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Workshop-Projekt öffnet sich für Bandprojekte

Das Musikfestival "Women in Jazz" will nicht nur Musik präsentieren, sondern Nachwuchsmusikern auch die Möglichkeit bieten, bei professionellen Kollegen einige Handgriffe zu lernen. Der geplante Workshop für eine Jazz – Rhythmusgruppe öffnet sich für Bandprojekte. Nach Anfragen aus der Bandszene in Halle können sich für den, am Donnerstag, den 9

Workshop-Projekt öffnet sich für Bandprojekte

Das Musikfestival "Women in Jazz" will nicht nur Musik präsentieren, sondern Nachwuchsmusikern auch die Möglichkeit bieten, bei professionellen Kollegen einige Handgriffe zu lernen. Der geplante Workshop für eine Jazz – Rhythmusgruppe öffnet sich für Bandprojekte. Nach Anfragen aus der Bandszene in Halle können sich für den, am Donnerstag, den 9. Februar und Freitag, 10. Februar 2012 in der Musikschule "Allegro" stattfindenden Workshop auch komplette Bandprojekte bewerben.

Der Workshop bietet sich damit als eine Plattform für den Ausbau von Fähigkeiten im Bereich Zusammenspiel in einer Rhythmusgruppe an und ermöglicht insbesondere auch Fähigkeiten im Arrangementbereich zu erweitern. Dabei können die beteiligten Musiker gemeinsam mit den Dozenten die bereits vorhanden musikalischen Projekte analysieren und weiter entwickeln. Dabei können mit den Bands auch bestimmte Zeiträume für eine individuelle musikalische Weiterbildung eingerichtet werden.

Der Workshop wird von Anne Lieberwirth, Victor Jones und Jake Hertzog geleitet. Bewerben kann man sich über die Website.

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31.01.2012
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Zur Rose zählt zu den besten Arbeitgebern

Drei Firmen aus Sachsen-Anhalt gehören zu den besten Arbeitgebern Deutschlands / compmedia hat Mitarbeiterzufriedenheit erfragt Die Versandapotheke „Zur Rose“ aus Halle (Saale) zählt nach Angaben der Unternehmensberatung compmedia zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Das Unternehmen erhält nun zum wiederholten Male das Gütesiegel „Top Job“. Ausgezeichnet wurden zudem aus Sachsen-Anhalt das Fertigungscenter für Elektrische Anlagen, Sangerhausen, und der Elektro-Anlagen-Bauer G

Zur Rose zählt zu den besten Arbeitgebern

Drei Firmen aus Sachsen-Anhalt gehören zu den besten Arbeitgebern Deutschlands / compmedia hat Mitarbeiterzufriedenheit erfragt

Die Versandapotheke „Zur Rose“ aus Halle (Saale) zählt nach Angaben der Unternehmensberatung compmedia zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Das Unternehmen erhält nun zum wiederholten Male das Gütesiegel „Top Job“. Ausgezeichnet wurden zudem aus Sachsen-Anhalt das Fertigungscenter für Elektrische Anlagen, Sangerhausen, und der Elektro-Anlagen-Bauer G. Sandow GmbH aus Dessau-Roßlau, weil ihre Personalinstrumente in einer wissenschaftlichen Erhebung sowie per Mitarbeiterbefragung als vorbildlich eingeschätzt wurden. Insgesamt 174 Unternehmen hatte compmedia untersucht.

Sachsen-Anhalt Arbeitsminister Norbert Bischoff äußerte sich erfreut über diese Ergebnisse. „Die Zufriedenheit der Beschäftigten ist ein noch zu oft unterschätzter Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg“, erklärte er. Neben der Fachlichkeit würden auch Engagement, Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeitern zählen. „Es gilt nicht allein der Spruch `wenn es dem Unternehmen gut geht, geht es den Mitarbeitern gut´. Vielmehr macht der Umkehrschluss Schule: `Wenn es den Mitarbeitern gut geht, geht es auch dem Unternehmen gut´.“

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31.01.2012
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Waffe in Kneipe gezeigt

Am Dienstag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei alarmiert, da in einem Lokal in Halle-Neustadt ein Hallenser eine Waffe herumzeigte. Die Beamten stellten die Waffe bei dem betrunkenen 22-Jährigen sicher (2,18 Promille). Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe

Waffe in Kneipe gezeigt

Am Dienstag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei alarmiert, da in einem Lokal in Halle-Neustadt ein Hallenser eine Waffe herumzeigte. Die Beamten stellten die Waffe bei dem betrunkenen 22-Jährigen sicher (2,18 Promille). Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.

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31.01.2012
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Ehrenamtlich aus Passion

Denken wir doch einmal darüber nach, wie es wäre, sich nichts leisten zu können und seinem eigenem Kind zu Ostern kaum mehr bieten zu können, als eine liebevolle Umarmung und vielleicht einen kleinen Schokohasen.

