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Matthäuspassion in der Marktkirche

Am Sonntag, den 05. 04. 2009 wird in der Marktkirche die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach aufgeführt

Matthäuspassion in der Marktkirche

Am Sonntag, den 05.04.2009 wird in der Marktkirche die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Ausführende sind die Hallesche Kantorei, convivium musicum, der Jugendchor der Stadt Halle, der Kinderchor St. Laurentius und das Akademische Orchester.

Als Solisten wirken mit: Juliane Claus – Sopran, Marlen Herzog – Alt, Nils Giesecke – Tenor, Stephan Heinemann und Dirk Schmidt – Bass. Die Leitung liegt in den Händen von KMD Prof. Helmut Gleim.

Karten zwischen 7,00 € und 15,00 € sind im Vorverkauf in der Halle-Info, Marktschlösschen (Marktplatz 13) erhältlich. Restkarten können eine Stunde vor Konzertbeginn in der Marktkirche erworben werden.

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31.03.2009
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Weitere Baumpflegemaßnahmen in Halle

Auch in den Monaten April und Mai 2009 wird es Pflegearbeiten am städtischen Baumbestand geben. Diese Pflegemaßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die Arbeiten sind nach Angaben des Grünflächenamtes zur Durchsetzung der Verkehrssicherungspflicht nötig

Weitere Baumpflegemaßnahmen in Halle

Auch in den Monaten April und Mai 2009 wird es Pflegearbeiten am städtischen Baumbestand geben. Diese Pflegemaßnahmen sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die Arbeiten sind nach Angaben des Grünflächenamtes zur Durchsetzung der Verkehrssicherungspflicht nötig.

Durch die Baumpflegearbeiten kann es insbesondere in folgenden Bereichen zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Fußgänger- und Autoverkehr kommen:

Wörmlitzer Straße
Röpziger Straße
Geschwister-Scholl-Straße
Gleimstraße
Goethestraße
Fiete-Schulze-Straße
Fischer-von-Erlach-Straße
Freiimfelder Straße
Geiststraße

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31.03.2009
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Neue Chance für Arbeitslose in Halle (Saale)

(una) In Halle hat sich am Montag eine neue Agentur zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen der Öffentlichkeit vorgestellt. Aber bereits seit dem 2. März ist sie in Halle aktiv

Neue Chance für Arbeitslose in Halle (Saale)

(una) In Halle hat sich am Montag eine neue Agentur zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen der Öffentlichkeit vorgestellt. Aber bereits seit dem 2. März ist sie in Halle aktiv. Seit dem wurde schon mit rund einhundert Arbeitslosen Gespräche geführt. Für 15 von ihnen stehen bereits Gespräche mit potentiellen Arbeitgebern an, für einen gibt es schon einen Arbeitsvertrag im 1. Arbeitsmarkt. Insgesamt werden 332 Arbeitslose die Chance bekommen über die private Agentur mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Halle wieder erwerbstätig zu werden. Ein drittel der Projektteilnehmer ist bereits zugewiesen worden. Unter schwierigen sozialen Erwerbsbiographien versteht man beispielsweise langzeitarbeitslose Jugendliche, viele davon ohne Berufsabschluss, Suchtkranke, ehemalige Häftlinge oder allein stehende Frauen mit Kindern. Aber auch für Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung, die aber Krankheitsbedingten diesen nicht mehr ausüben können, fallen darunter.

Die Vermittlung erfolgt dabei Bewerberorientiert. Für jeden Teilnehmer wird eine Profilanalyse erstellt, seine Schwächen und Stärken besser erkannt und letzteres besser genutzt werden. Durch eventuell notwendige Teilnahme an Qualifizierungsmodulen aus den Bereichen Verhalten/ Motivation und Fachkenntnisse im Bewerberprozess sollen Defizite ausgeglichen werden und der Teilnehmer fit im Kopf gemacht werden. Nur bereit dazu muss er schon sein. Bewerberorientiert bedeutet aber auch, der Bewerber und der Arbeitsplatz müssen zusammenpassen. Die (manchmal) zwangsweise Vermittlung in unpassende Arbeitsplätze soll hier vermieden werden. Es bringt nichts, wenn die Bewerber nach wenigen Wochen wieder aufgeben, weil sie feststellen, der Arbeitsplatz ist nichts für Sie. Unter anderem soll dies durch Berufspraktika und Arbeitserprobungen beim Arbeitgeber vermieden werden. Eine dauerhafte Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt ist das Ziel für jeden der Teilnehmer.

Die Teamleiterin Frau Weichelt dankte der ARGE Halle für die bereits geleistete Unterstützung. Besonders die gute Vorauswahl der ersten 100 Arbeitslosen lobte Sie, zeichneten sie sich doch durch eine hohe Motivation aus. Sabine Edner, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Halle, war jedenfalls begeistert. Das Projekt läuft noch bis zu 1. März 2010, bei Erfolg (hoffentlich) vielleicht auch länger. Die angestrebte Erfolgsquote der Vermittlungen liegt bei mindestens 20-25 Prozent. Also rund 75 von 300 Arbeitslosen.

Die "L2 agentur für Taten" GmbH ist eine Tochterunternehmen des Berufsbildungswerkes Leipzig und gehört zur BBW-Leipzig Gruppe.
Arbeitgeber können sich gern mit freien Stellen an das Büro der L2 agentur für taten in Halle, Schülershof 12, wenden: Tel. (0345) 29 27 62 70

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31.03.2009
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Saalekreis sucht das FireGirl

Die Feuerwehr des Saalekreises dreht einen Film und sucht dafür eine Hauptdarstellerin. Der Kurzfilm zeigt eine der 465 Feuerwehrfrauen, die in den Freiwilligen Feuerwehren des Saalekreises aktiv sind. Der Film wird produziert in Zusammenarbeit mit der Uni Halle und verspricht viel Spaß beim Dreh

Saalekreis sucht das FireGirl

Die Feuerwehr des Saalekreises dreht einen Film und sucht dafür eine Hauptdarstellerin. Der Kurzfilm zeigt eine der 465 Feuerwehrfrauen, die in den Freiwilligen Feuerwehren des Saalekreises aktiv sind. Der Film wird produziert in Zusammenarbeit mit der Uni Halle und verspricht viel Spaß beim Dreh.

Folgende Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen: bist mindestens 18 Jahre alt, ein freundliches und natürliches Auftreten, den Atemschutzlehrgang schon absolviert und eine gültige G26/3 sowie Freude an der Arbeit im Team.

Die Bewerbung sollte Folgendes / folgende Angaben beinhalten:
– eine kurze schriftliche Vorstellung der Person mit Angabe des Geburtsdatums
– aktuelles Foto (z.B. ein Passbild)
– Angabe der Feuerwehr, aus der Du kommst
– Nachweis der G26/3

Einsendeschluss ist schon der 30. April 2009!

Kameradin Wencke Schmidt
Wurperstraße 5a
06188 Brachstedt

Die Auswahl der Hauptdarstellerin findet dann beim großen Casting „Der Saalekreis sucht das FireGirl“am 23. Mai 2009 um 13:00 Uhr in Angersdorf statt.

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31.03.2009
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Sachsen-Anhalt sucht Lehrer

Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt schreibt 113 Stellen für das Schuljahr 2009/2010 für Lehrkräfte an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen des Landes aus. Die geplanten Neueinstellungen in den Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt teilen sich auf die einzelnen Schulformen folgendermaßen auf: Grundschulen 31 Stellen Sekundarschulen 16 Stellen Gymnasien 16 Stellen Gesamtschulen 5 Stellen Förderschulen 28 Stellen berufsbildende Schulen 17 Stellen Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis zum 24. April 2009 beim Landesverwaltungsamt Dienstgebäude Magdeburg Referat 510 Olvenstedter Str

Sachsen-Anhalt sucht Lehrer

Das Kultusministerium Sachsen-Anhalt schreibt 113 Stellen für das Schuljahr 2009/2010 für Lehrkräfte an allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen des Landes aus.

