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Heute verkaufsoffener Sonntag in Halle (Saale)

Schnell noch winterfeste Kleidung kaufen? Oder möglicherweise schon die ersten Weihnachtsgeschenke? Zum Lichterfest an diesem Wochenende laden die Geschäfte in der Innenstadt von Halle (Saale) zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Am 31. Oktober, dem Reformationstag, haben die Läden rund um den Marktplatz bis hinauf zum Hauptbahnhof von 13 bis 18 Uhr geöffnet

Heute verkaufsoffener Sonntag in Halle (Saale)

Schnell noch winterfeste Kleidung kaufen? Oder möglicherweise schon die ersten Weihnachtsgeschenke?

Zum Lichterfest an diesem Wochenende laden die Geschäfte in der Innenstadt von Halle (Saale) zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Am 31. Oktober, dem Reformationstag, haben die Läden rund um den Marktplatz bis hinauf zum Hauptbahnhof von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Seinen Abschluss findet das Lichterfest am Sonntagabend um 19 Uhr mit einem Feuerwerk auf der Westseite des Marktplatzes.

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31.10.2010
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Rammstein zum Lichterfest-Abschluss

[fotostrecke=111] So ein Feuerwerk, das gehört in Halle (Saale) ja offenbar zur Tradition. Fast jedes Fest – egal ob großes Stadtfest oder die kleine Sause beim Verein – endet mit einer Knallerei. Dass es auch zum Lichterfest, der Name sagt es ja schon aus, ein Lichtermeer am Himmel gibt versteht sich von selbst

Rammstein zum Lichterfest-Abschluss

[fotostrecke=111]

So ein Feuerwerk, das gehört in Halle (Saale) ja offenbar zur Tradition. Fast jedes Fest – egal ob großes Stadtfest oder die kleine Sause beim Verein – endet mit einer Knallerei. Dass es auch zum Lichterfest, der Name sagt es ja schon aus, ein Lichtermeer am Himmel gibt versteht sich von selbst. Für knapp 2000 Euro hat die Citygemeinschaft ein knapp zehnminütiges Feuerwerk organisiert.

Schon eine halbe Stunde vorher standen die Hallenser in Massen auf dem Markt, für die Straßenbahn war kaum mehr ein Durchkommen. Natürlich muss in Halle so ein Feuerwerk traditionell mit Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik beginnen. Doch danach wagten sich die Veranstalter tatsächlich, das Lichterspiel mit Musik von Rammstein zu untermalen. Natürlich nur aus der Konserve. Ein aus der benachbarten Messestadt angerückter Gast meinte prompt: “Geil. Bei uns in Leipzig würden die sich das nicht trauen.”

“Wir haben das Feuerwerk unter das Motto Halloween gestellt”, so Mitorganisator Wolfgang Fleischer. Er hatte in diesem Jahr durchsetzen können, dass zum Feuerwerk die Lichter auf der Westseite des Marktes für 10 Minuten ausgingen. “Drei Genehmigungen brauchte ich dafür – von der Kirche, der HAVAG und der Stadt. Und da ist die Genehmigung fürs Feuerwerk noch nicht dabei.”

Nach all den Jahren – zum 6. Mal fand das Lichterfest statt – ist nun auch schon bekannt, dass sich viele Zuschauer das Feuerwerk angucken wollen. Und in all den Jahren gibt es auch immer wieder Fragen, ob man denn nicht für die zehn Minuten kurz den Straßenbahnverkehr auf dem Markt unterbrechen kann. “Wir hatten Dispatcher der HAVAG vor Ort. Wenn es gefährlich geworden wäre, hätten wir kurz unterbrochen”, meint Fleischer. Doch offenbar haben sich die Hallenser mit den wenige Zentimeter an ihnen vorbeirauschenden und oft klingelnden Straßenbahnen gewöhnt. Einzig unglücklich war die Tatsache, dass die Straßenbahnen an den ohnehin schon vollen Haltestellen weitere Fahrgäste ausstiegen ließen – was das Drängeln und Schubsen auf den Bahnsteigen noch verstärkte. Eine Änderung der Organisation scheint hier angebracht, um nicht eines Tages doch mit einem Unglück konfrontiert zu sein.

Um 19.10 Uhr war dann alles vorbei. Die Lichterfee Kassandra I. gab ihren Lichterstab ab. Die Händler bauten ihre Schürzen-, Socken- und Schmuckstände ab, die Bratwurstbuden und Getränkestände hatten noch etwas länger offen. Und nun bleibt die Frage, ob das Lichterfest im kommenden Jahr noch in der Form stattfindet und ob die kleinen Höhepunkte wie Laternenumzug und Feuerwerk noch stattfinden. Denn weil die Stadt weniger Geld für das Stadtmarketing gibt steht ausgerechnet der Laternenumzug vor dem Aus. Dann wäre das Lichterfest nur noch Kaufen, Kaufen, Kaufen …

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31.10.2010
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Hier wird nicht diskutiert!

Wie heißt es doch so schön in einem alten Kirchenlied? Lasset die Kindlein kommen zu mir, spricht Gottes Sohn, sie sind mein Freud und Wonne, ich bin ihr Schild und Kron; auch für die Kinderlein, daß sie nicht wärn verloren, bin ich ein Kind geboren, drum sie mein eigen sein. Wenn aber die Kindlein wirklich kommen.

Hier wird nicht diskutiert!

Wie heißt es doch so schön in einem alten Kirchenlied?

Lasset die Kindlein kommen zu mir,
spricht Gottes Sohn,
sie sind mein Freud und Wonne,
ich bin ihr Schild und Kron;
auch für die Kinderlein,
daß sie nicht wärn verloren,
bin ich ein Kind geboren,
drum sie mein eigen sein.

Wenn aber die Kindlein wirklich kommen… Und sie kamen. Ins Hallesche Stadthaus, platzten lautstark und kraftvoll in eine Stadtratssitzung und protestierten! Sie protestierten mit Thalia-Rufen gegen die Schließung ihres Theaters! Unerhört! Rebellion! Aufstand! Widerstand! Die können doch noch nicht mal richtig deutsch. Jedenfalls nicht das Deutsch der Behörden, Ämter und Politiker. Die wissen einfach noch nicht, warum eine Oberbürgermeisterin immer nur Zahlen aufsagt, wenn es um Leben in der Stadt geht. Die denken noch, das Leben ist schön! Und hier gibt’s Demokratie!

Das jedenfalls hat ihnen Harald Bartl, Pfarrer und Vorsitzender des Halleschen Stadtrats, an jenem Tage mal so richtig ausgetrieben.

„Wir haben alles gehört. Sie werden an dieser Stelle einfach nur missbraucht. Glaubt es mir. (Buh-Rufe) Und wenn ihr meint, dass das eurem Anliegen nützt, so wie ihr jetzt hier auftretet… Wir haben eure Meinung deutlich gehört. Ich bitte jetzt den Raum zu verlassen.“ Dann Schritt die Polizei, unser aller Freund und Helfer, ein und fegte die Bagage aus dem Saal. Wie sonst hätte denn auch die Sitzung ihren geschäftsgeordneten Verlauf nehmen können. Bürger dürfen Fragen stellen, bekommen dann eine Antwort, die keine ist und haben gefälligst die Schnauze zu halten. Pardon, es ist ihr demokratisches Recht zu schweigen, wenn die da Oben reden. Die Bundesregierung fragt schließlich auch nicht krebskranke Kinder in Biblis, ob Laufzeiten der AKWs verlängert werden oder nicht.

Nun wissen wir ja, dass Religion das elende Bewusstsein von elenden Verhältnissen ist. Und Harald Bartl ist Religionsexperte. Er kennt sich aus und hält auch schon mal Radio Corax für eine linksradikale Vereinigung. Er ist ein Dschihadist des Guten, vielleicht der kommende Hallesche Sarazzin.

Als Peter Sodann aus dem neuen theater verabschiedet wurde, sagte Harald Bartl die tröstenden Worte: „Alles hat seine Zeit…“ Darauf Sodann: „Ja, ja, nur ich hab keene.“

Währendessen hat in Halle das Lichterfest begonnen, die Polizei sucht einen Tankbetrüger und die nördliche Mansfelder Straße ist wieder frei.