Ehrenamtlich aus Passion

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit herrscht in den Geschäften das gleiche Fiasko. Die Menschen suchen hektisch nach teuren Geschenken und lassen dann ein Vermögen hinter der Ladentheke, nachdem sie eine halbe Ewigkeit angestanden haben. Und vor Ostern ist es dann noch einmal das gleiche Spektakel. Oft wird kritisiert, dass unsere Gesellschaft fast ausschließlich kommerziell orientiert ist, nur noch der materielle Wert von Geschenken geschätzt wird, und dass wir den wahren Sinn solcher Festtage vergessen. Aber mal ganz ehrlich – hat auch nur einer dieser Kritiker je darauf verzichtet, seinen Kindern zu Weihnachten, Ostern oder zum Geburtstag etwas zu schenken? Wahrscheinlich nicht. Denn dann hätte es zu Hause vermutlich ein riesen Theater gegeben. Denken wir doch einmal darüber nach, wie es wäre, sich nichts leisten zu können und seinem eigenem Kind zu Ostern kaum mehr bieten zu können, als eine liebevolle Umarmung und vielleicht einen kleinen Schokohasen. Denken wir doch einmal darüber nach, wie es wäre, wenn jenes Kind sich darüber ehrlichen Herzens freuen würde, anstatt rumzujammern, weil es doch soooo dringend ein neues Fahrrad gebraucht hätte. Es klingt unmöglich, aber solche Kinder gibt es tatsächlich auch heute noch. „Ihr könnt euch wünschen, was immer ihr wollt!“, verkündete Beate Bechmann den bedürftigen Sprösslingen finanziell schwacher Eltern. Und beim Lesen der Wunschzettel war Sie gerührt von der Zurückhaltung der Kinder, die ja laut statistischer Analysen angeblich immer dreister werden mit ihren Weihnachtswünschen. Zu sehen, dass die Auswertungen hier mal falsch liegen und es auch in der neuen Generation noch bescheidene Kiddies gibt, die sich ein Arbeitsheft für die Schule, oder auch einen Schönschreibfüller wünschen, anstatt die Gelegenheit zu nutzen, durch neue Spielkonsolen endlich mit den Altersgenossen mithalten zu können. Diese Reserviertheit der Knirpse in Momenten, die sie zu ihren Gunsten hätten nutzen können, mit eigenen Augen zu sehen, war eines der schönsten Erlebnisse innerhalb der 25 Jahre, in denen Frau Bechmann bereits Geschäftsführerin der Volkssolidarität Halle / Saalekreis ist. Die Sanierung ihres Glaubens an die Menschlichkeit ist allerdings auch nötig gewesen, denn in den Geschäften beim Kauf der kleinen Präsente nicht mal einen marginalen Rabatt zu bekommen, da „die Eltern ja selber Schuld seien“, versetzt einem nach so viel Eigenengagement schon einen gewaltigen Schlag in die Magengrube. Und engagiert ist die Chefin trotz solcher Rückschläge und sich ständig verringernder wirtschaftlicher Hilfestellungen des Staates in jedem Falle. Die Unterstützung finanziell schwacher Kinder, die heutzutage in der Gesellschaft untergehen würden, liegt ihr besonders am Herzen. Und ohne diese Betreuung hätten wohl nur die Wenigsten von ihnen eine Zielsetzung für die Zukunft. Können die Eltern es sich nicht leisten, ihre Nachkommenschaft auf eine gute Schule zu schicken, muss deren Folgezeit darunter leiden. Bekommt man die Perspektivlosigkeit vorgelebt, fügt man sich in dieses Schema, ohne Hoffnung auf ein besseres Leben. Es sei denn, es gibt jemanden, der einem zeigt, dass man auch etwas erreichen kann, wenn man nicht so „coole Klamotten“ trägt und eine so teure Federmappe hat, wie die anderen Kids. Deshalb organisiert sie so viele Projekte mit Bildungsanstalten. Vor allem für Lernbehindertenschulen besorgt sie fehlende Lehrmaterialien für Schüler, deren Eltern nicht genug Geld haben um sie bezahlen zu können, und versucht eben diesen gestrandeten Kindern, die sich selbst noch nicht helfen können, den Weg zu ebnen. Bechmann: „Mit Liebe und viel Zuwendung ist das auch zu schaffen!“ Auch diejenigen, die den Glauben an ihr eigenes Potential schon aufgegeben haben, werden von ihr motiviert und gefordert. So zum Besipiel wird besonders leistungsschwachen Schülern ein Erlebnistag und eine Urkunde für besondere Anstrengungen versprochen, wenn sie sich verbessern und in der Schule mehr anstrengen. Dies sorgt bei den Kindern für einen regelrechten Wettbewerb: jeder will der Beste sein und das begehrte Zertifikat von der netten Frau mit den bunten Haaren verliehen bekommen. So steigern sie ihre schulischen Leistungen spielerisch und ohne das Interesse am Stoff zu verlieren. Auch Kindergärten und Anlaufstellen für gesellschaftlich Benachteiligte, wie das Haus der Wohnhilfe finden einen Platz in der to-help-list der Volkssolidarität. Wenn andere Institutionen sagen „Selbst schuld dass es mit denen so weit gekommen ist, da sollen sie doch selbst wieder rausfinden!“ schaltet sich das Mitgefühl von Beate Bechmann ein, und erst nach vollbrachter Arbeit und geglückter Fürsorge schaltet es sich wieder aus. Folglich werden auch die älteren Mitmenschen nicht vernachlässigt. Sowohl die Sozialstation als auch das Projekt Demenz-WG werden durch den gemeinnützigen Verein gefördert. Die Frau, die mit ihren quietschbunten Haaren ihr Markenzeichen stets mit sich trägt, hat sogar einen Besuchsdienst für Vereinsamte (hauptsächlich Senioren) ins Leben gerufen, da sie die Meinung vertritt, dass Einsamkeit die Menschen noch kranker macht, als sie es eh schon sind. Leider finden sich für diesen Dienst heutzutage kaum noch freiwillige Helfer, weil verständlicher Weise die eigenen Probleme vor denen der anderen stehen. Es ist ja auch schwer möglich, sich sozial zu engagieren, wenn das eigene Kind dringend die neue Jeans braucht, um auf dem Schulhof kein Außenseiter zu sein. Aber vielleicht finden sie demnächst ja doch mal eine halbe Stunde Zeit, sich über die Projekte der Volkssolidarität unter http://www.volkssolidaritaet.de/cms/-site-halle-p-1 mal etwas genauer zu informieren, und eventuell sogar die eigene Freizeit für freiwillige Hilfeleistungen zu opfern. Die Dankbarkeit der wahrhaft Bedürftigen ist sicherlich um Einiges rührender als Sie es sich vorstellen können.

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31.01.2012
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Skiausrüstung gestohlen

In der Beyschlagstraße in Halle (Saale) drangen unbekannte Täter in drei Keller eines Mehrfamilienhauses ein. Dies wurde Montagabend gegen 20. 00 Uhr festgestellt

Skiausrüstung gestohlen

In der Beyschlagstraße in Halle (Saale) drangen unbekannte Täter in drei Keller eines Mehrfamilienhauses ein. Dies wurde Montagabend gegen 20.00 Uhr festgestellt. Gestohlen wurden eine Skiausrüstung, ein Mountainbike sowie Werkzeug.

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31.01.2012
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Misshandlung hinter Gitter nur selten

Die Misshandlung von Häftlingen durch andere Mitgefangene ist nach Zahlen des Justizministeriums relativ selten. In den vergangenen fünf Jahren habe es neun meldepflichtige Auseinandersetzungen in Gefängnissen in Sachsen-Anhalt gegeben.

Misshandlung hinter Gitter nur selten

(dpa) Die Misshandlung von Häftlingen durch andere Mitgefangene ist nach Zahlen des Justizministeriums relativ selten. In den vergangenen fünf Jahren habe es neun meldepflichtige Auseinandersetzungen in Gefängnissen in Sachsen-Anhalt gegeben, darunter nunmehr zwei in Burg, sagte Sprecherin Ute Albersmann am Montag in Magdeburg. Damit sei das Gefängnis Burg, das größte in Sachsen-Anhalt, nicht überdurchschnittlich häufig betroffen. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass ein 25 Jahre alter Häftling in Burg wochenlang von Mitgefangenen gequält worden war.

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31.01.2012
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Jeder Sachsen-Anhalter produziert 443 Kilogramm Müll

In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2010 mehr als eine Million Tonnen Haushaltsabfälle durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öffentliche Müllabfuhr) eingesammelt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Halle (Saale) verminderte sich damit gegenüber dem Jahr 2009 die eingesammelte Menge leicht um 12 Tausend Tonnen (1 Prozent). Fast die Hälfte der eingesammelten Haushaltsabfälle entfiel auf Haus- und Sperrmüll (496 Tausend Tonnen), 311 Tausend Tonnen auf getrennt erfasste Wertstoffe wie Papier, Pappe, Glas u

Jeder Sachsen-Anhalter produziert 443 Kilogramm Müll

In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2010 mehr als eine Million Tonnen Haushaltsabfälle durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öffentliche Müllabfuhr) eingesammelt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Halle (Saale) verminderte sich damit gegenüber dem Jahr 2009 die eingesammelte Menge leicht um 12 Tausend Tonnen (1 Prozent).

Fast die Hälfte der eingesammelten Haushaltsabfälle entfiel auf Haus- und Sperrmüll (496 Tausend Tonnen), 311 Tausend Tonnen auf getrennt erfasste Wertstoffe wie Papier, Pappe, Glas u.a. Die getrennt erfasste Menge von organischen Abfällen (Bioabfälle) lag bei 225 Tausend Tonnen.

Von den eingesammelten Haushaltsabfällen wurden mehr als zwei Drittel (727 Tausend Tonnen) der Verwertung zugeführt.

Die Mengen der häuslichen Abfälle fielen in den Stadt- und Landkreisen sehr unterschiedlich aus. Bei einem Landesdurchschnitt von 443 kg je Einwohner reichte die Spannweite von 342 Kilogramm je Einwohner im Landkreis Börde bis zu 603 Kilogramm je Einwohner im Landkreis Jerichower Land.

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31.01.2012
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Deutlich mehr Arbeitslose in Halle

In Halle (Saale) gab es im Januar einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. 14. 712 Hallenser hatten keinen Job, das sind 1

Deutlich mehr Arbeitslose in Halle

In Halle (Saale) gab es im Januar einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. 14.712 Hallenser hatten keinen Job, das sind 1.555 mehr als im Dezember und 109 mehr als im Januar 2011. Die Quote liegt mit 13,2 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 12,8 Prozent.