Die geplanten Neueinstellungen in den Schuldienst des Landes Sachsen-Anhalt teilen sich auf die einzelnen Schulformen folgendermaßen auf:
Grundschulen 31 Stellen
Sekundarschulen 16 Stellen
Gymnasien 16 Stellen
Gesamtschulen 5 Stellen
Förderschulen 28 Stellen
berufsbildende Schulen 17 Stellen

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen spätestens bis zum 24. April 2009 beim

Landesverwaltungsamt
Dienstgebäude Magdeburg
Referat 510
Olvenstedter Str. 1-2
39108 Magdeburg

unter Angabe des Kennworts: „Einstellungen in den Schuldienst 2009“ eingegangen sein.

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31.03.2009
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 31.03.2009

Unter Alkohol Dienstag, den 31. 03. 2009 06682 Nessa, B 91 In der Nacht von Montag zu Dienstag wurde ein 29-jähriger BMW Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 31.03.2009

Unter Alkohol
Dienstag, den 31.03.2009
06682 Nessa, B 91
In der Nacht von Montag zu Dienstag wurde ein 29-jähriger BMW Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Da dieser einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde im Krankenhaus eine Blutprobe zur Blutalkoholbestimmung veranlasst.

Sachbeschädigung
Dienstag, den 31.03.2009
06667 Weißenfels, Erfurter Straße
Unbekannte zerstörten in der vergangenen Nacht an einem Bagger die Seitenscheibe von der Fahrerkabine und einen Außenspiegel. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Dienstag, den 31.03.2009
06712 Zeitz, Schädestraße
Durch Unbekannte wurde in der letzten Nacht die Fassade eines Hauses in der Schädestraße von Zeitz mit Graffitischmiererei verunstaltet. Hierbei besprühten der oder die Täter Fenster mit schwarzer Farbe.

Verkehrsunfall
Dienstag, den 31.03.2009, 06:50 Uhr
06667 Weißenfels, Tagewerbener Straße
Ein 19 –jähriger Motorradfahrer kam in Weißenfels in der Tagewerbener Straße zu Fall, nach dem er mit dem Bordstein in Berührung kam und die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

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31.03.2009
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Ungewohnte Laute auf Radio Corax

Seit März dieses Jahres ist die einzige vietnamesisch-sprachige Radiosendung Deutschlands per Antenne im Raum Halle/S. empfangbar. Nur einen Monat später starten ein persisch-sprachiges und ein arabisch-sprachiges Magazin auf Radio CORAX

Ungewohnte Laute auf Radio Corax

Seit März dieses Jahres ist die einzige vietnamesisch-sprachige Radiosendung Deutschlands per Antenne im Raum Halle/S. empfangbar. Nur einen Monat später starten ein persisch-sprachiges und ein arabisch-sprachiges Magazin auf Radio CORAX. Radio CORAX ist ein freies Radio, agiert also nichtkommerziell- das heißt, es gibt weder Werbung, noch Geld für redaktionelle Arbeit und eben das Sendungsmachen.

Neben Punk und Funk, Off-Kunst und Kultur gehören auch muttersprachliche Sendungen wie das russische Magazin Rodina oder new british music zum festen Bestandteil im Programm. Auch andere muttersprachliche Sendungen finden hier ihren Platz, den sie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verloren oder nie erhalten haben.

Neu für unseren Sender allerdings ist die Zusammenarbeit mit dem in Berlin abgeschalteten Sender Multikulti. Von dort nämlich kommt die neue Sendung für die zahlenmäßig größte nichtdeutsche Gruppe in Halle. Offiziell leben 1116 VietnamesInnen in Halle. Und für die gibt es eine neue wöchentliche Sendung: Das vietnamesische Sonntagsmagazin, übernommen von multicult2.0 in Berlin, leistet für Vietnamesinnen und Vietnamesen in Halle und Umgebung ein angenehmes Aufstehen am Sonntag – und das ganz ohne integrationspädagogischen Zeigefinger
Mit dem gleichen Fokus treten ab April ein persisch-sprachiges und ein arabischsprachiges Magazin in unserem Programm auf.
Die drei Magazine berichten über Politik und Kultur und diskutieren den Werteclash und Alltagsthemen in Deutschland – in arabisch, persisch und vietnamesisch.

Hier nun die Sendezeiten der neuen Magazine:

Vietnamesisches Magazin: immer Sonntags 9-10 Uhr
Arabische Stimme: wöchentlich Samstags 8.30 Uhr
Persische Sendung Kuche Berlan : wöchentlich Samstags 9.30 Uhr

Frequenz: 95,9 UKW- empfangbar Halle und Umgebung (Merseburg, Weißenfels, Eisleben, Aschersleben, Teile von Leipzig, Dessau und Naumburg)
www.radiocorax.de – hier alle Sendungen auch im Livestream zu hören

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31.03.2009
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Händel zwischen Neapel und Dublin

Am Mittwoch, den 1. April, berichtet die Musikwissenschaftlerin und Redakteurin der Hallischen Händel-Ausgabe, Annette Landgraf, im Händel-Haus in Halle (Saale) über Georg Friedrich Händels Reisen durch Europa. Der Vortrag „Händel zwischen Neapel und Dublin“ aus der Reihe „Abende im Romanischen Gewölbe“ beginnt um 19

Händel zwischen Neapel und Dublin

Am Mittwoch, den 1. April, berichtet die Musikwissenschaftlerin und Redakteurin der Hallischen Händel-Ausgabe, Annette Landgraf, im Händel-Haus in Halle (Saale) über Georg Friedrich Händels Reisen durch Europa.

Der Vortrag „Händel zwischen Neapel und Dublin“ aus der Reihe „Abende im Romanischen Gewölbe“ beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

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31.03.2009
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Sitte geht für Linke ins Rennen

Mit 73 Ja-Stimmen sowie einer Enthaltung und einem Nein hat die Partei Die Linke am Dienstagabend auf ihrem Parteitag Petra Sitte als Kandidatin für das Direktmandat im Wahlkreis 73 (Halle + Teile des Saalekreises) nominiert. Bei der letzten Bundestagswahl hatte hier die SPD-Abgeordnete Christel Riemann-Hanewinckel das Direktmandat geholt. Sie tritt nicht mehr an, stattdessen geht für die Sozialdemokraten Johannes Krause ins Rennen, für die CDU Christoph Bergner

Sitte geht für Linke ins Rennen

Mit 73 Ja-Stimmen sowie einer Enthaltung und einem Nein hat die Partei Die Linke am Dienstagabend auf ihrem Parteitag Petra Sitte als Kandidatin für das Direktmandat im Wahlkreis 73 (Halle + Teile des Saalekreises) nominiert. Bei der letzten Bundestagswahl hatte hier die SPD-Abgeordnete Christel Riemann-Hanewinckel das Direktmandat geholt. Sie tritt nicht mehr an, stattdessen geht für die Sozialdemokraten Johannes Krause ins Rennen, für die CDU Christoph Bergner.

„Ich will das auch“ sagte Sitte nach dem eindeutigen Vertrauensbeweis ihrer Partei. Ihre Themen im Wahlkampf werden unter anderem die Aushöhlung des Tarifsystems und der „Deregulierungswahn“ (Zitat: Petra Sitte) sein. Auch die Kinderarmut ist für Sitte ein wichtiger Punkt, leben doch bundesweit 15 Prozent aller Kinder unterhalb der Armutsgrenze, in Halle (Saale) sind es sogar fast 35 Prozent. Die Sozialdemokraten im Stadtrat und Bundestag bezeichnete Sitte als „Mehrheitsbeschaffer“.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie später auf HalleForum.de.

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31.03.2009
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 30.03.2009

Einbruch Montag, den 30. 03. 2009 06722 Wetterzeube In der Zeit vom 23

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 30.03.2009

Einbruch
Montag, den 30.03.2009
06722 Wetterzeube
In der Zeit vom 23.03. bis zum 30.03.2009 wurde der Baustellencontainer an einer Brückenbaustelle beschädigt. Gewaltsam aber vergeblich versuchten Unbekannte in den Container zu gelangen. Sie richteten allerdings einen Sachschaden in Höhe von ca. 600 Euro an.