Friedrich Ohnzorn

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31.10.2010
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Polizeibericht Burgenlandkreis vom 31.10.2010

Am Freitagabend, gegen 19. 15 Uhr, befuhr der Fahrer eines Pkw Daimler-Crysler die B 176 aus Richtung Laucha/Golzen kommend in Richtung Bad Bibra und überholte dabei zwei Pkw. Bei diesem Überholmanöver verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hoch, prallte gegen zwei Bäume und überschlug sich

Polizeibericht Burgenlandkreis vom 31.10.2010

Am Freitagabend, gegen 19.15 Uhr, befuhr der Fahrer eines Pkw Daimler-Crysler die B 176 aus Richtung Laucha/Golzen kommend in Richtung Bad Bibra und überholte dabei zwei Pkw. Bei diesem Überholmanöver verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hoch, prallte gegen zwei Bäume und überschlug sich. Der 18 Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.

Am Pkw entstand Totalschaden.

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31.10.2010
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Steintor-Umbau: Land gesprächsbereit

Man muss erst selbst Erfahrungen sammeln, um die Brisanz des Problems zu erkennen. Seit seine Enkelin in Halle (Saale) studiert, muss Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre öfter mal selbst über die Steintor-Kreuzung fahren. “Wenn man mit Fahrer unterwegs ist bekommt man das ja gar nicht so mit”, meinte der Minister und stellte fest: “man muss einfach nur drauf los fahren, um drüber zu kommen

Steintor-Umbau: Land gesprächsbereit

Man muss erst selbst Erfahrungen sammeln, um die Brisanz des Problems zu erkennen. Seit seine Enkelin in Halle (Saale) studiert, muss Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre öfter mal selbst über die Steintor-Kreuzung fahren. “Wenn man mit Fahrer unterwegs ist bekommt man das ja gar nicht so mit”, meinte der Minister und stellte fest: “man muss einfach nur drauf los fahren, um drüber zu kommen.” Doch angesichts des neuen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums in der Emil-Abderhalden-Straße und des geplanten Parkhauses anstelle des Julius-Kühn-Hauses wird in diesem Bereich der Verkehr auch noch zunehmen. “Wir müssen das Steintor so schnell wie möglich umbauen”, so der Verkehrsminister. Mehr als 8 Millionen Euro könnte das Land bereit stellen. “Noch haben wir das Geld”, meinte er mit Blick auf in Zukunft sinkende Städtebau-Fördermittel und des auslaufenden Solidarpaktes. Auch am städtischen Eigenanteil soll es nicht scheitern, ergänzt Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados.

Das sind Aussagen, die bei Baudezernent Thomas Pohlack die Augen leuchten lassen. Er hat schon seit Jahren Pläne für einen Umbau in der Schublade. Nun bringt der Verkehrsminister einen Umbau im Jahr 2012 ins Gespräch. Ob es zu diesem Zeitpunkt tatsächlich losgehen kann, ist jedoch noch ungewiss. Angesichts weiterer Baustellen der HAVAG müssen mit dem Verkehrsunternehmen noch Abstimmungen getroffen werden. Verkehrsminister Daehre will deshalb nun alle Seiten an einen Tisch holen, um die Planungen zu forcieren.

Die größte Neuerung: ein “fußgängerfreundliches Forum” in der nördlichen Verlängerung der Großen Steinstraße. Im jetzigen Haltestellenbereich vor Steintor Varieté und Sparkasse sollen in Zukunft Autos tabu sein. Sie fahren künftig aus Richtung Joliot-Curie-Platz kommend direkt vor der Grünanlage nach rechts auf die Krausenstraße zu, Autofahrer aus Richtung Norden werden über die Magdeburger Straße bis zur Kreuzung Krausenstraße geleitet. Nur noch Fußgänger, Radfahrer und die Straßenbahn werden künftig den Bereich vorm Varieté nutzen dürfen. Geplant ist die Schaffung eines Durchgangs vom Steintor hin zum neuen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrum. Auch das soll zur Belebung beitragen. Die genaue Realisierung ist noch unklar. Zwei Varianten sind im Gespräch. So könnte der jetzige Technik-Gang es Varietés zu einer Fußgängerpassage ausgebaut werden. Doch auch der Abriss eines benachbarten Hauses erscheint nicht unwahrscheinlich, wie Planungsdezernent Pohlack gegenüber HalleForum.de sagte.

Einen Kreisverkehr soll die Kreuzung Berliner Straße / Paracelusstraße bekommen. Die Kreuzung zur Ludwig-Wucherer Straße hin wird künftig mit Ampeln geregelt und ebenfalls komplett neu gestaltet. Um die Unfallgefahren zu minimieren und auch den Verkehr flüssiger zu gestalten, wird ein direktes Abbiegen aus Richtung Magdeburger Straße nicht möglich sein, Autofahrer sollen stattdessen den folgenden Kreisverkehr Berliner Straße nutzen.

Auch die Gleisanordnung der Straßenbahn wird geändert. Statt bislang vier Haltestellen “Am Steintor” wird es in Zukunft nur noch zwei im Bereich des Varietés geben. Die beiden Stationen an der Galerie “dieschönestadt” in der Magdeburger Straße, aktuell durch die Straßenbahnlinie 12 genutzt, entfallen. Für Trams vom Riebeckplatz in Richtung Norden beziehungsweise die Gegenrichtung werden ab der Kreuzung Krausenstraße in Richtung Große Steinstraße neue Gleise verlegt. Dadurch ist die Nutzung der gemeinsamen behindertengerecht umzubauenden Haltestellen mit allen anderen Linien möglich. Daneben werden die Gleise auch als Wendeschleife konzipiert, so dass im Havariefall eine innerstädtische Wendemöglichkeit für Straßenbahnen bereitsteht.

Die Gesamtkosten für den komplexen Umbau werden im unteren zweistelligen Millionenbereich liegen. 7 Millionen Euro kosten allein die Kreuzungsbereiche Berliner Straße und Ludwig-Wucherer-Straße.

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31.10.2010
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Arbeitseinsatz am Peißnitzhaus

In den letzten Jahren verfiel das Peißnitzhaus zusehends. Ein Verein führte Notsicherungen durch. Nun soll das Haus nach und nach saniert werden

Arbeitseinsatz am Peißnitzhaus

In den letzten Jahren verfiel das Peißnitzhaus zusehends. Ein Verein führte Notsicherungen durch. Nun soll das Haus nach und nach saniert werden. Und dabei ist einiges zu tun. Da nehme man zum Beispiel die Sandsteinumrandung der Terrasse. Nur noch gut ein Viertel der Mauer steht an seinem Platz, die restlichen Steine lagen zerfallen im Gestrüpp unterhalb. Mit Hilfe des Beruflichen Bildungswerkes wurden die Sandsteine bereits zusammengetragen und auf die Terrasse gebracht. Auch ein Teil der Mauer wurde schon wieder aufgebaut. Weil nun aber der Winter unaufhörlich naht, wurden die Sandsteine in einem Arbeitseinsatz am Samstag erst einmal winterfest unter das schützende Vordach gebracht, ebenso wie Bauholz.

Doch zu tun hatten die Helfer auch an anderen Stellen am Peißnitzhaus. Da musste zum Beispiel am Hinterhaus ein Fallrohr angebracht werden, die Regenrinne wurde sauber gemacht. Und der Pavillon hat Dachkästen bekommen. Zudem wurde Laub gefegt.

Nach dem Winter geht es dann weiter mit der Sanierung. Zunächst ist das Dach dran. In den kommenden Jahren soll das einstige Pionierhaus wieder zum einem beliebten Anlaufpunkt werden. Eine Spiel- und Erlebniswelt, ein kleines Restaurant/ Café, eine Erlebnisküche mit Promi-Kochkursen werden im Laufe der Zeit entstehen. Der Saal im ersten Obergeschoss soll für Tanzveranstaltungen neu gestaltet werden. Unter dem Dach sollen Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden.