Auch landesweit ging die Zahl der Arbeitslosen nach oben. 152.500 Männer und Frauen waren ohne Job, 17.400 mehr als noch im Dezember. Die Entwicklung in den einzelnen Landkreisen verlief aber aufgrund unterschiedlicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen unterschiedlich. So verzeichnen sechs Landkreise eine Quote, die unter dem Landesdurchschnitt liegt: Börde (9,4 %), Altmarkkreis Salzwedel (10,8 %), Harz (11,5 %), Jerichower Land (11,6 %), Saalekreis (10,9%) und der Landkreis Wittenberg (11,9 %). Die höchsten Quoten wiesen die Landkreise Mansfeld-Südharz mit 16,6% sowie Stendal mit 16,3 % aus.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit von Dezember auf Januar ist nicht ungewöhnlich“, sagte Kay Senius, Chef der BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen. „Er fällt aktuell sogar geringer aus als noch vor einem Jahr. Damals ging die Quote über den Jahreswechsel hierzulande um 1,9 Prozent hoch.“ Laut Senius werde es auch noch im Februar einen Anstieg geben, während man für den Jahresdurchschnitt einen Rückgang erwarte. Für den aktuellen Zuwachs gebe es zwei Gründe. „Winterbedingte saisonale Effekte, die sich an einem steigenden Arbeitslosenbestand etwa in Bauberufen zeigen. Zum anderen kommen weit weniger arbeitsmarktpolitische Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes zum Einsatz“, erklärt Senius. So arbeiteten etwa im aktuellen Berichtsmonat 12.300 Männer und Frauen in Sachsen-Anhalt in sogenannten „Ein-Euro-Jobs“, 4.300 weniger als im Dezember 2011 und 8.800 weniger als im Vorjahresmonat.

3.200 Stellen meldeten öffentliche und private Arbeitgeber den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Januar 2012. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet das einen Rückgang um 22,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 4,3 Prozent weniger gemeldete Stellen.

„Wichtig ist für uns nicht nur die Arbeitslosenquote, sondern auch der Blick auf die Unterbeschäftigung“, sagt Senius. „Sie bietet ein realistisches Bild des Arbeitsmarkts.“ Demnach gelten in Sachsen-Anhalt fast 200.000 Menschen als unterbeschäftigt. Das sind 18.000 weniger Betroffene als noch vor einem Jahr. Im Rahmen der Unterbeschäftigung werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer an Trainingsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten, beruflicher Weiterbildung und die vorruhestandsähnlichen Regelungen (z.B. nach Sonderstatus von über 58- jährigen im Bereich SGBII) und Arbeitsunfähigkeit erfasst.

70 Prozent aller Arbeitslosen in Sachsen-Anhalt beziehen Hartz-IV. Das betraf im Januar etwa 107.000 Männer und Frauen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vormonat um 7 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent. „Obwohl die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung in den letzten Jahren zurückgegangen ist: Die Situation ist noch weit davon entfernt gut zu sein. Diese Menschen brauchen mehr Beschäftigungschancen, um am normalen Leben teilhaben zu können“, sagte Kay Senius. Er wies aber auch darauf hin, dass es an der Realität vorbeigehe, das Phänomen „Hartz-VI“ nur mit Arbeitslosigkeit in Verbindung zu bringen. Immerhin gebe es über 71.000 Menschen in Sachsen-Anhalt, die erwerbstätig seien und ergänzend Hartz IV beziehen würden. Das sei fast ein Drittel aller erwerbsfähigen Hartz IV-Empfänger.

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31.01.2012
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Bio-Abendmarkt am Donnerstag

Zwei Monate war Ruhe, doch nun geht es weiter mit dem Bio-Abendmarkt in Halle (Saale). Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es auf dem Hallmarkt von 16 bis 20 Uhr frische Produkte aus der Region. Seit 5 Jahren werden regionale Bio-Produkte direkt vom Erzeuger angeboten

Bio-Abendmarkt am Donnerstag

Zwei Monate war Ruhe, doch nun geht es weiter mit dem Bio-Abendmarkt in Halle (Saale). Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es auf dem Hallmarkt von 16 bis 20 Uhr frische Produkte aus der Region.

Seit 5 Jahren werden regionale Bio-Produkte direkt vom Erzeuger angeboten. Dieses Jahr soll das Angebot weiter wachsen. Zu dem bisherigen, bekannten und beliebten Angebot des Bio-Abendmarktes kommt die Midgard-Gärtnerei aus Quedlinburg dazu. Zur Zeit bietet die Gärtnerei verschiedene Wurzelgemüse, Feldsalat, Fruchtaufstriche und Pestos an.

Zum ersten Mal in diesem Jahr haben die Feinschmecker am 2. Februar die Gelegenheit, bei abendlicher Marktatmosphäre hochwertige Bio-Produkte für das Wochenende einzukaufen. Der größte Teil aller angebotenen Waren wird in Sachsen-Anhalt von regionalen Betrieben in traditioneller, handwerklicher Form hergestellt.

Die weiteren Bio-Märkte finden am 1. März; 5. April; 3. Mai; 5. Juli; 2. August; 6. September; 4. Oktober und 1. November statt.

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31.01.2012
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Ultratone

Das besondere am Ultratone und gleichzeitig das, was einen bleibenden Erfolg verspricht, sind die bioelektrischen Impulse. Abnehmen mal als Entspannung.