Montag, den 30.03.2009
06722 Droyßig, Friedenststraße
Durch ein eingeschlagenes Fenster verschafften sie die Täter Zugang zum
Musikraum der Droyßiger Sekundarschule und entwendeten vier Gitarren, ein Keybord und einen DVD- Player.

Montag, den 30.03.2009
06618 Naumburg, Damaschkeplatz
Im Verlauf des Wochenendes öffneten unbekannte Täter die Tore von sechs Garagen im Bereich des Damaschkeplatzes. Über erlangtes Diebesgut liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Unter Alkohol
Montag, den 30.03.2009, 00:40 Uhr
06712 Zeitz, Naumburger Straße
Der Alkoholtest zeigte 1,38 Promille bei dem 59-jährigen Fahrer eines Renault Clio an. Mit Erstaunen nahmen die Beamten zur Kenntnis, dass Verkehrssünder mit zwei dem äußeren Anschein nach auch gültigen Führerscheinen aufwartete. Die Polizisten waren aber der Meinung, dass der festgestellte Alkoholpegel für die Sicherstellung beider Dokumente ausreichte.

Diebstahl
Montag, den 30.03.2009
06618 Naumburg, OT Meyhen
Aus dem Tank eines Baufahrzeugs in einer Kiesgrube bei Meyhen wurden ca. 550 Liter Dieselkraftstoff abgezapft. Leider war eine Spurensuche nicht mehr möglich, da bei Eintreffen der Polizei das Fahrzeug bereits wieder betankt und im Arbeitseinsatz war.

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31.03.2009
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Ohne Auto durch Halle (Saale)

(ens) Für die vier Gewinnerstädten Bamberg, Dortmund, Halle an der Saale und Karlsruhe fiel am Dienstagmittag in Berlin der Startschuss für das Projekt „Kopf an: Motor aus“. Sie hatten bei einem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen und sich gegen 94 weitere Städte durchsetzen können. Jetzt sollen die Einwohner mit Werbeplakaten, Kino- und Radiospots sowie Anzeigen in Tageszeitungen animiert werden, den innern Schweinehund zu überwinden und das Auto öfter einmal stehen zulassen

Ohne Auto durch Halle (Saale)

(ens) Für die vier Gewinnerstädten Bamberg, Dortmund, Halle an der Saale und Karlsruhe fiel am Dienstagmittag in Berlin der Startschuss für das Projekt „Kopf an: Motor aus“. Sie hatten bei einem bundesweiten Wettbewerb teilgenommen und sich gegen 94 weitere Städte durchsetzen können. Jetzt sollen die Einwohner mit Werbeplakaten, Kino- und Radiospots sowie Anzeigen in Tageszeitungen animiert werden, den innern Schweinehund zu überwinden und das Auto öfter einmal stehen zulassen. In diesem Jahr läuft die Kampagne, die den Fuß- und Radverkehr unterstützen soll, zunächst nur in den Gewinnerstädten. Weitere fünf Städte sollen dann für 2010 ermittelt werden.

„Wir wollen den Menschen Lust aufs Fahrrad machen“, sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesumweltministerium, zum Kampagnenstart. Den Zeitpunkt hält die Politikerin für genau richtig. „Die Sonne scheint endlich, der Frühling kommt.“ Außerdem sei der Wechsel auf den Drahtesel gesund und spare daneben Geld. Und natürlich hat Radfahren auch Auswirkungen auf die CO2-Emissionen. Derzeit gehe ein Deutscher pro Tag 600 Meter zu Fuß und fahre 1 Kilometer Rad. „Wenn wir das verdoppeln, können wir langfristig fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Mit der Kampagne wolle man zeigen, welches Potential hier noch schlummere.

Auch im Verkehrsministerium unterstütze man den Radverkehr, erklärte Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Pro Jahr stelle man für die Radwege rund 90 Mio. Euro bereit. Als besondere Projekte nannte er den Ausbau von Bundesstraßen mit zeitgleichem Bau eines Radweges. Und auch wenn es nicht sein Ressort ist, Kasparick sieht durch aus gesundheitliche Vorteile. Wer täglich eine halbe Stunde Rad fahre, entlaste das Gesundheitswesen um jährlich 1.200 Euro. Vor allem die Kommunen seien nun gefragt. Diese müssten in ihren Stadtentwicklungskonzepten dem Fahrrad Vorrang einräumen gegenüber autofahrerfreundlichen Planungen von vor Jahrzehnten.

Daneben kann die Kampagne auch auf prominente Unterstützung zurückgreifen. Judith Holofernes, Frontsängerin der Band "Wir sind Helden", Goldschwimmerin Britta Steffen und Starköchin Sarah Wiener steigen ebenfalls aufs Fahrrad um. Sie sei dabei zunächst auf viel Skepsis gestoßen, sagte Judith Holofernes zum Kampagnenauftakt. Da gebe es Unterstellungen, sie engagiere sich nur um sich selbst zur profilieren. Doch die Sängerin ist gern mit dem Fahrrad unterwegs, genießt die frische Luft und sieht das ganze auch als Ausgleich zur vielen Fliegerei, die für ihre Tourneen notwendig ist. In Berlin-Kreuzberg kann man die Helden-Sängerin immer mal wieder vorbeiradeln sehen, verriet sie gegenüber HalleForum.de.

„Ich bewege mich grundsätzlich gern“, argumentierte Schwimmerin Britta Steffen. Gerade als Leistungssportlerin müsse man sehr gesund leben. Deshalb bevorzuge sie auch Bio-Produkte. „Mein Benzin, das ich mir verabreiche, ist Bio.“ Und auch an das Körperbewusstsein der Menschen appellierte Steffen „Es muss ja nicht gleich jeder Leistungssport machen, aber die alltäglichen Wege mit eigener Kraft zurückzulegen, bringt schon eine Menge für Fitness und Gesundheit.“

Starköchin Sarah Wiener kommt gleich gar nicht in die Versuchung, aufs Auto umzusteigen: „Ich habe gar kein Auto“, so Wiener. Sie sei deshalb vorrangig zu Fuß unterwegs. Auch die 40 Minuten von ihrer Wohnung zum Kampagnenstart am Brandenburger Tor sei sie zu Fuß gegangen. „Da kann man das Wetter genießen, nebenbei telefonieren.“ Auch Regentage sind ihr egal. „Ich gehe bei jedem Wetter vor die Tür.“

Und auch markante Werbemotive und witzige, vielleicht auch freche Werbespots im Kino werden die Aktion zum Gesprächsstoff machen. Ein Spot rät dabei, auf den Hintern des Partners zu achten. Ist der schön knackig, dann handelt es sich um einen Radfahrer. „Unser Ziel ist, Aufmerksamkeit zu erregen“, so Oliver Oest von der begleitenden Agentur. Den Menschen müssten Angebote zur Mobilität jenseits des Autos gemacht werden. Auch die Motivation der Menschen sei wichtig. Und so sollen Radfahrer und Fußgänger „belohnt“ werden – zum Beispiel durch die Umarmung von einer attraktiven Frau in der Fußgängerzone. Viel mehr sei auch gar nicht nötig. „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, wir müssen es nur öfter nutzen“, so Oest.