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31.10.2010
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Unternehmer fordern Verkehrskonzept und wollen keine Umweltzone

Wie soll es aus verkehrlicher Sicht in den kommenden Jahren in Halle (Saale) weitergehen? Die IHK Halle-Dessau hat dazu eine Verkehrskonferenz mit dem Thema “Anforderungen an die mittelfristige Verkehrsplanung” durchgeführt und dafür eine Reihe von Fachvorträgen organisiert. So sprach der Beigeordnete für Planung und Bauen Dr. Thomas Pohlack über „Schwerpunkte der Verkehrspolitik der nächsten Jahre aus der Sicht der Stadtverwaltung“, der Geschäftsführer der IHK Halle-Dessau Dr

Unternehmer fordern Verkehrskonzept und wollen keine Umweltzone

Wie soll es aus verkehrlicher Sicht in den kommenden Jahren in Halle (Saale) weitergehen? Die IHK Halle-Dessau hat dazu eine Verkehrskonferenz mit dem Thema “Anforderungen an die mittelfristige Verkehrsplanung” durchgeführt und dafür eine Reihe von Fachvorträgen organisiert. So sprach der Beigeordnete für Planung und Bauen Dr. Thomas Pohlack über „Schwerpunkte der Verkehrspolitik der nächsten Jahre aus der Sicht der Stadtverwaltung“, der Geschäftsführer der IHK Halle-Dessau Dr. Thomas Brockmeier über „Thesen zur strategischen Ausrichtung des Verkehrskonzeptes der Stadt Halle“, Arndt Rotzen, Speditionsleiter der Firma Finsterwalder Transport und Logistik GmbH Halle zum Thema „Anforderungen an den Stadtverkehr aus Sicht der verladenden und der Transportwirtschaft“, Wolfgang Schmidt Geschäftsführer der Galerie Kaufhof und Vorsitzender des Vorstandes der City-Gemeinschaft Halle e.V. zum Thema „ Anforderungen an den Stadtverkehr aus Sicht des Innenstadthandels“ , ferner Christine Rettig Pressesprecherin des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt zum Thema “Autoverkehr in einer modernen Stadt” sowie Jürgen Richter Geschäftsfeld Innovation und Umwelt, IHK Berlin über „Erfahrungen mit der Umweltzone in Berlin“.

Im Ergebnis der Konferenz wurde deutlich, dass zur Erarbeitung des von der Stadtverwaltung in den nächsten zwei Jahren geplanten Verkehrskonzeptes mit Gültigkeit bis 2025 die Mitarbeit von Vertretern der Transport- und Logistik-Unternehmen, des Innenstadthandels, des ADAC, der IHK sowie eine öffentliche Diskussion in der Bevölkerung unverzichtbar ist.

Die IHK drängte in ihren vorgelegten Thesen darauf, obwohl die Stadt Halle gemäß einer aktuellen IHK-Umfrage zur Standortzufriedenheit von Unternehmen eine gute Verkehrsanbindung aufweist, dass mit Blick auf notwendige Engpassbeseitigungen im Straßennetz die nachstehenden Neu- und Ausbauvorhaben sowie Instandhaltungsmaßnahmen höchste Priorität besitzen müssen. Dazu gehören die Vollendung der A 143, Weiterbau der HES Halle-Ost (Osttangente) bis zur B 100, Ausbau des Gimritzer Damms zur Verbesserung der Anbindung des Weinberg-Campus, Bau einer Direktverbindung zwischen dem Gewerbegebiet Halle-Neustadt und der A 143, Umbau des Knotenpunktes Steintor, Ausbau / Sanierung des Böllberger Weg, Erhalt einer leistungsfähigen Ost-West-Verbindung in der Stadt Halle.

Aus Sicht der IHK muss in den nächsten Jahren dem Substanzerhalt der vorhandenen Straßen höchste Priorität zuteil werden, denn von den insgesamt 650 km des öffentlichen Straßennetzes der Stadt Halle wurden in den zurückliegenden Jahren etwa nur 80 km saniert. Für fast die Hälfte der verbleibenden 570 km besteht akuter Handlungsbedarf. Unter Berücksichtigung der Schäden des vergangenen Winters müssten für notwendige Instandsetzungen etwa 140 Mio. € bereitgestellt werden. Da mit einem bisherigen durchschnittlichen Jahreshaushalt von 2,4 Mio. € für Instandsetzungen diese Aufgabe, wofür jährlich ca. 5 Mio. € erforderlich gewesen wären, nicht erfüllt werden konnte, hat sich vor dem Hintergrund einer unzureichenden Finanzausstattung ein „Substanzverzehr“ bei der Verkehrsinfrastruktur angestaut und die IHK fordert daher, die städtischen Ausgaben für die Straßenunterhaltung auf das für den Substanzerhalt notwendige Maß zu erhöhen und zu verstetigen.

Die Verkehrsorganisation wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für die Funktionsfähigkeit der Stadt Halle als Oberzentrum
Neben der Aufwertung der Innenstadt müsse der eingeschlagene Weg der Erreichbarkeitsverbesserung der Innenstadt als Handels- und Gewerbestandort konsequent weiter bestritten werden, so der Tenor. Dynamische und „mitdenkende“ Verkehrssteuerungssysteme könnten Staus vermeiden helfen, den Verkehrsfluss verstetigen, die Abgasbelastung reduzieren und das Straßennetz durch Verringerung ständiger Brems- und Beschleunigungsvorgänge schonen. Durch die Mitarbeit der Stadt Halle an dem länderübergreifenden Forschungs- und Modellprojekt „Mosaique“ sind erste Ergebnisse wie die intelligente Ampelsteuerung in der Kröllwitzer Straße erzielt worden. Ferner ist die Mitwirkung am daran anknüpfenden Landesprojekt „Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt“ zur Generierung aktueller Verkehrsdaten in Echtzeit zu erwähnen.
Beim Thema „Parken“ ist durch den Bau zahlreicher Parkhäuser die Stellplatzsituation in der Stadt stark verbessert worden, hieß es. Defizite bestünden noch am nördliche Innenstadtring im Bereich des Friedemann-Bach-Platzes. Hier wäre die Errichtung eines weiteren Parkhauses zu prüfen, weil damit auch der Entwicklung der großen Ullrichstraße als Handelsstandort ein weiterer positiver Impuls verliehen werden könnte. Der Vorschlag der Firma Finsterwalder zur Ausweisung von Stellplätzen für Transportfahrzeuge bis 7,5 to sowie von Kurzzeitstellplätzen für den Anlieferverkehr in der Innenstadt zur Minimierung der Fahrzeugbewegungen und Umweltbelastung wird in Abstimmung mit der Stadt in die Verkehrskonzeption aufgenommen. Zur Bewältigung der touristischen Verkehre benötigt die Stadt erst einmal ein Gesamtkonzept, das den unterschiedlichen Anreisemöglichkeiten Rechnung trägt und die Versorgung der Touristen mit wichtigen Stadtinformationen am jeweiligen Ankunftsort sicherstellt. Neben einer Konzeption für Reisebusse gehört die Einbindung des Taxenverkehrs und des ÖPNV genauso dazu wie entsprechende Anpassungen des Parkleitsystems.

Entwicklung des ÖPNV
Die Stadt als Auftraggeber steht hier in der Pflicht, eine weitere positive Entwicklung durch Nahverkehrspläne mit Augenmaß und eine ausreichende investive Verwendung der ÖPNV-Landesmittel zu ermöglichen. Hier wäre ein Betrag von 20% für Investitionen vorzusehen.

Ein klares NEIN zu einer Umweltzone
Die positive Wirkungen der in den letzten 20 Jahren verbesserten Verkehrsinfrastruktur drohen durch die Einführung einer Umweltzone konterkariert zu werden, da waren sich die Beteiligten einig. So seien die Verkehrsströme auf gut erschlossenen Hauptachsen gelenkt worden, um die Wohngebiete durch die Einführung vom Tempo-30-Zonen zu entlasten. Nun werde aber gerade an diesen Hauptachsen wie in der Paracelsusstraße an einer “in Nacht und Nebelaktion eingerichteten zweiten Verkehrsmessstation die Luftqualität gemessen”. Deshalb verwundere es nicht, dass hier Überschreitungen der zulässigen EU-Grenzwerte zu verzeichnen sind, während an den übrigen vier stationären Messstationen bisher keine Überschreitungen auftraten.

