Hausbau – Preisentwicklung für Halle und Umland

Hausbau – Preisentwicklung für Halle und Umland
von 6. April 2022 0 Kommentare

Bereits 2021 sind die Baupreise so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Auch im Jahr 2022 wird sich diese Entwicklung weiter fortsetzen. Die Ursache bilden nicht nur niedrige Zinsen und eine hohe Nachfrage. Auch der Baustoffmangel trägt dazu erheblich bei. So mussten Bauherren 2021 mit ungefähr sechs Prozent höheren Kosten für ihren Hausbau rechnen – für 2022 werden es voraussichtlich noch einmal vier Prozent Mehrkosten sein. Eine Veränderung dieser Situation ist nicht in Sicht.

Was bedeutet das für den Hausbau in Halle und Umgebung? Wie werden sich die Preise womöglich noch entwickeln? Diesem Thema widmen wir uns in diesem Artikel ausführlich.

Weshalb steht die Baubranche so unter Druck?

Zu dieser Frage gibt es eine einfache Antwort: Alles wird teurer und die Nachfrage erhöht sich dennoch immer mehr. Da immer mehr Wohnraum benötigt wird, sollen laut der Bundesregierung nun jedes Jahr 400.000 Wohnungen gebaut werden. Die Knappheit der Baustoffe, welche zudem auch noch deutlich teurer wurden, trägt zu steigenden Baukosten genauso bei wie zunehmende Nachhaltigkeits- und Klimaschutzanforderungen. Aber auch der Fachkräftemangel verursacht immer wieder Produktionsverzögerungen. Diese Umstände können in ganz Deutschland festgestellt werden – nicht nur in Halle (Saale).

Wie wirkt sich das auf Hausbauer aus?

Wer in den vergangenen Jahren ein Haus bauen wollte, spürte die oben genannten Probleme besonders im Geldbeutel. Selbstverständlich mussten Bauunternehmen viele Kosten auf die Bauherren umlegen – schließlich gab es auch Lohnerhöhungen, die finanziert werden müssen. Die Problematik mit den steigenden Preisen der Baumaterialien kommt schließlich noch obendrauf.

In diesem Zuge stiegen nicht nur die Preise von Einfamilienhäusern –auch Mehrfamilienhäuser zu bauen wird deutlich teurer. So sind neben Bauherren von Häusern sowohl Anleger und werdende Vermieter als auch die späteren Mieter von Wohnungen von den Preiserhöhungen massiv betroffen.

Wie unterscheiden sich die Baupreise in Deutschland?

Je nach Bundesland ist in Deutschland bekanntermaßen mit unterschiedlichen Baupreisen zu rechnen. Während in Bayern zum Beispiel für einen Neubau mit durchschnittlich 3.350 Euro pro Quadratmeter die höchsten Kosten anfallen, liegen die Baupreise in Sachsen-Anhalt bei etwa 2.600 Euro pro Quadratmeter. Auf dem Land kann natürlich mit geringeren Kosten gerechnet werden als in Städten. Miteinbezogen werden bei diesen Angaben sowohl die Materialkosten als auch die Arbeitsleistung, wobei selbstverständlich auch die Ausstattung und die Größe des Hauses immer eine maßgebliche Rolle bei der Gestaltung der Preise spielen.

Wie wird sich die Situation zukünftig entwickeln?

Prognosen zufolge werden Bauherren auch in den nächsten Jahren mit steigenden Preisen rechnen müssen. Demzufolge kann auch nicht dazu geraten, mit dem Hausbau noch zu warten, denn voraussichtlich muss dann noch tiefer in die Taschen gegriffen werden. Ob sich die Lage langfristig erholen wird, steht tatsächlich in den Sternen.

 

Fazit

Deutschlandweit, auch in Sachsen-Anhalt, werden Hausbauer weiterhin mit steigenden Kosten rechnen müssen. Mittlerweile spielt es kaum noch eine Rolle, ob es ein Massiv- oder ein Fertighaus sein soll, denn die Materialknappheit wird in beiden Fällen, zusätzlich zu anderen Faktoren, für einen Kostenanstieg sorgen.

 

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