Und warum fiel die Wahl auf Halle? „Hier wird schon eine Menge gemacht“, befand Staatssekretärin Astrid Klug, „und wir sehen viel Potential.“ Doch mit der Öffentlichkeitsarbeit hapert es noch. Das gestand auch Bürgermeister Thomas Pohlack ein. Die Stadt fühle sich geehrt, für die Kampagne auserwählt worden zu sein, und nehme dies als Herausforderung an. Als Beispiele, wo man in Halle bereits auf die Belange von Radfahrern eingeht, nannte Pohlack die Fahrradverträglichkeitsprüfung. Diese werde bei allen Straßenbauprojekten von Radverkehrsbeauftragten eingeholt, die Ergebnisse dem Stadtrat zur Entscheidungsfindung vorgelegt. Freilich ist es nicht immer einfach, die Belange gleichermaßen zu berücksichtigen. So gebe es mitunter durch den mittelalterlichen, engen Straßenraum große Probleme alle Verkehrsarten gleichermaßen unterzubringen. In der Beesener Straße, deren Umbau demnächst beginnt, werde es bergabwärts einen zusätzlichen Radweg geben. Bergaufwärts teilen sich Radler und Fußgänger wegen des engen Straßenquerschnitts einen Weg. Bislang müssen Radfahrer in beiden Richtungen auf die Straße ausweichen, fahren zwischen den Straßenbahngleisen entlang.
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31.03.2009
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Polizeibericht Saalekreis vom 31.03.2009

31. 03. 2009 07:05 Uhr Der Fahrer eines PKW VW befuhr die Landstraße 168 aus Richtung Gröbers in Richtung Raßnitz

Polizeibericht Saalekreis vom 31.03.2009

31.03.2009 07:05 Uhr
Der Fahrer eines PKW VW befuhr die Landstraße 168 aus Richtung Gröbers in Richtung Raßnitz. Hier bemerkt er ein Reh vor sich auf der Fahrbahn. Der PKW Fahrer kann nicht mehr Ausweichen und prallt mit dem Reh zusammen. Durch den Aufprall wird das Reh in den rechten Straßengraben geschleudert, wo es verendet liegen bleibt. Sachschaden ca. 500 €

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31.03.2009
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Gute Chancen für Auszubildende in Sachsen-Anhalt

Bis Mitte März hatten 9. 100 Bewerber bei den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt ihr Interesse für betriebliche Ausbildungen bekundet, ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damit setzt sich der demographisch bedingte Bewerberrückgang im laufenden Berufsberatungsjahr verstärkt fort

Gute Chancen für Auszubildende in Sachsen-Anhalt

Bis Mitte März hatten 9.100 Bewerber bei den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt ihr Interesse für betriebliche Ausbildungen bekundet, ein Drittel weniger als vor einem Jahr. Damit setzt sich der demographisch bedingte Bewerberrückgang im laufenden Berufsberatungsjahr verstärkt fort.

Die Hälfte aller Bewerber strebt einen Realschulabschluss an. Der Anteil der Bewerber ohne Schulabschluss liegt unter einem Prozent. Allerdings ist die Zahl jener Jungen und Mädchen deutlich gewachsen, die sich noch nicht auf einen bestimmten Schulabschluss festgelegt haben.

Verglichen mit dem Vorjahr hat sich der Anteil der Altnachfrager weiter reduziert. Sie profitierten von der guten Lage auf dem Ausbildungsmarkt und mündeten u. a. in betriebliche Ausbildungen. Aktuell sind 3.560 (39,1%) aller Bewerber Jugendliche, die bereits vor einem Jahr oder früher die allgemein bildende Schule verlassen haben und sich zurzeit in den unterschiedlichsten Maßnahmen auf eine Ausbildung vorbereiten.

Die Mehrzahl der Bewerber (5.100) interessiert sich für Dienstleistungsberufe. Im Fertigungsbereich sind vor allem Mechaniker, Schlosser, Elektriker, und weitere Metallberufe sowie Drucker gefragt.

Aus Wirtschaft und Verwaltung sind den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt fast 7.600 betriebliche Ausbildungsplätze im ersten Halbjahr des Berufsberatungsjahres gemeldet worden, rund 600 mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 1.100 außerbetriebliche Berufsausbildungsstellen, die vorrangig für die nicht vermittelten Bewerber aus dem Vorjahr im Rahmen der Nachvermittlung genutzt wurden.

Über alle Berufe betrachtet, kommen auf 100 Bewerber 96 gemeldete Ausbildungsplätze. Dies ist die günstigste Bewerber-Stellen-Relation in Sachsen-Anhalt seit Beginn der neunziger Jahre. Im Vorjahresmonat entfielen auf 100 Bewerber lediglich 60 und vor zwei Jahren 40 Ausbildungsplätze.

Fast 14% der Bewerber haben bereits eine Lehrstellenzusage. Noch keinen Ausbildungsplatz haben
6.500 Bewerber. Unbesetzt waren noch 6.000 Ausbildungsstellen.

In den Agenturen für Arbeit laufen Beratung und Vermittlung der Bewerber auf Hochtouren. Zu den Ausbildungsbetrieben werden intensive Kontakte gepflegt. Um konjunkturell schwierige Zeiten zu meistern, ist es auch wichtig, dass Unternehmen in die Zukunft schauen und in ihren Fachkräftenachwuchs investieren. Gleichzeitig gilt für alle Bewerber, sich rechtzeitig um einen Ausbildungsplatz zu bemühen, Alternativen in Erwägung zu ziehen und wenn notwenig, regional mobil zu sein.

Alle Akteure am Ausbildungsmarkt unternehmen große Anstrengungen, damit auch unter schwierigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis zum Ausbildungsbeginn im Sommer ein weitestgehender Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage erreicht werden kann. Der demografisch bedingte Bewerberrückgang ist dabei eine zusätzliche Herausforderung.

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31.03.2009
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Kinderchor geht auf Konzertreise

Zu einer Reise nach Südfrankreich bricht der Kinderchor der Stadt Halle (Saale) am 2. April auf. Zunächst geht es nach Dijon, aber bereits am Freitag ist das eigentliche Ziel Castelnaudary, ein kleiner Ort zwischen Toulouse und Carcassonne gelegen, erreicht

Kinderchor geht auf Konzertreise

Zu einer Reise nach Südfrankreich bricht der Kinderchor der Stadt Halle (Saale) am 2. April auf. Zunächst geht es nach Dijon, aber bereits am Freitag ist das eigentliche Ziel Castelnaudary, ein kleiner Ort zwischen Toulouse und Carcassonne gelegen, erreicht. Hier nehmen die Chorkinder an einem Kinderchorfestival teil. Neben einem interessanten Besichtigungsprogramm wird es ein Wiedersehen mit tschechischen und französischen Chorkindern geben, doch auch neue Bekanntschaften, etwa mit schwedischen Sängern, sind garantiert. Auch die Rückreise steht unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“, denn der Zwischenstopp mit Übernachtung in Paris wird mit Sicherheit zu einem weiteren Höhepunkt.

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31.03.2009
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Südpark im Ratshof Halle

Wie kommt der Südpark ins Rathaus? Ganz einfach: junge Laienfotografen der Jugendfreizeiteinrichtung „Roxy“ des Internationalen Bundes werden dies möglich machen. Am 6. April startet die Ausstellung „Eine fotografische Liebeserklärung an einen Stadtteil“ in der 2

Südpark im Ratshof Halle

Wie kommt der Südpark ins Rathaus? Ganz einfach: junge Laienfotografen der Jugendfreizeiteinrichtung „Roxy“ des Internationalen Bundes werden dies möglich machen.

Am 6. April startet die Ausstellung „Eine fotografische Liebeserklärung an einen Stadtteil“ in der 2. Etage des Rathauses Marktplatz 1. Ab 11.00 Uhr eröffnen die Mitarbeiter und Jugendlichen der Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) „Roxy“ aus dem Südpark die Fotoausstellung und stehen allen Interessierten zu Gesprächen zur Verfügung. Natürlich haben sich die Klubbesucher an diesem Tag noch kleine Überraschungen für ihre „Schaulustigen“ überlegt und hoffen auf große Resonanz. Soviel wird schon verraten: aus der hauseigenen Töpferwerkstadt werden auch einige Exponate gezeigt.

Im November letzten Jahres initiierte die JFE eine Ausstellung von Klubbesuchern mit Motiven aus dem Wohnumfeld des Südparks in Halle- Neustadt. Nach der Vernissage am 6. November 2008 wurden in den darauffolgenden Wochen die Fotos von vielen Menschen des Stadtteils besichtigt und auch Frau Oberbürgermeisterin Szabados hat bei einer Theateraufführung in der Einrichtung schon einen kleinen Einblick bekommen können.