Es zeichnet sich in der Stadt Halle ab, dass die vor Jahren akute Feinstaubproblematik heute nur noch eine untergeordnete hauptsächlich durch meteorologische Verhältnisse beeinflusste Rolle spielt und das Hauptproblem die deutlich überschrittenen Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) sind. Obwohl die EU, wie aus dem Vortrag zur Umweltzone in Berlin zu erfahren war, keine Umweltzone vorschreibt und diese nur eine von 16 Maßnahmen des Luftreinhalteplanes von Berlin darstellt, erachtet das Umweltministerium in Magdeburg die Einrichtung einer großflächigen Umweltzone als einzige Möglichkeit, um die Einhaltung der geforderten Grenzwerte zu erfüllen. Praktisch würden somit in der Endstufe der Umweltzone (Zufahrt nur noch mit grüner Feinstaubplakette!!) mehr als die Hälfte der leichten Nutzfahrzeuge und rund zwei Drittel der schweren Nutzfahrzeuge mit einem Einfahrverbot belegt werden. Dies wäre eine unzumutbare Belastung des Wirtschaftsverkehr der Stadt Halle, kritisieren vor allem die Wirtschaftsvertreter. Die geringe Eigenkapitaldecke der meist kleinen und mittelständigen Unternehmen der Stadt lasse teure Filternachrüstungen oder gar den Austausch der Fahrzeugflotte in den allermeisten Fällen nicht zu.

Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wäre die Umrüstung der Flotte umweltpolitisch sogar kontraproduktiv, hieß es in den Vorträgen. Ursache dafür ist die derzeit zur Verfügung stehende Filtertechnologie der Automobilindustrie, da die bisherigen Filtersysteme (EURO 3-und EURO 4-Norm) zwar den Anteil der Feinstaubpartikel in den Abgasen reduzieren, dies aber mit einer Erhöhung der Stickstoffdioxidbelastung „erkauft“ wird. Eine signifikante Senkung der Stickstoffdioxidbelastung wäre erst mit der Einführung der EURO 6-Norm zum 01.Januar 2015 zu erwarten. Wie die Erfahrungen aus der Umweltzone in Berlin zeigen würden, sei ein hoher bürokratischer Kostenaufwand (z.B. durch Ausnahmegenehmigungen) in der Größenordnung von 300 Mio. € verursacht worden. Und das, so ein Referent, ohne erkennbaren Nutzen für die Umwelt. Es lohne sich daher gemeinsam mit der Stadtverwaltung im Rahmen des Aktionsbündnisse gegen die Umweltzone vorzugehen, meint auch Bürgermeister Pohlack, der nun bis zum Schluss kämpfen will und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen will. Alternative Maßnahmen wie der forcierte Bau von Umgehungsstraßen wie der A 143 und Osttangente oder die Optimierung der Ampelschaltungen würden eine höhere Wirkung entfalten und gleichzeitig die Verkehrsinfrastruktur der Stadt Halle verbessern. “Die Feinstaubrichtlinie der EU verlangt keine Maßnahmen, die wirkungslos sind. Also auch keine Umweltzone!”

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31.10.2010
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Schlägerei auf dem Marktplatz

Am Sonntagmorgen kam es auf dem Marktplatz in Halle (Saale) zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. Laut Polizei hätten sich die 15 Personen zunächst gegen 2 Uhr gegenseitig mit Worten beschimpft. Anschließend wurden ein 19 Jähriger sowie ein 22 Jähriger von unbekannten Tätern durch Faustschläge im Gesicht verletzt

Schlägerei auf dem Marktplatz

Am Sonntagmorgen kam es auf dem Marktplatz in Halle (Saale) zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. Laut Polizei hätten sich die 15 Personen zunächst gegen 2 Uhr gegenseitig mit Worten beschimpft. Anschließend wurden ein 19 Jähriger sowie ein 22 Jähriger von unbekannten Tätern durch Faustschläge im Gesicht verletzt. Beide lehnten eine ärztliche Behandlung ab.

Nach Angaben von Polizeisprecher Siegfried Koch steht die Schlägerei nicht im Zusammenhang mit der Schlägerei vor wenigen Wochen auf dem Friedemann-Bach-Platz.

[map=Marktplatz]

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31.10.2010
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Polizeibericht Halle (Saale) vom 31.10.2010

Brand Am Samstagmorgen, kurz nach 02. 40 Uhr, setzten unbekannte Täter in der Grossen Schlossgasse mehrere Restmülltonnen in Brand. Durch die Hitze und herumfliegende Teile wurden vier abgeparkte Pkw beschädigt

Polizeibericht Halle (Saale) vom 31.10.2010

Brand
Am Samstagmorgen, kurz nach 02.40 Uhr, setzten unbekannte Täter in der Grossen Schlossgasse mehrere Restmülltonnen in Brand. Durch die Hitze und herumfliegende Teile wurden vier abgeparkte Pkw beschädigt. An der Fassade eines leerstehenden Hauses brannte das Dämmmaterial sowie ein Kellerfenster. Die Gesamtschadenshöhe wird noch ermittelt.

Gefährliche Körperverletzung
Am Sonntagmorgen, kurz nach 02.00 Uhr, wurden nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen auf dem Marktplatz ein 19 Jähriger sowie ein 22 Jähriger von unbekannten Tätern durch Faustschläge im Gesicht verletzt. Beide lehnten eine ärztliche Behandlung ab.

Räuberische Erpressung
Am Samstagmorgen, gegen 03.00 Uhr, wurde ein 18jähriger Hallenser in der Großen Märkerstraße von drei unbekannten männlichen Personen mit einem Messer bedroht und die Herausgabe seiner Geldbörse gefordert. Nach dem der Geschädigte die Börse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten übergeben hatte, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

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31.10.2010
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Sprengstoff-, Waffen- und Drogenfund bei Rocker

Seit den Ausschreitungen in der Magdeburger Straße fährt die Polizei in Halle (Saale) verstärkt Streifen. "Wir sind an den Schwerpunkten im Einsatz", so Polizeisprecher Siegfried Koch. Am Samstagmorgen, kurz nach 03

Sprengstoff-, Waffen- und Drogenfund bei Rocker

Seit den Ausschreitungen in der Magdeburger Straße fährt die Polizei in Halle (Saale) verstärkt Streifen. "Wir sind an den Schwerpunkten im Einsatz", so Polizeisprecher Siegfried Koch. Am Samstagmorgen, kurz nach 03.30 Uhr, wollten Polizeibeamte in der Eisenbahnstraße in Ammendorf – hier haben die Underdogs MC ihr Vereinsheim – einen Mopedfahrer kontrollieren. Der 25jährige wollte flüchten, konnte jedoch gestoppt werden.

Bei ihm entdeckten die Beamten zwei scharfe Waffen – einen Revolver und eine Pistole – sowie eine Schreckschusswaffe, ein Elektroschocker, ein Teleskopschlagstock, Munition, ein Küchenmesser, 8,5 Gramm Marihuana sowie zwei funktionstüchtige, professionell gebaute Sprengvorrichtungen sichergestellt werden.

Bei der Untersuchung der aufgefundenen Sprengvorrichtungen mit Splittermaterial wird durch Spezialisten des Landeskriminaltamtes LKA eingeschätzt, dass diese die Sprengkraft von Handgranaten besitzen und bei Anwendung gegen Personen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tödliche Verletzungen und gegen Gebäude ein hoher Sachschaden zu erwarten wären.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen konnte eine weitere scharfe Waffe, größere Mengen Munition, pyrotechnische Erzeugnisse und weiteres Selbstlaborat, ca. 4 kg Marihuana sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt werden.

Am Sonntagvormittag wurde durch die Staatsanwaltschaft Halle Haftbefehl beantragt und der 25 Jährige dem Haftrichter vorgeführt. Wegen Verstoßes gegen das Waffen – und Betäubungsmittelgesetz wurde der Haftbefehl verkündet und vollstreckt. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern weiter an.