Ultratone

Das Studio H in der Großen Ulrichstraße 49 in Halle (Saale) bietet ein ausgedehntes Sortiment an pflegenden Produkten und Behandlungen. Wer kosmetisch und ästhetisch versorgt werden, oder einfach nur mal etwas für seinen Körper tun möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Die meisten Kunden besuchen das Geschäft für Trends wie Nagelmodelagen, die Wimpernwelle, dauerhafte Haarentfernung durch Elektro-Optische Synergie, kurz ELOS, und bald auch wieder fürs Solarium. Unlängst kann man dort aber für eine Innovation der ganz besonderen Art einen Termin machen. Versprochen wird vom Anbieter hierbei genau so viel, wie der Kunde von vornherein an Skepsis besitzt. Ultratone. Als ich diese Neuerung testen sollte, vernahm ich erste einmal von jedem, dem ich davon erzählte: „Was ist denn das bitte??“ Und die Lösung gibt’s, wie eigentlich auch für fast jede andere Frage, im Internet. Laut http://www.studioh-online.de/body_figur.html ist Ultratone „[…] die Zukunft professioneller Schlankheits- und Schönheitsbehandlungen.“ Aha. Die Zukunft also. Und woher weiß ich, als Normalsterblicher, ob die Zukunft professioneller Schlankheits- und Schönheitsbehandlungen bei mir auch in der Gegenwart schon was bringt? Denn versprochen wird uns ja heutzutage vieles. Es gibt tausende von Diäten, bei denen man verzichten muss. Ultramoderne Fitnessgeräte, auf denen man schwitzen muss. Und kostspielige Behandlungen, für die man sparen muss. Viele von Ihnen sind sicherlich vertraut mit folgenden Problemen: Durch Diäten, wenn überhaupt, nimmt man nach wochenlanger Disziplin meistens nur an Stellen ab, mit denen man, ihr Ausmaß betreffend, eigentlich noch zufrieden ist. Der dicke Po bleibt dick, aber die Unterarme sind endlich dünner geworden. Jucheh! Die gewünschten Ergebnisse durch Sport zu erreichen, benötigt einen regelmäßigen Zeitaufwand, nach welchem man stets über Muskelkater und nasse Kleidung klagt. Denn um nachhaltig etwas erreichen zu können, muss man diese Strategie mit Ausdauer und viel Schweiß verfolgen. Und zusätzlich zum sowieso schon stressigen Alltag findet kaum einer Zeit und geschweige denn Lust, seine Freizeit an das stets höhnisch herüberzwinkernde Fitnessgerät zu opfern. Dann doch lieber mit einer Tüte Chips vorm Fernseher entspannen! Als letzte Lösung gegen genetisch veranlagte Fettpölsterchen, die sich weder durch hartes Training, noch durch spartanische Ernährung vertreiben lassen, sehen viele verzweifelte Problemzonenbekämpfer nur noch einen operativen Eingriff. Doch auch wer sich tatsächlich für seinen Traum unters Messer legt, ist im Nachhinein selten zu 100% befriedigt: Narben, enge Kompressionskleidung die am noch geschwollenen Körper getragen werden muss und ein leeres Konto. Also warum sollte dann gerade diese neue Erfindung der Traum eines jeden Menschen sein, der schon so viel probiert hat und immer erfolglos blieb? Das besondere am Ultratone und gleichzeitig das, was eben diesen Erfolg verspricht, sind die bioelektrischen Impulse. Diese garantieren durch aufeinander folgende physiologische Rotation das Anregen von Haut, Bindegewebe, Fett, Muskeln und Lymphsystem. Doch was genau heißt das jetzt, und vor allem: Warum sollte gerade DIESE Therapie auf einmal maßgeblich sein? Durch die körperähnlichen elektrischen Stöße wird die Tätigkeit der Muskulatur auf ca. 80% erhöht, bei sportlichen Aktivitäten sind es zum Vergleich ca. 30 – 40%. Kohlenhydrate werden nun binnen erstaunlich kurzer Zeit und besonders effektiv abgebaut. Die Fett verbrennenden Reaktionen des Körpers, die sich sonst nach z.B. 30-minütigem Fitnesstraining zeigen, sind dabei schon nach etwa 15 Minuten messbar. Und das garantiert dem Nutzer die bleibende Umfangreduktion. Im Durchschnitt liegt eine nachhaltige Fetteinbuße von ca. 3 – 5 cm nach etwa 10 Behandlungen, die das Studio H für empfehlenswerte 290,00€ inseriert. Denn mehr ist durchaus möglich, weniger hingegen nicht. Die unkonventionelle Methode verspricht eine Wirkung, die gar nicht ausbleiben kann. Und wenn man nun noch in Betracht zieht, dass man hierfür nichts weiter tun muss, als es sich bei entspannender Musik auf eine Liege bequem zu machen, klingt das exotische Gerät doch wie ein Geschenk des Himmels, oder? Und Geschenke müssen natürlich getestet werden. So verzichtete ich eines regnerischen Freitagmorgens auf das Frühstück (denn sonst werden durch das Gerät nur die dadurch kurzfristig gespeicherten Fette abgebaut, anstatt die angesammelten Reserven anzugreifen) und suchte das einzige Kosmetikstudio in Halle auf, das diese sagenhaft klingende Technik anbietet. Nach der freundlichsten und natürlichsten Begrüßung, die ich seit langem gehört hab, und einer Äußerung der Kosmetikerin Frau Hartich, die meinen Tag schon am frühen Morgen rettete (ich seie doch viel zu schlank für eine solche Behandlung), erwartete mich ein persönliches Beratungsgespräch, das den Eindruck vermittelte, mir werden keine falschen Versprechungen, sondern nur die objektiven Erfahrungen von Kunden und Vertretern nahegelegt. Und schon machte ich es mir auf der tatsächlich sehr erholsamen Liege bequem. Das Radio lief und die Sonne schien durchs Fenster, während Frau Hartich meine 66 cm Bauchumfang maß nahm und mir die feuchten, tellerrunden Impulsgeber anheftete. Es folgte die Einstellung des Gerätes ganz nach meinen Anliegen und Problemchen wie auch Auswahl eines der 51(!) Programme. Dann begannen die Teller, mich mit immer stärker werdendem Strom auf angenehme Weise zu kitzeln, bis ich „Stop“ sagte und die Stärke der Impulse als ausreichend empfand. Und nun hieß es: Zurücklehnen, Musik hören und Fett schmelzen lassen. Auf dem Display mitlesen, was das Gerät gerade mit meinem völlig ausgeliefertem Körper anstellt (z.B. Muskeln stimulieren, Entgiften, Lymphfluss anregen). Dabei eine gepflegte Unterhaltung mit Frau Hartich, die mir alles über das Studio H und Ultratone verriet, was ich wissen wollte. Ich war ehrlich gesagt wirklich nicht leicht zu überzeugen. Doch es war mir schon gehörig sympathisch, dass die Angestellten das Gerät erstmal ausführlich an sich selbst testeten, anstatt von Kundinnen Geld zu nehmen ohne sicher sein zu können, dass es auch wirklich funktioniert. Und funktionieren tut es eindeutig. Die leidenschaftliche Kosmetikerin erzählte mir von den Resultaten anderer Kundinnen, die teilweise sogar wesentlich besser ausgefallen waren, als es der Hersteller versichert. Und auf meine Frage hin, ob es so etwas wie eine Geld-zurück-Garatie gibt, wenn die Behandlung mal nicht anschlägt, blickte ich in die total verwirrte Miene meines Gegenübers, so als hätte ich sie gerade nach einer Hühnersuppe mit Schokoladeneis gefragt. „Also, ehrlich gesagt kam so etwas bei uns noch gar nicht vor… Das GEHT eigentlich auch gar nicht. Es funktioniert halt!“ Frau Hartich fand scheinbar nicht unbedingt Gefallen daran, dass es bei mir nach 45 Minuten nur ein halber Zentimeter weniger war, obwohl mich selbst dieses Ergebnis mehr als nur positiv überraschte. In einer fühlbar angenehmen, entspannenden und aufschlussreichen Dreiviertelstunde 0,5 cm Bauchumfang durch harmloses Ausruhen zu verlieren, ist für mich schon wirklich mehr als beeindruckend und überzeugend, vor allem da ich das Fett wirklich dort verloren hab, wo ich es verlieren wollte, und nicht am Zeigefinger. Wie geschaffen ist der Apparat daher beispielsweise für Frauen, die schon lange gegen sogenannte „Reiterhosen“ ankämpfen, aber nur an anderen Stellen des Körpers, wie den Brüsten (was ja beim weiblichen Korpus ein weit verbreitetes und dennoch nicht gerade beliebtes Phänomen ist), Fett verlieren. Aber wo wir gerade beim Thema sind: Ultratone macht nicht nur schlank, liftet und verjüngt, sondern strafft neben Gesicht auch noch die Brüste, wenn es gezielt dafür eingesetzt wird. Eine wahre Wundermaschine! Nun wollte ich gerne noch wissen, wie es mit dem Erhalt meines neu gewonnenen Bauchumfanges aussieht. Wie stehts denn mit dem altbekannten Jojo-Effekt? – „Klar gibt es den, wenn man nicht versucht, dran zu bleiben. Ultratone hat denselben Effekt wie Sport: Wenn man nach dem Gewichtsverlust ein großes Stück Kuchen isst, hätte man sich das Training auch sparen können. Achtet man allerdings auf seine Ernährung und – ganz wichtig – trinkt man ausreichend, bleibt das Fett weg und schafft dafür Platz für neue Kleider.“ Kleider, deren Hauptaufgabe es nicht mehr zwingend sein muss, zu kaschieren. Es bleibt also nur noch zu sagen: Macht am Besten jetzt einen Termin, damit die Bikini-Figur im Sommer „fertig“ ist. [/p]

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31.01.2012
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Hartz IV: Land will Kommunen unterstützen

Enge Zusammenarbeit von Land und Kommunen bei Überwindung von Hartz-IV Sachsen-Anhalt will sich künftig aktiver einbringen, um mehr Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauszuführen. Das erklärte das Sozialministerium am Dienstag. Vorgesehen sei eine Kooperation mit den Kommunen, weil in Sachsen-Anhalt fast 50 Prozent der Hartz-IV-Empfänger von Jobcentern betreut werden, die allein von den Kommunen unterhalten werden

Hartz IV: Land will Kommunen unterstützen

Enge Zusammenarbeit von Land und Kommunen bei Überwindung von Hartz-IV

Sachsen-Anhalt will sich künftig aktiver einbringen, um mehr Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauszuführen. Das erklärte das Sozialministerium am Dienstag. Vorgesehen sei eine Kooperation mit den Kommunen, weil in Sachsen-Anhalt fast 50 Prozent der Hartz-IV-Empfänger von Jobcentern betreut werden, die allein von den Kommunen unterhalten werden. Durch eine Umorganisation der Arbeitsverwaltung hatte sich die Zahl der ausschließlich kommunal geführten Jobcenter zum Jahresbeginn erhöht. Diese gibt es nunmehr in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Harz, Saalekreis, Salzlandkreis, Burgenlandkreis sowie im Altmarkkreis Salzwedel, aber auch in Halle (Saale).

Arbeitsminister Norbert Bischoff: „Mit der Neustrukturierung geht der Abschluss von Zielvereinbarungen einher. Landkreise und Land haben sich darin zur Erreichung von bestimmten Mindestzielen verabredet.“ Diese umfassen die Verringerung der Hilfebedürftigkeit, die verbesserte Integration in Erwerbstätigkeit sowie die Vermeidung von Langzeitleistungsbezug.