Bis Ende April haben alle Hallenser nun im Ratshof die Möglichkeit, das Wohngebiet in der Nähe des Südparks mit den Augen und durch die Linse von Jugendlichen des „Roxy“ neu zu entdecken.

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31.03.2009
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Vortragsabend im Kunstverein Talstraße

Am Donnerstag dem 2. April 2009 findet um 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung "Allegorie auf die Vergänglichkeit" ein Gesprächsabend zum Thema "Mit Liebe und gegen das Vergessen" in den Räumen des Kunstvereins "Talstrasse" in Halle (Saale) statt. Corinna Grabner und Dr

Vortragsabend im Kunstverein Talstraße

Am Donnerstag dem 2. April 2009 findet um 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung "Allegorie auf die Vergänglichkeit" ein Gesprächsabend zum Thema "Mit Liebe und gegen das Vergessen" in den Räumen des Kunstvereins "Talstrasse" in Halle (Saale) statt.
Corinna Grabner und Dr. Walter Müller berichten über die Tätigkeiten des Vereins für Friedhofskultur in Halle und dem Umland e.V., denn wie überall in der Welt, finden sich auf den Friedhöfen in Halle (Saale) und Umland unzählige Denkmäler bedeutender Menschen dieser Region.
Ziel der Arbeit des Friedhofsvereins ist es, die Geschichte und die daraus entstandene Kultur vor dem Vergessen zu schützen. Der Verein erfasst, erhält oder erneuert Gräber, vermittelt Grabpartnerschaften und fördert die allgemeine Friedhofskultur.

Die Ausstellung des Kunstvereins versteht sich im Zeitraum vom 12. März bis 26. April 2009 als ein Kunstprojekt unterschiedlichster Techniken, Künstler und auch Objekte das sich den "letzten Dingen" des Lebens widmet. Neben Arbeiten zeitgenössischer Künstler werden dekorierte Särge und Artefakte aus dem Tragor Ignác Múzeum in Vec (Ungarn) präsentiert.

Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr, Führungen durch die Ausstellung jederzeit bei vorheriger Anmeldung möglich
Eintrittspreise: 3 € / 2 € (Ermäßigung für Schüler und Studenten), Dienstags ermäßigter Eintritt für alle Besucher

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31.03.2009
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Steigende Arbeitslosenzahlen in Halle

In Halle (Saale) waren Mitte März 16. 101 Menschen arbeitslos (Februar: 15. 952) gemeldet

Steigende Arbeitslosenzahlen in Halle

In Halle (Saale) waren Mitte März 16.101 Menschen arbeitslos (Februar: 15.952) gemeldet. 12.566 (Februar 12.368) Hallenser hatten seit über einem Jahr keine Arbeit. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in der Saalestadt liegt bei knapp über 20.000, 37.000 Menschen leben in diesen Gemeinschaften. Landesweit waren 184.800 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Damit stagnierte der Bestand an arbeitslosen Menschen im Vergleich zum Februar und war um 9.200 Personen geringer als vor Jahresfrist. Einen Gleichstand der Arbeitslosigkeit in Februar und März gab es bis lang nicht. Einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von Februar zu März gab es bisher nur 1991.

Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, betrug 14,8% (Vormonat 14,8%; Vorjahr 15,3%). Die geringste Arbeitslosenquote verzeichnete der Landkreis Börde mit 10,6%, gefolgt von Jerichower Land mit 13,4%. Die höchsten Quoten verzeichneten Mansfeld-Südharz mit 19,1% und Stendal mit 18,1%, wobei diese beiden Landkreise zu jenen fünf gehören, deren Arbeitslosenquote zum Vormonat reduziert werden konnte.

Die Anzeigen über saisonbedingte Kurzarbeit haben sich vom Januar zum Februar erwartungsgemäß vermindert. Die Anzeigen über Kurzarbeit aus wirtschaftlichen Gründen sind dagegen weiter angestiegen. Nach wie vor besteht großer Beratungsbedarf zu Beschäftigung sichernder Kurzarbeit und den Möglichkeiten, diese Arbeitsausfallzeiten für berufliche Qualifizierung der Mitarbeiter zu nutzen.

Im Februar sind bei den Agenturen für Arbeit in Sachsen-Anhalt Anzeigen für 13.200 Kurzarbeiter eingegangen (gg. Vormonat: +6.400; gg. Vorjahr: +12.100), der größte Teil davon (12.500; gg. Vormonat: +8.000; gg. Vorjahr: +12.200) aus konjunkturellen Gründen, vor allem aus Unternehmen des Maschinenbaus, Metallbaus, der chemischen Industrie, der Glas- und Kerami-kerzeugung, dem Kraftwagenteilebau, dem Transportwesen sowie der Gummi- und Kunststoffindustrie. Der andere Teil der Anzeigen (700; gg. Vormonat: -1.600; gg. Vorjahr: -100) betraf den saisonal geprägten Arbeitsausfall im Baugewerbe sowie im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

Im März meldeten sich 36.400 Sachsen-Anhalter bei den Agenturen für Arbeit oder bei den Arbeitsgemeinschaften erstmals oder erneut arbeitslos, weniger als die Hälfte davon (17.000 Personen) kamen aus Erwerbstätigkeit.
Im gleichen Monat beendeten 35.900 Frauen und Männer die Arbeitslosigkeit, mehr als ein Drittel davon (13.700 Personen) nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten im März 8.900 freie Stellen (gg. Vormonat: +700; gg. Vorjahr: -1.200). Knapp die Hälfte davon (4.200 Stellen; gg. Vormonat: +500; gg. Vorjahr: +100) waren am ersten Arbeitsmarkt angesiedelt. Hier wurde die Mehrzahl der Stellen aus den Bereichen Wirtschaftliche Dienstleistungen (1.100), Gesundheits- und Sozialwesen (500), Groß- und Einzelhandel (400), Baugewerbe (400), Verarbeitendes Gewerbe (300), Land- und Forstwirtschaft (300) sowie Gastgewerbe (300) gemeldet.

Im März ist die Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von 13.000 (SGB II: 6.800; SGB III: 6.200) vormals arbeitslosen Menschen gefördert worden (gg. Vorjahr: +17,6%; SGB II: +17,2%; SGB III: +18,1%).

Mit der Förderung der beruflichen Qualifizierung entsprechend dem individuellen Bildungsbedarf arbeitsuchender Menschen reagieren die Agenturen für Arbeit und die SGB II-Träger auf den sich auch weiterhin abzeichnenden Fachkräftebedarf der Wirtschaft. Im März wurden 12.900 (SGB II: 7.300; SGB III: 5.600) Personen (gg. Vorjahr: +26,0%; SGB II: +20,5%; SGB III: +22,9%) durch Bildungsgutscheine oder in Trainingsmaßnahmen gefördert.

In Beschäftigung schaffenden Maßnahmen waren im März 21.300 Menschen (gg. Vorjahr: +2,2%) tätig, darunter die Mehrzahl in gemeinnützigen Arbeitsgelegenheiten (15.200 Personen, gg. Vorjahr: -7,0%). Diese Zusatzjobs, für deren Förderung die Träger des SGB II zuständig sind, bieten langzeitarbeitslosen Menschen zumindest befristete Beschäftigungschancen.

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31.03.2009
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Mehr Patente aus Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2008 bei Anmeldungen in allen Schutzrechtsarten deutlich zulegen können: Bei Patentanmeldungen um 8,9 Pro-zent, bei Gebrauchsmustern um 23,9 Prozent, bei Marken um 19,8 Prozent und bei Geschmacksmustern sogar um 25 Prozent. Bundesweit war nur bei Patenten ein Anstieg um 2,9 Prozent zu verzeichnen gewesen. „Hier spiegelt sich deutlich die positive Entwicklung der sachsen-anhaltischen Wirtschaft in den letzten Jahren wider“, erklärt Dr

Mehr Patente aus Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2008 bei Anmeldungen in allen Schutzrechtsarten deutlich zulegen können: Bei Patentanmeldungen um 8,9 Pro-zent, bei Gebrauchsmustern um 23,9 Prozent, bei Marken um 19,8 Prozent und bei Geschmacksmustern sogar um 25 Prozent. Bundesweit war nur bei Patenten ein Anstieg um 2,9 Prozent zu verzeichnen gewesen.