Laut Koch wurde eine neunkäpfige Sonderermittlungsgruppe gebildet. Diese habe auch am Wochenende Spuren der Ausschreitungen vom Dienstag ausgewertet. Zu Zeitungsberichten, in denen sich die Besitzerin eines von der Motorradszene genutzten Hauses in der Magdeburger Straße äußerte ("Mein Wohnhaus wird nie ein Rockerclub") sagte Koch: "Wir haben hier umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Die Eigentümerin wird erklären müssen, woher sie diese Gegenstände hat."

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31.10.2010
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Spielen im Gestrüpp

Die Verteilung der Spielflächen in Halle (Saale) ist immer wieder ein Thema verschiedener Bürgerversammlungen und Stadtratssitzungen. Die Grünen vermissen eine Spielfläche im Glauchaviertel und wollen dort einen Spielplatz errichten lassen, die CDU sieht einen Bedarf im halleschen Osten. Weil sich die Stadt rein finanziell nicht mehr um alle Spielplätze kümmern kann, gibt es nun seit diesem Jahr die Spielplatzpaten

Spielen im Gestrüpp

Die Verteilung der Spielflächen in Halle (Saale) ist immer wieder ein Thema verschiedener Bürgerversammlungen und Stadtratssitzungen. Die Grünen vermissen eine Spielfläche im Glauchaviertel und wollen dort einen Spielplatz errichten lassen, die CDU sieht einen Bedarf im halleschen Osten.

Weil sich die Stadt rein finanziell nicht mehr um alle Spielplätze kümmern kann, gibt es nun seit diesem Jahr die Spielplatzpaten. Erste Spielplätze werden nun durch engagierte Eltern und Vereine in Schuss gehalten, sogar ein neuer Spielplatz ist entstanden.

Aber gerade in Stadtteilen mit vielen Kinder oder in Stadtteilen mit einer Einwohnerzunahme ist eindeutig noch Bedarf vorhanden. Demgegenüber stehen aber auch Flächen, die man wohl vergessen hat. So auf dem Gelände des ehemaligen Fernsehwerkes am Riebeckplatz. Im Gestrüpp stehen hier ein paar Spielgeräte. Jetzt im Herbst, nachdem die Vegetation mit Blick auf den bevorstehenden Winter auf dem Rückzug ist, kommen die erst vor zwei Jahren aufgestellten Geräte zum Vorschein.

Doch wie heißt es in einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine CDU-Ratsanfrage so schön? “Der Begriff „Spielfläche“ ist nicht eindeutig definiert. So sind Spielflächen z.B. Flächen, die aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit zum Kinderspiel geeignet sind, ohne dass sie über eine entsprechende bauliche Ausstattung verfügen müssen. Sie können sich im räumlichen Zusammenhang zu Spielplätzen befinden; aber auch Naturräume in Ortsrandlagen sind als Spielfläche geeignet.”


[map=Rudolf-Breitscheid-Straße]

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31.10.2010
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Feuerteufel zündeln in Halle

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der halleschen Feuerwehr. Die Kameraden mussten zu zahlreichen Bränden ausrücken. An mehreren Stellen im Stadtgebiet standen Mülltonnen und Sperrmüll in Flammen

Feuerteufel zündeln in Halle

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter der halleschen Feuerwehr. Die Kameraden mussten zu zahlreichen Bränden ausrücken. An mehreren Stellen im Stadtgebiet standen Mülltonnen und Sperrmüll in Flammen. In allen Fällen wird wegen Brandstiftung ermittelt.

Auf dem Schulhof der IGS hatten in der Nacht auf Samstag Unbekannte Mülltonnen in Brand gesetzt. Weil die Pumpe eines Löschfahrzeuges ausfiel, drohte das Feuer auf das Gebäude überzugreifen. Dies konnte durch nachalarmierte Einsatzkräfte verhindert werden.

Größer ist der Schaden in der Kleinen Schlossergasse. Hier waren gleich an mehreren Stellen Container angezündet worden. Dabei wurden nach Angaben der Polizei vier neben den Tonnen parkende Autos beschädigt. Außerdem griffen die Flammen auf die Fassade eines Plattenbaus über, der gerade von der HWG saniert wird. Weil auch Fensterscheiben durch die Hitze zu Bruch gingen, drohten die Flammen das gesamte Haus zu erfassen.

Gebrannt haben Mülltonnen und Altkleidercontainer am Wochenende außerdem auf der Silberhöhe, in der Südstadt und im Giebichensteinviertel.

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31.10.2010
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Polizeibericht Saalekreis vom 31.10.2010

Am Sonntagmorgen, gegen 01. 15 Uhr, wurde ein 25 Jähriger, nachdem er Geld von einem Automaten in der Naumburger Straße in Merseburg abgehoben hatte, von einer unbekannten männlichen Person mit einem Messer sowie Pfefferspray bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Anschließend flüchtete der Täter mit erlangtem Bargeld sowie Zigaretten in Richtung Südpark

Polizeibericht Saalekreis vom 31.10.2010

Am Sonntagmorgen, gegen 01.15 Uhr, wurde ein 25 Jähriger, nachdem er Geld von einem Automaten in der Naumburger Straße in Merseburg abgehoben hatte, von einer unbekannten männlichen Person mit einem Messer sowie Pfefferspray bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Anschließend flüchtete der Täter mit erlangtem Bargeld sowie Zigaretten in Richtung Südpark. Der Geschädigte erlitt leichte Abschürfungen im Gesicht.

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31.10.2010
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BachChor Tübingen singt “Mozart-Requiem”

Am Mittwoch, den 3. November 2010, 19. 30 Uhr wird der „BachChor Tübingen“ zusammen mit namhaften Vokalsolisten und der „Camerata viva Tübingen“ das Requiem d-moll von Wolfgang Amadéus Mozart in der Marktkirche zu Halle an der Saale unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Professor Ingo Bredenbach aufführen

BachChor Tübingen singt

Am Mittwoch, den 3. November 2010, 19.30 Uhr wird der „BachChor Tübingen“ zusammen mit namhaften Vokalsolisten und der „Camerata viva Tübingen“ das Requiem d-moll von Wolfgang Amadéus Mozart in der Marktkirche zu Halle an der Saale unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Professor Ingo Bredenbach aufführen.

Eröffnet wird das Konzert mit einem sehr selten zu hörenden Werke Mozarts: dem sogenannten „Münchner Kyrie“ d-moll (KV 341). Dieses Kyrie lässt mit seiner souveränen Kompositionsart und Instrumentierung bereits den Introitus des Requiems KV 626 von 1791 erahnen. Sodann erklingt „Der 49. Psalm" von Wolfgang Richter-Caroli (* 1948) eine Komposition für Chor und Orchester mir derselben Instrumentierung wie das Mozart-Requiem. Mit Psalm 49 wurde ein selten vertonter, zum Requiem thematisch im engen Bezug stehender Text ausgewählt. Das Orchester kommentiert in dieser Vertonung des 49. Psalms, in der der Chor das Hauptgewicht des musikalischen Geschehens trägt, den gesungenen Text durch rhythmisch differenziert behandelte Klangflächen.

Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadé Mozarts letzte Komposition, die er nicht mehr vollenden konnte. Es entstand als Auftragskomposition für Graf Franz von Walsegg und Stuppach für seine verstorbene Gattin. Der Auftraggeber hatte die Angewohnheit, Kompositionen, meist anonym, bei Komponisten in Auftrag zu geben, um sie dann in öffentlichen Aufführungen als seine Werke auszuweisen. So nun vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart. Mozarts Requiem lässt Einflüsse der verschiedensten Stilrichtungen und Komponisten erkennen, so dass dieses Werk im wesentlichen Maße eine Stilsynthese zwischen Barock und Klassik darstellt, darüber hinaus aber, besonders durch die Instrumentierung mit ihrem dunkelgefärbten Klang auf die Romantik vorweist.

Neben der renommierten „Camerata viva Tübingen“ und dem „BachChor Tübingen“ wirken als Vokalsolisten Maren Jacob/Stuttgart (Sopran), Anneka Ulmer/Würzburg (Alt), Thomas Volle/Berlin (Tenor) und Mathias Lutze/Dresden (Bass) mit

Karten zu 12,00 € / erm. 10,00 € sind im Vorverkauf in der Marktkirche (geöffnet: wochentäglich von 10 – 17 Uhr ) und im Gemeindebüro (Tel.: 0345 – 517 08 94) erhältlich.