Bischoff: „Mit den Zielvereinbarungen hat das Land nunmehr für knapp 50 Prozent der Leistungsberechtigten erweiterte Möglichkeiten, die regionale Arbeitsmarktpolitik gemeinsam mit den kommunalen Verantwortlichen bedarfsgerecht zu gestalten. Über festgelegte Daten erfolgt darüber hinaus ein transparenter Leistungsvergleich aller Jobcenter.“

Ebenfalls in kommunaler Verantwortung werden die Leistungen für Bildung und Teilhabe für Kinder und Jugendliche erbracht. Davon können nicht nur Kinder und Jugendliche in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften profitieren, sondern auch Familien, die Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten. Dieser Prozess wird durch das Land begleitet und unterstützt.

Im vergangenen Jahr konnten über 80.000 Anträge zum Bildungs- und Teilhabepaket von den Kommunen positiv beschieden werden. Bischoff betonte: „Die Kommunalisierung der Hartz IV-Leistungen bietet die Chance, die Unterstützung für Arbeitssuchende besser auf die regionalen Erfordernisse zuzuschneiden und damit eine schnellere Vermittlung in Arbeit zu erreichen. Das Bildungs- und Teilhabepaket ist zudem eine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien sozial und kulturell in der Mitte der Gesellschaft zu halten. Mehr Bildungsangebote sind auch ein Türöffner, damit diese Kinder und Jugendliche möglichst ohne Probleme eine Ausbildung finden und späterhin einen Beruf ausüben können.“

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31.01.2012
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Feuerwehrmann zündelte in Farnstädt

Die Polizei konnte jetzt einen mutmaßlichen Brandstifter aus Farnstädt ermitteln. Mindestens sechs Brände soll der 23jährige, der mittlerweile in Leipzig wohnt, gelegt haben. So gingen über den Zeitraum von drei Jahren unter anderem Müllcontainer, ein leerstehendes Haus, ein Holzschuppen und Strohballen in Flammen auf

Feuerwehrmann zündelte in Farnstädt

Die Polizei konnte jetzt einen mutmaßlichen Brandstifter aus Farnstädt ermitteln. Mindestens sechs Brände soll der 23jährige, der mittlerweile in Leipzig wohnt, gelegt haben. So gingen über den Zeitraum von drei Jahren unter anderem Müllcontainer, ein leerstehendes Haus, ein Holzschuppen und Strohballen in Flammen auf.

Der Mann ist laut Polizeisprecher Ralf Karlstedt Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Farnstädt.

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31.01.2012
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In Halles City wird gejazzt

Pünktlich zum Auftakt des Musikfestivals „Women in Jazz“ locken die Geschäfte der halleschen Innenstadt am kommenden Samstag, dem 4. Februar, zum City-Jazz. „Wir wollen Leben in die Stadt bringen“, erklärte Kaufhof- und Citygemeinschafts-Chef Wolfgang Schmidt das Ansinnen

In Halles City wird gejazzt

Pünktlich zum Auftakt des Musikfestivals „Women in Jazz“ locken die Geschäfte der halleschen Innenstadt am kommenden Samstag, dem 4. Februar, zum City-Jazz. „Wir wollen Leben in die Stadt bringen“, erklärte Kaufhof- und Citygemeinschafts-Chef Wolfgang Schmidt das Ansinnen. Und im Vergleich zum Vorjahr konnte auch das Programm gesteigert werden, mehr Läden beteiligen sich. „City Jazz ist eine Tradition, die sich bewehrt hat“, sagt City-Manager Wolfgang Fleischer. Deshalb habe man auch keine Probleme gehabt, die Ladenbesitzer für eine Teilnahme zu begeistern. „An 21 Punkten in der Innenstadt wird Jazz-Musik zu erleben sein“, so Fleischer. „Ganz frisch zugesagt hat das Avecio am Alten Markt.“

Ab 11 Uhr gibt es Live-Musik bei freiem Eintritt, so spielt die Uni-Big-Band im Großen Saal des Maritim-Hotels. Die Big Bendix Band ist in der Edeka-Filiale am Hallmarkt zu erleben. Und bella basta kapella spielt beim Jazz-Brunch im Dinea-Restaurant im Kaufhof. Und dafür sind die Nachfragen groß, konnte Kaufhof-Chef Schmidt berichten. Bereits seit Wochen gebe es Anfragen von Kunden, ob es denn auch in diesem Jahr wieder ein Jazz-Brunch gebe. Zum großen Abschluss um 17 Uhr im Hauptbahnhof singt die Amerikanerin Angela Brown. Das komplette Programm gibt’s auf Seite 2. Umrahmt wird die Veranstaltung von einer Tombola, bei der Einkaufsgutscheine winken. Geplant sind auch kleine Konzerte auf der Straße und nicht nur in den Geschäften. „Das hängt aber vom Wetter ab“, erklärte Wolfgang Fleischer. Denn bei zweistelligen Minusgraden würden die Instrumente an den Lippen festkleben.

Das mittlerweile 7. „Women in Jazz“-Festival wartet ebenfalls mit einigen Neuheiten auf. So wird es vor dem Ratshof einen „Jazzpoint“ geben. Geöffnet hat er bis 11. Februar werktags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 18 Uhr. Hier gibt es Merchandising-Artikel rund um das Festival, außerdem eine Ticket-Tauschbörse. Und wer noch unentschlossen ist, welches Konzert er erleben möchte, kann sich im Info-Container vor dem Ratshof auch die Musik der Künstlerinnen anhören. Insgesamt 19 Veranstaltungen bietet Women in Jazz, es kommen Musikerinnen aus Brasilien, aus der Türkei und Israel, aus Schweden, den USA und natürlich aus Deutschland. So sind am Sonntag, den 5. Februar, Jorinde Jelen und Band sowie das Efrat Alony Trio im Objekt 5 zu erleben. Auf dem Programm stehen während des Festivals auch Auftritte vom Ayse Tütüncü Quarett, Olivia Trummer Quartett, der Jazz-Echo-Preisträgerin Lyambiko und Josefine Cronholm. Das Abschlusskonzert bestreitet Ida Sand aus Schweden. Highlight ist die Jazz-Loung in der Bar „Wonnemond und Sterne“. Auf diese Weise wolle man die Jazz-Atmosphäre der Künstler stärker in die Stadt tragen, sagt Veranstalter Ulf Herden. Vom 6. bis 11. Februar stehen hier Künstlerinnen ab 16 Uhr zu einem Plausch mit Musikfreunden bereit. Das komplette Festival-Programm lesen Sie später auf HalleForum.de.
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11-11.20 Uhr: Marktplatz: Eröffnung mit Big Bendix Band

11 Uhr: Jazz im Ratshof mit der Ausstellung „jazzchcange“

11-15 Uhr: Galerie Kaufhof: domi & the band + bella basta kapella beim Jazzbrunch

11.30-13.15 Uhr: Jazzführung mit Volkhard Brock (11.30 Uhr Ratshof, 11.45 Uhr Goldene Rose, 12.15 Peek & Cloppenburg, 12.45 Rolltreppe, 13.15 Uhr Saalesparkasse)

11.30-12.30 Uhr: Jazz am Eselsbrunnen mit Big Bendix Band

11.30-12.30 Uhr: Goldene Rose: Morning Jam mit Duo Mosik

11.30-13 Uhr: Rolltreppe: Olaf Koall & Golden Singers

11.30-12.30 Uhr: Peek&Cloppenburg: Odile Podolski Duo

12.30-13.30 Uhr: Edeka Hallmarkt: Big Bendix Band

12.30-14 Uhr: Wohncentrum Lührmann: bellacoustica

13-15 Uhr: Saalesparkasse Rathausstraße: Ulrike Scheller/Bert Morten Arnicke + Ausstellung

13.30-14.30 Uhr: Uhren&Schmuck Hallmarkt: Big Bendix Band

14-15.30 Uhr: Peek&Cloppenburg: Django Connection: Franziskus Sparsbrod&Roman Scholz

14.30-15.15 Uhr: Löwen-Apotheke Hallmarkt: Big Bendix Band

15.15-16 Uhr: Maritim: Uni-Big-Band

15.30-16 Uhr: Street Jazz Jam vom Markt zum Hauptbahnhof

16-17 Uhr: Hauptbahnhof: Stingspiration, Olaf Koall

17-18.30 Uhr: Hauptbahnhof: Angela Brown singt Bessie Smith

20-21.30 Uhr: Musikschule Allegro: FKP Fürstenhof

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31.01.2012
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Halle wieder im Land der Ideen

Auch in diesem Jahr waren Einrichtungen aus Halle (Saale) beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich. Am Dienstag wurden die Preisträger bekannt gegeben. Aus 2

Halle wieder im Land der Ideen

Auch in diesem Jahr waren Einrichtungen aus Halle (Saale) beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ erfolgreich. Am Dienstag wurden die Preisträger bekannt gegeben. Aus 2.000 Bewerbungen hat eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern die vielversprechendsten Zukunftsideen in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft ausgewählt. Sie werden sich ab 1. März präsentieren, jeden Tag ein Ort bundesweit.