„Hier spiegelt sich deutlich die positive Entwicklung der sachsen-anhaltischen Wirtschaft in den letzten Jahren wider“, erklärt Dr. Jürgen Andrick, Geschäftsführer des halleschen Patentinformationszentrums MIPO GmbH (MIPO), einem Tochterunternehmen der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK). Trotzdem sei der Abstand zu den Spitzenreitern Baden-Württemberg und Bayern noch immer beträchtlich. Entscheidend seien die wirtschaftliche Stärke der Unternehmen sowie der Anteil von Forschern und Entwicklern an der Anzahl der Gesamtbeschäftigten in den jeweiligen Ländern. Hier habe Sachsen-Anhalt noch erheblichen Nachholbedarf. Mit einem Blick auf die gegenwärtige Wirtschaftskrise meint Andrick: „Nur mit neuen Ideen, neuen Produkten und Verfahren werden die Unternehmen gestärkt aus der Krise herauskommen.“

Einrichtungen wie die MIPO könnten deshalb Unternehmen bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch Recherchen in internationalen Datenbanken helfen. Gleichzeitig würde sie Unternehmen über konkurrierende Schutzrechte von Wettbewerbern informieren und auch auf mögliche eigene und erfolgreiche Wege verweisen. Es gehe dabei nicht nur um Patente und Gebrauchsmuster. Denn Firmen- und Produktnamen, Logos und Internet-Domänen seien eng mit Marken verbunden, Geschmacksmuster schützten das Design.

Die MIPO ist als Patentinformationszentrum autorisierter Partner des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) und die einzige Einrichtung in Sachsen-Anhalt, die den Vollservice von der kostenfreien Erstberatung durch Patentanwälte über Recherchen in internationalen Datenbanken bis zur Annahme von Anmeldungen aller Schutzrechtsarten im Auftrag des DPMA anbieten kann. Die kostenfreie Erfinderberatung findet an jedem dritten Mittwoch im Monat in den Räumen der MIPO GmbH in der Julius-Ebeling-Straße 6 in 06112 Halle (Saale) statt. Auch Normen können in der MIPO eingesehen werden.

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31.03.2009
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Vorösterliches an der Uni Halle

Vom kleinsten Vogelei der Welt bis hin zum großen Straußen-Ei gibt es am 5. April (Palmsonntag) um 10 Uhr im Konferenzraum des Instituts für Zoologie am Domplatz 4 in Halle (Saale) Schätze aus der Eiersammlung der Universität zu sehen. In der Eier-Schau befinden sich auch echte Herausforderungen für den Osterhasen, nicht zuletzt können Reptilien-Eier bewundert werden oder so ungewöhnliche Eier, die ein Schnabeltier legt

Vorösterliches an der Uni Halle

Vom kleinsten Vogelei der Welt bis hin zum großen Straußen-Ei gibt es am 5. April (Palmsonntag) um 10 Uhr im Konferenzraum des Instituts für Zoologie am Domplatz 4 in Halle (Saale) Schätze aus der Eiersammlung der Universität zu sehen. In der Eier-Schau befinden sich auch echte Herausforderungen für den Osterhasen, nicht zuletzt können Reptilien-Eier bewundert werden oder so ungewöhnliche Eier, die ein Schnabeltier legt. Zuvor widmet sich ab 10.15 Uhr ein kurzweiliger Vortrag dem Problem, wo man am besten Eier versteckt und wie man sie aufisst. Dabei wird die Frage geklärt, können Eier auch giftig sein?

Mit diesem vorösterlichen Auftakt geht eine beliebte Veranstaltungsreihe in eine neue Runde: die Sommerakademie der Zoologischen Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist ein Mix aus Kultur, Bildung und Unterhaltung für kleine und große Leute. Traditionell steht die Eröffnungsveranstaltung unter einem österlichen Thema.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, in der Sonderausstellung im Tagungsraum des Hauses eine Auswahl von Vogeleiern anzusehen, die aus der sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Eiersammlung stammen. Interessenten können sich für das kommende Osterfest Anregungen holen oder auch die Tiere betrachten, die Eier legen. Erstmals gezeigt werden einige Exponate aus der Sammlung von Reptilien-Eiern.

Die Eiersammlung konnte 1961 von dem bekannten Eierforscher (Oologe) Max Schönwetter erworben werden. Zu diesem Zeitpunkt umfasste sie 19.206 Exponate von 3.839 Vogelarten. Seitdem ist sie durch zahlreiche Exponate noch beträchtlich erweitert und durch Nestaufsammlungen ergänzt worden.

Gezeigt werden der kleinste Vogel der Welt, die Bienenelfe, sowie Kolibri-Eier. Sie sind nur erbsengroß, ca. 5 mm lang und wiegen minimal 0,25 g. Das voluminöse Kolibrinest hat innen lediglich 3 bis 4 cm Durchmesser. Das größte Vogelei stammt vom Afrikanischen Strauß, ist 11×14 cm und wiegt bis zu 1,6 kg. Ein Nest gibt es bei den Laufvögeln nicht. Nach dem Schlupf verlassen die Riesenküken die Gelegemulde und folgen ihren Eltern. Noch größer war das Ei des vor über 300 Jahren ausgestorbenen Madagaskar-Straußes. Die Sammlung verfügt über eine Nachbildung dieses größten gefundenen Eies, das 30 x 23 cm misst und einen Inhalt von 8 l hat (das entspricht 148 Hühnereiern).

Weiterhin gezeigt wird ein eierlegendes Säugetier aus der Ordnung der Kloakentiere. Die Kloakentiere sind innerhalb der Säugetiere eine kleine isoliert stehende Gruppe aus der australischen Fauna. Sie besitzen einige ursprüngliche Merkmale, die an Reptilien erinnern. Dazu zählt auch die Fähigkeit Eier zu legen. Die Gelege des in Ost-Australien beheimateten Schnabeltieres (Ornithorhynchus anatinus) bestehen aus bis zu drei rundlichen Eiern, die bis zum Schlupf der Jungen vom Weibchen bebrütet werden. Später werden die Jungen mit Milch ernährt.

Viele Reptilien-Arten legen Eier. Das Gelege einer Maurischen Landschildkröte (Testudo graeca) zum Beispiel kann bis zu acht Eier umfassen. Diese sind zwischen 33 und 38 mm lang und werden vom Weibchen im Juni/Juli in einer selbst gegrabene Grube in der lockeren Erde vorsichtig abgelegt. Bei günstiger Witterung schlüpfen bereits Ende August die kleinen Schildkröten.

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30.03.2009
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Polizeibericht Saalekreis vom 30.03.2009

In Teutschenthal, Friedrich-Henze-Straße fiel einer Polizeistreife gestern gegen 22. 25 Uhr ein Radfahrer mit sehr unsicherer Fahrweise auf. Der 40jährige war mit 2,04 Promille (Atemalkoholtest) unterwegs

Polizeibericht Saalekreis vom 30.03.2009

In Teutschenthal, Friedrich-Henze-Straße fiel einer Polizeistreife gestern gegen 22.25 Uhr ein Radfahrer mit sehr unsicherer Fahrweise auf. Der 40jährige war mit 2,04 Promille (Atemalkoholtest) unterwegs.

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30.03.2009
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Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 30.03.2009

– Plane zerschnitten – Einbruch in Gaststätte – Sachbeschädigung – Diebstahl aus Bauwagen – Geld entwendet – Pflastersteine gestohlen – Diebstahl aus Baucontainer – Verkehrsunfälle

Polizeibericht Mansfeld-Südharz vom 30.03.2009

Plane zerschnitten
Im Laufe des Wochenendes zerschnitten unbekannte Täter die Plane eines in Wansleben am See / B80 abgestellten Sattelaufliegers. Die Ladung (Holzbretter) wurde nicht entwendet.

