner einer Kommune in der Kellnerstraße 11 gewesen. Im Zentrum stehen melancholische Rückblicke auf die Zeit der Hausbesetzungen in der halleschen Altstadt.

Das Fahrrad
DDR (DEFA), 1981, farbig, 89 min.
Regie: Evelyn Schmidt
Die ungelernte Arbeiterin und alleinerziehende Mutter Susanne schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als Schauplatz für ihre Wohnung wurde das Hinterhaus der Kuhgasse 3 ausgewählt. Die als unzureichend dargestellte Wohnsituation wird kontrastiert mit dem Umfeld ihres neuen Partners, dem erfolgreichen Ingenieur Thomas. Susanne findet Arbeit in seinem Betrieb und zieht zu ihm in einen "Altneubau". Als sie ihm aber gesteht, dass sie ihr Fahrrad als gestohlen gemeldet hat, um die Versicherungssumme zu kassieren, ist er enttäuscht und die Beziehung erhält erste Risse. Schließlich trennt sich Susanne von ihm. Der Film zeichnet sich durch eine differenzierte Betrachtung der handelnden Personen aus. Von Halle ist neben der Kuhgasse auch die Peißnitz, der Alte Markt und eine Diskothek im ehemaligen "Klubhaus der Gewerkschaften" im heutigen "Kultur- und Kongresszentrum" zu sehen.

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26.06.2009
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Kaufen Sie ein Buch, schenken Sie es der Bibliothek!

(hjg) Seit Januar 2007 gibt es sie schon: Die Buchpatenaktion unter der Schirmherrschaft des Initiators, Landtagsabgeordneter Thomas Felke. Ziel der Aktion ist es, Bürger, Unternehmen und Vereine der Stadt zu gewinnen, ein Buch zu kaufen und es der Stadtteilbibliothek zu spenden. Partner sind die THALIA-Buchhandlungen der Stadt Halle

Kaufen Sie ein Buch, schenken Sie es der Bibliothek!

(hjg) Seit Januar 2007 gibt es sie schon: Die Buchpatenaktion unter der Schirmherrschaft des Initiators, Landtagsabgeordneter Thomas Felke. Ziel der Aktion ist es, Bürger, Unternehmen und Vereine der Stadt zu gewinnen, ein Buch zu kaufen und es der Stadtteilbibliothek zu spenden. Partner sind die THALIA-Buchhandlungen der Stadt Halle.
Mehrmals gab es in den vergangenen zweieinhalb Jahren Aktionen, um diese gute Sache zu beleben und erfolgreich werden zu lassen.

Am Freitagnachmittag hatte man nun erstmals einen Stand vor der Buchhandlung im Neustadt-Center aufgebaut. Es gab viele Bücher zur Auswahl und auch Kaffee. (Danke! – red.)
Mit dabei Thomas Felke samt Mitarbeiterin Vera Thomas, die Leiterin der Stadtteilbibliothek Viola Kullmann sowie die Förderer der Aktion Susanne Hoffman und Maurice Budavari.
Und so dauerte es nicht lange bis die ersten Interessenten und Buchpaten gefunden waren.
Regine Haberland und Susanne Loemker, die auf Shoppingtour im Center waren, ließen sich nicht lange bitten. Zwei neue Bücher für die Stadtbibliothek; und ein herzliches Dankeschön von Viola Kullmann. Und so ging es weiter…..
Manch einer steckte eine kleine Spende in die Sammelbüchse – auch dafür ein Dankeschön.

Hintergrund der Aktion sind die massiven Kürzungen im Etat der Stadtbibliotheken. Der Neukauf von Büchern ist stark eingeschränkt. Der Traum von der Kulturstadt Halle-Saale ist ausgeträumt, das Vergraben von Millionen in Goldäcker – siehe Queis – allgemeiner Konsens in Stadtverwaltung und Stadtrat.

Wer also diese Aktion unterstützen will, kann das in den THALIA-Buchhandlungen der Stadt tun. Dort liegen die Wunschlisten der Bibliothek aus. Kaufen Sie ein Buch, schenken sie es der Bibliothek!

Der Buchpate oder die -patin kann durch einen Aufkleber darauf aufmerksam machen, dass er oder sie dieses Buch gespendet hat. Eine Spendenquittung gibt es auf Nachfrage auch.

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26.06.2009
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Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 26.06.2009

Bargeld entwendet In Büroräume in Eisleben, Lindenstraße drangen unbekannte Täter vergangene Nacht ein. Entwendet wurde nach einem ersten Überblick Bargeld. Laptop gestohlen Donnerstagnachmittag wurde der Einbruch in Geschäftsräume in Sangerhausen, Riestedter Straße angezeigt

Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 26.06.2009

Bargeld entwendet
In Büroräume in Eisleben, Lindenstraße drangen unbekannte Täter vergangene Nacht ein. Entwendet wurde nach einem ersten Überblick Bargeld.

Laptop gestohlen
Donnerstagnachmittag wurde der Einbruch in Geschäftsräume in Sangerhausen, Riestedter Straße angezeigt. Entwendet wurde ein Laptop.

Diebstahl aus Automat
Letzte Nacht öffneten unbekannte Täter in Eisleben, Friedensstraße einen Zigarettenautomaten gewaltsam und entwendeten den Inhalt. Eine Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt.

Einbruch in Kindertagesstätte
In Hedersleben drangen unbekannte Täter letzte Nacht gewaltsam in eine Kindertagesstätte ein. Die Diebe entwendeten einen DVD-Player und einen Drucker.

Verkehrsunfälle
25.06.09; 16.30 Uhr; Eisleben, Herner Straße
Ein PKW Opel befuhr die Straße Richtung Weinheimer Straße. Nach Angaben des Fahrzeugführers (19) und der beiden Insassen wollte er einem Fasan ausweichen und übersteuerte dabei den Wagen. Dieser drehte sich, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dann gegen einen Baum. Alle drei Personen wurden leicht verletzt.

26.06.09; 04.35 Uhr; L 221
Zwischen Martinsrieth und Sangerhausen kollidierte ein PKW Toyota mit einem Reh, welches verendete. Am PKW entstand ein Schaden von etwa 500,- Euro.

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26.06.2009
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