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30.10.2010
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Tausende beim Laternenumzug

Auch wenn es Laternenfest heißt, so wirklich zur Geltung kommt der Laternenumzug dort nicht mehr. Irgendwie dazwischengepackt zwischen all die anderen Veranstaltungen fällt der Umzug um die Fontäne kaum noch auf. Dafür erfreut sich der Laternenumzug zum Lichterfest immer größerer Beliebtheit

Tausende beim Laternenumzug

Auch wenn es Laternenfest heißt, so wirklich zur Geltung kommt der Laternenumzug dort nicht mehr. Irgendwie dazwischengepackt zwischen all die anderen Veranstaltungen fällt der Umzug um die Fontäne kaum noch auf.

Dafür erfreut sich der Laternenumzug zum Lichterfest immer größerer Beliebtheit. Rund 1500 Jungen und Mädchen, Eltern und Großeltern waren im letzten Jahr dabei. Zahlen, die in diesem Jahr locker getoppt werden konnten. Rund 5000 Teilnehmer waren laut Polizei dabei, zogen – angeführt vom Jugendblasorchester JBO sowie Lichterfee Kassandra I., Mann im Mond und Galaktikus in einer Pferdekutsche – vom Hauptbahnhof die Leipziger Straße entlang bis zum Marktplatz. Natürlich mit Laternen, die heutzutage mit LED-Lampen beleuchtet werden. Doch nicht alle waren so phantasielos. Im Hauptbahnhof konnten eigene Laternen aus kleinen Kürbissen geschnitzt oder aus Papier gebastelt werden. Auf dem Marktplatz angekommen erzählte “Der Mann im Mond” noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Sein “Sternenstaub” wurde von den Kindern gern angenommen, es waren nämlich Süßigkeiten.

Doch fraglich ist noch, ob es diesen Laternenumzug – trotz der Beliebtheit – weiterhin geben wird. Oder ob das Lichterfest im kommenden Jahr nur noch aus Fress- und Ramschbuden besteht. Weil im städtischen Haushalt auch beim Stadtmarketing gespart wird, sind dort drastische Kürzungen vorgehen, wie zu erfahren war. Auf der Streichliste steht neben dem Maibaum auch der Laternenumzug zum Lichterfest.

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30.10.2010
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„2011: Typisch Halle – eine Stadt und ihre Menschen“

Er ist längst nicht nur ein tolles Weihnachtsgeschenk sondern auch ein begehrtes Sammlerobjekt: der Luftbildkalender der Fechner & TOM GmbH, der mit der 2011-Ausgabe bereits seine 15. Auflage erlebt. Dieses Mal hat der leidenschaftliche Luftbild-Fotograf Horst Fechner dreizehn Motive unter dem Thema „Typisch Halle – Eine Stadt und ihre Menschen“ ausgewählt

„2011: Typisch Halle - eine Stadt und ihre Menschen“

Er ist längst nicht nur ein tolles Weihnachtsgeschenk sondern auch ein begehrtes Sammlerobjekt: der Luftbildkalender der Fechner & TOM GmbH, der mit der 2011-Ausgabe bereits seine 15. Auflage erlebt.

Dieses Mal hat der leidenschaftliche Luftbild-Fotograf Horst Fechner dreizehn Motive unter dem Thema „Typisch Halle – Eine Stadt und ihre Menschen“ ausgewählt. Neben Stadtvierteln und Straßenzügen zeigen sie große Kultur-Events, Sportveranstaltungen und Volksfeste aus der Vogelperspektive. Mit dieser interessanten Kombination schlägt Fechner ein neues Kapitel in der Luftbildfotografie auf.

Da kann man einen Blick auf ein Pferderennen auf den Passendorfer Wiesen, auf das jährliche Bürgerfest rund um die Pauluskirche werfen oder ist noch einmal Augenzeuge der Sportbegeisterung beim WM-Public Viewing auf dem Freigelände am Thüringer Bahnhof. Beeindruckend sind auch die Nacht-Aufnahmen vom Laternenfest rund um die Giebichensteinbrücke oder vom halleschen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Einen besonderen Reiz haben auch die Winter-Fotos von der verschneiten Innenstadt oder dem weiß gepuderten Saline-Gelände.

Horst Fechner ist es gelungen, Ausblicke und Stimmungen einzufangen, die dem normalen „Erdenbürger“ verborgen bleiben. Aus dem Hubschrauber (meist aus einer Höhe von 300 bis 400 m) hat er die lebendige Vielfalt der Saalestadt eingefangen. Da verspürt man den Wunsch, sich selbst wie ein Vogel in die Luft zu erheben – natürlich mit Fotoapparat.

Der schwarze Kalenderfond (mit dezentem Kalendarium und kurzem Informationstext) unterstreicht wirkungsvoll jedes einzelne Foto. Der Kalender im Querformat (49×28 cm) ist ein hervorragender Wandschmuck, vor dem man immer wieder verweilt, um neue und interessante Details seiner Stadt zu entdecken.

Manfred Orlick

Fechner & TOM GmbH Halle 2010, Luftbildkalender, 13 Blatt, 17,90 €

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30.10.2010
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“Sachsen-Anhalt wächst zusammen”

Sachsen-Anhalt wächst 20 Jahre nach seiner Wiedergründung immer mehr zusammen. Dieses positive Fazit zog Ministerpräsident Prof. Dr

Sachsen-Anhalt wächst 20 Jahre nach seiner Wiedergründung immer mehr zusammen. Dieses positive Fazit zog Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer in seiner aktuellen Videobotschaft. Diese Entwicklung sei keinesfalls selbstverständlich: „Im Vergleich beispielsweise zu Sachsen oder Brandenburg war unser Land kein historisch gewachsenes Territorium mit einer jahrhundertealten gemeinsamen Geschichte. Wir mussten uns im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal zusammenfinden.“

Böhmer wies in diesem Zusammenhang besonders auf die Konstituierung des Landtages vor 20 Jahren hin. Seit dem „28. Oktober 1990 haben wir in Sachsen-Anhalt wieder ein eigenes Gesetzgebungsorgan für jene Probleme, die die Länder in eigener Zuständigkeit regeln können. Anders als die Bezirkstage in der DDR konnten nun die Landtage in den neuen Ländern wesentliche Rahmenbedingungen für die Gestaltung ihrer Region selber setzen.“ Vor wenigen Tagen wurde in Magdeburg mit einem Festakt der Konstituierung gedacht, an dem auch der Bundespräsident teilnahm, was, so Böhmer, „die Bedeutung dieses Ereignisses unterstreicht“.

Als erfreulich bezeichnete Böhmer auch das gewachsene Selbstbewusstsein der Sachsen-Anhalter. Auch „ist Sachsen-Anhalt inzwischen anerkannter Partner im Kreise der 16 Bundesländer“. Das habe zuletzt die Ministerpräsidentenkonferenz in Magdeburg vor einer Woche gezeigt. Böhmer: „Wir haben uns also ein gutes Fundament geschaffen, von dem aus wir unser Land weiter gemeinsam aufbauen können.“

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30.10.2010
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Kirchen in Halle (Saale) feiern Reformationstag

Die Kirchen in Halle (Saale) feiern am kommenden Sonntag den Thesenanschlag Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche im Jahr 1517. Meist in gemeinsamen, ökumenischen Veranstaltungen begehen evangelische und katholische Christen auch in diesem Jahr den Reformationstag. Die Marktkirchengemeinde lädt um 10

Kirchen in Halle (Saale) feiern Reformationstag

Die Kirchen in Halle (Saale) feiern am kommenden Sonntag den Thesenanschlag Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche im Jahr 1517. Meist in gemeinsamen, ökumenischen Veranstaltungen begehen evangelische und katholische Christen auch in diesem Jahr den Reformationstag.