Einbruch in Gaststätte
In der Nacht von Sonntag zu Montag drangen unbekannte Täter in eine Gaststätte (Sportlerheim) in Sandersleben ein. Ein Zigarettenautomat wurde gewaltsam geöffnet und schwer beschädigt, der Inhalt entwendet. Außerdem wurde ein Teil der Bekleidung des dortigen Fußballvereins entwendet und in die angrenzende Wipper geworfen.

Sachbeschädigung
An der L152 entfernten unbekannte Täter insgesamt 17 Leitpfosten auf beiden Seiten der Straße gewaltsam und warfen diese auf angrenzende Felder und Böschungen. Der Tatort liegt zwischen der Zufahrt Kalkbruch bis zum Ortseingang Sandersleben (aus Richtung Wiederstedt kommend). Der Vandalismus wurde heute gegen 06.30 Uhr von einer Polizeistreife festgestellt. Der Schaden beträgt mehrere Hundert Euro.

Diebstahl aus Bauwagen
Am Sonntag wurde der Einbruch in einen Bauwagen in Helbra, Lutherweg angezeigt. Entwendet wurden ein Ofen, Stühle und zwei Schubkarren. Weitere Gegenstände aus dem Bauwagen wurden im näheren Umfeld wieder aufgefunden.

Geld entwendet
Zwischen Samstagabend und Sonntagmittag hatte eine Gaststätte in Hettstedt, Markt ungebetene Gäste. Aus einem Büro stahlen die Einbrecher Bargeld.

Pflastersteine gestohlen
Heute Vormittag wurde der Diebstahl von zwei Paletten Pflastersteine (grau und rot) gemeldet. Tatort war die Klosterstraße in Klostermansfeld. Der Diebstahl ereignete sich vermutlich vergangene Nacht.

Diebstahl aus Baucontainer
In einen Baucontainer in Sangerhausen, Friedrich-Engels-Straße drangen unbekannte Täter am Wochenende ein. Entwendet wurden unter anderem eine größere Anzahl an Werkzeug und ein Betonrüttler.

Verkehrsunfälle
30.03.09; 06.10 Uhr; L151
Auf der L151 kurz vor Wickereode (aus Richtung Hohlstedt kommend) kollidierte ein PKW VW mit einem Hasen. Etwa 500,- Euro Schaden entstanden am Fahrzeug, der Hase verendete.

30.03.09; 09.40 Uhr; Sangerhausen
Von der Oststraße wollte die Fahrerin eines PKW Audi nach links in die Straße am Brandrain abbiegen. Dabei beachtete die Fahrerin einen bevorrechtigten PKW Opel ungenügend und es kam zum Zusammenstoß. Der Sachschaden liegt bei 1.500,- Euro.

30.03.09; 10.00 Uhr; B80 bei Aseleben
Ein PKW VW befuhr die B80 aus Richtung Halle in Richtung Eisleben und der Fahrer musste sein Fahrzeug kurz vor dem Chausseehaus verkehrsbedingt abbremsen. Der Fahrzeugführer eines nachfolgenden Kleintransporters bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Der Schaden beträgt ca. 4000,- Euro.

30.03.09; 10.40 Uhr; Sangerhausen, Bahnhofstraße
Beim Einparken auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes kollidierte die Fahrerin eines PKW Kia mit einem anderen Kia. Der entstandene Schaden beträgt ca. 2.000,- Euro.

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30.03.2009
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Blockparteien in der DDR

Im Sommer 1945 erteilte die Sowjetische Militärverwaltung die Zulassung für vier Parteien (KPD, SPD, CDU und LDPD) unter der Maßgabe, sich in einem “antifaschistisch-demokratischen Block” zusammenzuschließen. Diese Auflage wurde nicht ohne Zwang mit der Bildung der Nationalen Front, einem Block aus SED, CDU, LDPD, NDPD und DBD sowie weiterer Massenorganisationen der DDR, vollzogen. Die Rolle dieser sogenannten Blockparteien ist umstritten: einerseits werden sie als letzte Orte der Opposition innerhalb des offiziellen politischen Systems der DDR bezeichnet

Blockparteien in der DDR

Im Sommer 1945 erteilte die Sowjetische Militärverwaltung die Zulassung für vier Parteien (KPD, SPD, CDU und LDPD) unter der Maßgabe, sich in einem “antifaschistisch-demokratischen Block” zusammenzuschließen. Diese Auflage wurde nicht ohne Zwang mit der Bildung der Nationalen Front, einem Block aus SED, CDU, LDPD, NDPD und DBD sowie weiterer Massenorganisationen der DDR, vollzogen. Die Rolle dieser sogenannten Blockparteien ist umstritten: einerseits werden sie als letzte Orte der Opposition innerhalb des offiziellen politischen Systems der DDR bezeichnet. Andererseits erfüllten sie ihren Zweck, loyaler Teil der Machtbasis des SED-Regimes zu sein und dabei kritische Stimmen zu integrieren – stets zur Zufriedenheit der Führungsriege im ZK der SED.

Rückblickend ist eine Einordnung nicht einfach und die Debatte um die Blockparteien ist auch 20 Jahre nach dem Ende der DDR nicht verstummt. Wie viel Opposition war möglich? Was hat es tatsächlich an Kritik und Widerspruch gegeben? Welche Rolle spielten die Blockparteien während der Wende 89/90? Diese Fragen diskutieren am Dienstag ab 20 Uhr im Rahmen des Grünen Salons der Heinrich-Böll-Stiftung in der Ökoase in der Kleinen Ulrichstraße in Halle (Saale):

– Dr. Michael Richter (Hannah-Arendt-Institut Dresden)
– Dr. Karl-Heinz Gerstenberg (Parlamentarischer Geschäftsführer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag)
– Thomas Leimbach (stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt)
– Dr. Steffen Reichert (Journalist, Moderation)

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30.03.2009
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Lesung extrem in Halle

Es ist definitiv vorbei mit “Knorkator“. Wer es nicht glauben will, muss sich schon folgendes Interview durchlesen. Alf Ator ist wieder aktiv und geht mit seiner “extremen Lesung“ auf Tour

Lesung extrem in Halle

Es ist definitiv vorbei mit “Knorkator“. Wer es nicht glauben will, muss sich schon folgendes Interview durchlesen. Alf Ator ist wieder aktiv und geht mit seiner “extremen Lesung“ auf Tour. Seit dem 27. März ist er mit seiner Performance in Deutschland unterwegs. Am 17. April kommt er nach Halle (Saale) ins “Unikum“. Da haben sich zwei gesucht und gefunden.

Wer “Knorkator“ nicht kennt, hat das Leben verpasst. Gute-Laune-Texte mit viel Ironie und augenzwinkerndem Humor sind nur ein Merkmal dieser Ausnahmeband. Fette Gitarren mit Metal und Rock gewürzt, waren das andere Markenzeichen. Und da waren natürlich die anderen Aushängeschilder: Stumpen (Gesang), Alf Ator (Keyboard), Buzz Dee (Gitarre) und die weniger bekannten Tim Buktu (Bass) und Nick Aragua (Schlagzeug).

Mit der Auflösung von der 1994 gegründeten “meisten Band der Welt“ hinterließen die fünf Musiker 2008 eine gewaltige Lücke in der deutschen Musiklandschaft. Und die wird auch in Bälde nicht geschlossen. Dafür macht zumindest Alf Ator weiter, findet Zeit zum Lesen und Performen. Im Interview erzählt er, um was es bei seinem Programm “Lesung extrem“ geht und was ihn überhaupt nicht bewegt.

Knorkator sind nun Geschichte und ein Stern im Sternbild Zwillinge. Wie seid ihr zu diesen "Stars" geworden und weshalb werden Knorkator nie verglühen?