In Halle geht es los am 5. Juli mit „nanospots – Das Nano-Kurzfilm-Festival“ von science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. Wissenschaftler animieren Bildfolgen aus dem Nanokosmos zu spannenden Kurzfilmen.

Am 13. Juli präsentiert sich der Kunst- und Projektraum „Kiosk am Reileck“ vom hr.fleischer e. V. Ein ehemaliger Kiosk wurde zum Ausstellungsraum für Kunst umgestaltet.

Am 25. September ist KORINA – Koordinationsstelle Invasive Neophyten in Schutzgebieten Sachsen-Anhalts „Ausgewählter Ort“. Das Unabhängige Institut für Umweltfragen e. V. Halle (UfU) beschäftigt sich in seiner Koordinationsstelle mit den Auswirkungen fremder Pflanzenarten auf bestehende Ökosysteme.

Am 23. Oktober schließlich wird sich das Projekt „Innovative Visualisierungsverfahren in der 3DGeologie“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vorstellen. Die hallesche Uni realisiert innovative rechnerunabhängige Darstellungsformen für geologische 3D-Modelle Wissenschaft.

Im vergangenen Jahr war Halle bereit mit dem Internationalen Musikfestival “Women in Jazz”, dem Spitzensportlermodell des bildungszentrum energie (bze) sowie der Firme “Protein2Plastix” beim Wettbewerb dabei.

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31.01.2012
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Triumph im Landesmuseum

Zu einem ganz besonderen Programm lädt am kommenden Freitag das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ein. Denn am 3. Februar 2012 um 20 Uhr wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Museum exklusiv" zur Landesausstellung "Pompeji – Nola – Herculaneum

Triumph im Landesmuseum

Zu einem ganz besonderen Programm lädt am kommenden Freitag das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ein. Denn am 3. Februar 2012 um 20 Uhr wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Museum exklusiv" zur Landesausstellung "Pompeji – Nola – Herculaneum. Katastrophen am Vesuv" das einzige szenische Oratorium von Georg Friedrich Händel "Il trionfo del Tempo e del Disinganno" (Der Triumph der Zeit) aufgeführt.

Das Stück ist eine Koproduktion des Institutes für Musik und des neu gegründeten Barock-Ensemble collegium musicum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und findet einmalig an diesem Tag im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle statt.

Die tragenden Rollen spielen Mi Jeong Hong (Bellezza / Schönheit), Julia Preußer (Piacere / Vergnügen), Lena Traupe / Olivia Saragossa (Disinganno / Erkenntnis) sowie Thomas Fröb (Tempo / Zeit). Die musikalische Leitung hat Matthias Erben.

Karten können nur im Vorverkauf an der Museumskasse des Landesmuseums für Vorgeschichte zum Preis von 15 Euro erwerben werden.

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31.01.2012
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Raub am Schülershof

Am Schülershof in der halleschen Innenstadt ist am Montagabend gegen 19 Uhr ein Jugendlicher beraubt worden. Drei junge Männer hatten den 18jährigen bedroht. Anschließend wurde er geschlagen, Geld und Handy wurden ihm abgenommen

Raub am Schülershof

Am Schülershof in der halleschen Innenstadt ist am Montagabend gegen 19 Uhr ein Jugendlicher beraubt worden. Drei junge Männer hatten den 18jährigen bedroht. Anschließend wurde er geschlagen, Geld und Handy wurden ihm abgenommen.

Die alarmierte Polizei konnte einen 17jährigen in Tatortnähe festnehmen. Bei ihm wurde auch das Diebesgut gefunden.
[map=Schülershof]

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31.01.2012
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Neue Sozialarbeiterin für den Elisabeth-Tisch

Für 1,20 Euro bekommen Bedürftige beim Elisabeth-Tisch in der Mauerstraße in Halle (Saale) ein warmes Mittagessen. Jeden Tag kochen die Schwestern von der hl. Elisabeth mit der Unterstützung ehrenamtlicher Mitstreiter warme Mahlzeiten

Neue Sozialarbeiterin für den Elisabeth-Tisch

Für 1,20 Euro bekommen Bedürftige beim Elisabeth-Tisch in der Mauerstraße in Halle (Saale) ein warmes Mittagessen. Jeden Tag kochen die Schwestern von der hl. Elisabeth mit der Unterstützung ehrenamtlicher Mitstreiter warme Mahlzeiten.

An zwei Tagen in der Woche ist zu dieser Zeit eine Sozialarbeiterin vor Ort. Neue Ansprechpartnerin für die Bedürftigen ist ab sofort Dekanatssozialarbeiterin Uta Werzneck. Sie wurde am Dienstag offiziell als neue Ansprechpartnerin vorgestellt. Ihre Arbeit ist eine Hilfe vor Ort, die eventuelle Schwellen- und Berührungsängste umgeht und so eine direkte Hilfe für Menschen in Not darstellt. Insbesondere in der kalten Jahreszeit sollte Menschen gedacht und geholfen werden, die auf der Schattenseite des Lebens stehen.

Geöffnet ist der Elisabethtisch neben dem Elisabeth-Krankenhaus täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr. Rund 60 Essen am Tag werden ausgereicht.

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31.01.2012
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Mercedes in Garage ausgebrannt

Zu einem brennenden Mercedes wurde die Feuerwehr am Dienstagnachmittag in den Stadtteil Frohe Zukunft gerufen. In der Klopstockstraße stand das Auto gegen 16 Uhr in einer Garage in Flammen. Nach einer Viertelstunde war der Brand gelöscht

Mercedes in Garage ausgebrannt

Zu einem brennenden Mercedes wurde die Feuerwehr am Dienstagnachmittag in den Stadtteil Frohe Zukunft gerufen. In der Klopstockstraße stand das Auto gegen 16 Uhr in einer Garage in Flammen. Nach einer Viertelstunde war der Brand gelöscht. Die Ursache ist noch unklar. Der Garagenbesitzer, der zuvor selbst löschen wollte, wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 16 Kameraden zum Einsatz.
[map=Klopstockstraße]

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31.01.2012
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Küchenbrand in Neustadt

Bei einem Küchenbrand in Halle-Neustadt sind am Montagnachmittag vier Personen verletzt worden. Sie kamen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden, zwei Jugendliche im Alter von 12 und 17 Jahren kamen ins Krankenhaus. 15

Küchenbrand in Neustadt

Bei einem Küchenbrand in Halle-Neustadt sind am Montagnachmittag vier Personen verletzt worden. Sie kamen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ärztlich behandelt werden, zwei Jugendliche im Alter von 12 und 17 Jahren kamen ins Krankenhaus.

15.47 Uhr war die Feuerwehr zu dem Brand in der Neustädter Unstrutstraße gerufen werden. Die Bewohner hatten aber schon selbst gelöscht, so dass die Feuerwehr nur noch das Haus belüften musste.