Die Marktkirchengemeinde lädt um 10.00 Uhr zu einem festlichen Gottesdienst mit Choralbearbeitungen über Lutherlieder von Johann Sebastian Bach in der Marktkirche ein. Anschließend, um 11.30 Uhr, führt die Marktkirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie ‚ forum hallense‘ ein Podiumsgespräch zum Thema „Wertevermittlung in unseren Schulen“ in der Marktkirche durch. Die Chancen und Grenzen von schulischem Religions- sowie Ethikunterricht loten erfahrene Fachleute aus. Im Podium diskutieren Peter Brause, Abteilungsleiter, Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg, Dr. Matthias Hahn, Direktor Pädagogisch-Theologisches Institut Drübeck, EKM/Anhalt, Dr. Gisela Raupach-Strey, Seminar für Philosophie, MLU Halle-Wittenberg . Nach ihren Positionsbestimmungen besteht die Möglichkeit, sowohl untereinander als auch mit den Vortragenden in ein Gespräch zu kommen.

In der Passendorfer Kirche Halle-Neustadt sind am Reformationstag, um 17.00 Uhr„Musik und Texte zum Reformationstag“ zu erleben.Zu hören sind die Motette „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Georg Philipp Telemann, die Kantate „Alles was ihr tut“ von Dietrich Buxtehude und mit ‚Tänzen für Streicher und Basso continuo‘ Instrumentalmusik von Georg Friedrich Händel. Ausführende sind die Neustädter Kantorei mit Orchester unter der Leitung von Konstanze Ethner.

In der Dölauer Kirche erklingt um 11.00 Uhr in einem Festgottesdienst Chormusik der Reformationszeit. Unter der Leitung von Peter Burkhardt musiziert die Dölauer Kantorei. In der Hollebener Kirche beginnt um 17.00 Uhr eine Orgelvesper zum Reformationstag mit Irénée Peyrot an der Orgel.

Zu einem Ökumenischen Gottesdienst lädt die Lutherkirche mit der Kantate Nr. 192 „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach ein. Katholische und evangelisch Christen singen in den Chören der Gemeinden Luther, Gesundbrunnen und ‚Zur Heiligsten Dreieinigkeit‘ mit einem kleinen Orchester. Als Solisten wirken mit: Mona Deibele – Sopran, Ki-Hyun Park – Bass Die Leitung liegt in den Händen von Kantorin Uta Fröhlich. Die Predigt hält der Franziskaner Pater Franz-Leo Barden.

Ein besonderes Zeichen des ökumenischen Miteinanders ist in einem Gottesdienst zum Reformationstag in der Katholischen Heilig-Kreuz-Kirche zu erleben. Gemeinsam mit den protestantischen Nachbargemeinden Paulus, Heiland und der Laurentiusgemeinde wird um 10.30 Uhr Gottesdienst in der Heilig-Kreuz-Kirche gefeiert.

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29.10.2010
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Kraftwerks-Ausbau in Trotha auf Kippe

Die geplante Sanierung des Kraftwerks in Halle-Trotha könnte auf der Kippe stehen. Grund ist ein Beschluss des Bundestages zum Haushaltsbegleitgesetz. Darin ist der Wegfall der Subventionen für Fernwärme vorgesehen

Kraftwerks-Ausbau in Trotha auf Kippe

Die geplante Sanierung des Kraftwerks in Halle-Trotha könnte auf der Kippe stehen. Grund ist ein Beschluss des Bundestages zum Haushaltsbegleitgesetz. Darin ist der Wegfall der Subventionen für Fernwärme vorgesehen. Mit 10 Euro pro Wohnung wird die Fernwärmeversorgung derzeit unterstützt.

Der Beschluss sei völlig überraschend gekommen, so die Stadtwerke Halle. Nun müsse die 23,5-Millionen-Euro-Investition in Trotha überdacht werden. Ursprünglich hatten die Stadtwerke zusammen mit dem Konzern VNG Verbundnetz Gas vor, ein modernes und hocheffizientes Gasturbinenkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zu errichten.

Trotz der Kürzungen von Staatsseite werden aber zumindest die Fernwärmepreise zunächst nicht steigen.

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29.10.2010
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Ladenschluss bei Oseberg

[fotostrecke=107] Seit anderthalb Jahren wird auf dem Oberen Boulevard in Halle (Saale) Kleider der bei Rechtsextremen beliebten Marke „Thor Steinar“ verkauft. Begleitet wurde die Eröffnung von Protesten, auch zwischendurch wurde immer mal wieder gegen den Oseberg-Laden demonstriert. Das Bündnis „Halle gegen Rechts“ und die Initiative „Aktion Ladenschluss“ hatten am Donnerstagnachmittag erneut zu Protesten gegen den Laden aufgerufen

Ladenschluss bei Oseberg

[fotostrecke=107]

Seit anderthalb Jahren wird auf dem Oberen Boulevard in Halle (Saale) Kleider der bei Rechtsextremen beliebten Marke „Thor Steinar“ verkauft. Begleitet wurde die Eröffnung von Protesten, auch zwischendurch wurde immer mal wieder gegen den Oseberg-Laden demonstriert.

Das Bündnis „Halle gegen Rechts“ und die Initiative „Aktion Ladenschluss“ hatten am Donnerstagnachmittag erneut zu Protesten gegen den Laden aufgerufen. „Thor Steinar braucht keiner“ hieß es rund 50 Meter vom Laden entfernt. Dort stand ein Mülleimer, in der – rein theoretisch – Thor Steinar-Klamotten hätten entsorgt werden können. Auf Wäscheleinen hingen Jacken, Hosen und Pullover aus Fairtrade-Produktion zum Tausch. Freilich hat keiner der Rechtsextremisten davon gebrauch gemacht. Sie beobachteten die Szenerie vor dem Oseberg-Laden stehen aus sicherer Entfernung. Ein zur Gruppe gehörender älterer Herr trat gelegentlich den Weg zur Demo an, um die Gesichter der Protestler mit seinem Handy festzuhalten.

Ihren Auftritt hatten bei der phantasievollen Protestaktion auch die Trommelgruppe „Ganz normale Menschen“, übergroßen Puppen (Nazijäger) und der „Front Deutscher Äpfel“. Die Apfelfront, „die Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst“, präsentierte die neueste Kollektion. Dazu gehörten neben Polohemden und Pullovern auch Grillschürzen, Strampelanzüge, Schirme, Taschen und Schals.

Begleitet wurden die Proteste von einem Großaufgebot der Polizei. Die hatte aber am eigentlichen Demonstrationsort wenig zu tun. Hier protestierten Gewerkschafter, Politiker, Kirchenleute und andere engagierte Hallenser friedlich. Direkt vorm Osebergladen provozierten sich hingegen Rechte und Punks gegenseitig. Provokativ stellten Männer aus dem Oseberg-Geschäft Pfandflaschen in die Nähe der Punks, kommentierten es mit den Worten, da habt ihr was zum Einlösen. Die reagierten mit einem Flaschenwurf in Richtung der Rechten.

Unterdessen droht dem Geschäft ohnehin der Ladenschluss. Nach dem die Ladeninhaber bereits zur Räumung aufgefordert worden, sich davon aber unbeeindruckt zeigten, droht nun ein Gerichtsverfahren.

[map=Leipziger Straße 70]

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29.10.2010
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Zum 11. Mal “Lutherspass”

Etwa 500 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus ganz Deutschland kommen zum Reformationstag (30. /31. Oktober) zum "Lutherspass" in Wittenberg zusammen

Zum 11. Mal

Etwa 500 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus ganz Deutschland kommen zum Reformationstag (30./31. Oktober) zum "Lutherspass" in Wittenberg zusammen. Unter dem Motto "Don’t worry!" findet das jährliche Konfirmandentreffen in diesem Jahr zum 11. Mal statt. Neben Erlebnisworkshops wie Streetdance, Gospel, Beatbox oder Improvisationstheater werden die Konfirmanden sich auch in einer "Spurensuche" aktiv mit der Reformationsgeschichte Wittenbergs auseinandersetzen.

