Menschenrechte kennen keine Grenzen

von 27. Januar 2016

Mit einer symbolischen Aktion auf dem Universitätsplatz möchte die Menschenrechtsorganisation bewusst machen, dass Grenzen und Vorurteile als Erstes im Kopf beginnen und überwunden werden können.

Wann:

Samstag, 30. Januar 2016, 19:00 Uhr

Wo:

Universitätsplatz, 06108 Halle

Was:

Amnesty-Mitglieder springen über einen symbolischen Grenzzaun aus Stacheldraht. Am Rande der Aktion stehen Amnesty-ReferentInnen und Vorstandsmitglieder gern für Interviews zur Verfügung.

Die Aktion steht symbolisch für die Überwindung von Abgrenzung hin zu einer offenen und gerechten Welt – durch Abbau der Mauern im Kopf und zwischen Menschen. Amnesty InternationaI bezeichnet das neue Gesetzesvorhaben des Asylpaketes II der Bundesregierung als alarmierend und sieht grundlegende Prinzipien des Menschenrechtes auf Asyl in Gefahr. In einer aktuellen Petition werden konkrete Forderungen direkt an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gestellt, um physische und psychische Grenzen zu überwinden. Deutschland ist international verpflichtet, traumatisierten Geflüchteten Schutz und die nötige medizinische sowie psychologische Behandlung zu gewähren.

Im Frühjahr startet zudem die weltweite Amnesty-Kampagne zu „Hate Crimes“, d.h. Verbrechen, die aufgrund von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie u.a. begangen wurden. Im vergangenen Jahr betrieb Amnesty auch in Sachsen-Anhalt Research für diese Kampagne.

Weiterführende Informationen zum Vorstand:
www.amnesty.de/der-ehrenamtliche-vorstand
Weiterführende Informationen zur Petition:
www.amnesty.de/sos-europa-erst-menschen-dann-grenzen-schuetzen