Mit 17 Kameraden und 5 Fahrzeugen kam die Feuerwehr zum Einsatz.
[map=Unstrutstraße]

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31.01.2012
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Unfall an der Feuerwache

31. 01. 12; 06

Unfall an der Feuerwache

31.01.12; 06.55 Uhr; Halle, An der Magistrale / An der Feuerwache
Ein Ford Transit und ein Transporter Citroen Jumper befuhren die Magistrale in Richtung Riebeckplatz. Der Ford begann bei Grün nach rechts in die Straße an der Feuerwache abzubiegen. Da Fußgänger diese Straße querten, musste er halten. Der Transporter fuhr gegen das linke Heckteil des Fords. Eine Insassin (17) des Transit wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

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31.01.2012
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Uniklinik-Kita wird Haus der kleinen Forscher

Frühkindliche Bildung wird immer wichtiger. Beim „Haus der kleinen Forscher“ können die Kinder forschen, experimentieren, ausprobieren. Nun erhält auch der Betriebskindergarten „medikids“ des Universitätsklinikums Halle (Saale) von der Industrie- und Handelskammer ebenfalls die Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“

Uniklinik-Kita wird Haus der kleinen Forscher

Frühkindliche Bildung wird immer wichtiger. Beim „Haus der kleinen Forscher“ können die Kinder forschen, experimentieren, ausprobieren. Nun erhält auch der Betriebskindergarten „medikids“ des Universitätsklinikums Halle (Saale) von der Industrie- und Handelskammer ebenfalls die Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“. Ziel der bundesweiten Initiative ist es, das Interesse und die Neugierde von drei- bis sechsjährigen Mädchen und Jungen an Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Beim Experimentieren werden auf spielerische Weise Sprach- und Lernfähigkeit der kleinen Forscher entwickelt.

Kinder sind neugierig und wollen ihre Welt um sich herum verstehen: Wie kann man kleben ohne Klebstoff? Kann Wasser bergauf laufen? Woher kommen die Farben im Regenbogen? Durch das gemeinsame Entdecken naturwissenschaftlicher Phänomene und Zusammenhänge stillen die Erzieherinnen nicht nur die Neugier, sondern fördern weitere Kompetenzen der Kinder. Sie ermöglichen Beobachtungen, regen die Kinder zu neuen Fragen an, zeigen denkbare Wege zu Antworten auf, machen Zusammenhänge sichtbar und geben den Kindern so die Möglichkeit, Lernkompetenz aufzubauen. Experimentieren mit allen Sinnen weckt die Sprechlust bei den Kindern und fördert so die Sprachkompetenz. Mädchen und Jungen experimentieren gemeinsam in kleinen Gruppen und steigern ihre Sozialkompetenz. Der Umgang mit den Experimentiermaterialien (z.B. Pipetten) fördert die Feinmotorik der Kinder. Durch positive Erlebnisse gewinnen die Kinder an Selbstvertrauen. Erzieherinnen des Betriebskindergartens haben sich in Workshops weiterbilden lassen und bringen ihre Erkenntnisse in die alltägliche Arbeit mit den Kindern ein.

Die IHK vermittelt unter anderem den Kontakt zur Initiative, organisiert die Workshops und prüft die Unterlagen für die Auszeichnung der Kindergärten. Über 1.000 Teilnehmer besuchten dabei Workshops zu Themen wie Wasser, Luft oder Sprudelgas. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gründete sich auf gemeinsame Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, von McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Die bundesweite Ausbreitung ihrer Angebote wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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31.01.2012
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Umweltzone: noch keine Entscheidung über Kontrollen

Kritik musste sich die Stadt Halle (Saale) gefallen lassen, weil sie das Einfahrverbot in die Umweltzone nicht kontrollierte. Bislang hat lediglich die Polizei sporadisch Autofahrer ohne Plakette abgestraft. Doch ob Halle nun selbst kontrolliert, darüber ist auch an diesem Dienstag keine Entscheidung gefällt worden, wie Innendezernent Bernd Wiegand auf Nachfrage von HalleForum

Umweltzone: noch keine Entscheidung über Kontrollen

Kritik musste sich die Stadt Halle (Saale) gefallen lassen, weil sie das Einfahrverbot in die Umweltzone nicht kontrollierte. Bislang hat lediglich die Polizei sporadisch Autofahrer ohne Plakette abgestraft. Doch ob Halle nun selbst kontrolliert, darüber ist auch an diesem Dienstag keine Entscheidung gefällt worden, wie Innendezernent Bernd Wiegand auf Nachfrage von HalleForum.de sagte. Ursprünglich stand das Thema auf der Tagesordnung. “Bei der Oberbürgermeisterin und ihrem Stellvertreter liegen alle Unterlagen”, so Wiegand. Jedoch habe Geier keine alleinige Entscheidung treffen wollen und will laut Wiegand erst die Rückkehr von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados aus dem Urlaub abwarten.

Wiegand selbst empfiehlt, wie Kontrollen durchzuführen. Demnach sollen die Politessen im Rahmen ihrer allgemeinen Tätigkeit auch beim ruhenden Verkehr auf die Plakettenpflicht achten. Zusätzliche Mitarbeiter sollen nicht eingestellt werden. Während das Rechtsamt laut Wiegand der Auffassung sei, die Stadt sei für Kontrollen nicht zuständig, sieht Wiegand dies anders. Die Zuständigkeit zur Überwachung ergebe sich aus dem Gesetz, welches im übertragenen Wirkungskreis anzuwenden sei.

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31.01.2012
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Nach Brandanschlag: Politiker-Besuch bei Polizei

Eine Woche nach dem Brandanschlag auf einen Streifenwagen in Halle-Neustadt haben der stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rüdiger Erben sowie der hallesche Abgeordnete Thomas Felke den Polizeibeamten des Revierkommissariats in Halle-Neustadt einen Besuch abgestattet. Erben und Felke verurteilten die jüngsten Straftaten gegen die Polizei in Halle-Neustadt. Auch wenn nicht klar sei, wer die Täter sind und egal, welchem Milieu sie zuzuordnen seien, eine Rechtfertigung für die Taten gebe es nicht, so die Parlamentarier

Nach Brandanschlag: Politiker-Besuch bei Polizei

Eine Woche nach dem Brandanschlag auf einen Streifenwagen in Halle-Neustadt haben der stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rüdiger Erben sowie der hallesche Abgeordnete Thomas Felke den Polizeibeamten des Revierkommissariats in Halle-Neustadt einen Besuch abgestattet.

Erben und Felke verurteilten die jüngsten Straftaten gegen die Polizei in Halle-Neustadt. Auch wenn nicht klar sei, wer die Täter sind und egal, welchem Milieu sie zuzuordnen seien, eine Rechtfertigung für die Taten gebe es nicht, so die Parlamentarier. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen ließen sich politische Motive des Anschlag nicht bestätigen, aber eben auch nicht ausschließen. Deshalb betonten Erben und Felke, dass Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein dürfe.

Rüdiger Erben kritisierte die Gleichgültigkeit, mit der dieser Vorfall in der Gesellschaft wahrgenommen werde, und erklärte: „Die Anschläge auf Polizistinnen und Polizisten und auf Einrichtungen der Polizei häufen sich. Zwar wurden bei den Brandanschlägen in Dessau-Roßlau, Magdeburg und Halle-Neustadt keine Menschen verletzt, aber der Schritt zur Gefährdung von Leib und Leben ist nicht weit. Das sind nicht nur Anschläge auf die Polizei sondern das sind Angriffe auf uns alle. Deshalb haben die Beamten unsere Solidarität verdient, die Solidarität der Menschen in unserem Land und die unbedingte Unterstützung der Politik.“

Thomas Felke ergänzte: „Die Beamten haben eine schwierige Aufgabe zu erledigen und sie meistern diese hervorragend. Ich verstehe. dass die Angriffe die Polizisten auch persönlich beschäftigen und bin überzeugt, dass die Ermittler alles daran setzen werde, der Täter habhaft zu werden.“

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31.01.2012
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Erneut Blindgänger an ICE-Trasse

Derzeit wird durch die Saale-Elster-Aue bei Halle die neue ICE-Trasse gebaut. Am Dienstag zeigte sich nun zum dritten Mal die gefährliche Nähe zu den Buna-Werken. Die waren im 2

Erneut Blindgänger an ICE-Trasse

Derzeit wird durch die Saale-Elster-Aue bei Halle die neue ICE-Trasse gebaut. Am Dienstag zeigte sich nun zum dritten Mal die gefährliche Nähe zu den Buna-Werken. Die waren im 2. Weltkrieg eines der Angriffsziele und noch immer schlummern unzählige Blindgänger im Boden.