Höhepunkte des Konfirmandentreffens sind der Jugendgottesdienst am Reformationstag mit Prediger Dominique Pfeiffer aus Magdeburg und der anschließende große Umzug durch die Wittenberger Altstadt bis zur Schlosskirche. Vor der historischen Thesentür werden die Konfirmanden vom Beauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Wittenberg, Prälat Stephan Dorgerloh, begrüßt und anschließend von Landesjugendpfarrerin Dorothee Land gesegnet und verabschiedet.

Das Konfirmandentreffen wird von der Geschäftsstelle der EKD "Luther 2017 – 500 Jahre Reformation" und der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Landesjugendpfarramt der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Evangelischen Landeskirche Anhalts veranstaltet. Über 70 freiwillige Mithelfer unterstützen das zweitägige Treffen.

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther – so sagt es die Überlieferung – 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg an und rief zur Diskussion darüber auf. Dieser Thesenanschlag gilt als die Geburtsstunde der Reformation – daran erinnert der Reformationstag, den die evangelische Kirche jährlich am 31. Oktober feiert.

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29.10.2010
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Polizei sucht Tankbetrüger

Die Polizei in Halle sucht einen Tankbetrüger. Der Unbekannte hatte am Freitag, dem 09. 04

Polizei sucht Tankbetrüger

Die Polizei in Halle sucht einen Tankbetrüger. Der Unbekannte hatte am Freitag, dem 09.04.2010 gegen 22:00 Uhr seinen PKW Mercedes an der ARAL Tankstelle in der Magdeburger Chaussee mit Diesel-Kraftstoff im Wert von rund 85 Euro betankt. Anschließend verließ er die Tankstelle ohne zu bezahlen, so die Polizei.

Gegen den Unbekannten wird wegen Betruges ermittelt. Bisherige Ermittlungen der Kriminalpolizei führten nicht zur Identifizierung der gesuchten Person. Aus diesem Grund hat das Amtsgericht Halle (Saale) die Veröffentlichung der Fotos der Überwachungskamera angeordnet.
Wer kennt den Gesuchten und kann Angaben zu dessen Identität bzw. Aufenthalt machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Halle (Saale) unter der Telefonnummer (0345) 224 6293 entgegen.

[map=Magdeburger Chaussee 2]

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29.10.2010
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Romantisches, Einzigartiges und Unerhörtes

Romantisches, Einzigartiges und Unerhörtes wird beim Benefizkonzert am Mittwoch, dem 3. November 2010, um 19. 30 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche Halle erklingen

Romantisches, Einzigartiges und Unerhörtes

Romantisches, Einzigartiges und Unerhörtes wird beim Benefizkonzert am Mittwoch, dem 3. November 2010, um 19.30 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche Halle erklingen. Initiiert und getragen wird es vom Verein „Straße der Musik e. V.".

In der Werkauswahl und in den Namen der Interpreten dokumentiert sich das Programm des Vereins. Denn die engagierten Künstler aus Halle, Dresden, Leipzig, Altenburg u. a. bringen ausschließlich kammermusikalische Werke zur Aufführung, die der Feder weitgehend unbekannter Komponisten entstammen, die in unserer Region wirkten: Wilhelm Berger, Louis Spohr, Prinzessin Marie-Elisabeth von Sachsen-Meiningen, Friedrich Wilhelm Stade, August Klughardt. Im Zentrum steht Carl Reinecke, der bisher am längsten amtierende Leipziger Gewandhauskapellmeister, der als Pianist, Komponist und Musikschriftsteller das Musikleben im 19. Jahrhundert wesentlich beeinflusste und der vor 100 Jahren starb.

Das außergewöhnliche Konzert anlässlich des 1. Geburtstages des Vereins wird von der Musikwissenschaftlerin Dr. Karin Zauft moderiert. Es findet im festlichen Rahmen und in Anwesenheit namhafter Vertreter von Stadt und Land statt. Alle Sponsoren, Musikliebhaber und Gäste sind herzlich willkommen.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Arbeit des unter der Leitung von Daniel Schad wirkenden Vereins zu Gute: Es ist bereits ein jährliches Sommerfestival "Unerhörtes Mitteldeutschland" in Vorbereitung. Die Vernetzung aller die Straße der Musik profilierenden Örtlichkeiten sowie die Entdeckung, Erschließung und Verbreitung des reichen Musikschatzes unserer mitteldeutschen Heimat gehören zu den Zielen des Vereins.

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29.10.2010
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Halles Friedhöfe auf dem Prüfstand

Am Mittwoch hat der Stadtrat mit knapper Mehrheit beschlossen, den 2008 gefassten Beschluss zur Schließung des Neustädter Friedhofs wieder aufzuheben. “Unnötig und voreilig”, sei das gewesen, sagte Planungsdezernent Thomas Pohlack auf Nachfrage von HalleForum. de

Halles Friedhöfe auf dem Prüfstand

Am Mittwoch hat der Stadtrat mit knapper Mehrheit beschlossen, den 2008 gefassten Beschluss zur Schließung des Neustädter Friedhofs wieder aufzuheben. “Unnötig und voreilig”, sei das gewesen, sagte Planungsdezernent Thomas Pohlack auf Nachfrage von HalleForum.de. “Wir arbeiten an einer neuen Friedhofskonzeption und werden diese Mitte nächsten Jahres vorlegen.”

Jene Konzeption für alle 14 kommunalen Begräbnisstätten könnte erneut zu einer monatelangen und emotionalen Debatte führen. Denn Pohlack gibt zu: “Wir haben zu viel Fläche und werden uns von Teilen trennen müssen.” Je nachdem, zu welchen Zugeständnissen dann die Räte bereit sind, wird auch feststehen, wie tief die Hallenser künftig bei Bestattungen in die Tasche greifen müssen. Klar ist aber für den Dezernenten schon: die Gebühren müssen angesichts sinkender Bestattungszahlen aber eines ohne Schließung gleich bleibenden Pflegeaufwandes angehoben werden.

Doch zurück zum Stein des Anstoßes, den Neustädter Friedhof. Den wollte die Stadt 2038 dicht machen und hatte dafür das nun wieder gestrichene OK des Stadtrates bekommen. Urnenbestattungen wären damit noch bis 2028, Erdbestattungen in bereits “reservierten” Wahlgräbern bis 2018 möglich. Neue Wahlgräber waren mit dem Beschluss ausgeschlossen, auch weiterhin will die Stadt daran festhalten. Man müsse schließlich nicht alle Bestattungsarten überall anbieten. Probleme habe es mit der seit 2008 geltenden Regel auch nicht gehabt, so Pohlack. “Wir haben alle Fälle im besten Einvernehmen lösen können.”

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29.10.2010
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Laternenfest im Süden und Geisterstraßenfest in Mitte

[fotostrecke=108] Auf dem Markt wird Lichterfest gefeiert. Doch nicht nur kommerzielle Veranstaltungen gab es an diesem Freitag. So fand in der Südstadt wieder das traditionelle Laternenfest der Kita "Sonnenhaus" und des Kinder- und Jugendhauses statt

Laternenfest im Süden und Geisterstraßenfest in Mitte

[fotostrecke=108]

Auf dem Markt wird Lichterfest gefeiert. Doch nicht nur kommerzielle Veranstaltungen gab es an diesem Freitag. So fand in der Südstadt wieder das traditionelle Laternenfest der Kita "Sonnenhaus" und des Kinder- und Jugendhauses statt. Bei milden Temperaturen versammelten sich Kinder, Eltern, Großeltern und Anwohner um im Anschluss an ein kleines Programm der Kindergartenkinder gemeinsam zu einem Laternenumzug durch die Südstadt zu starten. Einen feurigen Abschluss der Veranstaltung bot Julian Eilenberger mit einer beeindruckenden Märchenfeuershow. Auch die Kita “Onkel Uhu” in Halle-Neustadt lud zu einem Lichterfest.

Geister hatten in der Geiststraße das Sagen. Dort stieg wieder das traditionelle Geist(er)straßenfest. Anlieger und Händler der Straße hatten ein buntes Programm auf die Reihe gestellt – mit Kinderschminken, Kürbissuppe, Kürbisschnitzen und abendlicher Feuershow. Weil weil ja mit Verschwinden der Sonne auch die Temperaturen zurückgehen, gabs zur innerlichen Aufwärmung Glühwein.

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29.10.2010
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