Die Sache mit dem Stern haben treue Fans eingerührt. Ob wir wirklich niemals verglühen werden, kann ich nicht sagen. Aber es war schon der Plan, wenigstens etwas länger im kollektiven Bewusstsein zu verweilen, als die Erde.

Die Zugriffe auf eure Myspace-Seite und eure Videos im Internet steigen stetig. Interessierst du dich noch für das, wofür Knorkator standen und stehen?

Knorkator war, ist und bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens. Die Lieder habe ich aus vollem Herzen geschrieben, und ich habe sie alle bis zum Schluss gern gespielt. Dass nun etwas neues beginnen muss, macht das alte nicht weniger wert.

Alf Ator ist wieder aktiv und geht mit seiner “extremen Lesung“ auf Tour.

Nun zu dir: Was macht dein Film "Der Zweck der Welt" so? Wie kam es zu diesem Projekt?

Es war ein Overheadprojektorvortrag bei einer Talkshow, aber die Idee dazu entstand schon 2002 oder so, wo ich es allerdings als Hörspiel geplant hatte. Fortsetzen sollte sich das ganze schon, aber ob in dieser Form, oder doch wieder als Hörspiel, kann ich noch nicht sagen.

Um was geht es bei deinen Nicht-Lese-Performances?

Zuerst geht es darum, zu einem fett vorproduzierten Playback möglichst überzeugend so zu tun, als würde ich wirklich lesen, später dann, wenn ich besoffen bin, versuche ich nur noch, möglichst unterhaltsam daneben zu liegen.

Welche Satanische Ferse wird von dir am kontroversesten gelesen?

Nichts dergleichen kommt in meinem Buch wirklich vor. Es heißt nur so, um die Menschen zu verwirren.

Wenn du ausgelesen hast, machst du dann wieder Musik und wenn ja mit wem am liebsten?

Klar werde ich wieder Musik machen. Ich schreibe auch immer noch Songs. Aber mir fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept. Knorkator war sehr schlüssig. Und da muss ich erstmal was finden, was vergleichbar sein könnte, und das wird schwer. Im kommenden Herbst aber beginne ich ja mit meinem neuen Theaterstück, wo auch schon Musik vorkommen wird aber wie – das verrate ich nicht. Nur soviel: ich habe extra dafür ein neues Instrument erfunden.

Als Musiker hast du vor vielen Menschen gespielt. Vor welchen Menschen würdest du aber am liebsten spielen/lesen/performen?

Vor Ausländern. Bisher hatten wir überwiegend deutsches Publikum. Liegt wahrscheinlich an den deutschen Texten. Aber außerhalb unserer Grenzen stelle ich es mir auch nett vor.

Wahljahr 2009. Bist du ein Homo Politicus und interessierst du dich für die Wahlen 2009 und deren Ausgang?

Im Moment erwischst du mich leider in einer Phase, wo ich wirklich alles Scheiße finde, was auf dem politischen Parkett tanzt. Alle versuchen, uns in dem glauben zu halten, die Party könne irgendwie so weitergehen. Aber das stimmt nicht. Und wer nicht offen zugibt, dass wir eigentlich pleite sind und uns in den letzten Jahrzehnten zum Eigentum der Banken gemacht haben, den kann ich leider nicht wählen. Da ich aber auch weder Faschisten noch SED wählen will, muss ich mich wohl raushalten.

Wäre es nicht toll, wenn die Wahlen zumindest für kurze Zeit so sein könnten wie die letzte Fußball-WM?

Wenn du damit meinst, dass wir alle – von kollektiver Euphorie infiziert – zu allem ja sagen … Nein, das will ich nicht.

Als Künstler hast du sicher eine eigene Definition, wie man zur Kunst steht und was Kunst ausmacht. Kannst du uns deine Definition sagen?

Ein Künstler ist dazu da, in den Menschen Emotionen zu wecken. Große Emotionen, seltsame Emotionen, verstörende Emotionen, was auch immer. Ob man das nun durch Akrobatik oder Schönheit schafft, ist eigentlich egal. Hauptsache, es passiert etwas. Wenn es niemanden berührt, ist man als Künstler überflüssig.

Hast du noch Kontakt zu Stumpen und den anderen von Knorkator?

Gerade jetzt sitze ich in einem Raum mit Tim (Buktu) und Nick (Aragua). Stumpen sah ich vor 4 Tagen, Buzz Dee vorgestern.

Was machen die anderen eigentlich so jetzt …? Kann ich da mit der Tür ins Haus fallen?

Die sitzen alle faul rum und fressen Schokolade.

Mit Knorkator bist du viel rum gekommen und hast viele Städte gesehen. Wenn du an Leipzig denkst, was fällt dir als erstes ein?

Der Dresdner Zwinger.

Hast du den Vater von Gott wirklich kennen gelernt?

Ich bin es!

Was sagst du trauernden Knorkator-Fans, die euch lieber wieder zusammen als meiste Band der Welt sehen wollen?

Schnauze!

(Text: Daniel Thalheim)

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30.03.2009
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Land fördert Unternehmen aus Halle

(ens) Das Unternehmen „AWImmoware“ aus Halle (Saale) erhielt am Montagvormittag von Wirtschaftsminister Reiner Haseloff und Manfred Maas von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt einen Scheck über 326. 000 Euro. Das Geld kommt aus dem SEED-Darlehensfonds, mit dem technologie- und wissensbasierte Unternehmensgründungen im Land gefördert werden sollen

Land fördert Unternehmen aus Halle

(ens) Das Unternehmen „AWImmoware“ aus Halle (Saale) erhielt am Montagvormittag von Wirtschaftsminister Reiner Haseloff und Manfred Maas von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt einen Scheck über 326.000 Euro. Das Geld kommt aus dem SEED-Darlehensfonds, mit dem technologie- und wissensbasierte Unternehmensgründungen im Land gefördert werden sollen. Ziel ist insbesondere die Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich.

Mit der Förderung soll die Markteinführung der vom Unternehmen entwickelten neuartigen, internetbasierten Software zur Immobilienverwaltung finanziert werden. Alle Verwaltungs- und Kommunikationsprozesse können mit der Software transparent abgebildet werden. Dabei lassen sich Eigentümer, Verwaltung, Mieter und Handwerker gleichermaßen einbeziehen. Kosten der Immobilienverwaltung für den technischen Betriebsaufwand lassen sich dadurch in erheblichem Maße reduzieren.

AWImmoware wurde im Dezember vergangenen Jahres durch Ralf Winter, Alexander Wolff und Jens Walther gegründet. Zuvor gewannen sie bereits einen Ideen- und den Businessplan-Wettbewerb.

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30.03.2009
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Osterferien im Zoo Halle

In diesem Jahr dreht sich in den Osterferien im Bergzoo in Halle (Saale) alles um Tiere mit geheimnisvollen Namen. Was ist ein Chuckwalla oder gar ein Binturong? Welche Tiere sich hinter solchen rätselhaften Bezeichnungen verbergen, erfahren die Teilnehmer auf dem spielerischen Zoorundgang in den Osterferien. Dazu lädt der Zoo am 9

Osterferien im Zoo Halle

In diesem Jahr dreht sich in den Osterferien im Bergzoo in Halle (Saale) alles um Tiere mit geheimnisvollen Namen. Was ist ein Chuckwalla oder gar ein Binturong? Welche Tiere sich hinter solchen rätselhaften Bezeichnungen verbergen, erfahren die Teilnehmer auf dem spielerischen Zoorundgang in den Osterferien.

Dazu lädt der Zoo am 9. und 16. April 2009 um 10 Uhr alle Familien mit Kindern ab 5 Jahre und andere Interessierte ein. Der Rundgang dauert etwa eine Stunde und steht unter dem Motto „Pudu, Chuckwalla, Kuban-Tur – Wer ist das nur?“ und hält viele Überraschungen zu rätselhaften Zootieren bereit.

Treffpunkt ist an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Kindergarten- und Hortgruppen können sich telefonisch für weitere Termine anmelden.

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30.03.2009
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