Neues Logistikzentrum in Großkugel

Neues Logistikzentrum in Großkugel
von 15. September 2022 1 comment

Online-Händler aus Halle erweitert seine Kapazitäten.

Heute wurde in Großkugel, in der Eschenallee 1, ein neues Logistikzentrum des Online-Händlers “Relaxdays” offiziell in Betrieb genommen. Das Unternehmen wurde vor 16 Jahren in Halle (Saale) von zwei jungen Enthusiasten gegründet. Martin Menz, einer der Mitgründer, führt das Unternehmen seit dieser Zeit und hat es mit stetig steigenden Umsatzzahlen zu dem Online-Versandunternehmen entwickelt, das es heute darstellt. Mittlerweile ist das neue Logistikzentrum das vierte und hat eine Gesamtfläche von 86.000 m². Die noch im Bau befindlichen Hallen mit mehren Sektionen wird einmal tausende Produkte aufnehmen und werden von dort an die Kunden ausgeliefert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 soll das Versandzentrum 100%ig laufen. Bis zu 300 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Bis dahin ist noch einiges zu tun. In den riesigen Hallen sind schon die Hochregallager und sonstigen Arbeitsbereiche gut zu erkennen. Geschäftsführer Martin Menz ist zuversichtlich, auch wenn die Investitionen in den neuen Standort im zweistelligen Millionenbereich liegen und wieder erwirtschaftet werden müssen.
www.relaxdays.de

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  1. Diven Denken
    #1 Diven Denken 16 September, 2022, 00:10

    Was wollen die denn nur mit diesen riesigen Hallen?

    Mit den wenigen LKW-Anlieferungen pro Woche bräuchten sie Jahre, diese monströsen Hallen zu füllen, und auch nur dann, wenn keine Ware mehr raus gehen würde.

    Solche Onlinehändler müssen ja Mörder-Aufschläge auf ihre Waren haben, um solche Überkapazitäten auch finanzieren zu können.

    Ob solche Margen aber noch realisierbar sind, wenn die Kunden im nächsten Winter die Bambus-Artikel aus den Wärmehallen bestellen müssen, bezweifle ich sehr.

    Auch die Heizkosten für die fast leeren Hallen plus die drei weiteren Standorte werden bei den aktuellen Energiekosten nicht unerheblich sein.

    Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen solcher Startups eigentlich vor sich geht. Die armen Investoren müssen den Unsinn bezahlen, während die Manager, die das zu verantworten haben, mit einem goldenen Händedruck verabschiedet werden.

    Schöne neue Welt.

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