Am Dienstag entdeckten Bauarbeiter zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen eine Bombe. Der 125 Kilo-Sprengkörper hatte glücklicherweise keinen Zünder mehr und konnte problemlos abtransportiert werden.

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31.01.2012
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Verwaltung informierte über Großbaustelle Halle-Ost

Am 10. Februar rücken die Bagger im halleschen Osten weiter voran. Dann startet die Sanierung der Grenzstraße, Reideburger Straße, Verlängerten Apoldaer Straße und Am Klärwerk, ab September ist auch noch die Sanierung der Fiete-Schulz-Straße vorgesehen

Verwaltung informierte über Großbaustelle Halle-Ost

Am 10. Februar rücken die Bagger im halleschen Osten weiter voran. Dann startet die Sanierung der Grenzstraße, Reideburger Straße, Verlängerten Apoldaer Straße und Am Klärwerk, ab September ist auch noch die Sanierung der Fiete-Schulz-Straße vorgesehen. Am Dienstagabend informierte die Stadtverwaltung nun die betroffenen Anlieger in einem Bürgerforum im Stadthaus über das neue Großbauprojekt, das bis zum März 2013 dauern wird.

Insgesamt 18,3 Millionen Euro werden investiert, dabei kann die Stadt auf eine so genannte GA-Förderung von 90 Prozent verweisen. 10 Prozent Eigenanteil muss die Stadtkasse tragen. Straßenausbaugebühren rollen zwar auf die Anlieger zu, jedoch im überschaubaren Maße. Denn für den Straßenbau selbst sind die Anliegergebühren durch die Fördermittel mit abgedeckt. Doch für Nebenanlagen können zum Teil Ausbaubeiträge fällig werden.

Möglich werden die Arbeiten und die große Förderung dadurch, dass mehr als 100 Jahre alte Wasser- und Abwasserleitungen ausgetauscht werden. “Das Abwassernetz entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen”, so Projektsteuerer Dieter Beele. Die Kapazitäten seien zu gering. Durch den Ausbau könne man nun überall 6.50 bis 7.00m breite Fahrbahnen garantieren. Daneben werde es mindestens auf einer Seite einen den Regelwerken entsprechenden Gehweg geben. Auch Parkflächen werden hier und da entstehen, so Beele.

Weil zeitgleich an den für das Gewerbegebiet wichtigen Straßen gebaut wird, mussten sich die Planer ein komplexes Umleitungssystem ausdenken. Sämtliche Straßen, bis auf die Sackgassen, werden zu Einbahnstraßen. Für das ausgetüftelte System zeigt sich Verkehrsplaner Gerd Vater von der VSC Verkehrs-System Consult Halle GmbH verantwortlich. Hauptsächlich werden die Einbahnstraßen im Uhrzeigersinn angeordnet. Während der Baumaßnahmen sollen alle Ziele erreichbar sein, sagte Vater. Dies sei auch eine Anforderung der Rettungsdienste gewesen. Allerdings werden sich die Bauzustände fast wöchentlich ändern und damit neue Verkehrsführungen mit sich bringen. “Da wird von den Autofahrern eine ungeheure Aufmerksamkeit gefordert”, erklärte der Verkehrsplaner. Schweißperlen treibt ihm aber die Unvernunft so mancher Autofahrer auf die Stirn. Denn schlechte Erfahrungen mit der Verkehrsbeschilderung habe man schon in der Delitzscher Straße gemacht. Hier seien von vielen Verkehrsteilnehmern Schilder einfach ignoriert worden. Das Ergebnis: Laster steckten im Wohngebiet Spargelweg fest. Auch im neuen Baufeld rechnet Vater damit, dass Autofahrer Einbahnstraßenschilder ignorieren. Seine wichtigste Aufforderung deshalb: in der Baustelle das Navi aus.

Einen Streit gab es in der Bürgerversammlung um die Straßenausbaubeiträge. Zu Wort hat sich Evelyn Walter aus der Delitzscher Straße gemeldet. Sie muss dort kräftig in die Tasche greifen und kritisierte, dass für die Arbeiten im Gewerbegebiet so gut wie keine Ausbaubeiträge fällig werden. Nach Angaben von Baudezernent Uwe Stäglin liege dies insbesondere an den unterschiedlichen Förderprogrammen.

Aufgenommen wurden von der Stadtverwaltung Vorschläge, in der Fritz-Hoffmann-Straße an der Schule einen Fußgängerüberweg einzurichten, weil dort durch die Baustelle im Gewerbegebiet mit mehr Verkehr gerechnet werden muss. Mit den Gewerbetreibenden will die Stadt in Kontakt kommen, um über ein Hinweissystem zu beraten. Während der Umleitungsphase soll damit auf die neue Route zu wichtigen Betrieben hingewiesen werden. Ampel sind während der Baumaßnahmen nicht vorgesehen, wenn höchstens im sporadischen Einsatz. Doch nach Abschluss wird die Kreuzung Grenzstraße / Reideburger Straße künftig von Lichtsignalanlagen geregelt.

Mehrere Bürger meldeten sich wegen der Baumfällung in der Otto-Stomps-Straße und den geplanten Fällungen in der Fiete-Schulze-Straße zu Wort. Insbesondere Bauingenieur Detlev Steinkampf fand harte Worte. Er sprach von einem “Gefälligkeitsgutachten”, welches die Stadt habe erstellen lassen, um die Bäume zu fällen. Er zweifele die Kompetenz des Umweltamtes an, zumal die wie auch das Planungsbüro ein und der selben Person unterstehe – Baudezernent Stäglin. Das Gutachten, so Steinkampf, sei falsch und inhaltlich nicht haltbar. “Es ist dilettantisch verfasst.” Angeblich seien die Bäume, so zumindest das Gutachten, in ihrer Standfestigkeit geschädigt. Dabei hätten diese die heftigen Stürme vom September überstanden. Der Stadt warf Steinkampf vor, hier bewusst eine Verschlechterung der Wohnqualität in Kauf zu nehmen, damit die Menschen hier wegziehen. Steinkampf zog auch die Verbindung zum Bebauungsplan, der aufgestellt werden soll und explizit Gewerbegebiete ausweisen soll. Offenbar solle auf diese Weise Platz für Industrieansiedlungen geschaffen werden. Eine weitere Frau erklärte, die gefällten Bäume in der Otto-Stomps-Straße seien sichtbar gesundgewesen, die Wurzeln hätten tief in die Erde gereicht. “Man sieht nicht immer gleich an den Schnittflächen die Krankheit eines Baumes an”, meinte Baudezernent Uwe Stäglin. Während für die Otto-Stomps-Straße und die Sommerlinden so gut wie alle Messen gesungen sind – die meisten Bäume sind ja schon gefällt – gibt es noch etwas Hoffnung für die Bäume in der Fiete-Schulze-Straße. Denn hier gibt es noch keine Fällgenehmigung. Derzeit wird ein 100seitiges Gutachten ausgewertet. Es sei erst am Dienstag in der Stadtverwaltung eingetroffen und beschäftigt sich mit den 98 Bäumen in der Fiete-Schulze- und der Otto-Stomps-Straße.

Aber es wird nicht nur gefällt, sondern auch neu gepflanzt. Insgesamt 500 Jungbäume sollen ihren Platz finden. So erhält die nördliche Grenzstraße erstmals Straßenbäume. Nach Angaben von Herrn Wagner vom städtischen Tiefbauamt bekomme jeder Baum eine 6 Kubikmeter große Pflanzfläche, der Boden Drumherum werde zudem aufgelockert, um den Wurzelwuchs zu fördern. Während schon klar ist, dass es in der Otto-Stomps-Straße wieder Linden werden, ist für alle übrigen Bäume noch keine Entscheidung über die Sorte gefallen.

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31.01.2012
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