DLRG Rettungssportler von Bundespräsident mit Silbernen Lorbeerblatt geehrt

DLRG Rettungssportler von Bundespräsident mit Silbernen Lorbeerblatt geehrt
Foto: Denis Foemer, DLRG
von 14. September 2022 0 Kommentare

Zehn Rettungssportler der DLRG sind in Berlin im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet worden. Die Sportler nahmen im Juli an den World Games – den Weltspielen der nichtolympischen Sportarten – in Birmingham (USA) teil, wo sie zusammen mit 4 weiteren DLRG-Teamkameraden insgesamt 14 Medaillen gewannen.

 

Die zehn ausgezeichneten DLRG-Athleten konnten jeweils wenigstens eine Goldmedaille bei den World Games erringen. Mit dabei waren auch 4 Sportler der DLRG Halle-Saalekreis: Undine Lauerwald, Fabian Thorwesten, Fabian Ende und Joshua Perling.

Die erst 19-jährige Nina Holt, die bei den World Games die meisten Erfolge des DLRG-Teams erzielte, freute sich über die Ehrung: “Ich bin sehr stolz auf meine Ergebnisse. Besser hätte es nicht laufen können”. Insgesamt viermal Gold und einmal Bronze reckte sie am Ende der Wettkämpfe in die Höhe. Obendrein schwamm sie im Team über 4×50 Meter Retten mit Gurtretter neuen Weltrekord und unterbot den eigenen deutschen Rekord über 200 Meter Hindernisschwimmen um gleich fünf Sekunden. “Wir sind unglaublich stolz auf unsere Rettungssportlerinnen und Rettungssportler, die nun mit der höchsten Auszeichnung im deutschen Sport geehrt werden. Das ist eine enorme Wertschätzung für ihre Leistungen und auch für den Rettungssport insgesamt”, ergänzt DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland. Traditionell wird sie inzwischen auch Siegern bei den World Games verliehen. Im Jahr 1950 stiftete Bundespräsident Theodor Heuss das Silberne Lorbeerblatt. Seither verleiht der jeweils amtierende Bundespräsident die Auszeichnung an verdiente Sportlerinnen und Sportler.

 

Über die World Games 2022

Bei den alle vier Jahre stattfindenden World Games traten dieses Jahr in Birmingham rund 3.600 Athleten in 34 nichtolympischen Sportarten an. Der Rettungssport zählt im Programm zu den Trendsportarten. An den Wettkämpfen im Rettungsschwimmen nahmen über 100 Sportlerinnen und Sportler (darunter 14 von der DLRG) aus neun Nationen teil. Team Deutschland führte nach Abschluss der Wettbewerbe den Medaillenspiegel an. Neun der insgesamt 24 Goldmedaillen gingen auf das Konto der Rettungsschwimmer.

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