Neun-Punkte-Woche: Aller guten Dinge sind drei

Neun-Punkte-Woche: Aller guten Dinge sind drei
Fotos: Michael Lütcke
von 1. November 2022 0 Kommentare

Neun-Punkte-Woche: Nach einem 0:7-Shutout beim Krefelder EV (0:3,0:2, 0:2) haben unsere Saale Bulls am Sonntagabend die Wohnbau Moskitos Essen 6:2 (1:0, 3:1, 2:1) im heimischen Sparkassen-Eisdom besiegt.

 

Pünktlich zur Auswärtspartie am Freitagabend war unser Kader fast mit voller Kapelle am Start. Nur Thomas Merl fehlte im Aufgebot unseres Cheftrainers Marius Riedel.

Der KEV spielte auf Konter gegen die stark besetzten Bulls. Genau das sollte den Hausherren zum Verhängnis werden. Thore Weyrauch schnappte sich eine verlorene Scheibe der Gastgeber, die im Powerplay gegen uns agierten. Weyrauch leitete mit einem starken Pass den Puck auf den Schläger von Niklas Hildebrand. Er war mit seiner Kelle zur Stelle und veredelte mit einem Shorthander zum 0:1. Unser Team kombinierte sich kontrolliert durch das erste Drittel, blieb konzentriert und setzte auf Chancenverwertung. Unser Capitano Sergej Stas setzte mit einem Nachschuss den Puck über die Linie ins Gehäuse der Gastgeber. Dennis Gulda war in der 19. Spielminute zur Stelle und baute die Führung zum 0:3 auf. Pause!

Ähnlich abgeklärt und unaufgeregt ließen die Saale Bulls dem Liga-Konkurrenten auch im Mitteldrittel wenig Chancen. Unser Goalie Timo Herden verbaute den Krefeldern den Kasten. Die Hausherren versuchten mitzuhalten, mussten sich jedoch dem einseitigen Spiel ergeben. Lukas Valaseks eigener Nachschuss landete im Powerplay im Netz: 0:4. Patrick Schmid legte mit einem zweiten Treffer in Unterzahl nach. Matias Vartinnen feuerte im Alleingang mit einem perfekten Schuss zum 0:6 ab. Vihavainen hatte die Scheibe auf die Reise geschickt. Im Schlussdrittel war klar, dass unsere Hallenser die Null halten wollen. Vartinnen setzte nochmal an und veredelte zum 0:7. Unser Coach Marius Riedel war sehr zufrieden: „Das war sehr positiv. Wir haben viel Druck gemacht, mit vier Reihen sehr gut agiert und die Null gehalten.“

Ein Sieg fehlte den Saale Bulls um die Woche perfekt zu machen – und um zu beweisen, dass wir zu alter Form zurückgefunden hat. Mit schauriger Halloweenstimmung empfingen wir die Essener. Doch den ersten Schrecken in Form eines Treffers konnten wir den Moskitos erst kurz vor der Pause einjagen. Mathieu Tousignant brachte uns in Front.

Zurück auf dem Eis zeigten die Essener, dass sie im Mitteldrittel auf ein körperliches Spiel setzten. Das wiederum führte zum 5 gegen 4 und den zweiten Treffer der Partie – diesmal durch Lukas Valasek (24.). Auch im weiteren Verlauf lehrten die Bulls den Gästen das Gruseln und schossen neun Minuten später das nächste Tor. Vihavainen traf für uns. Zwar konnten die Gäste in der 39. Minute auf 3:1 verkürzen, doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer. Sergej Stas legte sofort nach.

Die Moskitos starteten dafür bissig ins letzte Drittel, wenngleich sie nur zu viert auf dem Eis standen. Aber es dauerte nicht lang, bis Halle den Spieß drehte. In der 49. Minute erhöhte Varttinen auf 5:1. Daraufhin wurde es etwas rauer auf dem Eis. Die Bulls behielten die Oberhand. In der 55. Minute setzte Varttinen mit dem 6:1 noch einen obendrauf. Der Drops war gelutscht, das Spiel gewonnen. Daran änderte auch ein Essener Treffer kurz vor Ende nichts mehr.

Mit den drei erbeuteten Punkten hatte sich die Saale Bulls die erste Neun-Punkte-Woche der Saison erkämpft. Am Mittwoch dann folgt direkt das Rückspiel bei den Moskitos in Essen. (steri und CH)

         

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